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Vincent

Gehört zum Inventar!

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Zohar Vinc-Doll Basch Deluxe Kristall Schatzkristall

226

Donnerstag, 20. April 2017, 11:10

So ich bin nun durch mit Andromeda und hab auch schon direkt wieder lust auf Runde 2 mit Sarah Ryder im NG+...alles in allem hat mir Andromeda aufgrund der Chraktere und dem Setting echt gut gefallen. Das Universum fühlt sich frischer an und auch gleich weniger düster wie zB ME2 und 3. Da hat die Düsternis und der Schwermut auch gut gepasst.

Bei Andromeda bemängeln ja viele, dass sich alle Charaktere viel zu locker und fröhlich geben, was aber auch der generellen "Aufbruchstimmung" des Spiels geschuldet ist, klar ist das Leben in Andromeda hart, aber trotzdem kann man viel entdecken und erforschen.

Das Ende und vor allem die letzte Mission wird stärker vom gesamten Spiel beeinflusst als ME3 oder sogar die Suicide Mission aus 2, zumindest wird man nicht im gesamten Spiel darauf hin gewiesen "BEREITE DICH VOR SONST STERBEN ALLE!!!" daher war ich echt überrascht,

  Spoiler Spoiler

als meine gesamten Verbündeten aufgetaucht sind und beim Sturm auf den Archon assistiert haben. Besonders die 3 anderen Pathfinder ändern schon einiges im Kampf.


Bin daher nun auf die DLC gespannt und hoffe auf

  Spoiler Spoiler

die Quarianer Arche
als den ersten davon.

227

Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:47

EA ist unzufrieden mit dem Erfolg von Andromeda und legt die Reihe vorerst auf Eis. Ein neuer Teil ist also die nächsten Jahre fraglich.

DarkJokerRulez

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Luna-Stein Goldgil-Erz Luna-Stein Donnerschuppe Steinchen

228

Donnerstag, 11. Mai 2017, 16:08

Echt schade, das Spiel ist bis auf die Bugs einfach Genial. Mir hat das Spiel von anfang bis Ende gefallen, guze Story das DE Dialogsystem ist viel besser als das Englische. Ich dachte eigentlich das dies nur ein Gerücht sei. Hoffe das die Pause von der Reihe, nicht das ausmaß von Dead Space annimmt. Den die wurde wohl komplett auf eis gelegt.

Update: Es ist nur ein Gerücht....
Eurogamer

Hoffe es bleibt ein Gerücht.
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LLAP

229

Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:18

Würde mich nicht überraschen. Die meisten BioWare Montreal Mitarbeiter arbeiten inzwischen in einem anderen Studio. Außerdem ist EA dafür bekannt beliebte IPs zu killen. *hust Dead Space, Burnout*

CloudAC

Krieger des Lichts

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230

Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:34

Außerdem ist EA dafür bekannt beliebte IPs zu killen. *hust Dead Space, Burnout*
und Wing Commander und C&C usw.... .
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231

Donnerstag, 11. Mai 2017, 23:52

Schaut man sich EA's Statistik mal an, so kann man dieses Gerücht eigentlich schon als kleine Bestätigung ansehen. Ich habe es ja auch monatelang prophezeit, BioWare ist für EA quasi auch ein Relikt der Vergangenheit so wie Bullfrog, Westwood und Maxis. Sobald BioWare nicht so performed, wie EA sich das vorstellt, wird es nun einmal nicht mehr lange dauern, bis BioWare Geschichte ist und vermutlich das nächste Mass Effect von einem neu gegründeten Studio entwickelt werden wird. Die BioWare Mitarbeiter werden ja bereits jetzt auf EA interne Studios aufgeteilt. Das wäre so das Szenario, was ich in den nächsten jahren erwarte, auch wenns sehr schade wäre.

Bisher scheint aber nur BioWare Montreal von EA's Durchgreifen betroffen zu sein.

Man kann nur hoffen, dass EA hier nicht in eine art Aktionismus verfallen wird. Kommerziell gesehen war das Spiel in den weltweiten Charts überall da oben, wo es relevant für den Publisher war. Sollte es nach Andromeda eine Pause geben, wäre das ja eine erneute Pause. Mass Effect 3 ist 2012 erschienen, also 5 Jahre. Andromeda ist ja glaube ich so konzipiert, dass das Spiel auch als einmaliges Erlebnis gesehen werden kann und nicht zwingend eine Fortsetzung benötigt. Ich würde dann also beim nächsten mal mit einer art Reboot rechnen.

Vor einigen Tagen habe ich auch mit Andromeda angefangen und mir machts Spaß bisher. Womit das Spiel zu kämpfen hat, ist, es fühlt sich nicht wirklich wie ein Mass Effect einer neuen Konsolen-Generation an. Zum einen scheinen die Macher wirklich nicht gewusst zu haben, wie es nach Teil 3 mit der Reihe weitergehen wird und zum anderen finde ich auch die Technik sehr altbacken. Zu den Gesichtsanimationen wurde alles gesagt (die von den eigenen Charakteren sind aber kurioserweise besser). Aber auch die Steuerung ist extrem klobig und ungenau, überall scheint man hängen zu bleiben. Ich spiele auf der normalen PlayStation 4 und wenn wirklich mal viel los ist, kann auch die Framerate mal so arg in den Keller gehen, dass man nur noch eine Diashow vor sich hat. Die Menüs sind teilweise unnötig kompliziert, davon abgesehen könnten sie aber 1:1 aus den Vorgängern übernommen worden sein, nur halt etwas überladener. Der Kodex ist auch längst nicht mehr so amüsant, weil es keine(n ) Erzähler(in) mehr gibt und man lange Texte, die auch hier mal wieder viel zu klein sind von der Schrift, selbst lesen muss.

Tatsächlich aber macht es mir bisher aber dennoch Spaß. Wobei Andromeda immer mehr von Breath of the Wild verdrängt wird, was ich kürzlich ebenfalls so richtig endlich mal begonnen habe und einfach noch einmal in allen Belangen besser ist, auch wenn der Vergleich beider Spiele natürlich hinkt. Andromeda wird aber definitiv durchgespielt.

232

Dienstag, 1. August 2017, 18:25

#Somnium:

Ich denke das größere Problem, womit MEA zu kämpfen hat, ist, das es vom Konzept her einfach nicht Massentauglich ist, und das viele Leute zu stark ein einzelnes Werk mit einer Triology vergleichen. Ich höre nicht selten, das viele den Character-Cast von Teil 1-3 besser (umgesetzt) fanden, viele vergessen aber das diese drei Teile lang die Chance hatten sich zu entwickeln und einem ans Herz zu wachsen. Ich finde aber, wenn man MEA nur mit ME1 vergleicht, dann ist der Cast wesentlich besser umgesetzt als in ME1. Vorallem ME 1 hatte mit sehr stark Stereotypische Charaktere, die auch erstmal eine Weile gebraucht haben, bis sie etwas an Tiefe entwickelt haben.Wirklich stark sind diese Charaktere aber erst mit ME2 und ME3 geworden. Man denke bspw. an Liara T'Soni welche halt so diese typische nerdige, Mauerblümchen dargestellt hat. Wenn man ihre Rolle sieht, dann bekommt man eben genau das, was man erwartet. Oder Ashley...einen generischeren Charakter als sie gibt es eigentlich nicht, sie war zwar auf Dauer auf ihre eigene Art besonders und hat eine tolle Entwicklung durchgemacht, aber wirklich so spektuakulär war sie auch nicht. Wenn ich hier mal einen Vergleich zu Cora oder Peebee ziehe, diese sind eigentlich fast scho von Anfang an wirklich spannende Charaktere, gut ausgearbeitet und auch wenn man sich wieder bei Stereotypen bedient, sind die Details einfach viel früher ersichtlicher. Was halt diesem Cast fehlt ist eben auch eine Triology, an denen es sich wirklich entfalten kann.

Mein zweiter Punkt denn ich angesprochen habe, bezieht sich einfach auf das Konzept der Story. Viele spielen ja die Mass Effect aufgrund seiner Story(&Charaktere) und Mass Effect 1-3 war halt von seinem Typus in Punkto Story anders. Würde ich einen Vergleich ziehen, würde ich behaupten man kann die Haupttriology mit Star Wars gleich ziehen, während Andromeda mehr an alternative Sci-Fi Filme erinnert wie Star Trek oder etwaiges. 1-3 hat diesen bedrohlichen Plot, der Nahezu schon in eine Apokalypse hinausläuft, das UNiversum ist fest verankert in der Gesellschaft, heißt das selbst auf den Entlegeneren Gebieten die Welt lebendiger wird. Es gibt Zivilisation und dazu noch sehr Actionreichen Plot, der auf einen übergeordneten größeren Plot hinarbeitet(Reaper). Das mag die Masse. Aber in Andromeda ist der eigentliche Standpunkt des Plots das besiedeln dieser Welten(Bisher zumindestens - ich bin ja noch nicht durch) und wie der Pathfinder und sein Team abenteuer überlebt. Da fehlt einfach zuvielen die Spannung, selbst wenn auch etwas Survival drinn ist, weil die Leute um ihr überleben kämpfen und selbst wenn es einen Gegenspieler gibt. Aber so sehr Abenteuerlich orientierte Geschichten haben mMn heute nicht mehr soviel gewicht, wie Früher... selbst Uncharted musste ja bei Teil 4 schon wesentlich Emotionaler und dramatischer werden... Ich persönlich feier aber solche Spiele, wo es um das Abenteuer geht wie bspw schon Ys.einfach auch sehr, deshalb gefällt mir der Plott von MEA bisher auch sehr gut.

Natürlich kann sich da noch einiges änder, ich bin ja noch nicht durch, aber das ist bisher mein Eindruck von dem Spiel und erklärt, neben den Animationsproblemen - die ja anscheinend schon nachgepatcht/verbesser sein sollte(wirkt auf mich weil ich diese Creepy Animationsprobleme bisher kaum bis gar nicht hatte), warum das Spiel nicht den gleichen Erfolg feiert wie die ersten deri Teile...

233

Freitag, 11. August 2017, 15:17

Das größte Problem war ganz sicher nicht der Massenmarkt. Es lief in der Entwicklung wenig wirklich gut / rund. Ein wirklich sehr informativer Artikel dazu: The Story Behind Mass Effect: Andromeda's Troubled Five-Year Development

Über Jahre hinweg hat ein Bioware-DLC-Team (also im Grund nicht wirklich Erfahrung für ein Großprojekt hat) versucht eine – IMO bescheuerte – Vision umzusetzen: Eine gigantische Welt aus dem Zufallsgenerator mit hunderten Planeten und Missionen (procedurally generate; der Fluch nach Open World). Das funktionierte alles nicht, Spielelemente, wie Animationen, wurde an andere Teams und Entwickler weltweit ausgelagert und kurz vor Release versucht das alles irgendwo in ein Spiel zu bringen.

Das Ergebnis gab es dann zu kaufen. Ein Mass Effect-Spiel, was unglaublich wenig Seele besitzt und einfach nur so wirkt, als hätte sich ein drittklassiges Team an einer Mass Effect-Kopie versucht. (Also das Äquivalent zu Star Wars Episode 7.)

Dabei ist das Spiel interessante und beinhaltet tolle Ansätze. Ein ganze Armada an Schiffen diverser Rassen brechen auf, um 600 Lichtjahre entfernt einen neuen Teil der Galaxie zu erkunden / bevölkern. Und dann gingen auch schon die Ideen aus. Jedes Schiff sieht gleich aus, jeder Planet ist gleich (abgesehen von einer Schnee oder Sandtextur), jedes Gebäude ist gleich, jeder Dungeon ähnlich und 99% aller Missionen, Aktivitäten und Kämpfe läuft nach dem immer gleichen Schema ab. Die Kett als neue Rasse / Gegner wirken extrem uninspiriert. Das ist es, was sich die Entwickler als Gegner in einer 600 Lichtjahre entfernten Galaxie vorstellen?

Das Spiel ist zum Großteil nur ein Sammelsurium an Füllaufgaben, um den Spieler irgendwie zu beschäftigen und die Spielzeit zu strecken. Wenig von dem, was man machen kann, sticht hervor. Alles ist gleich, alles sieht gleich aus, alles läuft gleich ab und alles wiederholt sich ständig. Planeten bewohnbar zu machen könnte cool sein. Hier arbeitet man immer nur die belanglosen Quests ab, bekämpft die immer gleichen Gegner, findet die immer gleichen Artefakte und am Ende, wenn der Bossgegner der Welt auftaucht, dann bekämpft man den immer exakt gleichen Boss auf die genau gleiche Art und Weise. Und am Ende, wenn man 30, 40 oder 50 Stunden investiert hat? Der Planetenzustand ist von 0 auf 100 angestiegen. Auswirkungen? Im Grunde nicht vorhanden. Sieht man von etwas XP und Rohstoffen ab.

Dabei hätte es so viele tolle Möglichkeiten geben die Planeten individuell, spannend und einzigartig zu gestalten. Durch die Rassen auf den Archen hätte der Spieler, ähnlich wie in einem Dragon Age Origins, die Möglichkeit gehabt auch als Turianer, Asari oder Kroganer zu spielen. Die Handlung hätte dafür nicht einmal groß verändert werden müssen (und lang ist der Story-Strang ja nun auch nicht). Was halt schade ist, da insgesamt so wenig heraus sticht. Interessante Missionen und Momente kann man an einer Hand abzählen. Speziell bei den Loyalitätsmissionen gibt es einige nette Sachen, aber Highlight und Missionen, wo man wirklich merkt, dass da Ideen und Kreativität reingeflossen sind, sind kaum / viel zu selten zu finden. Da war das gleiche Bioware Team bei einem Mass Effect 2/3-DLC kreativer, als beim ganzen ME Andromeda.

Zu allem Überfluss scheitert Andromeda zudem auch noch an dem, was die Serie bislang ausgemacht hat (gut, bis auf das Ende vom 3. Teil): Entscheidungsmöglichkeiten bzw. zumindest die Illusion Entscheidungen zu treffen. Wie oft hat man nur die Wahl zwischen Ja und Ja und wenn man mal zwischen Ja und Nein (oder freundlich / unfreundlich, etc.) wählen kann, dann ändert sich maximal die nächste Dialogzeile. Ich will nix spoiler, aber bis auf eine Kleinigkeite am Ende (macht es etwas leichter oder schwerer) hat nichts auch nur irgendwie eine Auswirkung, Relevanz oder wird aufgegriffen. Ob ich nun 50 Stunden investiert, jeder Rasse geholfen, mit allen gut ausgekommen und alle Planeten maximal bewohnbar gemacht oder in 4-5 Stunden einfach nur die Mainquest durchgespielt habe, es gab keine* Unterschiede (* Mit der XL-Lupe kann man hier und da eine andere Dialogzeile finden, aber mehr auch nicht).

Der ganze Rest rundet das unschöne Spielerlebnis ab. Etwa die ewigen Ladezeiten und Zwischensequenzen, wenn man nur von A nach B will (Viele Missionen erfordern es ja, dass man die Schauplätze wechselt, aufs Schiff zurückkehrt oder eine Pause einlegt, bis sich der NPC XY wieder meldet). Die Menüs sind gruselig und als Krönung gibt es noch – gerade zu Beginn – extrem viele technische Probleme. Die (Gesichts)Animationen sind ja nur die Spitze des Eisbergs.


Allerdings muss ich durchaus zugeben, dass ich auch meine spaßigen Momente mit Andromeda hatte. Bei all der Kritik und gleich ablaufenden Sachen, aber die grundlegende Kampfsteuerung ist doch zu 99% wirklich gut gelungen. Das Kämpfen fühlt sich gut an (besser als in allen 3 ME-Teilen zuvor) und auch die Fertigkeiten und Charakterentwicklung gibt einiges her. Es ist halt nur immer wieder so extrem schade, wenn man spielt und mit Sachen konfrontiert wird, wo eigentlich jeder Playtester im Dreieck springen würde. Wie kann es sein, dass man zwar locker in 20 Fertigkeiten investieren, aber dann nur max 3 davon gleichzeitig nutzen kann. (Zumal eine Fertigkeit über eine ungünstige Doppelbelegung aktiviert wird).

Ein Andromeda kann man spielen. Man kann es auch leicht / locker runter spielen. Inzwischen läuft es besser, ist günstiger und zum kleinen Preis durchaus OK. Man kann viel, was einem nicht passt, ignorieren oder auslassen. Aber ist nicht im Ansatz ein Spiel, was viele Momente hat, die heraus stechen oder ausgefallen sind. Und es ist kein Mass Effect (auch wenn der Name auf der Packung steht). Schade, wirklich extrem schade. Das war es wohl… ;[


234

Sonntag, 27. August 2017, 14:04

Es ändert aber trotzdem nicht's daran, das mir das Spiel genausoviel Spass macht, wie die ersten drei Teile, für mich ein "ordentliches" "Mass Effect" ist und das selbst bei einer "besseren" Umsetzung das Spiel niemals den Erfolg gefeiert hätte, wie die ersten drei Teile.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LightningYu« (27. August 2017, 14:10)


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