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Balmung

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Sonntag, 16. April 2017, 19:09

Das Spiel zeigt einem das doch eigentlich am Anfang an? ^^

Ich muss zugeben, nach 1 1/2 Wochen verspüre ich langsam eine Art von Heimweh. ;)

Alhym

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Sonntag, 4. Juni 2017, 08:57

Gestern habe ich es endlich mal, nach zwei Monaten langsamen aber genußvollen Spielens, beendet.

Für mich ist das absolut das Spiel des Jahres 2017. Ich wüsste jetzt nichts, dass dieses Spiel vom Thron stoßen könnte. Eine sehr spannende und spannend-erzählte, sowie gut durchdachte Story. Eine Spielwelt, in der alles Sinn macht, von den Gegnern her bis zu den Menschen die man trifft und allen Ereignissen. Eine sehr gute Charakterisierung der Akteure, erstklassige Mimik, passender und innovativer Soundtrack, spaßiges Gameplay mit coolen Kämpfen, Sammelobjekte die sich zum Glück in Grenzen halten und dabei an interessante Orte entführen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie und ob es weitergeht.

Aruka

Maxwell

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Sonntag, 4. Juni 2017, 12:37



Für mich ist das absolut das Spiel des Jahres 2017. Ich wüsste jetzt nichts, dass dieses Spiel vom Thron stoßen könnte.

Meiner Meinung nach nur Persona 5, das war schon ziemlich überragend.^^
Dieses Jahr gab es ja allgemein extrem viel Konkurrenz, in einem anderen Jahr wäre es bei mir wohl auch Horizon geworden, aber Persona 5. D:
Zelda mochten ja auch wohl so einige, auch wen es mir nicht so ganz gefällt, bin nicht so der Survival-Fan.
Aber ist ja auch eigentlich unwichtig, solange allgemein gute Spiele erscheinen. :)

Ein Horizon 2 wurde ja schon quasi angekündigt, die Entwickler haben mal darüber gesprochen wie sie ein Sequel aufbauen würden
und bei den unglaublichen Verkaufszahlen steht einem zweiten Teil ja auch nichts im Weg, das Spiel ist heute noch in den Charts.

Freu mich auch schon drauf, Guerilla Games hat hier echt in allen Bereichen überzeugt.
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CloudAC

Krieger des Lichts

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Sonntag, 4. Juni 2017, 13:43

Ja, mal gespannt wann das Add-On kommt. Über FB suchen se jedenfalls dauernd neue Mitarbeiter.
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CirasdeNarm

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Luna-Stein Holz Luna-Stein Steinchen Mithril-Erz

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Samstag, 10. Juni 2017, 11:02

Ich habe das Spiel vor kurzem auch beendet und es ist definitiv eines der besten Spiele der letzten Jahre. Dennoch gibt einige Dinge, die man meiner Meinung nach nicht ausblenden sollte und die deshalb hier von mir Erwähnung finden werden.

Deshalb also hier mein (sehr ausführliches) Fazit:

Punkt 1 - Die Technik


Zuerst aber gehe ich mal nur auf die positiven Aspekte ein, und ich beginne hier einmal mit der offensichtlichsten Sache, der Grafik. Ein wahrer Augenschmaus! Von Beginn an wird man mit einer dermaßen atemberaubenden Kulisse verzaubert, die zudem auch noch mit unterschiedlichen Klimazonen aufwartet, dass einem fast die Spucke weg bleibt. So reist man durch verschneite Gebirge, aber auch durch Steppen, Wüsten und Dschungelgebiete. Je nach Gebiet bekommt man es auch mit den verschiedensten Wetterumschwüngen zu tun, die sehr authentisch wirken und von der Protagonistin sogar kommentiert werden. Schneestürme, Regen, Gewitter und sogar Sandstürme kann man erleben, was für ein ordentliches Plus an Atmosphäre sorgt. Die Ganze Welt ist zudem durchzogen von vielen kleineren Ortschaften sowie einer absolut imposanten Hauptstadt und natürlich gibt es auch die bekannten, verlassenen Ruinen. Bisweilen ist man auch unter Tage innerhalb bestimmter Strukturen unterwegs, die ebenfalls ihr ganz eigenes Flair haben. Nach außen hin ist diese Welt einfach ein Leckerbissen ohnegleichen und natürlich ist diese Welt nicht tot, denn da wären ja auch noch die Menschen, die in ihr leben, sowie die hiesige Flora und Fauna und natürlich die imposanten Maschinenwesen.

Hier hat man sich besonders viel Mühe gegeben und neben der äußerst lebensechten Mimik in den Gesichtern der Menschen möchte ich ganz besonders das allgemeine Design der verschiedenen Kulturen hervorheben, die diese Welt bevölkern. Diese Detailverliebtheit, was die Kleidung/den Kleidungsstil betrifft, ist einfach atemberaubend. Man hat auch niemals irgendwelche Abziehbilder vor sich stehen, sondern tatsächlich schon rein optisch sehr individuelle Personen. Diese gehen in der Regel auch alle einem geordneten Tagesablauf nach, was ebenfalls positiv hervorzuheben ist. Auch ist, wie bereits erwähnt, die restliche Welt nicht unbelebt und verschiedene Tiere krauchen hier und da im Unterholz herum, welche sich auch jagen lassen und natürlich schrecken diese auch auf und suchen schnell das Weite, wenn man sich ihnen nähert. Ähnlich verhält es sich mit den mechanischen Kreaturen, die jeweils bestimmten "echten" Tieren nachempfunden wurden und sich tatsächlich sehr "natürlich" verhalten. Auch hier ist der Detailreichtum atemberaubend. Die Animationen sind erstklassig!

Sound und Musik, sowie Sprachausgabe haben mir im Prinzip durchweg gefallen. Die deutschen Sprecher haben ihren Job ausnahmslos gut gemacht und ich konnte da keine Nennenswerten Aussetzer feststellen. Die Umgebungsgeräusche waren stets passend und besonders die Sounds der Maschinenwesen haben mich beeindruckt. Die Musik hielt sich immer angenehm zurück und war nie aufdringlich, aber sehr schön. Das Hauptthema ist bei mir auf jeden Fall hängen geblieben.

So viel sei also zur technischen Umsetzung gesagt. Es ist schlicht Atemberaubend, was man hier aus der Ps4 herausgeholt hat. Ich spielte übrigens auf der normalen Ps4 und selbst auf ihr gibt es rein technisch nichts zu bemängeln. Soweit ich das mitbekommen habe, wurden die 30fps durchgängig gehalten und störende Slowdowns sind mir während der gesamten Spielzeit nicht untergekommen.


Punkt 2 - Die Story


Die Story ist meiner Meinung nach, neben der wunderbaren Kulisse, in welcher sie angesiedelt ist, ein ebenso genialer Streich der Entwickler. Gut durchdacht und interessant erzählt, weiß sie den Spieler bei der Stange zu halten. Dazu trägt zu einem sehr großen Teil auch die Protagonistin bei, die zum einen eine extrem große Portion Neugier an den Tag legt und zudem in den meisten Situationen ganz gerne mal den Ton angibt. Weshalb das so ist, wird dabei ebenso gut erklärt, wie die Umstände, weshalb die Welt überhaupt so ist, wie sie ist. Auch die anderen Charaktere wissen durch ihre Individualität und deren jeweilige Motivation zu überzeugen. Hier wurde bis in die kleinsten Nebenrollen wirklich nichts an Potential verschenkt. Die Geschichte wartet zwischendurch mit einigen Höhepunkten auf und gipfelt in ein, meines Empfindens nach, extrem geniales Finale und ist inszenatorisch definitiv gelungen.

Hier möchte ich auch gar nicht weiter ausholen, da ich glaube, dass mit dieser kurzen Zusammenfassung alles wesentliche zur Story gesagt ist. Wer die Feinheiten erleben möchte, sollte das Spiel einfach spielen.


Punkt 3 - Die Welt


Nach all der (verdienten) Huldigung dieses Spiels, komme ich nun zu den Dingen, die in meinen Augen weniger gut gelungen sind. Aber keine Sorge, das wird nun kein totaler Verriss, nur wo es Licht gibt, gibt es eben auch Schatten und das fängt bei der offenen Welt an. Ich bin der Meinung, dass hier weniger möglicherweise mehr gewesen wäre, denn so wunderschön die Welt auch ist und so einladend die meisten Nebenquests sind, irgendwann war bei mir einfach die Luft raus. An der Grafik hatte ich mich nach einiger Zeit tatsächlich satt gesehen und die letzten Quests und Sammelobjekte habe ich dann nur noch schnell "hinter mich" bringen wollen. Nun mag man sagen, dass es vielleicht an mir gelegen hat, und das ist auch gar nicht so verkehrt, da ich dieses Spiel eben bis ins kleinste Detail erkundet hatte, und zwar noch bevor ich mit der Hauptstory überhaupt richtig angefangen hatte. Vielleicht war das ein Fehler, aber gleichzeitig ließ es mich eben daran zweifeln, dass die offene Welt von Beginn an tatsächlich so geplant war.

Dabei gab es während der ganzen Zeit natürlich immer wieder sehr gute Nebenaufgaben, die teils an solche aus dem letzten "The Witcher" erinnert haben. Auch hier begibt man sich zum Beispiel auf Spurensuche und wird nicht selten in mehreren Etappen durch sehr interessante, kleine Geschichten geführt, die zum Teil auch dafür sorgen, dass man später in der Hauptgeschichte für das Erledigen belohnt wird. Daneben gab es (für mich) aber auch die ein oder andere eher weniger gute Aufgabe, was aber glücklicherweise wirklich nur Ausnahmen sind. Ganz und gar nicht gut gefallen haben mir die Jagdgebiete, in welchen man Aufgaben unter Zeitdruck erledigen muss, um Abzeichen zu sammeln. Hat man alle gesammelt, bekommt man 3 der "besten" Waffen als Belohnung, die aber wirklich kaum besser sind als die besten kaufbaren. Da bleibt es wirklich fraglich, ob das perfekte Abschließen überhaupt von Nöten ist.

Ich hatte oben ja bereits erwähnt, dass die Mimik der Charaktere wunderbar gelungen ist und man so während der Gespräche auch immer sehr gut die Emotionen der Menschen in den Gesichtern ablesen kann. Allerdings gab es da durchaus auch mal Aussetzer und einiges wirkte sogar etwas übertrieben. Zudem kam es sogar vor, dass die Personen nicht richtig standen, aber während des Gesprächs plötzlich dann zur richtigen Stelle "sprangen". Dass man bei der Wahl der deutschen Synchronisierung öfter mal keine Lippen-Synchronität hat, ist ja leider nichts neues und daher sicher auch verschmerzbar, aber auch hier gab es teils extreme Fälle, die an der ansonsten so wunderbaren Atmosphäre gerüttelt hatten. Auch die Spielwelt ist nicht frei von Fehlern, was man durchaus der Größe der Spielwelt zuschreiben kann, auch wenn sie nicht zu den größten innerhalb der mittlerweile langen Liste der "Open-World"-Games gehört. Wie bereits geschrieben, habe ich die Welt sehr aufmerksam erkundet und dabei sind mir natürlich ebenfalls Dinge aufgefallen, die nicht so optimal waren. Da kam es schon mal vor, dass das Fundament einer Hütte etwas zu hoch platziert war oder aber auch, dass vereinzelt Steine, Vegetation und andere Dinge wie durch Zauberhand zu schweben schienen. Das sind Dinge, die kann man selbstverständlich verschmerzen, angesichts des ansonsten so wunderbar gestalteten Spiels, aber es reißt eben immer wieder raus und fällt gerade deshalb auch so sehr auf.

Sicher hatte es zudem auch Gründe, dass die Welt, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht besonders dynamisch auf unseren Hauptcharakter reagiert. So gehen die Menschen zwar ihren Tätigkeiten nach, reagieren aber nicht auf die Dinge, die man so tut. Keine Reaktion auf das Schwingen der Waffe oder das Zücken des Bogens oder sonstiger Aktionen seitens Aloy, so als wäre sie gar nicht da. Natürlich reagieren bestimmte NPC und Questgeber auf ihre Anwesenheit/Taten, aber dass ist dann meist auch so gewollt, wirkt durch den eben genannten Umstand aber eben auch arg seltsam. Die Tierwelt hingegen reagiert auf Aloy und jedes Lebewesen nimmt erst einmal Reißaus, möchte es doch nicht erschlagen werden. Nur fühlt es sich natürlich seltsam an, dass der Waschbär trotz eines Flusses im Wege unbeirrt weiter läuft, egal wie tief der nun ist. Auch so etwas wirkt ziemlich daneben und hätte garantiert auch eleganter gelöst werden können.

Schade fand ich auch, dass die Umgebung von Aloy kaum beeinflussbar war. Ja, das rote Gras reagiert auf Wind und Berührung und Maschinen und deren Waffen können teilweise die Vegetation in Mitleidenschaft ziehen, aber das war es dann auch. Alles andere bleibt reine Kulisse, was höchstwahrscheinlich auch ein Kompromiss für die Entwickler war, die eben mehr auf die Präsentation wert gelegt haben. Das ist okay, denn HZD bleibt eben ein optisches Meisterwerk.

Selbstverständlich sind alle hier von mir genannten Punkte eher die Ausnahme, denn die Regel gewesen, aber genau deshalb fielen sie mir eben auch besonders auf.


Punkt 4 - Das Gameplay


Ein weiterer Punkt, der nicht so ganz ausgereift wirkte, ist das Gameplay. Insbesondere der seichte Rollenspiel-Aspekt wirkte meiner Meinung nach weniger gut ausbalanciert. Wenn man sich, so wie ich, von Beginn an erst einmal nur auf die Nebenaufgaben konzentriert, wird man sehr schnell sehr stark. So hatte ich sehr schnell das maximale Level erreicht und gleichzeitig auch die meisten Fähigkeiten erlangt, welche die Kämpfe, selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, dann doch sehr einfach machten. Zum Teil liegt es aber auch daran, dass einige der Fähigkeiten unverhältnismäßig Stark sind. So reicht es zum Beispiel, die kleineren Maschinen in einen Hinterhalt zu locken und ihnen mit einem heimlichen Schlag die Lebenslichter auszupusten. Das kann man dann immer so weiter machen, bis keine mehr steht und sich so an deinem Aufenthaltsort die Leichen stapeln. Auch der schwere Speer-Angriff, der selbst mittlere bis große Maschinen mit entsprechender Aufwertung schnell aus den Latschen kippen lässt, ist viel zu stark.

Die größeren Maschinen stellen dennoch teils wirkliche Bedrohungen dar und sind ohne die richtige Taktik nur sehr schwer zu besiegen, wobei man aber auch hier sehr schnell herausfinden kann, wie man diese Brocken erledigt. Dabei kann man allerdings durchaus auch unterschiedliche Herangehensweisen testen. Lockt man sie lieber in einen Hinterhalt mit Stolperfallen und Co. oder beginnt man einen direkten Kampf? Schön finde ich auch die Möglichkeit, Maschinen auf unterschiedliche Arten für sich kämpfen zu lassen, was aber je nach Art der übernommenen Maschine ebenfalls etwas übermächtig daher kommt, da sie dann plötzlich viel stärker sind, als normal.

Trotzdem sind die Möglichkeiten im Kampf sehr breitgefächert und laden definitiv zum experimentieren ein. Gerade die ersten Begegnungen mit neuen Maschinen brennen sich dadurch ziemlich ins Gedächtnis, weil man eben erst herausfinden muss, wie man sie besiegt.

Der Rest des Gameplay gestaltet sich unter anderem durch unzählige Sammelobjekte, die überall in der Welt verteilt sind. Sogar die obligatorischen und für offene Welten typischen Aussichtstürme gibt es, wenn auch in etwas abgewandelter Form und durchaus imposant. Insgesamt ganz nett, aber auch nichts besonderes, wobei mir die Panoramas noch am besten gefallen haben, geben sie doch auf interessante Art und Weise einen Einblick in die vergangene Welt des Spiels.


Punkt 5 - Das Fazit


Endlich angekommen, was?

Ja, so fühlte es sich für mich auch in Horizon Zero Dawn an, nachdem ich mit den Nebenaufgaben und Sammelbaren Dingen fertig war, weil ich mich besonders für die Geschichte des Spiels interessiert habe, gleichzeitig aber auch so lange wie möglich in einer der schönsten Welten der letzten Zeit verweilen wollte. Die Kulisse: Atemberaubend! Die Geschichte: Äußerst interessant und motivierend! Da kam in mir nicht selten die Frage auf, ob man die offene Welt nicht lieber hätte straffen sollen um ein etwas lineareres Spielerlebnis bieten zu können. Vielleicht wären dann auch die Ungereimtheiten bezüglich der Welt nicht so ins Gewicht gefallen, die zwar nur Kleinigkeiten darstellen, aber insgesamt eben an der Glaubwürdigkeit rütteln und einem zumindest Zeitweise aus dem Spiel reißen.

Dennoch:

Hoziron Zero Dawn ist ein Erlebnis sondergleichen und klar zu empfehlen. Ein unverbrauchtes und interessantes Setting, eine gute Geschichte und eine neue Heldin, die so wunderbar anders und erfrischend zugleich ist, machen dieses Spiel zu einem ziemlichen Hit, der allerdings nicht perfekt ist, aber welches Spiel ist das schon?
Fliegen ist gar nicht so schwer, wie man denkt:

Man muss sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen aufzuschlagen!
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »CirasdeNarm« (11. Juni 2017, 13:03)


CloudAC

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Donnerstag, 15. Juni 2017, 22:05

Das Add-On wird 17,99 (PS+) und regulär 19,99 kosten.
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Donnerstag, 15. Juni 2017, 22:30

Das geht in Ordnung. Freut mich, dass man ein bisschen PS+ Rabatt kriegt. Ich werde es mir auf jeden Fall holen. Danke für die Info.

263

Montag, 19. Juni 2017, 15:58


Für mich ist das absolut das Spiel des Jahres 2017. Ich wüsste jetzt nichts, dass dieses Spiel vom Thron stoßen könnte.
Ich weiß ich mache mir da vermutliche Feinde. Aber ich sage nur The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Wenn wir hier aber Sony-Exklusiv sprechen, klar - kann ich nachvollziehen, wenn man auch nicht Persona 5 und Nioh vergessen darf...
Trotzdem freut es mich, wenn das Spiel soviel Anklang findet.

264

Montag, 19. Juni 2017, 21:35


Für mich ist das absolut das Spiel des Jahres 2017. Ich wüsste jetzt nichts, dass dieses Spiel vom Thron stoßen könnte.
Ich weiß ich mache mir da vermutliche Feinde. Aber ich sage nur The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Wenn wir hier aber Sony-Exklusiv sprechen, klar - kann ich nachvollziehen, wenn man auch nicht Persona 5 und Nioh vergessen darf...
Trotzdem freut es mich, wenn das Spiel soviel Anklang findet.


Nein, damit machst du dir sicher keine Feinde. Kindisches Fanboy Gehabe ist hier im Forum meiner Ansicht nach zum Glück kaum vertreten. Außerdem gibt es hier ja auch viele Multikonsoleros, zu denen ich mich auch bald zählen will. Davon abgesehen ist Breath of the Wild Wertungstechnisch schon jetzt das Spiel des Jahres und wohl auch eines der besten Spiele überhaupt. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Spiel dieses Jahr oder in nächster Zeit einen ähnlich hohen Wertungsschnitt erreichen wird.

Mein eigenes Urteil werde ich mir dann aber hoffentlich noch dieses Jahr selber bilden. Aktuell ist auch noch Horizon mein Spiel des Jahres. Allerdings habe ich auch halt noch nicht Zelda gespielt, oder Nier Automata durchgespielt, oder Persona 5 weitergespielt usw. usw.

Und es kommt ja auch noch das ein oder andere Spiel. Super Mario Odyssey zum Beispiel. Dieses Jahr ist echt hart. Aber in einer guten Weise. ;)

265

Dienstag, 20. Juni 2017, 01:25

@Yangus:
Dem Stimme ich absolut zu, dieses Jahr ist wieder absolut Großartig, und wenn man sich den Release von Oktober anschaut, auch irgendwo extrem Krass. Da sollte bspw für jeden irgendwas dabei sein, ich habe 11 Spiele gezählt, die Spannend sind, von Destiny 2 bishin zu South Park, Elex usw.

Ja, ein endgültiges Urteil bleibt bei mir auch noch aus, da ich es mir heute erst gegönnt habe und jetzt fest am daddeln bin. Bisher bin ich absolut von Horizon begeistert und freue mich einfach so unglaublich, das man mit solch guten Titeln versorgt wird. Auch wenn ich mich über die PK ja immer wund ärgere - Spieletechnisch ist es definitiv ein großartiges Jahr für Playstation Besitzer, wenn man sich eben so Titel wie Nioh, Persona 5 oder eben Horizon anschaut. NIer Automata steht bei mir auch noch auf der Liste, muss ich mir auch noch irgendwann gönnen.

CirasdeNarm

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266

Dienstag, 20. Juni 2017, 08:47

Ich habe ja nun bewusst keine Vergleiche zu Breath of the Wild in meinem ellenlangen Text aufgestellt, auch wenn das extrem schwierig war und man beim Lesen bemerken sollte, dass einige meiner Kritikpunkte durchaus auf die offene Welt und wie sie aufgebaut ist, zugeschnitten sind, aber da finde ich auf jeden Fall, ist BotW der definitive "Gewinner", wenn man davon ausgeht, dass die beiden Titel direkt miteinander konkurrieren. Da aber beide Spiele jeweils ihre einzigartigen Stärken mitbringen, würde ich nun auch keinen Verlierer küren. Beides Top-Titel und es gibt dieses Jahr noch so vieles mehr, das sicherlich mindestens ebenso großartig ist oder sein wird, wie diese beiden.
Fliegen ist gar nicht so schwer, wie man denkt:

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Dienstag, 20. Juni 2017, 09:19

Mir ist immer wieder etwas dazwischengekommen, aber gestern habe ich endlich mit HZD begonnen.^^ Die Grafik ist top, die Karte gross und das Gameplay scheint variantenreich und spassig zu sein - da kann für mich fast schon nichts mehr schief gehen. :D

Mfg
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Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

Para

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Freitag, 23. Juni 2017, 10:56

Ich konnte, nach längerer Pause, nun auch endlich HZD durchspielen. ^^ Ich schließe mich voll und ganz Alhym an - für mich ist es, derzeit zumindest, ebenso das Spiel des Jahres. Vom Gameplay her strahlt das Spiel ja nicht gerade mit Innovation, aber genau deshalb ist es für mich ein Paradebeispiel dafür, dass gute Spiele nicht immer mit neuen Ideen prahlen müssen, sondern auch großen Erfolg haben, wenn sie das, was sie haben, einfach gut umsetzen.

Nichtsdestotrotz ist kein Spiel perfekt. Was HZD gut macht, wurde mehrmals erwähnt. Ich möchte daher nur kurz anführen, was mir weniger gefallen hat:

Zum einen muss ich CirasdeNarm zustimmen. Manchmal ist weniger einfach mehr und nach zahlreichen Spielstunden zeigt dies HZD nur zu gut. Wobei ich weniger Probleme mit den Nebenmissionen selbst hatte, als viel mehr damit, wie Nebenmissionen zugänglich waren - ich spreche hierbei von der Open World! Meiner Meinung nach hätte dem Spiel etwas mehr Linearität gut getan. Ohne zu spoilern, aber nach bereits wenigen Stunden die gesamte Welt offen zu haben, betrachte ich als einen großen Fehler. Zu oft bin ich in meiner Entdeckungslust abgedriftet, habe eine Nebenmission nach der anderen erledigt, bis ich schließlich 20 Level über dem empfohlenen Level der nächsten Hauptmission war. Als Resultat daraus ergab sich mir das Spiel in weiten Teilen als viel zu leicht und das sage ich als jemand, der mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt hat!

Als zweiten Punkt muss ich das Equipment bemängeln. Das ganze Spiel über sah ich persönlich nie Grund, mir andere Ausrüstungen zu kaufen, bis auf jene, die mehr Stealth gibt. Die Möglichkeit, sich leicht zu tarnen und dem ein oder anderen Thunderjaw oder Stormbird zu entkommen war für mich profitabler als jede andere mögliche Resistenz gegen bestimmte Formen von Schaden. Gekoppelt mit dem vorher genannten Punkt, dass ich stets auf höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt habe, trotzdem nie Probleme hatte, zeigt nur zu gut die Redundanz dieses Systems.

269

Heute, 05:18

@Para:
Dein Argument zeigt eher ein anderes Problem auf. Und zwar das das Konzept hinter HZD schnell missverstanden werden kann. Das was du hier schilderst, wäre eine Kritik, die im Falle eines Assassins Creeds oder FarCry absolut sinn machen würde, HZD will aber "auch" ein richtiges Rollenspiel sein. Das lässt es dank des Spielgefühls und des ersten Eindrucks aber nicht vermuten. Daher muss ich dir auch wiedersprechen, die Rüstungen etc machen allesamt Sinn, aber weil das Spielgefühl einfach mehr dazu verleitet, wie man es aus Spielen wie Assassins Creed gewohnt ist, Stealthmässig zu kämpfen, werden die Rüstungen obsolete. Wenn du aber einen sehr aggerssiven, Angrifsbereiten Spielstil bevorzugst, sind diese Rüstungen absolut unabdingbar.

Gleiches betrifft die Kritik an der Open World in Punkto Nebenquest. Es ist auch ein RPG-typisches Feature. Skyrim, Witcher 3, Gothic. Jedes dieser Spiele wirft dich in eine große, frei erkundbare Welt und lässt dich einfach abseits der Story vieles machen und erleben. Das gehört einfach zum Konzept dazu, zumindestens im westlichen Rollenspielen und hier hat Guirrella Games einfach nichts falsch gemacht. Und Schwierigkeitsgrad ebenso, ist auch Teil des Rollenspieles. Du kannst nicht die Mainquest so schwer machen, das man Nebenquest braucht, weil das würde es Linearer machen(was HZD nicht sein will, es will true Sandbox-RPG[lite] sein) du kannst aber auch nicht die Nebenquest obsolete machen, damit sie dich nicht (ordentlich) belohnen. Vorallem weil neben Side-Storys ein Teil des RPG-Cores der Nebenquest ist, das man es dem Spieler damit einfacher machen kann. Es ist Teil des Konzepts und wer wirklich ein knackiges Mainquest haben will muss halt ohne Nebenquest durchdaddeln, wobei es ja dann auch auf den Spielstil ankommt, weil Stealth das Spiel unglaublich einfacher macht. Da stimmt eher das Balancing der klassen nicht...

Aber das bekräftigt nur mein Argument, das eben das Konzept schnell nicht verstanden werden kann. Wenn jemand etwas so gewohnt ist wie FarCry/AC oder Japanische RPGs, der wird sich schnell überfordert fühlen...
Ich verstehe und akzeptiere deine Kritik zwar, aber es ist mMn keine Pauschal-Wahrheit dahinter, sondern eher nur dein persönlicher Geschmack, weil für mich diese True-Sandbox-Experience einfach teil des Reizes ist....

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »LightningYu« (Heute, 05:27)


CirasdeNarm

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Luna-Stein Holz Luna-Stein Steinchen Mithril-Erz

270

Heute, 09:07

Dem muss ich aber widersprechen. Ich denke nicht, dass HZD ein richtiges Rollenspiel sein wollte. Eher ist es doch ganz offensichtlich ein Action-Adventure in einer offenen Welt mit Rollenspiel-Elementen, die nun wahrlich nicht besonders komplex sind. Es gibt ein paar Werte und Resistenzen, die aber faktisch kaum einen Unterschied ausmachen, egal, welche Spielweise man bevorzugt. Ich bin zum Beispiel über die Hälfte des Spiels nur in der Stealth-Rüstung herum gelaufen, habe aber auch nicht ausschließlich auf diese Weise gespielt, sondern ganz gerne die offene Konfrontation (teils auch mit sehr vielen Gegnern gleichzeitig) gesucht und grundsätzlich kaum Probleme gehabt. Von Ausrüstung, die "unabdingbar" ist, kann hier also keine Rede sein. Es mag sein, dass es leichte Unterschiede gibt, aber die sind kaum der Rede wert, würde ich sagen. Ich würde das Problem eher bei der Beweglichkeit Aloys im Vergleich zu den Maschinenwesen sehen. Hat man die Bewegungsmuster der meisten Maschinen inne, weiß man auch, wie sie angreifen und kann das natürlich zu seinem Vorteil nutzen. Man weiß einfach, wie man sich bewegen muss, wann man ausweichen kann und in welche Richtung der jeweilige Angriff geht. Natürlich gibt es auch einige wenige Maschinenwesen, die durchaus auch zu späterer Zeit noch eine Herausforderung darstellen, aber diese ensteht dann letztlich nicht durch besonders extreme Element-Angriffe, sondern weil sie sich einfach ganz anders als die bis dahin getroffenen Gegner verhalten.

Ein weiteres Problem stellt auch die Verfügbarkeit von Nebenaufgaben dar. Natürlich kann man, wenn man denn möchte, der Hauptstory erstmal folgen, aber das stellt für nicht wenige (mich eingeschlossen), nun mal ein ziemliches Problem dar. Wenn ich sehe, dass auf meinem Weg zur nächsten Hauptaufgabe eine Person am Wegesrand meine Hilfe benötigt, dann gehe ich dem in der Regel auch nach und ignoriere das nicht. Bei HZD ist es aber so, dass man durch das betreten der Wege abseits der Hauptgeschichte quasi ganz gerne mal von einer interessanten Stelle zur nächsten geführt wird, was natürlich auch irgendwo für das Spiel spricht, da man so am Ball bleibt und (zumindest anfangs) noch ganz gerne die Welt erkundet. Leider kommen wir dann aber eben auch zu dem Problem, dass man einfach zu schnell in höhere Ebenen aufsteigt und natürlich so auch schnell in besonders starke Fähigkeiten investieren kann. Ebenfalls hat man kaum Geldsorgen und kann sich sehr früh schon recht starke Ausrüstung kaufen. Selbst wenn man nur der Hauptgeschichte folgt, kann ich mir gut vorstellen, dass Geld und Ausrüstung wohl immer noch das geringste Problem darstellen. Lösen hätte man das Problem ganz einfach können, indem man manche Nebenaufgaben eben auch erst später verfügbar macht, also Schritt für Schritt, nach jeder Hauptaufgabe einige mehr und dass man starke Ausrüstung nur durch das absolvieren von (späteren) Nebenaufgaben bekommt.

Da du die Spiele Skyrim, Witcher 3 und Gothic erwähntest: Ich kann hier ganz klar sagen, dass diese Spiele es mit der Balance um einiges besser hinbekommen haben. Nehmen wir mal Gothic als Beispiel. Wenn du hier als schwacher Charakter in Gebiete gehst, die eigentlich noch nicht für dich bestimmt sind, dann hast du ABSOLUT keine Chance gegen die dort befindlichen Gegner, egal wie gut du dich anstellst. Du musst zwingend stärker werden, um Erfolg zu haben. In HZD kannst du ebenfalls schon frühzeitig auf sehr starke Gegner treffen, die man aber grundsätzlich immer schaffen kann, selbst mit schlechterer Ausrüstung. Mein erster Kampf gegen einen Donnerkiefer spricht hier Bände. Einmal heraus gefunden, wo die Schwachstellen sind und welche Dinge man abschießen muss, um die Wesen besonders zu schwächen, macht hier zudem den großen Unterschied aus. Das ist natürlich nicht schlecht und man kann es auf unterschiedliche Arten lösen, aber es steckt einfach keine gut austarierte Balance dahinter. Was ich eigentlich damit sagen will, ist, dass man in einem guten Rollenspiel (ja, das ist tatsächlich persönliche Auslegungssache) anfangs einfach das Gefühl beibehalten sollte, dass man schwach ist und sich allmählich steigern sollte, um letztlich den größeren Gefahren im späteren Spielverlauf zu trotzen.

Ich denke also schon, dass hier am gut gemeinten Konzept durchaus etwas vorbei gearbeitet wurde. Aber da es der erste (überwiegend gelungene) Versuch seitens Guerrilla Games war, ein Spiel dieser Art zu entwickeln, kann man da schon noch drüber hinweg sehen, wenn man das Spiel ansonsten gut findet. Einfach wegdenken lassen sich diese offensichtlichen Dinge aber auf keinen Fall.
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