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Montag, 27. November 2017, 15:13

Wir kommen ja jetzt langsam zu 4k und 60FPS, in ein paar Jahren dann 8k. Streaming wird da also qualitativ noch ewig hinterherhängen.

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:13

Letztendlich sehe ich weniger Probleme bei der Leitung als daran wie unbequem das ist. Zu erst ein Mal haben wir natürlich die Abhängig vom Internet, gut und als nächstes stellt sich die Frage nach einem Anbieter, ist das dann eienr oderwie derzeit teilweise, dass jeder Laden seinen eigenen Streamingdienst eröffnet? Und sind das dann Abos oder Einzelkäufe? Und dann braucht es ja ordentlich Power, da muss man dann zigtausende, wenn nicht sogar Millionen von Spiele gleichzeitig berechnen. Es reicht ja nicht einfach nur ein Video abzuspielen, nein da muss eine ganze Spielwelt mit Physik und Pipapo auf zig Bildschirme gebracht werden wo überall was anderes passiert.

Ich will das sicher nicht völlig ausschließen, sehe aber für mich auch als Hersteller da keinen Vorteil darin. Die maximale Kundenbindung habe ich auf PC ja sowieso schon erreicht, nicht nur eine reine Serverfarm sondern auch noch ein kostenintensives System zur Spielberechnung bereitzustellen, wenn die Kunden sich die Hardware doch selber kaufen können, sehe ich nicht als sonderlich praktikabel und sich abhängig zu machen von einem Streamingdienstleister ist dann auch eher solala. Einen Wechsel hin zum Streaming, der eigentlich weder für die Kunden, noch für die Publisher/Studios einen sonderlichen Mehrwert bietet, sehe ich momentan noch als wenig wahrscheinlich an. Da hat bei Musik und Filme/Serien IMO mehr Sinn gemacht und mehr gebracht und selbst da hat sich kein völliger Wechsel vollzogen, obwohl das VIEL einfacher ist als bei Videospielen.

Was allgemein so die Plagen angeht:
"Da kräht kein Hahn mehr nach" ist denke ich nicht richtig. Das tun die Leute sehr wohl, darum gibt es wohl auch kaum sowas wie Always-On und auch weiterhin immer wieder Kritik bei vielen Dingen. Day1 Patches gehören tatsächlich nicht dazu aber ich würde sagen, dass ein Grund ist, dass sie nicht sonderlich störend sind. Sie kosten nichts und Patches gab es immer schon, nicht unbedingt so sehr auf Konsolen aber dass die Spiele alle so Fehlerfrei gewesen wären ist ja auch eher Mythos als sonst was. Mikrotransaktionen werden denke ich zunehmend härter rangenommen, dabei gibt es die eigentlich schon ewig aber wo man sie bei Handyspielchen wohl wirklich akzeptiert hat, treffen sie jetzt zunehmend auf Widerstand und DLCs ihrerseits werden ziemlich differenziert behandelt, da gibt es ja auch wirklich gute und wirklich miese und Sachen dazwischen und ich sehe die Communities das auch weiterhin thematisieren. Ich denke das größte Problem ist tatsächlich das, was EA großflächig in seinen Titel macht, den Kern ihrer Spiele auf Glücksspiel und Pay2Win auszurichten. Wo das andere mal gut, mal schlecht, mal irgendwas in der mitte ist, verändern sie die Spiele selbst fundamental.

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