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106

Freitag, 24. März 2017, 07:28

Moment, es gibt The Binding of Isaac als Retail-Fassung? Ich dachte bisher, dass es das nur als Download gebe. Oder gibt es das nur in den USA?

107

Freitag, 24. März 2017, 13:04

Moment, es gibt The Binding of Isaac als Retail-Fassung? Ich dachte bisher, dass es das nur als Download gebe. Oder gibt es das nur in den USA?
Also für PC gibt es seit 2012 eine Retailversion, bei den Konsolen glaube aber nicht.

Zitat

Zitat

Habe ich lange nicht mehr erlebt. Bei Konsolenspielen allerdings ohnehin nicht.


Ach
der erinnere ich mich an die schöne 16 Bit Zeit der Konsolen wo
teilweise A4 Bücher noch mit dabei waren weil die Spiele sonst zu schwer
waren. 100 Seiten Booklets im Taschenbuchformat, sowas gibts heute
nicht mehr. ^^
Ja, von diesen SNES Kästen habe ich auch noch ein paar, etwa Secreot of Mana, Mystic Quest und Super Metroid.

Ich meinte eher generell, dass es bei Konsolenspielen immer schon nur eine recht kleine Papphülle, später überall Kunststoff, gab und dort immer nur ein kleines Booklet beilag, während ich bei PC Spielen halt häufig in den damaligen großen Pappschachteln gelegentlich irgendwelche Goodies hatte, etwa ein Comic, eine Karte usw. was heute halt Special Editions vorbehalten ist.

Wobei ich mich auch erinnere, dass es einen Unterschied zwischen westlichen und asiatischen Releases gibt. Ich habe z.B. die Spiele Magna Carta und Tempest damals vor Ort im Urlaub gekauft, da sind Hardcover Artbooks, Soundtrack CD, Sammelkarten etc. in der Standardversion drin, gerade Magna Carta hatte einen riesigen stabilen Pappkasten, Magna Carta 2 auf Konsole kam dann in einer stinknormalen DVD Hülle. Machte jedenfalls schon Spaß diese quasi SEs zu sammeln.
Heute fehlt mir allerdings der Platz und die Preise solcher SEs sind mir das in der Regel auch nicht wert, leider.
Mein Blog über Rollenspiele aller Art: Role Playing Computer Games
Mein neuer und ergänzender Medien-Blog für Artworks, Fanart, Spiele-Cover, Screenshots und vieles mehr: Role Playing Video Game Art

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiritogre« (24. März 2017, 13:13)


108

Freitag, 24. März 2017, 13:35

während ich bei PC Spielen halt häufig in den damaligen großen Pappschachteln gelegentlich irgendwelche Goodies hatte, etwa ein Comic, eine Karte usw. was heute halt Special Editions vorbehalten ist.
Sowas in der Art fällt mir heutzutage auch vermehrt bei Retail PC-Spielen gegenüber den Konsolenspielen auf. Ein Beispiel, was ich noch gut in Erinnerung habe, ist Overwatch. Das Spiel hat eine schöne Pappverpackung mit mehreren aufklappbaren Seiten, die dann ein großes Portrait aller zum Launch verfügbaren Helden enthüllen. Abgerundet wird das Ganze durch liebliche Texte und Bilder auf den restlichen Seiten.
Wie es bei anderen PC-Spielen ist, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz beurteilen. Ich kaufe selten PC-Spiele, von denen es auch (schon) eine physische Version gibt.

109

Freitag, 24. März 2017, 17:30

Kaufe nur ab und an auf dem Flohmarkt alte PC-Spiele und was da teilweise dabei ist, ist der Wahnsinn. Auf Konsole gab es das wirklich nie so, die Nintendo Big Boxes waren ja auch eher die Ausnahme. Aber zumindest Anleitungen waren ja immer dabei.

Bei vielen 3DS-Titeln ist ja selbst die digitale Anleitung ein Witz und besteht fast nur aus Copyrightdisclaimern und allgemeinem Blabla.

110

Donnerstag, 20. April 2017, 16:07

Zitat

Laut einem aktuellen Bericht der Entertainment Software Association nimmt der digitale Vertrieb in den USA einen immer wichtigeren Stellenwert ein. So entfallen mittlerweile fast drei Viertel aller mit Videospielen generierten Umsätze auf digitale Inhalte.
Quelle: PlayM.de

Und der digitale Vormarsch geht weiter. Inzwischen lohnt sich der Weg zu MM oder Saturn gar nicht mehr. Selbst das einst so teure PSN bietet inzwischen regelmäßig tolle Rabatte an. Battlefield One für 35€ zum Beispiel.

Darüber hinaus sollte man noch erwähnen das MicroSoft mit dem Gedanken spielt ein Rückgaberecht für digitale Spiele einzuführen. Bei Steam klappt das ja bereits seit geraumer Zeit wunderbar.

111

Donnerstag, 20. April 2017, 17:55

Wenn man sich den Bericht aber durchliest, wird klar: In den Zahlen stecken auch Mobile Apps. Aber trotzdem sinkt der Gewinn durch physische Medien - aber das geht wohl ganz klar auf Steams Kappe (+Handyspiele).

112

Donnerstag, 20. April 2017, 19:49

Zitat

Laut einem aktuellen Bericht der Entertainment Software Association nimmt der digitale Vertrieb in den USA einen immer wichtigeren Stellenwert ein. So entfallen mittlerweile fast drei Viertel aller mit Videospielen generierten Umsätze auf digitale Inhalte.
Quelle: PlayM.de

Und der digitale Vormarsch geht weiter. Inzwischen lohnt sich der Weg zu MM oder Saturn gar nicht mehr. Selbst das einst so teure PSN bietet inzwischen regelmäßig tolle Rabatte an. Battlefield One für 35€ zum Beispiel.


Das PSN ist auch nach wie vor extrem teuer. Natürlich gibt es regelmässig gute Angebote und ab und zu schlag ich da auch zu. Allerdings zu dem Zeitpunkt wo die Spiele im Sale sind gab es die auch im Einzelhandel schon im Sale oder sind reduziert.

und selbst Neu Spiele sind zum Release teurer als im Einzelhandel. I.d.R verlangt das PSN 70€ für nen Spiel. Bei Saturn kosten die Games 60-65€ zum Release.

Somnium

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113

Montag, 24. April 2017, 15:16

Solange Sony und Microsoft nicht ansatzweise Modelle anbieten wie Steam, werden physische Medien zumindest auf Konsole noch lange die erste Wahl sein. Hier punkten die physischen Medien damit, dass sie zum Release günstiger sind und man die Spiele anschließend immer noch weiterverkaufen kann. Steam hat damals das beste aus dem Markt der PC-Spiele gemacht, was nicht nur verseucht von Piraterie war sondern auch von unverschämten DRM-Systemen seitens EA (SecuROM/limitierte Installationen). Somit ist zumindest für den PC der physische Markt eigentlich nicht mehr existent. Das liegt aber auch daran, dass sich auf PC das Blu-ray Medium nie durchgesetzt hat. Bei etlichen physischen Titeln (wo die Daten komplett auf dem Datenträger sind) reicht es bereits, das Produkt einfach bei Steam zu registrieren ohne jemals den Datenträger benutzen zu müssen (war sehr praktisch als mein Laufwerk am Laptop kaputt war).

Was den PC angeht, da bin ich komplett digital auf Steam umgestiegen. Etliche neue Veröffentlichungen sind zum Launch manchmal 10-15% billiger, Rückerstattungen bis zum unbedeutendstem DLC und bequeme Optionen zu zahlen, ohne sich Prepaid-Karten kaufen zu müssen. Dazu kommen Features wie kostenloser Multiplayer und Cloud-Saving, Features, die von vornherein kostenlos sein sollten, die sowohl Sony als auch Microsoft nur via PlayStation Plus und Xbox Live Gold anbietet. Ebenfalls kann man bei Steam auch einen Kauf verschenken, eine Option, die ich im PSN zumindest sehr vermisse. Dazu kommt noch der große Summer Sale, der Winter Sale und die Publisher Weekends. Von solch einem Model ist zumindest Sony noch Meilenweit entfernt. Für Microsoft kann ich nicht sprechen, da meine letzte Konsole die 360 war und ich aktuell bei ihrem Netzwerk nicht ganz Up to Date bin.

114

Montag, 11. September 2017, 09:52

Jo, inzwischen ist mit PS Now ja auch Streaming ein Thema bei Games. Wie gut das System funktioniert hat u.a. die GameStar geprüft:



Alter. 720P und Verzögerungen bei der Eingabe? Das schießt den Dienst direkt ab... der völlig überzogene Preis und die Kreditkarten-Pflicht (?) sind da nur das Sahnehäubchen. Sony hätte sich ein Beispiel am Game Pass von MS nehmen sollen. Für 10€ im Monat hat man Zugang zu über 100 Spielen und das ohne irgendwelche Einschränkungen. Ich bezweifle das Sony das nicht auch hätte anbieten können...

115

Montag, 11. September 2017, 12:54

So einfach wäre das IMO für Sony nicht geworden. Immerhin will (oder wollte; inzwischen ist der Dienst für diverse Geräte ja auch schon wieder eingestellt geworden) man Playstation-Titel auf Plattformen vom TV bis zum PC anbieten. Da ist Streaming schon die simpelste Lösung. Insbesondere wenn man in der Vergangenheit (zu) viel Geld für den Kauf eines solchen Dienstes ausgegeben hat. Die Probleme / Nachteile davon werden allerdings immer vorhanden sein (Preis, Lag, etc.). Das ist halt die Quittung dafür, dass man Berechnung in die Cloud auslagert.

Leider gibt es ja bis heute nicht einmal die Möglichkeit uralte Playstation 1-Spiele auf einer PS 4 zu spielen. :(

116

Montag, 11. September 2017, 19:11

Wenn ich einen bzw. bestimmte Titel spielen wollte und die Konsole nicht hätte wäre das auf jeden Fall eine Option für mich.
Eine geringe Eingabeverzögerung ist je nach Spiel wumpe.

Da ich eine PS3 & 4 habe ist das für mich dennoch keine Option. Aber ein PC Besitzer der vielleicht mal einen PS3 Titel noch nachholen will? Warum nicht?

Gäbe es sowas von Microsoft und wäre Tales of Vesperia im Programm würde ich mir das z.B. holen für nen Monat. Nur läuft das eh nicht am PC und Tales of Vesperia wäre auch nicht dabei ^^

117

Dienstag, 26. September 2017, 14:49

Ich sehe zwar, dass das die Zukunft ist aber als Jemand der mit einem Backstein als Gameboy und einer stylischen grauen PSX aufgewachsen ist macht mich die Entwicklung schon traurig.

Komfortabel wird es in Zukunft sein, ich frage mich nur was ich für mein Geld bekomme, bis jetzt ist das alles überschaubar und ziemlich teuer. Zum anderen wird es da ein Digital Monopol geben und Retail wird nur anhand der Verpackung gemessen (aktuell bei Pokemon Gold/Silber)?

Die Digitalisierung stellt viel auf den Kopf und die meisten Plattformen versuchen ihre Kunden über Daten zu Binden, Besitz wird temporär. Bei einem Abo Preis der über Jahre geht, den Retail Preis, also den einmal Kauf übersteigt. Das trifft jetzt nicht auf die Gaming Branche zu, ich ziehe den Vergleich aber gerne zu Adobe wo das Praktik hat mit ihrer Creative Cloud.

Mal Angenommen man hat eine Spielebibliothek von ca. 400 Spielen, Retail gekauft dann ist das in keinem Fall equivalent zu einem Cloud Zugang von ebenfalls 400 Spielen in einem Abo. Denn ist dein Abo vorbei verlierst du alle 400 Spiele, zudem gibt es auch Neuerscheinungen. Nehmen wir mal an das Angebot ist auf 400 Titeln beschränkt, wegen Lizenzen etc dann wechselt das Angebot wie zb. bei Netflix das Serien und Filmangebot, dann verlierst du vielleicht Spieltitel.

Zielgruppengewichtung. Ist das Angebot in Japan genauso wie in Europa oder Nordamerika, oder ist in Japan mehr JRPG, hier in Europa 10 verschiedene Fifa Titel und in Nordamerika ballert man in Ego Shootern? Wo ist gewährleistet, das ich als Spieler, die Freiheit habe bei einem subjektiv beschnitten Angebot?

Ich habe PSNow oder ähnliches nicht ausprobiert. Das hier sind einfach Überlegungen, die ich bei Zukunft und Gaming habe.

Ich persönlich würde ein Modell super finden wenn man zb. seine gekauften Spiele Digitalisierungen könnte, wenn man zb. ein PS1 Spiel und ein PS2 Spiel in seine PS4 schiebt und ein Download bekommt mit einem minimalen Aufpreis weil es eine HD Verbesserung ist. Verdient man leider nur nicht so viel Geld als wenn man PS1 Spiele digital für 21 Euro verschleudert. Schade.

118

Dienstag, 26. September 2017, 16:27

Ich persönlich würde ein Modell super finden wenn man zb. seine gekauften Spiele Digitalisierungen könnte, wenn man zb. ein PS1 Spiel und ein PS2 Spiel in seine PS4 schiebt und ein Download bekommt mit einem minimalen Aufpreis weil es eine HD Verbesserung ist. Verdient man leider nur nicht so viel Geld als wenn man PS1 Spiele digital für 21 Euro verschleudert. Schade.


Das würde ich auch sehr begrüßen. Ein Update dieser Art erschien ja bereits 2007 für die PS3 (Update 1.8), mit dem konnte man seine PS1- und PS2-Games auf HD hochskalieren. Ich schätze, das würde vielen Spielern, die ihre Klassiker lieben, völlig reichen und da braucht es beispielsweise nicht solche digitalen "Alibi-Remasters" von PS2-Spielen im Playstation-Store (die letztich auch nur hochskaliert und mit Trophäen versehen wurden), für die man dann erneut zur Kasse gebeten wird, obwohl man die Originale seit Jahr und Tag besitzt. Zumal ja bei weitem nicht alle PS2-Titel auf diese Weise neu aufgelegt wurden und eine auch nur annähernde Vollständigkeit des Sortiments wird vermutlich nie der Fall sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (26. September 2017, 16:34)


119

Dienstag, 26. September 2017, 20:47

Auch ich wäre von so einem Update sehr angetan.
Ich habe eine riesige Sammlung an US und PAL PS1 und PS2 Spielen. Diese sind alle in einem super Zustand. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass meine PS2 Konsolen (NTSC, gechippt und PAL) irgendwann den Geist aufgeben werden.
In meiner Sammlung sind aber nicht nur FFVII und FFIX; welches man sich für teuer Geld auf die PS4 laden kann, sondern auch Perlen, die nicht mal im PSN Store für die PS3 erhältlich sind. Mir geht es also auch um den Erhalt klassischer Videospiele.

Ich frage mich auch warum es keine Oldschool-Spiele Bundles für die PS4 gibt (etwa in dem Stil vom SNES Mini): einfach auf eine Blu-Ray so viele Spiele draufhauen, wie Platz ist, und für einen angemessenen Preis verkaufen.
Bsp. ein (Squaresoft) PS1 RPG-Pack, eine Classics Collection mit Crash Badnicoot, Abes Oddysse G-Police usw, ein Tomb Raider Paket...
Sony hat eine dermaßen große Oldschool Spiele Bibliothek; und es wäre eine Schande, wenn auf diese langfristig kein Zugriff mehr besteht. Ansonsten müsste ich doch auf Emulatoren und Raubkopien umsteigen, aber das verträgt mein Sammlerherz nicht.

Ein weiterer Punkt der mich massiv stört und auch recht gut in dieses Thema passt, ist die Veröffentlichung der Fallout 4 GOTY Version.
Ich warte bei solchen Spielen immer auf ein Komplettpacket, da ich Spiele immer als ganzes und nicht fragmentiert erleben will (hallo, FFXV).
Nun hat sich Bethesda an Dragon Age Inquisition orientiert: Auf der Fallout 4 GOTY Disc befindet sich das Basis-Spiel, ohne Patches und Updates. Die Addons befinden sich als Code auf einem Zettel. Ganz toll.
Andere können das vielleicht nicht nachvollziehen, aber für einen Sammler wie mich ist das einfach wie ein Tritt in die Gonaden.
Mir ist klar, warum Bethesda das macht: so kann man unverkaufte Discs loswerden und gleichzeitig den Gebrauchtmarkt ausdünnen; denn wer sich die F4 GOTY Version gebraucht kauft, braucht für das ganze Erlebnis den Season Pass (der mit 50 Euro einfach nur überteuert ist für das was man geboten bekommt)


Dabei geht es doch so einfach, wie man bei CDProjekt sieht: Macht ein gutes Spiel und seid nah an den Kundenwünschen und geht auf diese zu, dann habt ihr auch Erfolg und braucht die Kunden nicht zu gängeln. Natürlich ist es nicht ganz so einfach.
Aber in einer Welt, in welcher seit 12 Jahren nach der Ankündigung immer noch an einem semi-guten FFXV gewerkelt wird (und man 5 Season Pässe für ein ganzes Erlebnis braucht, das trotzdem nicht mit den Vorgängern oder der Konkurrenz mithalten kann) und jeder große Publisher seine Kunden gängelt (EA, Warner und Bethesda), zeigt ein sympatischer polnischer Entwickler, dass dies nicht die Gaming Zukunft sein muss.

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