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Donnerstag, 8. Februar 2018, 20:10

Im Test! Dissidia: Final Fantasy NT

Titel Dissidia: Final Fantasy NT
Japan 11. Januar 2018
Square Enix
Nordamerika 30. Januar 2018
Square Enix
Europa 30. Januar 2018
Square Enix
System PlayStation 4
Getestet für PlayStation 4
Entwickler Square Enix
Genres Brawler
Texte
Deutschland Nordamerika
Vertonung Nordamerika Japan

Final Fantasy begeistert Fans bereits seit über 30 Jahren. Bei einer solch langen Geschichte sind große All-Star Mash-Ups eine Selbstverständlichkeit. Bereits zwei dieser Spiele wurden als einzigartige Brawler entwickelt und erschienen jeweils 2008 und 2011 für PlayStation Portable. Auch wenn es nicht die beliebtesten Teile der Reihe waren, so haben sie sich eine treue Fanbase erschaffen, die sehnlichst den Konsolen-Port von Dissidia: Final Fantasy NT erwartet. Das ehemals für die Spielhallen in Japan entwickelte Spiel verspricht ein Zusammentreffen der größten Helden und Bösewichte in vollem High-Definition-Glanz. Hier findet ihr nun heraus, wie sich die Charaktere, die sich seit über 30 Jahre in euer Herz gekämpft haben, zusammen schlagen.

Passend zur Heimkonsolen-Veröffentlichung haben Team Ninja und Square Enix dem Spiel einige Extras verpasst. Darunter ein Story-Modus mit etwa – wie könnte es auch anders sein – 30 kurzen Zwischensequenzen, welche die Geschichte von Materia und Chaos erzählen. Zwei Götter, die sich im Krieg um eine sterbende Welt befinden. In alter Dissidia-Tradition prügeln sich die beiden aber nicht gegenseitig, sondern lassen das Fußvolk aus allen Hauptteilen der Final-Fantasy-Reihe die Arbeit für sich erledigen.

Dissidia: Final Fantasy NT spielt nach dem letzten Ableger der Reihe. Was natürlich bedeutet, dass sich die Helden und Antihelden bereits gut kennen und nur die Neuzugänge Noctis, Ace und Y’shtola sich nicht so ganz heimisch fühlen. Wie nicht anders zu erwarten handelt es sich bei den oft kurzen Zwischensequenzen um kleine Charakter-Passagen, die weniger daraus bestehen eine epische Geschichte zu erzählen, als vielmehr um eine Aneinanderreihung der Hauptmerkmale eines jeden Charakters.

Viel Kitsch, unzählige One-Liner und ein stoischer Cloud und ein stoischer Squall und eine stoische Lightning. Zum Glück lockert der Humor die Stimmung ein wenig und schenkt der Geschichte einen Hauch Parodie. Wäre die Geschichte von Beginn an mit diesem Augenzwinkern entwickelt worden, dann hätte man sich sicher lange an das Ergebnis erinnert. Leider nimmt sie sich viel zu Ernst und erwartet das selbe auch vom Spieler. Für jemanden, der sich nicht mit Materie auskennt, können die Zwischensequenzen absolut fremd und merkwürdig wirken. Es handelt sich um puren Fanservice, der weder sehr lang, noch besonders memorabel ist.

Lange haben die Fans gewartet, aber nun gibt es das ultimative Aufeinandertreffen der Final-Fantasy-Helden für die Heimkonsole.

Die optische Qualität steht in diesen Zwischensequenzen außer Frage. Die Charaktermodelle sind grandios in die Moderne interpretiert worden und wirken, auch wenn sie aus verschiedenen Welten und Zeiten stammen, wie aus einem Guss. Aber inhaltlich wirkt dieser Modus doch in einer gewissen Eile zusammengeschustert. Leider fühlt er sich nicht nur wegen seinem Inhalt etwas fremd an, auch weiß er sich nicht so ganz in das komplette Paket zu integrieren. Die einzelnen Videos muss man sich erst mit Materia erkaufen. Während man On- und Offline kämpft sammelt man diese Währung und schaltet nach und nach alle Zwischensequenzen frei. So kommt es einem mehr wie eine Playlist vor, die man sich in einer App oder auf einem Browser ansieht. Im Grunde handelt es sich nicht um Zwischensequenzen, sondern einfach nur um Sequenzen, die man sich unabhängig vom aktuellen Spielverlauf ansehen kann.

Leider war das auch schon der wohl wichtigste Zusatz für die Heimkonsolen-Fassung. Der Rest ist so ziemlich identisch mit der Spielhallenversion. Im Mittelpunkt und auch in ein paar Punkten daneben stehen die grandiosen 3-vs.-3-Kloppereien. Sie sind das Herz, die Seele und auch alles andere von Dissidia: Final Fantasy NT. Offline schlägt man sich allein im 3er-Team durch eine Horde von der KI gesteuerten Dreierteams, und Online sieht es auch so aus, nur dass es sich bei den anderen Charakteren um echte Spieler handelt. Doch mal ganz von vorne.

»Die Charaktermodelle sind grandios in die Moderne interpretiert worden und wirken, auch wenn sie aus verschiedenen Welten und Zeiten stammen, wie aus einem Guss.«

Startet man das Spiel, so hat man zunächst die Möglichkeit, aus einem Pool von Tutorials die Grundlagen des Kampfsystems zu erlenen. Im Grunde hat sich nicht viel seit den beiden Vorgängern geändert. Die Kamera folgt nur dem spielbaren Charakter und jeder Kämpfer auf dem Schlachtfeld hat neben der HP-Leiste noch einen Mut-Wert. Dieser gibt die Höhe des Schadens an, welchen man von den gegnerischen HP abziehen kann. Somit hat man zwei Grundangriffe zur Verfügung. Mit dem einen zieht man dem Gegner Mut-Punkte ab und addiert sie seinen eigenen und den anderen nutzt man, um seine gesammelten Mut-Punkte als Schadenspunkte auszuteilen. Der Clou: nach erteiltem Schaden fallen die eigenen Mut-Punkte auf Null und damit ist man einem Break gefährlich nahe. Dieser kommt zustande, wenn ein Kämpfer die Mut-Punkte eines anderen auf unter Null kriegt. Das führt zu einem erheblichen Bonus, der oft Matchentscheidend sein kann.

Dieses System, kombiniert mit 28 ausgezeichnet ausbalancierten und sehr unterschiedlichen Charakteren, sowie Beschwörungen und Extra-Skills bildet ein sehr strategisches und süchtig machendes Kampfsystem. Selbst nach hunderten Matches sitzt man jedes Mal an der Kante der Sitzunterlage, der Schweiß rennt einem die Stirn herunter und auch ohne Sprachchat schreit man seinen Fernseher lauthals an. Das optische und spielerische Spektakel, welches sich auf dem Bildschirm entfaltet, ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits sieht es einfach atemberaubend aus und visualisiert fantastisch wie ein wahres Zusammentreffen der beliebtesten Charaktere aussehen würde, andererseits leidet die ohnehin schon stark eingeschränkte Übersicht unter den vielen massiv überladenen Effekten.

So simpel sich das Kampfsystem im ersten Moment anhören mag, es bietet so viel Tiefe und braucht vor allem sehr viel Zeit, um all die Feinheiten zu verstehen und das HUD richtig zu benutzen. Hat man den Dreh jedoch nach ein paar Stunden raus, sucht man eine Herausforderung nach der nächsten. Das befriedigende Gefühl nach einem hart erkämpften Sieg ist die beste Motivation, die man haben kann.

Der sehr dürftige Story-Modus wirkt überhastet und ist purer Fanservice. Viel mehr trennt die Heimkonsolenfassung nicht von der in den japanischen Videospielhallen.

Ein Grund, wieso die Lernkurve anfangs Schwierigkeiten hat, ist, dass man es versäumt hat, Tutorials für jeden Charakter einzubauen. So muss man selbst herausfinden, wie viele und was genau für verschiedene Angriffe jeder der Kämpfer zu bieten hat. Anders als in den anderen beiden Spielen wurde hier ohne Rücksicht auf Verluste der Rotstift angesetzt. So gut wie alle Rollenspiel-Elemente wurden komplett gestrichen. Es gibt keine Waffen und Rüstungen mehr zum Anlegen. Keine neuen oder verbesserten Fähigkeiten. Keine eigenen Angriffs-Bäume oder ähnliches. Jeder Charakter hat eine Handvoll vorgeschriebener Sets, welche die Angriffe festlegen. Es gibt zwar immer noch viel zu entdecken, aber für Einzelspieler fehlt somit der stärkste Anreiz für die Langzeitmotivation.

Als Belohnung für gewonnene Kämpfe winken bei Dissidia: Final Fantasy NT Lootboxen. Und zwar die gute Art von Lootboxen. Nach jedem Match hat man die Möglichkeit in die Schatzkammer zu gehen und sein Glück zu versuchen. Diese Boxen beinhalten neben unzähligen kosmetischen Items auch Hintergrundmusik und Charakter-Zeilen. Also nichts, was das Spielgeschehen an sich beeinflusst. Das besonders Gute daran: neben den Tickets gibt es auch ein paar Gil nach jedem Kampf und wenn man ein ganz bestimmtes Objekt unbedingt haben möchte, kann man es sich einfach im Shop kaufen. Alle Inhalte aus den Lootboxen sind separat erhältlich. Somit wird der perfekte Spagat geschlagen zwischen dem Reiz des Glücksspieles und dem Habenwollen eines bestimmten Gegenstandes. So werden Lootboxen richtig gemacht!

Final Fantasy Sports

»Und das war es auch schon. An wirklichen Gameplay-Modi werden neben den freien Kämpfen noch Herausforderungen und Kristallschlachten angeboten, die im Grunde auch nur eine reine 3-vs.-3-Geschichte sind. Somit ist der Inhalt für Solo-Spieler extrem überschaubar und bei weitem nicht genug, um an die Konsole zu fesseln. Auch wenn die Kämpfe mit der KI spannend sind, so weiß man doch, dass es sich nicht um echte Spieler handelt und einige Aussetzer sind in den Kämpfen deutlich sichtbar. Das zeigt zum einen den Spielhallenursprung, von dem es das Spiel nicht schafft, sich zu lösen. Zum anderen zeigt es auch, in welche Richtung Team Ninja und Square Enix mit Dissidia gehen wollten. Bei diesem Spiel handelt es sich um einen eSports-Titel. Weit mehr ein Sportspiel als ein Final Fantasy. Etwas Kurzweiliges und visuell Berauschendes, dass bei großen Events und Turnieren die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Ein nicht ganz unverständlicher Schritt, da eSports mit jedem Tag an Beliebtheit gewinnt. Aber besonders die Fans der ersten Dissidia-Spiele werden wohl stark enttäuscht sein, wenn sie sich alle Zwischensequenzen gekauft haben und dann nur noch der Online-Modus reizt. Dieser läuft jedoch ohne jegliche Probleme. Von hunderten Schlachten kam es vielleicht bei etwa vier zu heftigen Rucklern und Unterbrechungen. Bei der Geschwindigkeit und dem Spektakel, welches sich auf mehreren Ebenen abspielt, ist die stabile Verbindung ein riesen Plus.

Das ist Dissidia: Final Fantasy NT. Ein Spiel, dass die zwei Jahre Vorlauf auf den Spielhallenmaschinen genutzt hat, um ein absolut berauschendes Kampfsystem in visuellem Hochglanz zu bieten, alle Charaktere einzigartig zu machen und sie zeitgleich perfekt auszubalancieren. Aber auch ein Spiel, dass sich in keinster Weise von seiner Spielhallenvergangenheit trennen kann, und somit hauptsächlich für Spieler gedacht ist, die gerne in Gruppen spielen.«

 

Purer Fanservice, der sich viel zu ernst nimmt und komplett von dem Spiel abgeschnitten und in der Entwicklung übereilt wirkt. Dennoch sind für Fans einige besondere Momente zu erleben.
Das überarbeitete Dissidia-Kampfsystem bietet viel Tiefe, Komplexität und Strategie. Jedes 3-vs.-3-Match ist einzigartig und hochspannend. Kamera, Übersicht und HUD haben jedoch noch Luft nach oben.
In den Kämpfen wird reiner Bombast auf den Bildschirm gezaubert. Komplett flüssig und in jeder Sekunde beeindruckend. Dazu kommen die toll ausgearbeiteten Charaktermodelle.
Neue Arrangements altbekannter Final-Fantasy-Melodien. An sich gewöhnungsbedürftig, aber im Kampf ein Genuss. Sowohl japanische als auch englische Synchronsprecher treffen den Nagel auf den Kopf.
Zu wenige Modi, keine Charakter-Tutorials, gestrichene Rollenspiel-Elemente. Es fehlt an Abwechslung und Motivation für Singleplayer. Multiplayer hingegen kommen in den Genuss von schnellem Matchmaking und absolut flüssigen Kämpfen.

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2

Freitag, 9. Februar 2018, 16:01

Ich glaube, das ist der erste Teil von Dissidia welchen ich wirklich enttäuschend finde.
Ich habe das Spiel vor allem wegen dem Singleplayer gemocht und nun ist all das weg und alles ist Multiplayer.
Es gibt nur einen Spielmodi, man muss immer mit 3 Gefährten gegen 3 Gegner kämpfen WTF? Online oder Offline.
Tutorials sind auch nicht wirklich vorhanden. Wer klickt sich bitte durch diesen langweiligen Mist den man da mir reingebracht hat...
Die absurde Integration der Story ist fast schon eine Frechheit. Dann hätte man die auch ganz weglassen können und stattdessen was am Spielmodi investiert.

Der ganze Fun ist somit gestrichen und für mich ist der Teil ein grosser Flop. Grafik hin oder her.
Würde 4 von 10 Punkten geben wenn ich es bewerten müsste.

3

Samstag, 10. Februar 2018, 05:23

Habe selbst noch nicht Hand angelegt da ich kein großer FF Fan bin aber mein Bruder dafür umso mehr und er findet es auch sehr enttäuschend, optisch macht es einen guten Eindruck aber auch er hat den geringen Umfang bemängelt und die Pflicht 3 vs 3 ist einfach nicht jedermanns Sache, wenigstens da hätte man auch normale Duell Modi machen sollen, das es gut ausbalanciert ist und es wenig Unterbrechungen mit der Verbindung gibt kann ich ebenfalls nicht behaupten
Teilweise kommt es gar nicht wirklich zum Kampf da ist die Runde schon beendet und es ist ein Nachteil wenn sich teilweise keine Spieler finden und man mit CPU's ONLINE!!!! in einem Kampf zusammen getan wird hat man von vornherein keine Chance, Verbindungsprobleme gab es gefühlt alle 5 Kämpfe (das kann aber auch am privaten Internet liegen, daran müssen nicht die Server schuld sein)
Einige Trophäen sind auch eine ziemliche Frechheit, das hat zwar nicht zwingend mit dem eigentlichen Spiel zu tun, aber wer auf Platin Jagd ist sollte entweder ungeschlagener Profi sein oder Nerven aus Stahl haben da es für jeden Charakter erforderlich ist 3x Rang S+ zu bekommen für jeweils eine Bronze Trophäe, mein Bruder hat an einem WE über 15h damit zugebracht und es mit einem Charakteren unter extremer Mühe geschafft, die Bedingungen für einen guten Rang sind meines Erachtens auch nicht vernünftig aufgeführt, aber das nur am Rande


"Heed the Voice of the Valkyrur, tremble before my might Worms!!!"

-Baldren Gassenarl-

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4

Samstag, 10. Februar 2018, 18:18

Ich hab jetzt auch ca. 15 Stunden auf der Uhr und mit Multiplikator 5 komme in auch weiter bis jetzt. Stehe jetzt von Ramuh. Also "nur" noch der letzte Strang quasi.

Ich finde die Story jetzt nicht schlecht bisher. Es wurde auch nichts groß versprochen. Allerdings finde ich den Schwierigkeitsgrad extrem hoch angesetzt in der Handlung.

Online ist es ne Katastrophe. Lags, Hänger usw. wie schon in den Betas. Selten mal das ne Runde normal läuft.

Das Spiel hat echt nen Problem das es auf PSP größer war. Wieso alle das selbe bei ner Arcade Version verlangen ist mir allerdings nen Rätsel. Ich bin froh das wa es überhaupt auf die Konsole bekommen haben. Andere Prügel Spiele haben auch nicht so viele Modis.

Lediglich das man nicht mal 1 vs 1 oder so machen kann wie man will, ist etwas blöd (geht nur online). Wobei ich mich so an 3 vs 3 gewöhnt habe, das es mir schon fast egal ist.

Kristallschlacht ist auch nicht so verkehrt. Mit nem guten Team macht das sogar laune. Nur das mit den Lags usw. Ist halt nen großes Problem dabei.

Es wäre auch quatsch Rüstung und Waffen zu leveln, allein schon wegen dem online Modus.

Leut ihr müsst euch von dem PSP Gedanken trennen. Es ist nen Arcade Teil. Vom Gameplay her finde ich es sogar besser als die alten Teile und man brauch auch nicht 100 Angriffe. Man kann genug Skills frei schalten und richtig eingesetzt taugen die sogar was.

Was gibt's denn in anderen Prüglern groß mehr? MK hat die Türme. SF5 hat auch nur überleben, Arcade (inzwischen) und nen Story Mode (den ich ultra lahm fand). Tekken? Ka, noch nicht gekauft. Das sind so für mich die 3 großen Prügel Spiele. Die sind heute eben alle auf online ausgelegt. Warum sollten se es bei Dissidia anders machen? Von Seiten SE und KT sehe ich da keinen Grund.

Ich kann auf der einen Seite jeden verstehen, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Es war alles bekannt vorher.

Klar, nen normaler Trainings Modus wäre vielleicht noch ganz nett gewesen. Wie auch das man beim freien Kämpfen die Figuren Anzahl bestimmen kann. Doch sonst? Sag ma mal einer nen guten Modus den man dazu machen könnte. Vielleicht noch Splitscreen offline 1 vs 1 oder so (wers brauch).

Und leider muss man heut schon froh sein das es keine MT gibt und man alles so freischalten kann. Das ist auf einmal nix mehr wert? Was mir dabei einfällt. Auch wenn es heute Lootboxen sind. Überlegt mal wie es bei MK ist. Man sammelt Geld, rennt rum um dann Grabsteine oder so an zu klicken wo de auch nicht weißt was de für das Geld bekommst. Hier haste die Wahl. Geld sammeln oder auf Glück hoffen.

28 Charaktere ist auch ordentlich. Die anderen Teile hatten auch nicht viel mehr.

Jedem dem das zu wenig im Spiel ist muss halt im Netz an den richtigen Stellen stunk machen, damit se noch was dazu machen. Allerdings höre und lese ich da nirgends was. Sonst hätte SE auch schon drauf reagiert.

Ich will den Teil jetzt nicht loben oder verteidigen. Nur wie gesagt verlangen wohl manche bissle zu viel, nur weil FF und Dissidia drauf steht. Wenn man Bock drauf hat, einem der Inhalt zu wenig ist, der kann es ja in 1 bis 2 Monaten bestimmt zum halben Preis gebraucht kaufen irgendwo. Und wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch der eine oder andere Modus dazu. Ich kann auch keine Trabbi bestellen und nen Porsche Verlangen. Durch die einst angepriesenen "bis zu 50 Charaktere " ist ja noch Luft nach oben, weil die auch über Jahre Verteilt kommen werden (wenn das noch aktuell ist).

Hier. Tekken 7 hat auch nicht viel mehr

Bandai Namco enthüllt Modus-Übersicht zu Tekken 7
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Samstag, 10. Februar 2018, 23:35

@CloudAC

Ganz schön dreist von dir Arc System Works aus dem Spiel zu lassen. Blazblue und Guilty Gear sind relevanter als MK imo. (Sind glaube ich auch öfter auf der EVo vertreten)
Und beide Spielreihen bieten recht umfangreiche Story Modi (besonders der von GG ist sehenswert) und Modi mit leichten Rollenspielanleihen (Abys bzw. M.O.M).

Es geht also schon besser.

Aber wenn wir ehrlich sind füllen solche Modi sowieso nur einen Bruchteil der erheblichen Spielzeit, die sich durch das stetige Training und Verlangen besser zu werden summiert.
Daher ist der starke Onlinefokus nachvollziehbar.

Die beiden PSP Ableger wären sicher auch in die selbe Richtung gegangen, wären sie schon damals als Heimkonsolenspiel konzipiert.
auch bekannt alsch


mampf :kochin/

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Sonntag, 11. Februar 2018, 00:30

Die Sachen wo du nennst, die kenne ich gar nicht. Weder als Anime oder was es auch immer davon geben mag^^. Die Namen habe ich mal gelesen, mehr aber auch nicht^^.

Die Frage wo sich auch stellt ist, was wäre, wenn es eher ein reines Konsolen Spiel gewesen wäre mit Online Funktion. Halt, weißt scho xD. Vielleicht wäre es dann wie die früheren geworden.

Ich bin nun seit 2 Tagen auf Dissidia NT fokussiert. Hatte erst andere Spiele durch gespielt (war einfach viel erschienen^^). Ich finde es trotz Stufe 6 Modifikator recht schwer. Eben bestimmt 20 mal an Ramuh gescheitert. Eben dann gepackt. Odin war dann zum Glück beim ersten Versuch down. Jetzt kommt wohl gleich noch Alexander.... Und dann... ich will gar nicht dran denken. Ich würde ja sagen ich bin nicht gut in dem Spiel, aber ich lese das sau oft wie schwer der Story Modus ist. Auch was ich jetzt eben noch sah. Ich kann nicht sagen das die Story schlecht wäre. Geht sicher besser, aber das ist besser als gar nix. In SF5 habe ich die Sequenzen nach ner Weile weg geklickt, weil ich mit der Story nix anfangen konnte. Hab jetzt 20 Stunden auf der Uhr. Ich fand Monster Hunter World dagegen schon fast leichter (ok, lag am Koop). Dennoch, für mich ist der Dissidia NT Story Mode sehr schwer.

Ähm, das pack ich in den Spoiler. Es gibt noch einen Modus:

  Spoiler Spoiler

Nach der Story schaltet man nen Esper Kampf in den Herausforderungen frei. Da bekämpft man dann alle hintereinander. Also anstatt gegen normale Gegner sind es dann die Esper. Wie gesagt, die Esper sind hart. Also gibt es noch nen Modus mehr als wohl viele denken.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »CloudAC« (11. Februar 2018, 01:02)


7

Sonntag, 11. Februar 2018, 01:12

Die Spiele von Arc System Works sind seit einigen Jahren schon in einer eigenen Klasse wo die Konkurrenz (leider!) überhaupt nicht mehr rankommt. Guilty Gear und BlazBlue sind nicht nur extrem gute Spiele, sie bieten auch den besten Online Modus und den größten Umfang in dem Genre. Ich würde zudem behaupten ihre Stories sind besser als 90% der heutigen Rollenspiele und Action-Adventures. Da steckt extrem viel Liebe zum Detail drin.

Dissidia NT hat viele Probleme und das obwohl das eigentliche Spiel gar nicht so schlecht ist. Für mich ist das Spiel die erste große Enttäuschung des Jahres, auch finanziell scheint das Projekt nach den Verkaufszahlen in Japan gescheitert zu sein, was auf jeden Fall eine extreme Enttäuschung für SquareEnix sein wird(?) oder sollte.

Die Frage stellt sich allerdings schon - wie kann man bei so einer langen Entwicklung am Ende nur so wenig Content bieten? Dass das Spiel vorher in den Arcades lief sollte doch eigentlich eher das Spiel berreichern, die Konkurrenz macht es ja auch nicht anders. Ich glaube eher, dass man wie so oft in der letzten Zeit bei SquareEnix überhaupt keine richtige Idee gehabt hat wie man die Marke vom Handheld auf die Konsole transferieren soll.

Diese ganze eSports Masche die sie in der PR gefahren haben sollte vermutlich verschleiern wie wenig das Spiel letztendlich zu bieten hat. Ernsthaft wird doch keiner wirklich geglaubt haben, dass das Spiel eine Konkurrenz wird zu Street Fighter, Tekken usw.

Im Test wird von problemlosen Online Matches gesprochen, da muss der Tester extrem viel Glück gehabt haben. Meine Erfahrung war auch, dass es nahezu unspielbar war und nochmal ein Rückschritt zum Online Modus von Dead or Alive 5 war. Da sich in den ganzen Jahren auch dort nichts verbessert hatte, habe ich auch keine Hoffnung das in Dissidia NT mehr Arbeit nach dem Release gesteckt wird.

Als Negativpunkt ist zudem noch der überzogene Preis zu erwähnen, 70€ ist viel zu hoch für so einen Titel. Bleibt zu hoffen, dass es rasch unter 20€ fällt - denn das was schön ist an dem Spiel ,der ganze Fanservice in all seinen Facetten, macht schon für einige Runden Spass (wenn auch nicht im total katastrophalen Story Modus).

Letztendlich hätte ich mir auch einen echten Nachfolger gewünscht auf der Basis der beiden Vorgänger mit 3 vs 3 als Bonus, das wäre problemlos machbar gewesen und sicherlich auch spassiger als nervige Bosskämpfe und der unfassbar eintönige Herausforderungsmodus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kanche« (11. Februar 2018, 01:19)


CloudAC

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8

Sonntag, 11. Februar 2018, 02:32

Ich wüsste aber auch nicht das es nun im Netz nen riesen Sturm deswegen gab, wo SE drauf geantwortet hätte. Sonst geht das im Netz doch immer so flott. Naja Es kam auch viel raus momentan. So nen Spiel zu veröffentlichen, wenn MHW erscheint ist mehr als dämlich. SE sollte auch wissen wie scharf alle auf MHW waren/sind.

So, habe den kranken Esper Modus nun frei geschaltet. Darin nützen ja auch die Modifikatoren nix xD. Odin hätte ich aber grad fast gepackt xD

Es hat also doch noch nen Modus mehr.

Ich sage ja, ich kann schon jeden verstehen und auch nicht^^.

Bei den Herausforderung gibt es also:

-Kristall Schlacht
-Normal
-Gruppen aus der Handlung,
-Esper Kampf
-Freier Kampf (eher Training)

Story Modus

Online:

-Solo
-Team
-Frei erstellbar für z.b. 1 vs 1

Das Spiel ist doch am Ende auch wieder Game as a Service (was mir schon lange klar war jedenfalls). Wer weiß, vielleicht machen se ja mehr als nur neue Charaktere. Zutrauen würde ich es ihnen, damit kann man ja wieder Geld machen. Als es damals angekündigt wurde, war ich nicht mal von nem Story Modus ausgegangen und hatte mit einem reinem online Modus gerechnet auf Konsole. Meine Erwartungen waren halt sehr gering.
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9

Sonntag, 11. Februar 2018, 18:45

Ich vergleiche Dissida nicht mit anderen Prüglern, die sind mir reltiv egal.
Die spiele ich auch nicht. Ausser Soul Calibur.
Ich spiel Dissidia, weil mir die Vorgänger mega viel Spass gemacht haben.
Im Vergleich zu anderen Titeln dieser Reihe scheint mir der neuste Teil eben qualitativ echt nicht gelungen.
Als Konsument habe ich eine gewisse Erwartungshaltung die ich mit vorherigen Produkten dieser Reihe aufgebaut habe.
Wenn ich Chaos und Beat em up will spiele ich Super Smash Brothers, weil da macht es mir Spass und da erwarte ich das auch.
Bei Dissida erwarte ich was anderes als was ich hier geliefert bekam.

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