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Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:10

Die Entwicklungsprobleme von Xenoblade Chronicles 2

In einem Special-Interview von Den-fami Nico Gamer (via Siliconera), an dem Monolith-Soft-Präsident Tetsuya Takahashi, Atlus‘ Katsura Hashino und Satoshi Eguchi teilnahmen, plauderte der Monolith-Soft-Boss ein wenig über die Probleme, auf die das Team während der Entwicklung von Xenoblade Chronicles 2 stieß.

Die Ausführungen lassen erahnen, was für eine Punktladung die Veröffentlichung Ende 2017 war. Katsura Hashino, Producer und Director einiger Persona-Games, schwärmt zunächst gegenüber Takahashi von den Charakter-Modellen. Daraufhin erklärt Takahashi, dass die meisten zwar bei Monolith Soft entstanden sind, einige aber ausgelagert wurden. Außerdem hatte man große Probleme mit der Benutzeroberfläche. Diese Entwicklungsprobleme resultierten vor allem aus knappen Ressourcen.

Mitten in der Entwicklung habe man drei Programmierer verloren und hatte keine andere Wahl, als mit den verbleibenden Entwicklern weiterzumachen. Das Team arbeitete weiter hart, aber diese Zeit war sehr frustrierend. Takahashi stellt zwar keine direkte Verbindung her, erklärt aber später im Interview, dass Monolith Tokyo nur aus etwa 100 Entwicklern besteht, von denen 50 bis 60 bei Mutterfirma Nintendo an der Arbeit von Zelda: Breath of the Wild aushelfen mussten.

In der Zeit habe man einige Dinge outsourced, sie dann überprüft und das sei einige Zeit lang der Lauf der Dinge gewesen. Das Event-Design und Szenario seien aber komplett bei Monolith entstanden. Hashino zeigte sich anschließend nicht weniger begeistert, dass es Monolith geschafft hat, unter diesen Umständen ein solch großes Abenteuer zu erschaffen.

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Aruka

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2

Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:27

Leider merkt man das dem Spiel an das es ziemlich gerushed released werden musste. :/

Xenoblade Chronicles 2 ist zwar ein ziemlich gutes Spiel, das Charakterdesign, die Dialoge, die unglaublich schön designte Welt und vorallem die Story überzeugt, aber man wird dem Ruf hier nicht gerecht, der Vorgänger war ein nahezu perfektes JRPG. Also Xenoblade Chronicles 1, nicht X.^^
Viele Gameplayelemente machen keinen Sinn, Gegner die von Klippen rutschen, Loot der abstürzt, Framerate-Drops.
Grafik-Popping gibts auch bei jedem neuen Laden, das hätte man alles ausbügeln können da bin ich mir sicher. Finde es auch schräg das XC2 im TV-Modus extrem besser aussieht, bei Mario beispielsweise habe ich da keinen Unterschied gemerkt. Das Gacha-System scheint einigen zu gefallen, ich fands schrecklich, hatte gegen Ende gerne mal 70 Kerne zum resonieren und in keinem davon war eine seltene Klinge... und warum dauert das Öffnen immer so lange.
Das man beim Kampf komplett bewegungslos bleiben muss war auch unpassend, Xeno X hatte doch bereits vorgemacht wie man das richtig umsetzen könnte.

Also nach wie vor ein gutes Spiel, aber hier ging viel Potential verloren, das hätte wieder ein JRPG des Jahrzehnts werden können wen man sich ein Jahr mehr Zeit gelassen hätte.

3

Donnerstag, 8. Februar 2018, 16:00

Aber das ist ja gang und gäbe, dass bei so großen (eher riesigen) Games bestimmte Sachen per Outsourcing gemacht werden, oft geschieht das aber recht heimlich und die entsprechenden Personen/Firmen landen auch nicht in den Credits.

Also so dramatisch klang das Interview eigentlich gar nicht, aber Japaner sind ja eher zurückhaltend, was das Ansprechen von Problemen anbelangt, insofern kann man da vielleicht wirklich mehr hineininterpretieren.

4

Donnerstag, 8. Februar 2018, 16:04

Wenn man viele Entwickler an Nintendo abgibt und dann viele Dinge outsourcen muss, ist das sicherlich nicht ideal. Dass ohne diese Massnahmen aber automatisch alles besser geworden wäre, darf man aber natürlich nicht folgern. Man wird es nie erfahren.^^

Aber solche kleinen Einblicke sind immer spannend!

Mfg
Aerith's killer
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Aruka

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Flammenschwert Kristallschwert Legende Zanbatou Ivalice Award 2015 - Hacksäge

5

Donnerstag, 8. Februar 2018, 23:45


Aber solche kleinen Einblicke sind immer spannend!

Mfg
Aerith's killer



Finde ich auch, vorallem bei japanischen Studios, die halten sich meistens recht zurück. Nintendo gibt da nur sehr selten was preis. Ich mag solche Einblicke auch, mag auch Entwicklertagebücher, machen ja einige westliche Entwickler, das ist schon ziemlich cool wen man sieht wie so ein Spiel entsteht und welche Probleme es gibt.

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