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Sonntag, 3. Dezember 2017, 12:00

Angespielt! Dissidia Final Fantasy NT

Was für eine Schlacht! Mit heroischen 2 zu 1 besiegt das Presse-Team die Square-Enix-PR. In brutalen Drei-gegen-drei-Kämpfen knallten die Kombattanten aus insgesamt 14 Welten aufeinander und ich war mittendrin in Dissidia NT. Obgleich die letzte Schlacht eine demütigende Niederlage war, so wurde der Krieg am Ende doch gewonnen. Schweren Herzens musste ich mich dann aus der Arena verabschieden und jetzt noch knapp zwei Monate warten, bis ich erneut eintreten darf.

Mein persönlicher Favorit: Onion Knight, der Spezialist

Als jemand, der mit Freude unzählige Spielstunden in Dissidia und Dissidia Duodecim investiert hat, war die Ankündigung der Heimkonsolen-Version von Dissidia NT selbstverständlich ein Grund zum Jubeln. Umso mehr, als Square Enix zur exklusiven Preview nach Hamburg eingeladen hat. Auch wenn das Spiel bereits auf mehreren Events anspielbar war, so war dies für mich die erste Möglichkeit selbst Hand an das teambasierte Action-Spiel zu legen. Bevor wir auf die Konsolen losgelassen wurden, gab es die obligatorische kleine Einführung in das Kampfsystem.

Die Grundzüge aus den beiden Prequels sind weiterhin identisch. Jeder Charakter besitzt einen Mut- und einen LP-Angriff. Mit Ersterem steigert man seinen eigenen Mut um die Anzahl, die man dem Gegner dadurch an Schaden zugefügt hat. Mit Zweiterem zieht man dem Gegner dann ebenso viele LP ab, wie man Mut-Punkte besitzt. Eine simple Mechanik, die jedoch dem Button-Mashing schon zu Beginn einen fetten Riegel vorschiebt. Zudem kommt dadurch mehr Taktik und vor allem Panik ins Spiel. Besonders wenn man sieht, dass der Feind mehr Mut hat als man selbst LP.

Die restlichen Mechaniken, die einen großen Einfluss auf den Verlauf eines Duells haben können, sind jedoch nicht in den beiden anderen Spielen zu finden. Das Beschwörungs-System wurde komplett überarbeitet und besitzt nun einen weitaus größeren Einfluss auf die Strategie. Zum einen muss man die mächtigen Monster zunächst einmal beschwören. Das funktioniert nicht mehr auf sofortigen Knopfdruck. In Dissidia NT muss das Touchpad gedrückt werden, bis sich die Summon-Leiste füllt. Leider ist man während dieser Phase dem Gegner komplett schutzlos ausgeliefert.

Der genaue Zeitpunkt muss also von mehreren Faktoren abhängig gemacht werden. Von den eigenen LP, von dem Abstand zum Gegner und ganz besonders von der Interaktion mit den Kameraden. Der Clou hier: Je mehr Kämpfer aus dem Dreierteam das Touchpad drücken, desto schneller füllt sich die Leiste und desto schneller kann man beschwören. Manchmal macht es jedoch mehr Sinn, wenn zwei Charaktere beschwören und ein dritter die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich zieht und die anderen verteidigt. Man muss also im Team immer abwägen ob es überhaupt Sinn macht zu beschwören und wie genau beschwört werden soll.

Wurde eine Beschwörung erfolgreich durchgeführt, so gesellen sich Ifrit, Shiva, Bahamut und co. aktiv im Kampf dazu. In gewohnter Final-Fantasy-Manier werden sie in opulenten Zwischensequenzen eingeführt und bleiben dann für eine gewisse Zeit auf dem Schlachtfeld und machen den Gegnern das Leben sehr schwer. Doch nicht nur während des Kampfes stellen sie nützliche Verbündete dar, auch vor dem Beschwören helfen sie dem Team durch ihre passiven Fähigkeiten. Im Auswahlmenü für die Summons kann man sehen welche passiven Effekte sie für die Kämpfer haben.

Die Beschwörungen sehen grandios aus, sind im Kampf jedoch Segen und Fluch zugleich.

Aleksander bietet zum Beispiel eine Handvoll mehr LP für jeden Kämpfer. Und so muss man vor dem Kampf schon im Team eine – im besten Fall für alle – strategische Wahl treffen. Sind sich die Spieler nicht einig, so wird aus den drei Möglichkeiten, für die sie sich entschieden haben, eine per Zufall ausgelost.

Eine weitere Neuerung sind die Ex-Battle-Skills. Insgesamt stehen jedem Kämpfer drei davon zur Verfügung. Zwei von ihnen sind klassische Fähigkeiten, unter denen sich jeder Kämpfer welche aussuchen kann. Das wären mehr LP, erhöhter Mut oder ähnliche Boni. Der letzte Skill ist exklusiv für jeden Kämpfer aus den verschiedenen Final-Fantasy-Universen. Mit der Dreieck-Taste und den passenden Richtungstasten kann man diese Fähigkeiten im Kampf einsetzen. Wenn es mal knapp wird, dann können sie einem tatsächlich das Leben retten oder auch den Sieg sichern. Nach dem Benutzen brauchen sie eine gewisse Zeit, bis sie erneut verwendet werden können.

Das waren die wohl wichtigsten Informationen zum Kampfsystem. Die restlichen Gameplay-Elemente wie Steuerung, Kamera, Lock-on etc. sind zwar ähnlich wie in den Prequels, jedoch mit einigen Veränderungen gespickt, die es mir in den ersten Matches sehr schwierig gemacht haben, in das Spiel zu finden. Auch wenn das Gefühl und die Optik keinen Zweifel daran lassen, dass es sich um ein Dissidia handelt, so sollte man doch das meiste vergessen, was man auf PSP bereits gelernt hat.

Nun aber ans Eingemachte. Endlich mit einem Controller in der Hand durften wir uns nun unseren Kämpfer aussuchen. Bei der Anspiel-Session konnte man bereits aus den meisten angekündigten Kämpfern wählen. Neue Ankündigungen wie Noctis oder Golbez standen leider noch nicht zur Auswahl. Angeboten wurde auch ausschließlich der Drei-gegen-drei-Modus ohne jegliche Modifizierung der Kampfparameter. Was anfangs noch enttäuschend war, stellte sich nach einigen Matches als wahrer Segen heraus.

Schnell, chaotisch und süchtig machend. Mit jedem weiteren Kampf wächst die Lernkurve exponentiell und gute Teamarbeit wird belohnt.

Der erste Kampf war das pure Chaos. Sechs Kämpfer mit Effekt-technisch ausufernden Fähigkeiten und überladenen Designs haben sich in einer visuell anspruchsvollen Arena getummelt und einen bombastischen Angriff nach dem nächsten abgefeuert. Dazu kamen noch unterschiedliche Zahlen über den Charakteren, diverse bunte Linien, die Freunde und Feinde miteinander verbunden haben, und ein sich ständig in Aktion befindendes User-Interface, das einen großen Teil des Bildschirmes bedeckt. Wenn dann noch eine Beschwörung hinzukommt, deren Attacken das gesamte Feld betreffen und vom Himmel Eiszapfen regnen, dann kann keiner mehr sagen, was überhaupt vor sich geht. Diese Reizüberflutung führt vor allem zu Beginn dazu, dass man einfach den Controller zur Seite legt, bis sich das Spiel wieder beruhigt. Doch nach und nach werden die optisch überfluteten Situationen immer weniger und man versteht, wofür die einzelnen Zahlen, Linien und Aspekte des UI überhaupt stehen und – ganz wichtig – warum sie angezeigt werden.

Dieser Prozess dauert jedoch sehr, sehr lange. Selbst nach einigen Stunden Spielzeit konnte ich mich nicht an das UI gewöhnen und gleichzeitig alle wichtigen Stats und Leisten im Auge behalten. Mit jedem neuen Match war jedoch eine deutliche Lernkurve zu spüren und für Außenstehende auch zu sehen. Die Duelle wurden von mal zu mal taktischer. Dinge wie Ex-Battle-Skills und Summons wurden aktiver und intelligenter genutzt. Einer der wichtigsten Gründe, wieso nach einer gewissen Zeit alles etwas flüssiger lief, war die steigende Kommunikation in den Dreierteams. Spricht man sich ab, welche Ziele zuerst bzw. zuletzt angesteuert werden, welche Kämpfer besser zusammenpassen und Notfall-Situationen schneller geklärt werden können, dann zeigt sich dies mit einer extrem hohen Dynamik im Spiel selbst. Teamgeist wird also direkt belohnt.

Leider war das schon der gesamte Eindruck, den man vom Spiel gewinnen konnte. Es gab keine weiteren Informationen zum Story-Modus, zu den anderen Kampf-Modi, den Anpassungsmöglichkeiten für Equipment und Attacken oder zu den Summon-Raids. Vor allem durch das Fehlen der Anpassungsmöglichkeiten hatte ich als langjähriger Spieler von Dissidia oft das Gefühl, dass sich Dissidia NT etwas klobiger spielt.

Auch wenn besonders die Frage nach dem Umfang offen bleibt, so ist jetzt schon sicher, dass man mit Dissidia NT sehr lange Spaß haben wird.

Durch die Kombination von Sprung-Skills und mehreren Ausweichmanövern konnte man sich auf PSP noch etwas aktiver verteidigen und schneller reagieren. Auch wenn das Spiel unglaublich schnell getaktet ist, so laufen generell alle Aktionen ein wenig langsamer ab als im ersten Dissidia. Dennoch konnten mich die wenigen Stunden von der Qualität des neuen Kampfsystems absolut überzeugen.

Dissidia Final Fantasy NT ist jetzt schon für mich das aufregendste und taktischste Echtzeit-Multiplayer-Spiel der letzten Jahre. Auch wenn die Kamera einem oft Steine in den Weg stellt. Auch wenn der Bildschirm sogar häufig mit Effekten dermaßen überladen ist, dass man einfach gar nichts mehr sieht. Auch wenn man zunächst mehr als zehn Stunden investieren muss, um überhaupt alle Basics im Kopf zu haben und genau zu wissen, wo man wann auf den Bildschirm gucken muss. Dafür wird man mit richtig spannenden Duellen belohnt, die nicht nur bombastisch aussehen, sondern auch das Herz zum Rasen und das Blut zum Kochen bringen. Hat man dann noch zwei Kameraden, auf die man sich verlassen und mit welchen man kommunizieren kann, dann stehen einem unendliche Stunden voll von strategischem und actiongeladenem Spielspaß bevor. Das wird etwas ganz Großes.

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 12:47

Wird man das Spiel nur im 3 gegen 3 Modus spielen können? Da ich keine Freunde mit gleichem Spielgeschmack habe, wäre das Spiel folglich nichts für mich. solche Teamspiele (DOTA, Overwatch & Co.) sind als Singleplayerspieler nämlich eher frustrierend.

DarkJokerRulez

ehemals Noctis_Thanatos

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Beruf: Science-Fiction Autor/ erstes Buch : Beyond the Bounds

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Luna-Stein Goldgil-Erz Luna-Stein Donnerschuppe Steinchen

3

Sonntag, 3. Dezember 2017, 12:52

Wird man das Spiel nur im 3 gegen 3 Modus spielen können? Da ich keine Freunde mit gleichem Spielgeschmack habe, wäre das Spiel folglich nichts für mich. solche Teamspiele (DOTA, Overwatch & Co.) sind als Singleplayerspieler nämlich eher frustrierend.

Laut einen Übersetzten Reedit Interview geht das.

Zitat

You can invite friends and play, or you can play against rules different from normal. For example, it is possible
to set up handicaps such as 1vs.1, 2vs.2, or 2vs.1 without just 3vs.3.


Quelle : Reedit, 4Gamer
Bist du neu hier? FFF Kompendium by Zweistein
Suchen? Wie geht das? Suchfunktionsguide by Zweistein!
LLAP

4

Sonntag, 3. Dezember 2017, 13:45

Nach der Beta bin ich leider (stark!) enttäuscht von dem Spiel. Es fühlt sich nur nach einem billigen Arcade Game an und im Kern ist es ja auch genau das. Das erste Dissidia hat mir richtig gut gefallen, vermutlich genau deswegen hab ich mir von NT auch mehr erwarten. Bin aber selbst schuld: Es war ja von Anfang an bekannt das es nur ein Automaten Port ist .....

CloudAC

Krieger des Lichts

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5

Sonntag, 3. Dezember 2017, 15:02

Und das ist eben der Punkt, es ist ein Arcade Teil. Wie nun die Story Sequenzen kommen und wann, das ja noch bissle in der Schwebe. Ihr solltet echt öfter News zu NT lesen leut^^. Es gibt noch andere Modis bzw. Varianten.

Hier, an den Anspieler. Kann es sein das es die GC Version war?
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6

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:53

Hier, an den Anspieler. Kann es sein das es die GC Version war?

Da ich die GC-Version nicht gespielt habe kann ich nur das wiedergeben, was die SE-Mitarbeiter mir gesagt haben.
Unsere Version vom Preview hatte mehr Kämpfer als jede andere Version (die von der GC mit eingeschlossen) und das UI wurde ein wenig abgeändert.

7

Montag, 4. Dezember 2017, 05:12

Gibt es nun spezial Attacken, so wie in den "Vorgängern"? Sprich bei voller Ex leiste konnte man ja Löwenherz aktivieren und dann mit Herzensbrecher angreifen! So etwas hatte ich in der Demo vermisst!

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