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Montag, 4. September 2017, 19:30

GC17: Angespielt! The Witcher: Thronebreaker

The Witcher: Thronebreaker ist eine auf der Gamescom 2017 vorgestellte, ungefähr 10 bis 15 Stunden lange Einzelspielerkampagne zum Witcher-Kartenspiel GWENT: The Witcher Card Game. Ihr erkundet mit der frei bewegbaren Königin Meve malerisch gezeichnete Gebiete in isometrischer Ansicht. In der Präsentation waren wir in einem ländlichen Gebiet mit kleinen Dörfern. Schatzkisten standen offen herum oder waren versteckt und konnten erst durch das Lösen von Puzzles erreicht werden.

Bei Dialogen wechselt die Ansicht und wir sehen die Charaktere von der Seite. Vertont ist es bereits in zehn Sprachen und es werden noch mehr folgen. Die englische Sprachausgabe kam durchaus solide rüber, genauso wie die Animationen der Charaktere. Einzig die übertrieben dargestellte Atmung war etwas störend für uns, da sich dabei der ganze Oberkörper auf und ab bewegte und es wirkte, als hätten die Charaktere gerade einen 200-Meter-Sprint hinter sich.

Hin und wieder kann man auch Dialogoptionen treffen, die Auswirkungen auf Ressourcen (Geld oder Krieger) beziehungsweise Charaktere haben können. Als zum Beispiel Bauern mit Banditen kooperiert hatten, konnten wir sie entweder alle gehen lassen, nur die Männer als Krieger einziehen und die Frauen gehen lassen oder aber prinzipiell alle auspeitschen lassen. Nachdem wir zuvor schon die Konvention gegenüber Königinnen und einfachem Bauernvolk gebrochen und ihnen freundlichst die Hand gereicht hatten, peitschten wir sie nun aus. Der Vortragende der Präsentation meinte, wir seien die erste Gruppe an Journalisten, die das mache, während man im Hintergrund die Peitschengeräusche hörte. Manche Momente schreibt einfach das Leben.

Kommt es zum Kampf, wird zu GWENT gewechselt. Hierbei bekämpft man sich gegenseitig mit Karten mit unterschiedlichen Werten in drei Reihen. Manche Reihen können Effekte haben wie zum Beispiel in Flammen stehen oder vereist sein. Weiter wird man später Aufträge haben wie „Beschütze diese Karte“ oder „Besiege nur diesen Gegner“. Alles in allem sah Thronebreaker überaus interessant aus. Das Team von CD Projekt Red arbeitet derzeit noch an anderen Neuerungen, war jedoch etwas verschlossen darüber, was genau. Man darf also gespannt sein!

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brandybuck« (4. September 2017, 19:42)


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Montag, 4. September 2017, 20:38

Zitat

The Witcher: Thronebreaker ist eine auf der Gamescom 2017 vorgestellte, ungefähr 10 bis 15 Stunden lange Einzelspielerkampagne zum Witcher-Kartenspiel GWENT: The Witcher Card Gam


Wie ist das jetzt eigentlich genau? Ist es ein richtiges Stand Alone Spiel oder braucht man Gwent, um das spielen zu können? Also quasi ein Add On?^^
Hab bisher nur sehr beiläufig was dazu gehört, wo aber nie was zu sehen war, was mir Klarheit übers Spiel gab. Euer Anspieltest ist daher bisher das Beste und informativste und klingt wirklich großartig^^ Hätte durchaus Bock darauf. Muss mir das mal im Hinterkopf behalten :)

Alhym

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Dienstag, 5. September 2017, 13:48

Ich war dort bei der Präsentation und muss jetzt selbst etwas nachdenken xD Ganz so klar war mir das nicht. Aber so wie ich das in Erinnerung habe und wenn ich diesen Text der Thronebreaker Seite lese

Zitat

Prepare to embark on a new adventure from the world of The Witcher in Thronebreaker — GWENT’s single player story campaign.


Dann ist es die Singleplayer-Option im Spiel Gwent. Ich denke aber, ohne Gewähr, dass man Gwent braucht, und dann dort eben "Thronebreaker" als Option auswählen kann. Ohne Gewähr...weil die Seite ist nicht ganz eindeutig und an die Präsentation kann ich mich auch nicht zu 100% erinnern bzw wurde es da eventuell auch nicht so klar gesagt :D

PS: Hier hab ich ein wenig Gameplay gefunden in diesem Video


4

Dienstag, 5. September 2017, 14:50

Wie bei Hearthstone, Hex-Shards of Fate, Shadowverse oder Elder Scrolls Online auch hat auch Gwent einen Singleplayer-Modus.
Jedoch gibt es bei Gwent wie bei Hearthstone und Elder Scrolls auch dann nur eine Grundkampagne kostenlos und für alle weiteren Singleplayer-Elemente muss man zahlen. Also ja, natürlich braucht man Gwent, es ist schlicht eine 5 Euro teure Kampagne im Spiel.
Bei Hex und Shadowverse sind die Singleplayer übrigens kostenlos.

Sinn der Spiele ist ja gerade das Onlinespiel und das Leute Karten kaufen sollen um konkurrenzfähig zu sein. Das brauchen sie bei einer Solo-Kampagne nicht, also kosten die halt selbst was.

Weird

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5

Dienstag, 5. September 2017, 15:15

Ah ok danke^^
Genau daher war ich auch so stutzig, weil das so schwammig formuliert klingt :D

Dann weiß ich Bescheid.
Ich hab von diesen Kartenspielen noch keins gespielt oder mich näher mit befasst, da mich auch keines wirklich interessiert hat. (Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, ob die was kosten oder f2p sind, wonach es nach Spiritogres Beschreibung jetzt schon eher klingt xD) Gwent würde ich mir dann auch nur wegen Thronebreaker holen. Das klingt nämlich wirklich nach einem sehr geilen Story mode^^

6

Dienstag, 5. September 2017, 15:48

Die Kartenspiele sind alle F2P bis auf Magic the Gathering, das allerdings deswegen und wegen der schlechten Qualität der jährlichen digitalen Versionen ziemlich in der Versenkung verschwunden ist.

Bei allen kann man eigentlich kostenlos problemlos monatelang spielen. Nur halt wenn man wirklich kompetitiv sein will und in den Ranglisten nach oben kommen möchte, dann braucht man halt bessere Karten und die muss man sich durch Kartenpacks kaufen. Da die Packs Zufallskarten enthalten muss man halt viele Packs kaufen, bis man sein Wunschdeck dann zusammengestellt hat. Davon leben diese Spiele und nehmen im Fall von Hearthstone Unsummen ein (obwohl Hearthstone bei weitem nicht das beste ist meiner Ansicht nach aber es ist halt von Blizzard und hat die WoW Charaktere).

Gerade für Japano-Fans ist Shadowverse mit Abstand die beste Wahl, das Artdesign ist fantastisch. Das Gameplay ist ausgereift (und nicht so super simpel wie bei Gwent) und die Kampagne ist, auch im Gegensatz zur Konkurrenz, wunderschön erzählt.

Elder Scrolls Online hat ähnlich wie Gwent so eine Standbild (mit gelegentlichen leichten Animationen drin) mit Sprachausgabe erzählte Geschichts-Kampagne. Das ist nett aber ich würde ehrlich gesagt weder bei Elder Scrolls Legends noch bei Gwent Geld für (weitere) ausgeben, dafür ist mir das dann doch zu simpel erzählt und präsentiert.

Die von Hex ist ganz nett, man kann zwischen zwei Fraktionen wählen, je nachdem wird die Geschichte aus der anderen Perspektive erzählt. Dann ist man erst in seinem Hauptort und von da (nach labern mit irgendwelchen NPCs) geht es auf eine Weltkarte wo man sich dann von einem Punkt zum nächsten kämpft. Das hat am meisten Spielgefühl von allen, bei den anderen TCGs sind halt reine VNs die von den Kartenkämpfen unterbrochen werden.

Aber wie gesagt, wer mal reinschnuppern will, unbedingt Shadowverse, dessen Präsentation ist einfach fantastisch!

Meine persönliche Rangfolge bei den TCGs ist aktuell die:
1. Shadowverse (PC, Mobil)
2. Elder Scrolls Online (PC, Mobil)
3. Hex (PC)
4. Gwent (PC)
5. Hearthstone (PC, Mobil)
6. Mabinogi Duel (Mobil)
7. Magic the Gathering (PC, Mobil, Konsole)

Wollte immer schon noch Legend of the Cryptids ausprobieren aber das Teil stürzt bei mir immer ab.

Zu Gwent kann ich halt sagen, es ist das extremst glücksabhängige TCG was ich kenne. Es erfordert praktisch keine Taktik, du musst einfach nur die besseren Karten haben bzw. ein Deck, was das Gegenüber kontern kann. Wie du was ausspielst ist allerdings fast egal.

Generell spiele ich diese Art von Spielen halt gerne abends beim nebenher TV schauen auf dem Tablet, dafür sind die für mich ideal. Rein am PC nur so ohne was nebenher werden sie mir immer schnell zu langweilig bzw. sind halt mal was, wenn ich 30 Minuten Zeit habe und nichts "richtiges" zocken kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiritogre« (5. September 2017, 16:02)


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