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Donnerstag, 13. Juli 2017, 14:10

SMT: Strange Journey Redux: Video vergleicht die Grafik

In einem neuen Video präsentiert euch Atlus auf Twitter zwei Minuten Gameplay von Shin Megami Tensei: Strange Journey Redux. Es werden drei Umgebungen gezeigt und die Grafik des Originalspiels mit der des 3DS-Remakes verglichen. Neben erneuerten Grafiken wird das Remake auch neuen Geschichts-Inhalt, weitere Story-Endings, einen neuen Dungeon und weiteres bieten können.

Shin Megami Tensei: Strange Journey Redux erscheint am 26. Oktober 2017 in Japan und Anfang 2018 im Westen für Nintendo 3DS. Weitere Artikel zum Spiel könnt ihr in unserem Newsarchiv finden.

via Gematsu

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Brandybuck« (14. September 2017, 01:07)


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Donnerstag, 13. Juli 2017, 16:12

Ziemlich marginaler Unterschied. Warum an sich für solche Remakes eine antike Hardware wie den 3DS sucht ist mir echt schleierhaft.

3

Donnerstag, 13. Juli 2017, 16:22

Weil Shin Megami Tensei leider von der PS2 als Serie auf die Nintendo Handhelds gewandert ist, wohl auch weil man die Grafik dann sehr günstig auf dem alten PS2 Niveau halten konnte. Finde ich auch sehr schade, würde die viel lieber auf einer großen Konsole zocken, wie halt Ableger wie Persona oder Tokyo Mirage Sessions auch.
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4

Donnerstag, 13. Juli 2017, 16:36

Also marginal würde ich den Unterschied nicht gerade nennen. Vielleicht kommt man auch im Video etwas durcheinander weil immer wieder schnell zum DS-Original geskipped wird. Glaube, die Sprachausgabe ist neu, die Auflösung wurde selbstverständlich angepasst und man verwendet hier glaube ich nun die gleiche Engine, die man seit Etrian Odyssey IV (3DS) benutzt. Es sieht insgesamt wesentlich besser und schärfer aus, als ich erwartet habe. Während bei Radiant Historia: Perfect Chronology wirklich nicht viel mehr gemacht wurde, als nur die Auflösung angepasst. Aber auch dafür müsste ich mir erst einmal einen genaueren Vergleich ansehen. Deep Strange Journey macht jedoch einen soliden Eindruck.

Zu Radiant Historia ist in Japan nun auch ein Artbook erschienen wo ein interessantes Bild zu sehen ist. Ein eingestampftes Remake des Spiels für einen Handheld, der von den Entwicklern nicht namentlich genannt wird. Natürlich wissen wir alle, dass es sich hier um die Vita handelt. Als Begründung nannte man, dass die Vita nicht populär genug war, um den Release zu rechtfertigen. Hat nicht ungemein viel nun mit dem Thema hier zu tun, aber da es gerade das Thema ist (Leistung), gleicher Publisher und teilweise das gleiche Team, will ich den Screenshot auch nicht vorenthalten:


5

Donnerstag, 13. Juli 2017, 23:23

Ich finde auch, dass marginal dem Unterschied der beiden Versionen nicht gerecht wird. Die 3DS Version sieht schon deutlich besser aus. Die neuen Soundeffekte fügen sich auch gut in das Geschehen ein.

6

Freitag, 14. Juli 2017, 00:18

Klar sind die 3DS Version besser aus aber bitte, nun wirklich nicht soviel besser. Ja, die Schnitte sind wirklich recht schnell aber andererseits, wenn ich bei den Schnitten die Augen verengen muss, weil beide Versionen halt.. na ja, einfach alt aussehen, heisst das nicht viel. Man darf auch nicht vergessen, auf dem PC (oder Handy) sieht es auch noch mal anders aus als auf dem 3DS. Bei diesen Youtube Videos gibt es oft zwar 0 anti-aliasing aber zumindest ist das Bild davon ab weitgehend störungsfrei. Auf dem 3DS dagegen hat man deutlich sichtbare Pixel und da ist die angepasste "Auflösung" dann auch eher ein Witz.

IMO sollte man sowieso langsam mal darüber nachdenken, diese seltsame Fokussierung auf eine Plattform wegzulassen, kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich wirtschaftlich so klug ist und ansonstn sollte man endlich in Switch-Zeiten ankommen. Ich bin ja eigentlich ein Fan der Serie aber anders als bei Metroid, lass ich das hier aus.

7

Freitag, 14. Juli 2017, 14:42

kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich wirtschaftlich so klug ist und ansonstn sollte man endlich in Switch-Zeiten ankommen.
Das hat in diesem Fall das Problem, dass die Switch natürlich eine komplett andere Hardware hat, halt Mobiltelefon-CPU.
Und generell ist ja wohl der Grund, warum so viele Titel für den 3DS erscheinen, weil sie eben günstig zu produzieren sind. Wenn du bei der Switch mit einmal Wii U Niveau hast, also quasi einen Ticken besser als XBox 360 oder PS3, dann ist die Spieleentwicklung natürlich gleich auf einem ganz, ganz anderem Niveau und somit erheblich teurer.

Das ist auch einer meiner Ängste bei gerade der Switch, da die Titel dort meist exklusiv erscheinen, lohnt es sich oft nicht außer alte 1:1 Ports von der Wii U oder vielleicht notfalls PS3, Titel abseits des Indie- oder Smarthone-Niveau-Bereichs zu bringen, da die Verkaufszahlen bei 3rd Party nicht sonderlich hoch sein werden.
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8

Freitag, 14. Juli 2017, 15:11

Ist es denn wirklich günstiger zu produzieren? Es ist ja nicht so als wäre der 3DS die Plattform für Indietitel, das ist ja eher der PC und selbst die ganzen billigen Smartphone Spiele werden für Plattformen produziert, die deutlich stärker sind und auch höher aufgelöst sind als der 3DS. Zu Mal die ganzen Studios die da 3DS Spiele machen doch sonst auch für andere Plattformen produzieren, in diesem Fall ist Atlus ja selbst eine Firma denen PS4 und Co. ja auch nicht unbekannt sind. Warum sollte es auch immer gleich erheblich teurer sein? Nehmen wir zum Beispiel die gezeichneten Objekte, gerade in Japanospielen, diese 2D Bilder werden mit Sicherheit extrem hochaufgelöst gezeichnet, erscheinen im Spiel dann aber stark reduziert. Und auch sonst ist es ja nicht ungewöhnlich Objekte am PC ziemlich polygonreich zu machen und dann im nachhinein zu reduzieren, bis es auf die Hardware passt. Da wird wohl keiner am PC sich extra was polygonarm zusammenklicken.

Diese Exklusivitätsgeschichten sind natürlich schon ein Problem aber ganz ehrlich, das sehe ich beim 3DS genauso. Klar, die theoretische Basis liegt deutlich über 60 Millionen, was schon eine andere Nummer ist als bei der Switch aber die andere Frage ist immer wie Aktiv dieser Konsumentenkreis noch ist. Und da habe ich ernste Zweifel beim 3DS. Gerade bei Spielen wie diesen sollte man lieber auf Multiplattform setzen, um das maximal möglichste rauszubekommen. Gerade, wenn einem Geld so wichtig ist. Da sind andere Firmen schlauer und gehen mittlerweile vermehrt auf dem PC zu, wo man einfach mehr von diesen Spielen hat, auch wenn sie vielleicht nicht so toll aussehen.

9

Freitag, 14. Juli 2017, 18:17

Also zunächst, der 3DS ist noch sehr stark genutzt. Sehe ich wenn ich ihn spaßeshalber mal in der Öffentlichkeit mitnehme und Streetpass aktiviert habe. Einmal durchs Einkaufszentrum und ich habe immer so 8 bis 10 Begegnungen. Oder letztens auf dem Flughafen, etwa eine Stunde gewartet, prompt vier Begegnungen.

Und ja, 3DS Spiele sind UNGLAUBLICH günstig zu produzieren. Die niedrige Auflösung macht hohe Details überflüssig, d.h. du hast hier maximal überdurchschnittliche PS2 Grafik bei besseren Spielen. Damit fährst du im Zweifel sogar günstiger als bei Smartphonespielen rein von dem Aufwand der Grafiker. Klar, gute 3DS Titel sind erheblich umfangreicher, halt richtige Spiele. Aber eben auf der Höhe der PS2 oder meinetwegen auch Wii.

Die Eintwicklungskosten für ein "Indie"-Spiel wie Shadow Tactics von Mimimi Productions (die waren letztens im Auf ein Bier Podcast) betrugen irgendwas um 400.000 Euro rum wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Daran haben neun Leute knapp zwei Jahre gearbeitet. Wenn du die Grafik siehst, das Spiel liegt weit über dem, was 3DS Spiele bieten.

Nun kann es natürlich sein, dass japanische Entwickler Großteils inkompetent sind und höhere Gehälter haben als die Spieleentwickler hierzulande, so jedenfalls durchaus teilweise mein Eindruck wenn ich mir den japanischen Spielemarkt im gesamten so anschaue. Aber auch dann wird selbst das aufwendigste 3DS Game kaum mehr als 1 - 2 Millionen kosten.

Kein Vergleich zu Midprice Games der aktuellen stationären Plattformen wo dann ein Titel wie etwa von Spiders wie ein The Technomancer, das dann zwischen 15 - 20 Millionen verschlingt.
Das was bei der Spieleentwicklung halt Geld kostet ist zu 80 - 90 Prozent die Grafik. Und je mehr Polygone die Modelle, je besser die Animationen und Physik, je höher auflösend die Texturen, desto teurer wird ein Spiel.

Atlus ist ein gutes Beispiel, Persona 5 ist z.B. mit Ach und Krach eine Mischung aus PS2 und PS3 Niveau. Die PS4 Fassung sieht nicht umsonst total nach PS3 Game aus und unterscheidet sich nur durch die Auflösung (die auf PS3 auch gleich hätte sein können aber wie üblich dann absichtlich niedrig gehalten wurde). Und auf der PS3 ist die Grafik nett aber nun wahrlich nichts beeindruckendes. Selbst Tokyo Mirage Sessions #FE auf der Wii U schlägt Persona 5 bei vielen Texturen und Lichteffekten.
Das hat auch alles seinen Grund, nämlich die Verkaufszahlen. Ein Persona 5 hat ja ordentlich gefeiert als weltweit 1,5 Millionen Stück verkauft wurden. Das ist halt eine ziemliche Nische.

Die meisten Japano-Firmen sind einfach keine guten Beispiele wenn es um gute Grafik geht. Mit Ausnahmen natürlich, man schaue sich Final Fantasy XIII (den ersten Teil, aus Budgetgründen sind die Nachfolger grafisch mit jedem Teil immer weiter abgespeckt) oder ein Dragon's Dogma an. Da liegen Welten zwischen! Und die beiden Titel sind jetzt ja nun auch alles andere als taufrisch, heute sind wir ja schon wieder ein ganzes Stück weiter.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiritogre« (14. Juli 2017, 18:24)


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