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Montag, 6. März 2017, 14:10

Der Antrieb hinter der Entwicklung von NieR: Automata

Der PlayStation Blog fragte Yoko Taro, Director von NieR: Automata, wie es sich anfühlt, dass Nier ein Kult-Klassiker geworden ist. Weiterhin stellte man die Frage, welche Ziele Taro mit der Fortsetzung verfolgt. Diese Fragen konnten dem Director ein paar sehr interessante Hintergrundinformationen zu NieR und NieR: Automata entlocken:

Ich habe NieR zu einer Zeit kreiert, als es in meiner damaligen Firma aufgrund der Geschäftsstruktur schwierig war, Spiele zu entwickeln und ich dachte mir ‚Es ist so ermüdend, vielleicht sollte ich die Firma verlassen.‘ Das Dokument für das Konzept, das ich geschrieben habe, von dem ich dachte, es würde mein Letztes sein, war der Prototyp für Nier.

Nach mehreren Wendungen wurde aus NieR ein Titel, den ich mochte, obwohl er sich nicht sonderlich gut verkaufte und am Ende verließ ich meine damalige Firma.

Trotzdem unterstützten mich die Fans des Titels auch noch lange nach dieser Zeit. Das drang zu den Producern durch, was dazu führte, dass ich mit NieR: Automata begann… das ist die Abfolge von Ereignissen, die letztendlich zur Veröffentlichung des Spiels führte.

Alle bei Platinum Games, die an der Entwicklung beteiligt waren, respektierten den Vorgänger-Titel und erschufen ein spektakuläres Spiel für uns. Ich war verantwortlich für das Szenario, aber es ist alles Scheiße, also will ich nicht, dass ihr zuviel davon erwartet.

Sorry, ich bin vom Thema abgekommen.

Was ich sagen will ist, dass NieR und NieR: Automata Spiele sind, die deshalb existieren, weil die Fans es immer unterstützt haben. Die wahre Natur eines Spiels ist nicht ein starker und charismatischer Director, der seine oder ihre Vision präsentiert, sondern etwas, das sich aus einer unbekannten Leidenschaft formt, die von einer größeren Anzahl von Menschen gespürt wird.

Und nachdem es in dieser Weise geformt wurde, weiß ich nicht, welches Ergebnis Nier: Automata zu Tage bringen wird. Ich denke, es wird alle möglichen Reaktionen darauf geben. Manche werden denken, es macht Spaß und andere werden es langweilig finden.

Aber als jemand, der an der Erschaffung des Spiels beteiligt war, hoffe ich, dass es eine Bedeutung für denjenigen hat, der es spielt.

Alles klar, auf Wiedersehen.

via PlayStation Blog

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Aruka

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Montag, 6. März 2017, 14:15

Zitat

Ich war verantwortlich für das Szenario, aber es ist alles Scheiße, also will ich nicht, dass ihr zuviel davon erwartet.


Ehm. Versteh ich das falsch, oder war das ein Witz?^^
Will der damit sagen das Szenario des Spiels sei nicht gut geworden?

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Montag, 6. März 2017, 15:03

Wow, er unterschätzt seine Arbeit gewaltig, was ihn umso sympatischer macht. Musste auch zweimal hinschauen bei diesem Satz, was ist daran bitte "Scheiße" ;)

Damals bei Nier war imo nur das Gameplay nicht so attraktiv und die Vermarktung nicht so dolle oder sogut wie nicht vorhanden. Der Rest war super.

Vermutlich denkt er, dass er bei Nier Automata nicht mehr so ein klares Senario im Kopf hatte und warscheinlich oft was änderen musste oder nicht weiter wusste. Am Ende ist es aber sehr gut, da kann ich euch beruhigen, auch wenn ich die Endings noch nicht gesehen habe.

Vielleicht meint er damit auch einfach nur dass es teilweise so wirr ist, wie aber bereits schon Nier - das mochten die Leute aber, die Story ist in der ersten Hälfte wirr und es tauchen Fragezeichen auf aber auch ein hoher Drang nach mehr und man will mehr herausfinden. In Automata wird das fortgesetzt, es ist hier sogar etwas wie in Dark Souls gemacht von der Progression her.

Dank Platinum Games kann Nier Automata nun ein rundum großartiges Spiel werden, was nicht so einfach vergessen wird. Von dem was man bisher an Reviews, Meinungen und Tests liest wird es da auch.

4

Montag, 6. März 2017, 15:08

Den Satz bringt er ständig, ob in Interviews oder im Austausch mit seinen Fans. In der Quintessenz ist "Überschätzt nicht meine Arbeit" ein ständiger Begleiter seiner Aussagen. Den Spruch das alles Scheiße ist hat er allein bei NieR: Automata mindestens drei Mal in verschiedenen Interviews gebracht.

Er entschuldigt sich häufiger mal für seine Spiele...

5

Montag, 6. März 2017, 16:43

Habe gestern fleißig Streams geschaut. Das Spiel ist einfach nur genial. Allerdings, einen Wermutstropfen gibt es, man muss es halt im Zweifel stolze 26 Mal durchspielen um alle Enden zu sehen und die Story voll begreifen zu können, da jedes Mal nur ein paar weitere Schnipsel verraten werden.

Der Streamer den ich gesten hauptsächlich gesehen habe hat 63 Stunden für zwei Durchläufe gebraucht.
Mein Blog über Rollenspiele aller Art: http://rpcg.blogspot.com/


Schau mir beim Spielen zu: http://www.twitch.tv/spiritogre

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