Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: JPGames Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 7. Februar 2017, 18:10

Im Test! Tales of Berseria

Titel Tales of Berseria
Japan 18. August 2016
Bandai Namco
Nordamerika 24. Januar 2017
Bandai Namco
Europa 27. Januar 2017
Bandai Namco
System PlayStation 3 (jp), PlayStation 4, PC
Getestet für PlayStation 4
Entwickler Bandai Namco
Genres JRPG

Die Tales-of-Reihe geht mal wieder in die nächste Runde. Während der Vorgänger Tales of Zestiria noch für PlayStation 3 und PlayStation 4 gleichzeitig erschien, wagt sich Bandai Namco zumindest im Westen nun voll und ganz auf das schwierige Parkett der ehemaligen Next Gen mit Tales of Berseria. Die letzten Teile haben die Fanbase schwer entzweit und jedem Kenner der Serie dürfte aufgefallen sein, dass die Serie zu einem teils leider sehr lieblosen Massenprodukt verkommen ist. Mit dem neuen Ableger hofft man nun, die enttäuschten Fans wieder ins Boot zu holen. Sei es die veraltete Engine, die lieblosen 08/15-Charaktere oder eine halbgare Story mit recht mageren Unterhaltungsmöglichkeiten abseits der Wege: Die Kritikpunkte häuften sich und auch gerade in PlayStation-4-Gewässern gestaltet sich das Schwimmen ohne die rechte Leistung schwieriger als gedacht.

Tales of Berseria wurde am 27. Januar an unsere Küsten gespült und erscheint somit knapp anderthalb Jahre nach Tales of Zestiria. Berseria muss zumindest technisch einiges drauflegen, um die Fehler des Vorgängers wieder geradezubiegen. Wir haben uns ausgiebig mit dem Titel beschäftigt und nun will ich auch nicht mehr länger um den heißen Brei reden. Viel Spaß mit dem Test zu Tales of Berseria!

Rache ist Blutwurst

Mit dieser Frau ist nicht zu spaßen

Mit dieser Frau ist nicht zu spaßen

Die Geschichte von Tales of Berseria spielt in einer fernen Vergangenheit des Vorgängerspiels Tales of Zestiria. Obwohl es sich demnach um die gleiche Welt handelt, braucht man aber nicht zu fürchten, dieselben bekannten Orte abzugrasen. Vielmehr besteht die Welt aus vielen Inseln, die später auch mit dem Schiff bereist werden können. Die Story beginnt in einem idyllischen Dorf, in dem sich unsere spätere Protagonistin Velvet um ihren kranken Bruder kümmert. Nach jeder Menge Friede, Freude, Eierkuchen ereignet sich in einer verhängnisvollen Nacht der Knackpunkt der Geschichte. Velvets Bruder wird bei einem mysteriösen Ritual zum Opfer gemacht und die verstörte Schwester fällt daraufhin ihrer Verzweiflung zum Opfer, was sie zu einem Halbdämon werden lässt. Rasend vor Wut über ihren unschuldig getöteten Bruder sinnt sie auf Rache und macht sich auf, den Mörder zu finden.

Die Handlung von Tales of Berseria beginnt mit einem Knall und führt somit sehr motivierend in das Spielgeschehen ein. Man fühlt mit und ist enorm gespannt, wie es weitergeht. Einen großen Pluspunkt hat sich das Tales-Team definitiv für diesen Einstieg verdient, denn heutzutage bekommt man leider nur noch schwerlich interessante Geschichten, die einen tatsächlich in ihren Bann ziehen, geboten. Das Schöne ist aber, dass diese Spannung kaum abknickt und man den Großteil des Spiels von einer Szene zur anderen jagt, um zu erfahren, wie es nun weitergeht.

Natürlich gibt es an bestimmten Punkten auch die üblich flachen Tales-of-Momente, die die Stimmung auflockern und zum Durchatmen einladen, doch im Großen und Ganzen hat man sehr viel Arbeit in die Geschichte gepackt. Diese Tatsache dürfte einige Skeptiker sicherlich schon aufhorchen lassen.

»Tales of Berseria macht mit Blick auf Story und Charakterentwicklung vieles gut, was in den Vorgängern auf der Strecke blieb.«

Zum Ende hin hat man das Gefühl, dass man die eine oder andere Geschichte zu viel in das Spiel gepackt hat. Während manche Punkte doch noch zu kurz kommen, werden viele Dinge genauestens erklärt und hinterlassen so schon fast den Eindruck einer Tales-of-Visual-Novel anstatt des üblichen JRPG-Geplänkels. Man wird auf jeden Fall sehr viel zu lesen und auf die Ohren bekommen, wenn man sich auf das Spiel einlassen möchte.

Nach einer gewissen Zeit hat man auch schon sein gewohntes Team zusammen und schlägt sich durch die Welt. Während viele sich Velvets Rachezug aus verschiedensten Gründen anschließen, wächst die Gruppe allmählich zusammen und bildet, wie üblich, eine wunderbar verrückte Truppe aus verqueren Charakteren. Interessant ist hier, dass man nicht der Tales-of-Norm aus liebenswerten Leuten, die für das Gute kämpfen, folgt, sondern viel mehr, dass die Truppe aus Verbrechern und Dämonen besteht, deren Intention zunächst Rache oder selbst Gleichgültigkeit ist. In Tales of Berseria wird man technisch gesehen den Part der Bösewichte einnehmen, jedoch nur, um zum Schluss zu zeigen, dass diese Welt eben nicht pauschal in Schwarz und Weiß einzuteilen ist.

Die Charaktere wissen zu überzeugen, sind mit Leben und vielen Details ausgearbeitet und das Wichtigste: Man kann deren Beweggründe nachvollziehen und fühlt mit. Tales of Berseria macht mit Blick auf Story und Charakterentwicklung vieles gut, was in den Vorgängern auf der Strecke blieb. Man bleibt zwar seinem Schema aus quirligen, japanischen Charakteren treu, haucht ihnen aber wieder mehr Leben ein. Definitiv ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Auf die Mütze im Sekundentakt

schnell und spaßig

schnell und spaßig

Auch in Tales of Berseria wird auf ein schnelles, actionreiches Kampfsystem gesetzt. Wichtiger Bestandteil sind hier die sogenannten Seelen, die man durch erfolgreiches Betäuben der Gegner oder durch Einsammeln in der Kampfarena erhöhen kann. Hiermit bestimmt man die Anzahl an Artes, die man aneinanderfügen kann, um eine Kombo zu bilden. Anders als in den Vorgängern kann man Artes auf die vier Hauptknöpfe verteilen und je nach Zuordnung im Menü taktisch mit Elementarschwächen angreifen. Mit dem Break-Soul-Zustand entfaltet zum Beispiel Velvet ihre dämonische Kraft. Hier ist man nun für eine bestimmte Zeit unbesiegbar, verliert aber stetig an Lebenskraft. Mit Break Soul lassen sich die ursprünglich auf fünf Artes beschränkten Kombos weiterführen und mit einem zufälligen Finisher beenden. Hat man drei Seelen zur Hand, kann man jederzeit seine Kombo mit dem Break-Soul-Zustand erweitern, jedoch verliert man nach Aktivierung jeweils eine Seele, die daraufhin dem Gegner zugeschrieben wird.

Die Break-Soul-Aktivierung variiert hingegen von Charakter zu Charakter. Betrachtet man aber nur Velvet, so ist das Kommando fast schon viel zu stark für die meisten Kämpfe. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wird man kaum mit irgendeinem Gegner Probleme haben. Selbst die Bosse lassen sich in Sekunden besiegen. Erst wenn man sich den höheren Schwierigkeitsgraden zuwendet, muss man mehr und mehr auf seine Taktik achten. Etwas schade, denn trotz alledem sind die Kämpfe schnell, flüssig und bringen durchaus Spaß.

Wer also nur der Story folgen möchte, der kann getrost mit Velvet das ganze Spiel ohne größere Probleme bestreiten. Ein wenig mehr Herausforderung bieten die anderen Charaktere und die höheren Schwierigkeitsgrade. Ein weiteres Manko der Kämpfe sind, wie fast immer, die immer wiederkehrenden Gegnermodelle. Kaum Abwechslung trifft auf so gut wie keine kämpferische Herausforderung. Das kann mitunter demotivieren, aber zum Glück kann man die meisten Gegner ohne Kampf umwandern.

Ein bekanntes Feature der Tales-of-Spiele sind natürlich auch die sogenannten Mystic Artes, die auch in Tales of Berseria nicht zu kurz kommen. Mit aufsteigendem Level oder durch bestimmte Item-Funde kann man diese begehrten Artes erlangen und wie gewohnt nach einer erfolgreichen Kombo noch hinten dranhängen. Interessant ist hier, dass man alle Mystic Artes der verschiedenen Charaktere ebenfalls in eine Kombo packen kann, sodass man bis zu sechs Mystic Artes nacheinander ausführen kann. Da bleibt kaum noch ein Gegner stehen, so viel ist sicher.

»Etwas schade ist der niedrige Schwierigkeitsgrad, denn trotz alledem sind die Kämpfe schnell, flüssig und bringen durchaus Spaß.«

Das Skill-System versucht sich an einer Verbesserung zum leicht konfusen System aus Tales of Zestiria. Auch in Tales of Berseria sind verschiedene Skills, wie zum Beispiel „Angriffsstärke +5%“ oder „Schadensabsorbierung durch xy“, mit den Ausrüstungsgegenständen gekoppelt. Allerdings kann man jeweils den Hauptskill des Gegenstands erlernen, wenn man ihn lange genug ausgerüstet hat. So hat man ein Grundgerüst aus seinen gewünschten Skills und kann diese obendrein noch mit den Zusatzskills der jeweiligen Ausrüstung verstärken oder ergänzen.

Das Aufrüsten der Ausrüstung ist auch wieder ein großer Bestandteil. Mit bestimmten Gegenständen lassen sich Ausrüstungsteile aufwerten. Hier bekommen diese zum einen einen Stärkebonus, zum anderen auch mitunter weitere Skills. Braucht man die Ausrüstung nicht mehr, so lässt sich diese auch wieder zerlegen, was wieder neue Gegenstände zum Aufrüsten bringt. Oft bekommt man auch Ausrüstungsteile geradezu nachgeschmissen und ein Zerlegen ist des Öfteren ratsamer als ein bloßer Verkauf.

Das Skill-System ist schön umgesetzt und verlangt beim Auswählen mehr vom Spieler ab als bloßes Statuswertevergleichen. Allerdings wird dieser Aspekt durch den fast nicht vorhandenen Schwierigkeitsgrad auf „normal“ doch stark ins Abseits gedrängt und man legt eigentlich nur noch Gegenstand nach Gegenstand an, um der Vollständigkeit halber alle erlernbaren Skills zu bekommen.

Was gibt es noch?

Serientypisch: Die witzigen Skits

Serientypisch: Die witzigen Skits

Tales of Berseria weiß mit seiner Hauptgeschichte zu überzeugen, kann aber auch mit seinen Nebengeschichten einen guten Zeitvertreib verschaffen. Ganz im Gegensatz zu den neueren Vorgängern, lassen sich hier deutlich mehr Bewohner ansprechen und gesondert gekennzeichnete Events füllen die Welt zusätzlich mit Leben. Wie in der Hauptstory kann man auch hier von der Informationsflut erschlagen werden. Auch die bekannten Gespräche zwischen den Charakteren dürfen in Tales of Berseria nicht fehlen.Wirkliche Side-Quests, in denen man bestimmten Leuten aushelfen muss, gibt es hingegen nicht. Vielmehr findet man oft Minispiele, die man nebenher erledigen kann. Belohnt werden diese mit Tales-Münzen, welche man gegen Items oder Kostüme eintauschen kann.

Es gibt tatsächlich einige Kostüme, die man im Spiel selber erhält, doch wirklich besonders sind diese nur selten. Das Gros der guten Kostüme erhält man leider auch in Tales of Berseria nur über den Kauf eines DLCs. Die seit einiger Zeit in die Reihe eingefügten Attachments, um seinen Charakter mit Accessoires auszustatten, gibt es allerdings auch im neusten Tales-of-Teil zur Genüge.

Wer mehr über die Welt und seine Leute in Tales of Berseria erfahren möchte als im lieb ist, der wird sicher seinen Spaß an den vergleichsweise vielen Gesprächen mit den Stadtbewohnern und auch zwischen den Charakteren haben. Als Abwechslung sind die Minispiele ganz nett, lassen aber die Liebe zum Detail aus älteren Tales-of-Teilen vermissen.

Mit einigen Arenakämpfen, einem Zusatzdungeon und dem Katz-Dorf hat man zusätzlich noch ein paar Serien-typische Dinge, auf die man bauen kann.

Im Osten nichts Neues

Trotz zahlreicher Beschwerden über die Engine, Designschwächen und dergleichen beharrt man auch bei Tales of Berseria auf dem altbekannten Level. Da man in Japan immer noch auf die Kombination aus PlayStation 3 und PlayStation 4 setzt, merkt man dem Spiel kaum starke Verbesserung zum Vorgänger an. Gerade das Design der Gegenden lässt mal wieder stark zu wünschen übrig. Es fehlt an schöner Atmosphäre und den kleinen Details. Oft sieht man total verpixelte Texturen oder einfach nur kahle Polygongebilde in der Gegend stehen. Das ist zum einen nicht mehr Zeitgemäß und zum anderen nicht sonderlich förderlich, die recht interessante Geschichte gebührend umzusetzen. Die Charaktere an sich sind hübsch anzusehen, doch alles drumherum ödet einen, trotz der Vielfalt an Gebieten, schnell an. Viel zu selten merkt man, dass die Entwickler mehr Arbeit als auf unterstem Niveau nötig aufgewendet haben.

»Die Charaktere an sich sind hübsch anzusehen, doch alles drumherum ödet einen, trotz der Vielfalt an Gebieten, schnell an.«

Soundtechnisch kann man auch nur die hervorragenden japanischen Stimmen hervorheben. Bis auf einige Ausnahmen ist die englische Synchronisation ebenfalls zu empfehlen. Die Kategorie Musik kann man hingegen fast schon komplett wegfallen lassen. Auch Tales of Berseria macht hier nicht viel besser als seine unmittelbaren Vorgänger. Von langweilig bis nichtssagend ist hier fast alles an Musik vertreten. In einigen Story-Szenen oder Boss-Kämpfen vermisst man wirklich die nötigen Akzente, womit man noch einmal hätte punkten können.

Die deutsche Lokalisierung hätte auch etwas kreativer sein können. Zwar sind die Texte nur in seltenen Fällen schlecht übersetzt, aber gerade die seltsamen Namensgebungen und die unkreativen Wortfindungen irritieren doch zu Anfang enorm. Wenn man schon Gegenden ohne Namen hier benennen muss, dann doch bitte nicht mit Namen aus einem anderen Tales-of-Spiel, welches keine Verbindung zu diesem hat.

Quo vadis, Tales of?

»Tales of Berseria schafft es endlich wieder, eine spannende Geschichte und glaubwürdige Charaktere unter einen Hut zu bringen. Mit einer Truppe aus Außenseitern geht es auf Rachefeldzug gegen die vermeintlich Guten. Dabei glänzen die herrlich verrückten Charaktere mit ihrem Witz, aber auch mit ihrer Entschlossenheit. Tales of Berseria macht in der Hinsicht wieder viel richtig, was zuletzt falsch lief. Allerdings muss man sich auf jede Menge Gespräche und Text einlassen, um die Story zu Ende zu bringen.

Die Erzählweise der Geschichte erinnert eher an eine Visual Novel als an ein normales JRPG, zumal Aspekte wie Kampf oder Charakterausbau eher in den Hintergrund gerückt werden, wenn man den viel zu niedrigen Schwierigkeitsgrad in Betracht zieht.

Leider beharrt man auch im neuen Tales-of-Ableger auf altbackenen Designs und langweiliger bis nichtssagender Musikuntermalung. Die Arbeit des Sprecher ist hingegen wieder hervorragend. Sieht man von den schlechten Designentscheidungen ab, hat man bei Tales of Berseria sicherlich wieder mehr Liebe reingesteckt. Die Kämpfe sind schnell und spaßig, das Skillsystem ist interessant und auch einige Minispiele sorgen für Abwechslung.

Wem die Story und die Charaktere in den letzten Tales-of-Teilen zu kurz kamen, der wird bei Tales of Berseria auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. An der Umsetzung hapert es hier und da, doch im Grunde schlägt die Serie langsam wieder die richtige Richtung ein.«

Story: Spannend und gefüllt mit Informationen. Die Sequenz- und Textlastigkeit erinnern fast schon an eine Visual Novel. Charaktere sind glaubhaft und gewohnt liebenswert ausgearbeitet.

Gameplay: Schnelles, spaßiges Kampfsystem mit zahlreichen Kombo-Möglichkeiten. Verständliches Skillsystem und verschiedene Charakterkampfstile laden zum Ausprobieren ein. Der niedrige Schwierigkeitsgrad lässt den taktischen Aspekt leider in den Hintergrund rücken.

Grafik: Langweilige, altbackene Designs. Trotz Vielfalt an Gebieten fehlt es an Atmosphäre. Charaktermodelle sind größtenteils gelungen.

Sound: Tolle japanische Synchronisation. Einfallslose Musik, die kaum im Gedächtnis bleibt.

Sonstiges: Minispiele, Arenakämpfe und ein Zusatzdungeon.

Ganze News lesen


Unterstützung

für JPGames


CloudAC

Krieger des Lichts

Beiträge: 4 380

Beruf: Tech. Zeichner

Gil: 88090

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 7. Februar 2017, 18:17

Naja, die Kämpfe werden mir nie in Tales Spielen gefallen. Das ist einfach so, aber egal, Story war richtig klasse. Nur Bitte das nächste mit neuer Anime Grafik, danke. Der Teil hier mit neuer Grafik und ich würde es nochmal durch hauen oder noch andere Dinge im Spiel erledigen. Nur so kann ich mir das nicht weiter antun. Konnte es wegen der Grafik auch kaum länger als 2-3 Stunden am Tag ertragen. Die Story war aber echt klasse, kann das gar nicht glauben das ich das mal zu nem Tales Spiel sagen würde.

Beiträge: 39

Beruf: Echter Gamer^^

Gil: 712

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 7. Februar 2017, 19:02

Der Schwierigkeitsgrad war wirklich einfach selbst auf dem höchsten Grad, ich denke das liegt am Therionsystem ich habe jedesmal das Gefühl gehabt ich bin unaufhaltbar und sobald man aus der Therion Phase draußen ist stehe ich im dauer Stun :D Doch immerhin ist es schwerer als in FF 15 wo man im dauer godmode rum läuft :D

Die Story war aber sehr gut Magilou hat mich köstlich unterhalten :D Im nächsten Teil können die wirklich die zweckmäßige Grafik mal gegen eine andere tauschen.
:zidane/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Omegasoga« (7. Februar 2017, 19:09)


Balmung

Legende

Beiträge: 1 870

Beruf: Blademaster/GM

Gil: 40705

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 7. Februar 2017, 20:28

Gut, wenn die Serie langsam wieder die richtige Richtung einschlägt, dann warte ich mal noch zwei Teile ab ehe ich mich mit der Serie wieder beschäftige. Vielleicht sind sie ja dann wieder ganz auf dem richtigen Weg. ;)

5

Dienstag, 7. Februar 2017, 23:13

Die Musik finde ich jetzt nicht schlecht...aber sie ist halt wie im Test beschrieben..relativ bedeutungslos.

Was mich aber echt ärgerlich aufstößt und jedesmal ausm Spielfluss reisst, ist die Stelle wo der Track nach ca. 1 - 1 1/2 Minuten endet.
Es gibt in einigen Gebieten einfach keine Endlosschleife oder einen Übergang zur Wiederholung. Es ist wie wenn ich gerade "Rumbling of the Earth" auf meinem Handy hören würde, wo ich gerade vom (Rafrain) angefixt werde und dann wirds leiser...und leiser...und leiser und dann kommt ne Pause... (Ich bin an dieser stelle schom raus aus dem Fixpunkt) und jetzt beginnst von vorn. KLASSE! :(
So kann man es auch nicht genießen.
"Such tears...
What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
But, are you worthy to shed such tears? "


Balmung

Legende

Beiträge: 1 870

Beruf: Blademaster/GM

Gil: 40705

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 7. Februar 2017, 23:45

Klingt nach einem üblichen Problem von Spielen die eine zu kurze Entwicklungszeit und auch noch ein zu limitiertes Budget haben. Da gibt es öfters solche vermeidbaren ärgerlichen Probleme.

7

Mittwoch, 8. Februar 2017, 01:02

Also ich bin eigentlich vom Spiel begeistert auch wenn ich der Kritik hinsichtlich der Musik nur recht geben kann. Von der Story, dem Gameplay und den Charakteren ist es aber definitiv eines der besten Tales of Spiele seit Jahren.
Ich hab aktuell knapp 20 Stunden ins Spiel investiert und habe noch mehr als genug vor mir (Magilou hat sich noch nicht mal meinem Team angeschlossen). Was den Schwierigkeitsgrad angeht habe ich diesen bereits zu beginn auf den höchsten erhöht und nachdem 3 Red Demon, welcher die nächste Stufe freischaltet, diesen nochmals erhöht. Das Spiele generell immer einfacher werden ist leider ein aktueller Trend, aber zumindest erlaubt es einem das Spiel diesen jederzeit zu erhöhen woraufhin das Spiel auch deutlich taktischer wird da man ohne vorhandene Seelen nicht dauerhaft irgendwelche Kombos hinlegen kann.

Hinsichtlich der Grafik muss ich jedoch wieder recht geben, auch wenn mich diese in keinem Spiel jemals wirklich interessiert hat solange mich die Handlung und die Charaktere überzeugen konnten neben des Gameplays. Liegt vielleicht daran das ich größtenteils eher VNs "spiele/lese" und somit vielleicht daran gewöhnt bin?

Ich bin zumindest von dem Spiel mehr als begeistert und neben Persona 5 und Yakuza 0 ist Berseria zumindest ein heißer Anwärter zum GOTY bei mir (außer es erscheint dieses Jahr noch im Westen der neue Senran Kagura Teil, dann kann sowieso alles andere einpacken ^^")
Nichtsdestotrotz scheint sich Berseria für Namco gelohnt zu haben, da es nicht nur in der Fachpresse als bestes Tales of seit Jahren gesehen wird, sondern auch vom Großteil der Käufer.
Mich freuts da der Titel vielleicht eine Richtung für zukünftige Tales of Spiele nun vorgegeben hat.

8

Mittwoch, 8. Februar 2017, 01:10

Dem ersten Absatz kann ich schon mal in keinem Punkt zustimmen. Weder Story noch Charaktere haben mich je bei einem Tales of enttäuscht, im Gegensatz zu anderen gehypten Spielen, bei denen ich nur noch verwundert in die Röhre gucken konnte. Sowas ist eben sehr subjektiv.

Zitat

sodass man bis zu sechs Mystic Artes nacheinander ausführen kann.


Das ist nicht nur auf sechs beschränkt, sondern solange man BG dafür hat. Eine Kette von z.B. 12 Mystic Artes hintereinander ist im späteren Spielverlauf kein Problem.

Zitat

Das Skill-System ist schön umgesetzt und verlangt beim Auswählen mehr vom Spieler ab als bloßes Statuswertevergleichen.


Da muss ich widersprechen, das Skillsystem verlangt einem überhaupt nichts ab. Man tauscht die Ausrüstung nur aus um den nächsten Skill zu erlernen um alles zu komplettieren. Ich habe auf Chaos gespielt und es war vollkommen egal. Nur ein einziges Mal im Spiel hab ich mit Bedacht die Ausrüstung ausgesucht mit bestimmten Skills um die Truppe auf Level 200 zu bringen und die Exp zu erhöhen. Das wars auch schon. In Zestiria hatte man mehr Freiheiten und man musste was dafür tun. Das Skill- und Titelsystem ist in Berseria nur zum abarbeiten da.

Zitat

Wirkliche Side-Quests, in denen man bestimmten Leuten aushelfen muss, gibt es hingegen nicht


Es gibt keine klassischen Fetch-Quests, aber charakterbezogene Sidequests gibts allemal. Diese erstrecken sich auch über einen längeren Zeitraum z.B. Laphicets Sidequests um den Jungen zu helfen. Jeder Charakter hat davon eine und dann gibts noch weitere, will aber nichts spoilern.

Zitat

Auch Tales of Berseria macht hier nicht viel besser als seine unmittelbaren Vorgänger.


Ja, Berserias Soundtrack ist wirklich sehr lahm und dröge und ist auch mein größter Kritikpunkt, aber Zestirias Soundtrack war absolut hervorragend!

Zitat

Wenn man schon Gegenden ohne Namen hier benennen muss, dann doch bitte nicht mit Namen aus einem anderen Tales-of-Spiel, welches keine Verbindung zu diesem hat.


Hm~ um was geht es hier genau? Ist da etwas mit der Übersetzung gemeint? Ansonsten ist dem Tester aber schon klar, dass Berseria ein Haufen Anspielungen auf ältere Titel hat und das auch so gewollt ist?! Geht es darum oder was gänzlich anderes? Da bin ich mir gerade nicht ganz sicher^^

Ansonsten kann ich nur noch zustimmen, dass das Spiel wirklich relativ einfach ist und man den Schwierigkeitsgrad gleich hoch setzen sollte. Jedenfalls diejenigen, die sich auch mehr mit dem Kampfsystem beschäftigen wollen. Andererseits kann man auf normalen Grad die Story schneller durchspielen, was auch ganz praktisch istXD In Berseria gibts dieses Mal auch keine Trophäen dafür (nicht für alle von Interesse, ich weiß).
Das die Skits in diesem Teil besonders lange sind, ist mir auch aufgefallen. Aber ich fand das gerade gut, da sie doch sehr unterhaltsam und interessant sind.

9

Mittwoch, 8. Februar 2017, 09:43

Die Break-Soul-Aktivierung variiert hingegen von Charakter zu Charakter. Betrachtet man aber nur Velvet, so ist das Kommando fast schon viel zu stark für die meisten Kämpfe. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wird man kaum mit irgendeinem Gegner Probleme haben. Selbst die Bosse lassen sich in Sekunden besiegen. Erst wenn man sich den höheren Schwierigkeitsgraden zuwendet, muss man mehr und mehr auf seine Taktik achten. Etwas schade, denn trotz alledem sind die Kämpfe schnell, flüssig und bringen durchaus Spaß

Wer also nur der Story folgen möchte, der kann getrost mit Velvet das ganze Spiel ohne größere Probleme bestreiten. Ein wenig mehr Herausforderung bieten die anderen Charaktere und die höheren Schwierigkeitsgrade.


Ohje, das klingt jetzt für meinen Geschmack und meine Ansprüche an ein Tales of-Spiel mal gar nicht gut. Seit Tales of Graces F gabs kein Spiel der Reihe mehr, wo nicht der Hauptcharakter qualitätsmässig den anderen Partymitgliedern total überlegen war. Das finde ich sehr schade, ich hatte damals in Graces sehr viel freude am Kampfsystem mit Pascale's Fernkfampfattacken und es war viable und abwechslungsreich. Dann aber in Xilia musste man Jude/Milla spielen, die waren ja zehnmal besser als alle anderen Charaktere. Das ganze hat sich dann über die Nachfolger fortgeführt und den Höhepunkt in Zesteria wo man dank dem Fusion-System absolut gar keinen Grund mehr hatte, jemand anderen als Sorey zu steuern.

Wenn ich das so lese, scheint es in Berseria wieder gleich zu sein. Man muss den schwertschwingenden Hauptcharakter spielen?

10

Mittwoch, 8. Februar 2017, 10:25

Vieles, was im Testbericht kritisiert wurde, existiert zwar, wirkt sich aber kaum auf den Spielspaß aus. Wirklich grobe Gameplay-Schnitzer hat Tales of Berseria nicht - das kann man ruhig mal erwähnen.
Zur Technik: Ja, die Grafik ist nicht genial, aber das fällt auch nur auf, weil viele nicht müde werden, es immer wieder zu betonen. Wer nicht weiß, was die PS4 zu leisten imstande ist, dürfte die Optik recht hübsch finden - auf jeden Fall hat sie wenig bis gar keinen Einfluss auf den Spielgenuss.
Und was die Musik betrifft: Wieviele wirklich markante Spielesoundtracks gab es denn in den letzten 10 Jahren? Der Berseria-Score liegt bestimmt nicht über dem derzeitigen Durchschnittsniveau - aber ganz sicher auch nicht drunter. Kommt halt davon, wenn Games unbedingt wie Filme untermalt werden müssen. Mochte diesen Trend nie, aber wer ihn befürwortet, darf sich nicht über mangelnden Wiedererkennungswert der Kompositionen aufregen.
"The accusation and the blame
True or false - they seem the same"
(Sami Lopakka) :mahagon/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (8. Februar 2017, 10:38)


11

Mittwoch, 8. Februar 2017, 10:47

Eigentlich wollte ich mich nicht vorher zum spiel melden bevor ich es durch habe. Ich bin bei gut 40Std. und bin bisher absolut begeistert. Es gibt nur 2 Dinge die mich wirklich stören.

Das wäre 1. Das man sich immer noch auf die PS3 beschränkt hat. Wäre es wohl nur für die PS4 raus gekommen hätte man selbst mit dem Piraten Schiff die Inseln erkunden können. Wenigstens läuft es in 60fps das könnte man auch mal im Test erwähnen.

Und 2. die Tatsache das Berseria nur das Prequel zu Zestiria ist. Auch wenn man davon nicht wirklich was im spiel merkt so ist es einfach nur Sch..... das dieser hervorragend Teil nur der Vorgänger zum Schlechtesten Tales of aller Zeiten ist.

Ansonsten stimmt alles. Charaktere, Story, Kampfsystem, Mini-spiele. Ich hoffe so sehr das Hideo Baba nie wieder ein Tales of machen wird. Auf seine gut menschen Story/Chraktere kann ich 5 mal verzichten. Es ist schon ironisch der erste teil wo er nicht Producer ist und schon kann die Serie wieder mit Vesperia und den alten Teilen mithalten.

Aruka

Maxwell

Beiträge: 2 950

Beruf: Phantom Thief

Gil: 45011

  • Nachricht senden

Flammenschwert Kristallschwert Legende Zanbatou Ivalice Award 2015 - Hacksäge

12

Mittwoch, 8. Februar 2017, 16:47

Zitat

Wäre es wohl nur für die PS4 raus gekommen hätte man selbst mit dem Piraten Schiff die Inseln erkunden können.


Das hat doch absolut nichts mit der Konsole zu tun. Das ist ein Feature, was man einfach nicht einbauen wollte.


Ich bin auch noch nicht durch, bin aber soweit auch recht begeistert, und schliesse mich auch an das mich tales nie wirklich entäuscht hat.
Ich finde Tales ist eine der einzigen konsequenten JRPG-Reihen. Auch wen die damaligen Spiele wie Abyss oder Vesperia besser waren,
waren die Spiele dannach dennoch klasse. Es gab immer Macken, aber vorallem die Charaktere und die Story waren fast immer überzeugend.

Berseria gefällt mir aber bisher in der Tat besser als Zestiria, das fand ich auch recht gut, aber die Story war leider zu eintönig.

Die Musik schwankt irgendwie sehr, ich hätte mir wieder mehr Go Shiina gewünscht. Einige Stücke sind echt gut, andere klingen wieder zu beliebig.


Was die Grafik angeht, ich bin einer neuen Engine nicht abgeneigt, aber als JRPG Fan sollte einem die Grafik egal sein. Oo
Aussagen wie "Kann man nur maximal 2 Stunden am Stück spielen" sind für mich vollkommen unverständlich.
Wer unbedingt grafisch orientierte Spiele zocken will, dafür gibt es eine menge anderer Spiele.

Wuschel

Meister

Beiträge: 1 129

Beruf: Informatik Student

Gil: 24451

  • Nachricht senden

Steinchen Holz Steinchen Steinchen Goldgil-Erz

13

Mittwoch, 8. Februar 2017, 16:56


Und 2. die Tatsache das Berseria nur das Prequel zu Zestiria ist. Auch wenn man davon nicht wirklich was im spiel merkt so ist es einfach nur Sch..... das dieser hervorragend Teil nur der Vorgänger zum Schlechtesten Tales of aller Zeiten ist.
.


Wie du bereits selbst festgestellt hast, merkt man das nicht wirklich und ist ergo auch vollkommen irrelevant.

Justy

News-Redakteur

Beiträge: 2 714

Beruf: Super High-School Level Gamer

Gil: 96044

  • Nachricht senden

Ivalice Award 2012 - Bracer Potion Ivalice Award 2014 - Rollo Mjöllnir Prev-Award 2014

14

Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:25

@faravai
Die 'Barona-Katakomben' sind dir nicht aufgefallen? Der Dungeon unterhalb der Stadt Logres heißt ganz anders und sind noch nichtmal Katakomben. Warum auch immer heißt es in der englischen und deutschen Version plötzlich Barona-Katakomben...aus Graces f entnommen.

15

Donnerstag, 9. Februar 2017, 00:32

@Justy

Nein, kann mir nicht aufgefallen sein, da ich die engl. Version nicht habe. Nur die japanische und da heißt es ja nur Königlicher Untergrund-Wasserkanal oder so(musste nochmal nachschauen)^^ Ich kenne Barona auch noch aus Graces, aber jetzt versteh ich endlich mal wovon hier geredet wird. Ich hatte ja schon mal im Thread nach der Übersetzung gefragt, aber leider keine Antwort erhalten.

Thema bewerten
.