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Donnerstag, 17. November 2016, 19:40

Mogcast 2.0 - Folge 51: PlayStation 4 Pro or No?

Einmal mehr kehrt der Mogcast zurück, um eure Ohren für knackige 20 Minuten zu beglücken. Unser Moderator Rygdea bittet erneut zu Tische für eine kleine Diskussion über PlayStation 4 Pro. Lustigerweise wurde diese Episode bereits vor einer gewissen Zeit und damit noch vor dem Release der neuen Konsole aufgenommen.

So bekommt ihr einen schönen Einblick, wie sich die Ängste und Befürchtungen aus dem Cast bisher entwickelt haben. Zu Gast ist diesmal der beliebte Foren-Techniker Koji, der mit seinem fundierten technischen Wissen selbstverständlich die beste Wahl für ein solches Thema war.

Und nach dem Hören seid ihr gefragt! Haben sich eure Hoffnungen und Ängste rund um PlayStation 4 Pro bewahrheitet? Oder hat sich womöglich bereits Ernüchterung breit gemacht? Wir wollen es wissen!

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Donnerstag, 17. November 2016, 22:10

Danke für den Podcast. Wieder recht interessant.
Leider das Hochladen auf Soundcloud vergessen? ^^

Stimme übrigens mit euch überhaupt nicht überein.
Wenn sich die Technik und Grafik nicht verbessert, warum sollte man dann neue Spiele kaufen? Wozu brauche ich das neue Call of Duty / Battlefield oder gar Fifa / Madden, wenn es der zehn Jahre alte Teil genausogut tut? Und das sind nun mal neben GTA die primären Spiele (auf Konsole).Die ganze Industrie lebt also davon, dass sich der Aufwand erhöht.

Natürlich lassen sich auch grafisch schlichte Titel verkaufen, abseits von Minecraft aber nur in homöopathischen Dosen, meist weit unter 1 Million bei den meistverkauften aber hochgelobten Titeln.

Und ja, wgen der 4k TVs (und VR) mussten sie irgendwas machen, auch wenn das alles nur gemogelt ist, weil die Konsolen für 400 Euro (und selbst eine Scorpio, wenn die viel leistungsstärker und viel teurer wird) sind und werden für echte 4k Games einfach zu lahm sein, da müssten die schon den Neo Geo der Konsolen schaffen und für 1000 Euro auf den Markt schmeißen.

Ideal wäre es, für Hersteller und Kunden übrigens, wenn sie alle zwei, spätestens drei Jahre eine voll kompatible Konsole auf den Markt bringen, dann, nachh drei vier Generationen fällt die Unterstützung für die unterste Ebene weg. So entwickelt man sich kontinuierlich weiter, die Kunden kaufen konstant (niemand ist gezwungen jede Generation mitzumachen, macht am PC ja auch kaum einer). Aber die Spiele sind nicht so hoffnungslos veraltet wie am Ende der XBox 360 / PS3 Ära.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiritogre« (17. November 2016, 22:18)


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Donnerstag, 17. November 2016, 22:11

Ui, der Mogcast ist aber ganz schön pessimistisch, hahaha. So schwarz würde ich die Welt anlässlich der PS4 Pro nicht sehen. Ganz einfach, weil die in den nächsten 2-3 Jahren erscheinenden PS4-Spiele sich bereits heute in der Entwicklung befinden (zumindest größtenteils). Und um das Jahr 2020 kann man bereits ernsthaft mit der PS5 (oder wie das Gerät dann auch immer heißt) rechnen, so dass schlicht und ergreifend die Zeit fehlen dürfte, die Qualitätsschere innerhalb der beiden PS4-Modelle allzu weit auseinanderdriften zu lassen.
In einem kann ich dem Mogcast aber uneingeschränkt zustimmen: Die Spieler tragen eine Teilschuld an der aktuellen Entwicklung der Spieleindustrie durch die penetranten Forderungen nach immer besserer Grafik. So was gab es zwar in abgeschwächter Form schon immer, hat aber in den letzten 5-6 Jahren geradezu krankhaft zugenommen.
Ich selbst besitze noch keine Pro und sehe auch keinen Grund zur Eile (trotz Final Fantasy 15). Beim Release der ersten PS4 hab' ich mehr abgekotzt, weil das wirklich einen radikaler Bruch mit der PS3 war.
Und ich wiederhole mich gern (auch wenn mir da jedesmal das Gelächter der ganzen Gamerschaft sicher ist): Die PS4 Pro wäre zu umgehen gewesen, wenn die ursprüngliche PS4 ca. ein Jahr später (und dann ausgereifter) erschienen wäre. War bereits 2013 der Meinung, dass die Konsole zu früh kam und heute bin ich das erst recht. Schließlich war 2014 das Jahr, in dem das ganze Ultra-HD-Geschwafel so richtig laut wurde...
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But home is where the heart decays
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(H. Schneevoigt) :mahagon/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (18. November 2016, 08:56)


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Donnerstag, 17. November 2016, 22:21

Der Grund, warum in den letzten fünf, sechs Jahren vermehrt nach besserer Grafik gerufen wurde ist übrigens die Stagnation durch die Konsolen. PS4 und XBox One kamen sehr spät und sie kamen sehr, sehr leistungsschwach im Vergleich zu den Vorgängern (waren halt dafür mit 400 Euro zum Einstieg recht günstig). Aber das rächt sich jetzt halt.
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Donnerstag, 17. November 2016, 22:25

@Spiritogre: Bei der XboxOne mag das was anderes sein, denn die Xbox360 hatte 2013 wirklich ihr spielerisches Pulver verschossen. Aber die PS3 war 2013 erst auf ihrem Zenit. Nie machte es mehr Spaß PS3-Besitzer zu sein als 2013 (zumindest mir ging es so). Diesen Höhenflug hätte man ruhig noch etwas laufen lassen und derweilen in Ruhe an der PS4 feilen können, um sie dann in besserer Qualität auf die Öffentlichkeit loszulassen.
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Donnerstag, 17. November 2016, 22:36

@ Kelesis, das lag natürlich an den tollen Spielen wie The last of us oder Uncharted 3, jedoch muss man klar sagen, dass die auf der PS4 doch eine ganze Ecke hübscher aussehen (aber auch schon unter Niveau was machbar wäre, weil es halt Ports sind, siehe Uncharted 4).

Nehmen wir mal eine grafische Großproduktion, die auf allen Plattformen erschienen ist, Assassin's Creed 4 - Black Flag. Das kam für PS3, XBox 360, PS4 und XBox One sowie noch Wii U und PC. Für PS3 / 360 Verhältnisse sah der Titel dort gut aus aber schon die PS4 / One Version schlug das um Längen. Und dann kommt der PC, entsprechende Grafikkarte vorausgesetzt hast du da Full HD mit mehr Grafikeffekten und flüssigen 60FPS (oder gar mehr bei entsprechendem Monitor) und diese PC Version lässt wiederum schon die damals brandneuen Konsolen ziemlich alt aussehen.

Die PS3 hat unter anderem ein ganz großes Problem, nämlich leider eine ziemlich miese Kantenglättung, hier kann z.B. die Wii U wunderbar Punkten, trotz gleicher 720p Auflösung sehen die gleichen Spiele dort einfach besser aus.

Oder ein Shadows of Mordor, das relativ genügsame Anforderungen hat, trotz sehr guter Grafik, und deswegen auch auf den Konsolen wunderbar läuft. Auf dem PC gibt es jedoch HD Texturen (Achtung, muss man extra laden, die werden standardmäßig nicht mit installiert), die es auf Konsole mangels zu wenig Speicher nicht gibt, was die Grafik gleich noch mal eine ganze Ecke aufpoliert und viel detaillierter macht.
Es ist ja normal, dass Grafiken (Texturen) viel hochauflösender bei der Entwicklung gemalt werden, als sie dann nachher im Spiel erscheinen).

PS: Nichts gegen PS3, ich kaufe heute noch haufenweise Games dafür, die ich ausgelassen habe, sie ist meine absolute Hauptkonsole und die PS4 habe ich immer noch nicht, kann aber sein, dass ich mir die Pro dann doch Weihnachten 2017 oder so spätestens zulege. Hängt auch ein wenig davon ab, ob ich nächstes Jahr einen neuen TV kaufe, wollte ich eigentlich schon dieses Jahr, hat aber (zum Glück, wegen der ganzen neuen Techniken wie HDR) zufälligerweise noch nicht geklappt.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Spiritogre« (17. November 2016, 22:45)


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Donnerstag, 17. November 2016, 22:44

@Spiritogre: Frag' mich sowieso, wann das angefangen hat, dass Konsolenspieler in Sachen Grafik derart akribisch zu den PCs rüberschielen. Früher war es selbstverständlich, dass die Grafik auf Konsolen schlechter ist, heute ist das auf einmal ein Problem. Naja, versteh einer die Grafikfetischisten, hahaha.
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Donnerstag, 17. November 2016, 22:59

@Spiritogre: Frag mich sowieso, wann das angefangen hat, dass Konsolenspieler in Sachen Grafik derart akribisch zu den PCs rüberschielen. Früher war es selbstverständlich, dass die Grafik auf Konsolen schlechter ist, heute ist das auf einmal ein Problem. Naja, versteh einer die Grafikfetischisten, hahaha.


Lol ...

Das lustige ist, ich streite mich (bin halt Multiplattformer), häufig mit reinen Konsoleros, die fest der Überzeugung sind, dass die Konsolen immer(!) grafischer Vorreiter waren und schneller als Computer zu ihrer Zeit. Was einfach blödsinn ist, nur kostete die PC Hardware halt damals Unsummen (oder ein Amiga 1200 im Vergleich zum SNES bzw. ein Amiga im Vergleich zum NES).
Die Voodoo Karte von 3DFX mit Glide Schnittstelle kam im Oktober 1996 zeitglich mit dem Japan Release des N64, das aber erst im März '97 dann hier erschien (Titel wie Tomb Raider oder Mechwarrior 2 waren in der grafischen Form und Auflösung auf dem N64 absolut unmöglich). Die XBox kam im Jahreswechsel 2001 / 2002 mit Mobile Celeron (733MHz) und spezieller GeForce 3, da gab es aber schon die GeForce 3 ti Modelle für PC bzw. als sie bei uns erschien schon die GeForce 4. Und ein richtiger Pentium 4 hatte mind. 1,3GHz.
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9

Freitag, 18. November 2016, 13:59

Frag' mich sowieso, wann das angefangen hat, dass Konsolenspieler in Sachen Grafik derart akribisch zu den PCs rüberschielen. Früher war es selbstverständlich, dass die Grafik auf Konsolen schlechter ist, heute ist das auf einmal ein Problem. Naja, versteh einer die Grafikfetischisten, hahaha.
Wirklich viel geändert hat sich eigentlich nicht. Es kam nur die Komponenten Internet dazu. Dadurch wird so manches Thema - nicht nur die Grafik - sehr viel heißer diskutiert und es wirkt mitunter so, als wäre es für die Masse ein XXL-Problem, aber im Grunde sind es nur einige Freaks in den Foren, die halt lautstark „schreien“.

So schön es auf der einen Seite ist, wenn man extrem genaue Infos im Netz findet und auch ein Unterschied von 10 Pixeln durchs Tests und Videoanalysen aufgedeckt werden kann, so unwichtig ist all das auf der andern Seite insgesamt bzw. für die Masse. Gefühlt bestimmen entsprechende Meldungen und "Diskussionen" in den Foren zu 9x% die heutige Gamingkultur. Ob das eigentliche Spiele einem überhaupt Spaß gemacht hat darüber wird quasi kaum oder gar nicht gesprochen. Oftmals natürlich auch ein Problem, weil die Meisten bzw. die, die besonders laut schreien und nörgeln, selber den Titel nicht gespielt haben / nicht vorhaben zu spielen. Man sieht es immer wieder eindrucksvoll an verlinkten Profilen, wer wirklich spielt und für wen Gaming inzwischen Beiträge im Internet schreiben bedeutet.

Und am Ende des Tages ist Grafik halt das, worüber auch Jahre vor der Veröffentlichung wieder und wieder berichtet und ständig erneut diskutiert werden kann. Da reicht ein Screenshot aus, damit in Forum X oder Webseite Y ein harter Kern an I-Net-Usern, die nix besseres zu tun haben, sich über X hundert Seiten / Beiträge über eine Bodentextur äußern können.



Zum eigentlichen Cast: Ein wirklich interessantes Thema, allerdings kommt es in der Diskussion doch etwas arg "panisch" / einseitig negativ rüber. Insbesondere weil es zu 9x% eh nur darum ging, ob jetzt ein Game mit etwas höherer Auflösung läuft. Genau für solche Leute gibt es halt jetzt eine weitere Option. Bislang war es so, dass Konsolen-Freaks ihr Geld alle 2-3 Jahre in eine neue Slim-Version investieren konnten (jetzt auch wieder), aber alternativ kann man eben auch eine etwas leistungsstärkere Version kaufen. Ist doch toll für all die Leute, die jetzt erst einsteigen, für Leute, die für ein besseres Bild etwas mehr zahlen (wie ja z.B. auch ein aktueller TV ein besseres Bild darstellen wird, als ein 4 Jahre alter Schirm) und gleichzeitig gibt es für all die Leute, die vielleicht nicht so viel Geld haben, weiterhin eine gute und günstige Gelegenheit für einen Einstieg.

Natürlich kann es sein, dass Entwickler bei der Performance schludern und ein Game auf der nicht Pro schlecht läuft. Aber miese Anpassung gab es auch schon vorher (ich werfe da mal die Retail-Version von The Evil Within, Just Cause 3 oder Fallout 4 in den Raum) und ein Pro-Game auf einer nicht-Pro spielbar zu machen ist das einfachste auf der Welt. Ja, damit wird man keinen Pixelzähler begeistern, wenn das Game dann nicht nativ in Full HD läuft, aber 9 von Leuten würden es nicht einmal bemerken, wenn es nur 900 statt 1080p sind. Oder, wie so häufig, ein Blick zum PC zeigt, dass eben nur ein Bruchteil der aktiven Gamer wirklich die neuste und Beste Hardware hat.

Man wird sicherlich Beispiele für gute Umsetzungen finden, wo Pro und nicht Pro gut angegangen wurden und welche, wo man sich nur fragen kann, wie das Game durch die Qualitätssicherung von Sony gekommen ist. Technische Macken waren da ja leider oftmals kein Grund eine Freigabe zu verweigern.

Pauschal wäre sicherlich auch nicht alles schlecht, wenn die Konsolen den starken Schnitt durch einen Generationswechsel etwas hinter sich lassen. Im Cast wurde ja mehrfach ein Vergleich zum PC gemacht und einer der dortigen Vorteile ist es auf jeden Fall, dass man auch im Jahr 2016 noch seine gekauften Spiele von z.B. 2000 spielen kann (wenn nicht gerade der damalige Kopierschutz Probleme macht). Man sieht es ja auch ein wenig auf der One, wie gut dort die Abwärtskompatibilität ankommt. Inzwischen werden Reprints der 360-Spiele mit "Läuft auch auf Xbox One" gemacht.

Entsprechend spricht auch wenig dagegen, dass die Entwickler ein wenig Geld in die Hand nehmen und bisherigen PS 4 Game einen Pro-Patch spendieren. Das kostet nicht die Welt und ist auch keine Jahresarbeit, wie im Cast gesagt wurde. Da bräuchten Entwickler am PC ja allein für die ganzen HW-Konstellationen Jahre. ;) Aber das würde so manchen PS 4-Spiele einen zweiten Frühling spendieren, die Verkäufe noch einmal etwas ankurbeln und Besitzer des Spiels & der PS 4 Pro hätten auch was davon.

Vielleicht stellt es sich nach 1-2 Jahren heraus, dass der "Zwischenschritt" in der Generation nicht funktioniert / nicht angenommen wird. Vielleicht hat sich das Thema Konsolenspiele in 3-4 Jahren eh erledigt, weil die Masse sehr viel besser mit 0€ Apps am Tablet und Smartphone ausgenommen werden kann und der Rest am PC / vor dem TV nicht mehr wirtschaftlich ist. Man wird es sehen. Nur aktuell sehe ich da wirklich kein großes Problem mit der Pro bzw. 2017 mit der Scorpio. Eine weitere Möglichkeit / Option für Leute, die das Geld haben und gleichzeitig auch etwas, damit Konsolenhardware nicht nur alle 6+ Jahre relevant ist. Ein Spiel wird / ist nicht signifikant schlechter oder macht weniger Spaß, weil da X Pixel weniger berechnet werden. Der Rest sind Probleme, die haben nix mit der Hardware zu tun, sondern da sind faule / schlampige Entwickler das Problem und die gibt es auch ohne Pro.

Das ist jetzt auch erst einmal ein Experiment. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Pro entwickelt. Aktuell habe ich noch keine PS 4, aber ich bin so zumindest sehr viel interessierter, weil ich weiß, dass ich, wenn ich zugreife (= es für mich genug relevante Games gibt), dann kann ich was technisch halbwegs aktuelles kaufen und nicht nur Low Budget im Ausverkauf. Bis dahin werden sicherlich auch mehr Entwickler & Publisher gezeigt haben, wie sie zur Pro stehen bzw. was sie breit sind in ältere Titel noch zu investieren (Pro Patch). Und auch die Gamer werden in den nächsten Monaten durch Käufe und nicht nur durch Beiträge im Netz gezeigt haben, was sie davon halten.

Ich bin, wie unschwer zu erkennen ist, dem Konzept nicht abgeneigt. Ich freue mich jetzt schon, dass ich Ende 2017 einfach nur meine externe 8TB-Platte von der One an die Scorpio klemmen muss und dann einfach weiter das machen kann, weshalb ich Geld ausgebe: Viel Spaß mit - neuen und alten - Spielen zu haben. Die Kosten für die Hardware nacht da nur einen Bruchteil aus. Es entwickelt sich bestimmt nicht alles so rosig in der heutigen Zeit und überall wird versucht durch viele fragwürdige Entscheidungen mehr Geld zu verdienen, aber optionale Hardwareupdates nach mehreren Jahren halte ich für genau den richtigen Schritt, den die Konsolen-Welt braucht, um relevant und interessant zu bleiben. So lange das alles maximal kompatibel ist und endbenutzerfreundlich umgesetzt wird, so lange sehe ich da wenige Probleme oder "Verarsche". In der letzten Generation durfte man viel Geld für extra Plastikinstrumente ausgeben, für Bewegungssteuerung, ein Balance-Board oder weil einem die Hardware weggestorben ist. Jetzt kann man halt auch mal was sinnvolles Nachkaufen.

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Freitag, 18. November 2016, 17:33

Schöner Beitrag Marsupilami. Der letzte Absatz ist insofern auch sehr interessant, weil Konsolen aufpassen müssen, dass sie in Zukunft nicht obsolet werden. Früher waren PC und Konsole getrennte Welten mit ihren eigenen Spielen und nur sehr wenigen Ports. Heute hingegen sind die Masse der Spiele Multiplattform. Und sogar die japanischen Titel kommen vermehrt auch auf PC. Wenn die Konsolen zu sehr veralten, dann könnten nämlich Wohnzimmer HTPCs nach "Vorbild" der Steam Machines Konsolen echte Konkurrenz machen. Ein gamingtauglicher Wohnzimmer PC für 600 Euro, modular aufrüstbar, also einmal höherpreisige Anschaffung und danach nur Kleinigkeiten alle zwei, drei Jahre und man ist als Zocker immer auf relativ aktuellem Stand. Das Gerät kann ja dann in einen Mediencenter oder den Steam Big Picture Mode starten und mit XBox One Controller (bzw. beliebigem Gamepad) gesteuert werden, und voilá, fertig ist die leistungsstarke Eigenmarke-Konsole.

Wenn das geschieht, dann sehe ich das durchaus als Verlust. Im Großen und Ganzen kommen Multiplattformspieler so natürlich hardwaremäßig sogar viel günstiger weg als bisher. Allerdings wird es dann von etwa Sony keine Exklusivtitel mehr geben und so sehr man auf diese schimpft, so bereichernd sind sie doch auch. Und ob etwa ein Naughty Dog nach dem vermeintlichen Ende der Playstation-Ära noch weitermacht bzw. weitermachen kann steht in den Sternen. Jedenfalls würden viele schöne Games nicht entwickelt werden. (Und Nintendo ist ja eh jetzt schon raus, die werden ja scheinbar keine stationären Konsolen mehr machen).

Und Microsoft ist die Firma, die diese Verschmelzung in Gang bringen könnte, vielleicht noch nicht vollständig mit Scorpio aber sicherlich danach irgendwann. Und dann muss Sony extrem aufpassen. Ich denke, auch dies ist ein Grund, warum sie diesen Schritt mit der PS4 Pro gewagt haben.
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Freitag, 18. November 2016, 18:39

Ein gamingtauglicher Wohnzimmer PC für 600 Euro, modular aufrüstbar, also einmal höherpreisige Anschaffung und danach nur Kleinigkeiten alle zwei, drei Jahre und man ist als Zocker immer auf relativ aktuellem Stand. Das Gerät kann ja dann in einen Mediencenter oder den Steam Big Picture Mode starten und mit XBox One Controller (bzw. beliebigem Gamepad) gesteuert werden, und voilá, fertig ist die leistungsstarke Eigenmarke-Konsole.




Das ist eine blödsinnige Idee, wer will bitte sowas? Ich kenne jedenfalls niemand, und die paar, die ich kenne die sowas wollen haben bereits einen PC für das Geld den sie regelmäßig upgraden. Und ich bezweifle, dass irgendein casual Gamer (an die ja die meisten verkauften triple A Spiele gehen) 600 Euro für eine Maschine ausgeben will. Außerdem gibt es Leute die kein Steam nutzen wollen, kein Mediacenter wollen. Ja, es gibt Leute die wollen sich jeglichen DRM entziehen. Und das sind zumindest in Mitteleuropa bestimmt nicht wenige. Ich seh nicht wie deine Idee da je Früchte tragen könnte.

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Samstag, 19. November 2016, 11:50

Das ist eine blödsinnige Idee, wer will bitte sowas? Ich kenne jedenfalls niemand, und die paar, die ich kenne die sowas wollen haben bereits einen PC für das Geld den sie regelmäßig upgraden. Und ich bezweifle, dass irgendein casual Gamer (an die ja die meisten verkauften triple A Spiele gehen) 600 Euro für eine Maschine ausgeben will. Außerdem gibt es Leute die kein Steam nutzen wollen, kein Mediacenter wollen. Ja, es gibt Leute die wollen sich jeglichen DRM entziehen. Und das sind zumindest in Mitteleuropa bestimmt nicht wenige. Ich seh nicht wie deine Idee da je Früchte tragen könnte.


Accounts? Wo ist der Unterschied zu Playstation Network oder XBox Live?
Der Wohnzimmer-PC, so wo ich ihn beschrieben habe, ist die konsequente Entwicklung, den die XBox durchmacht. Bei Scorpio werden Desktop PC und XBox schon weitaus mehr verzahnt sein als jetzt, allerdings wird die Konsole sicher noch recht zugenagelt bleiben und nur den Microsoft App Store bieten. Microsoft will jedoch eine Plattform für alles: Smartphone, Tablet, Notebook, Desktop und am Ende eben auch Konsole. Da ist es logisch, dass in letzter Konsequenz der Nutzer die Wahl hat und selbst entscheidet, an welche Anbieter er sich bindet. Du kannst z.B. ja auch bei Humble Bundle (dann auf Steam) oder Origin monatliche Abos abschließen und dort dann eine Auswahl an Titeln kostenlos spielen.

Was sind denn PS4 / Pro und XBox One? Das sind schnöde Standard-PCs in HTPC Gehäusen, die mit DRM Systemen vom Hersteller verrammelt und verriegelt sind. Mehr nicht! Die Konsequenz daraus ist, wenn es eine Mediencenter Oberfläche gibt, die sich so gut bedienen lässt wie die Konsolen, werden die von Microsoft und Sony monopolistisch kontrollierten Systeme obsolet, da der Kunde die freie Wahl bekommt, bei wem er seine Spiele kauft (oder gleich bei allen zusammen auf einer Plattform (außer wohl Sony)).



Die Steam Machine ist doch in erster Linie an zwei Dingen gescheitert (und das war vorher ja auch völlig klar), einmal nämlich, dass sie auf Linux setzte, wo es kaum vernünftige Spiele gibt, und weil sie viel, viel zu teuer waren. Aber in dem Augenblick wo Microsoft XBox und Desktop PC miteinander verschmilzt steht den Konsolenspielern die komplette PC Spielebibliothek offen, die mit weitem Abstand größte Spieleauswahl aller Zeiten sowie halt viel günstigere Spielepreise. Die "Konsolen"-Hersteller müssen dann halt nur mehr durch die Hardware verdienen.
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