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Samstag, 16. Juli 2016, 20:10

Im Test! Star Ocean: Integrity and Faithlessness

Auf ins Abenteuer!

Auf ins Abenteuer!

Der fünfte Teil der Star-Ocean-Reihe hat zwar gut sechs Jahre auf sich warten lassen, dennoch blieb es nach der Ankündigung und zwischen japanischem und Europa-Release nicht still um den Titel. Die negativen Meinungen häuften sich zum Zeitpunkt der Erscheinung von Star Ocean: Integrity and Faithlessness. Mit dem bekannten Entwickler-Team und einer recht soliden Fanbase konnte da eigentlich wenig schief gehen, doch scheinbar war das weit gefehlt.

Mit etwas Verspätung haben auch wir einen Blick auf den umstrittenen Star-Ocean-Ableger Numero fünf geworfen. So viel sei im Vorfeld gesagt, ein Totalausfall ist Star Ocean: Integrity and Faithlessness sicher nicht. Die trotzdem vorhandenen Ecken und Kanten der PS4-Premiere sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Einen Einblick gibt es im folgenden Test zu Star Ocean: Integrity and Faithlessness.

Entwicklungshilfe im Weltall

Das Kampfsystem macht Lust auf mehr

Das Kampfsystem macht Lust auf mehr

Die Geschichte von Star Ocean: Integrity and Faithlessness lässt sich grob zwischen dem zweiten und dritten Teil einreihen. Nice to know für Serienkenner, aber eine beiläufige Information für Neulinge, die keinerlei Vorkenntnisse benötigen. Der Planet Feikreed stellt den Schauplatz der Geschehnisse dar um den Protagonisten Fidel, der sich mit seiner Kindheitsfreundin Miki auf den Weg macht, das Königreich Resulia in einem Bürgerkrieg zu unterstützen. Durch einen Zufall trifft er auf das mysteriöse Mädchen Relia, welches unter Amnesie zu leiden scheint. Das Mädchen schließt sich der Truppe an und, wie man vermuten kann, bringt das zwangsläufig Probleme mit sich. Im Laufe der Geschichte wächst die Gruppe auf sieben Mitglieder an, die zwar alle recht wenig Charakterentwicklung zeigen, jedoch das ein oder andere Story-technische Ass im Ärmel haben. Gerade das dubiose Duo bestehend aus Anne und Emmerson trägt später noch seinen Teil zur Fortführung der Story bei.

Wer kein unbeschriebenes Blatt im JRPG-Sektor ist, der wird im Großen und Ganzen nicht überwältigt sein vom Verlauf der Handlung. Alles wirkt bekannt und man wird kaum wirklich überrascht. Der vorhersehbaren Story wird dazu noch mit der neuen Art, Cutscenes einzusparen, der Wind aus den Segeln genommen. In Star Ocean: Integrity and Faithlessness verzichtet man nämlich vornehmlich auf den Einsatz der typischen Story-Sequenzen und greift einfach auf eine Art Echtzeitkonversation zurück, in der man den Charakter, so scheint es, frei bewegen kann. Die Entwickler klopften sich mit den Worten, so würde man Immersion und Zeitersparnis erreichen, selbst auf die Schultern.

Das Ergebnis sind hingegen leider Dialoge ohne Atmosphäre und weniger Immersion als mit vorgerenderten Szenen. Es kann sogar vorkommen, dass man kurzzeitig die Aufmerksamkeit auf den Plot verliert, nur weil man damit beschäftigt ist, den richtigen Kamerawinkel zu finden oder einfach kurz nicht aufpasst. Dass man diese Szenen obendrein nicht einmal überspringen kann, wenn man sie schon einmal gesehen hat, stößt zusätzlich übel auf. In einem auf die Geschichte fokussierten Spiel kann man nicht mehr Immersion erwarten, wenn man die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Fokus nimmt. Diese Neuerung kann man getrost auf den Stapel „nette Idee, aber nicht wirklich kluge Entscheidung“ legen.

»Der vorhersehbaren Story wird dazu noch mit der neuen Art, Cutscenes einzusparen, der Wind aus den Segeln genommen.«

Abseits der Hauptgeschichte hat man noch die Möglichkeit, sich in sogenannten Private Actions mit seinen Party-Mitgliedern zu unterhalten. Diese Gespräche sind zum einen sehr oft inhaltliche Zeitverschwendung, zum anderen hapert es auch hier wieder an der Umsetzung. Private Actions aktiviert man, indem man sich vor einer Gaststätte über einen bestimmten Aktivierungspunkt bewegt. Kurz darauf laufen alle Charaktere wie von der Tarantel gestochen in alle Himmelsrichtungen und platzieren sich an bestimmten Orten, abrufbereit für eine kleine Unterhaltung. Unsinnigerweise muss man nach den jeweiligen Gesprächen die Stadt verlassen oder übernachten, um die nächsten Gespräche mitzubekommen. Die Private Actions sind auch quasi die einzigen Events im Spiel, die man tatsächlich verpassen kann. Die umständliche Umsetzung wäre nicht wirklich ein Problem, wenn die Gespräche nicht die verschiedenen Enden beeinflussen würden. Mit jeder Konversation erhöht man die Zuneigung zu den verschiedenen Charakteren, welche dann schlussendlich das dazugehörige Charakter-Ende freischaltet. Erschwerend hinzu kommt, dass der Zuneigungszwischenstand nirgendwo ersichtlich ist. Eine Skit-Umsetzung, wie bei den Tales-of-Spielen üblich, wäre hier vielleicht die bessere Variante gewesen.

An einem bestimmten Punkt im Spiel trifft man auf die aus der Reihe bekannte Welch. Diese wartet auch mit Private-Action-Konversationen auf, die nach dem selben Prinzip wie oben beschrieben funktionieren. Nach dem erfolgreichen Ertragen des Dialoges startet eine Quest, welche mit Specialities belohnt wird. Specialities müssen nach dem Erlernen über das Menü durch SP erstanden werden. Daraufhin erlangt man zum Beispiel Fähigkeiten wie das Herstellen von Gegenständen oder das Nutzen verschiedener Punkte auf der Karte, um Materialien zu sammeln.

Specialities können darüber hinaus verstärkt werden, sodass man mitunter die Möglichkeit erhält, recht früh starkes Equipment herzustellen oder besonders seltene Materialien zu erhalten. Das Specialities-System kann besonders hilfreich sein, wenn man sich ausreichend damit beschäftigt und bildet somit eine nette Alternative zum simplen Kaufen und Verkaufen von Gegenständen.

Gemeinsam sind wir stark?

Umständlicher Smalltalk

Umständlicher Smalltalk

Im Gegenteil zur holprigen Story-Umsetzung ist das Kampfsystem weitestgehend gelungen. Mit einem simplen und eingängigen System nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip laufen die Kämpfe ab. Starke Angriffe werden mit schwachen gekontert, schwache Angriffe geblockt und die Verteidigung wird wiederum durch starke Techniken durchbrochen. Dieses Grundgerüst wird noch mit der Möglichkeit erweitert, Spezialfähigkeiten einzusetzen, die je nach Entfernung zum Gegner variabel sind. Die Kämpfe haben auf dieser Basis eine eher taktische, strategische Natur, was abwarten teilweise mehr belohnt als das bloße draufhauen ohne Verstand. Die langsame und verzögerte Ausführung der einzelnen Attacken lädt hingegen auch von vornherein nicht zum blinden Button Mashing ein.

Leider kann man gerade bei einer Gruppe von sieben Leuten schnell den Überblick verlieren und die etwas störrische Kamera trägt hier sicherlich noch ihren Teil dazu bei. Hier ist es klüger, sich erst einmal zurückzuziehen und Fernangriffe zu starten, um sich wieder einen Überblick über die Gegner zu verschaffen.

»Im Gegenteil zur holprigen Story-Umsetzung ist das Kampfsystem weitestgehend gelungen.«

Ein weiterer wichtiger Punkt im Kampfsystem ist die Rolleneinstellung. Über Rollen leitet man das Verhalten der KI-gesteuerten Party-Mitglieder. Je nach Level der Rollen werden Statuswertboni vergeben und neue Rollen freigeschaltet. Grob lassen sich die Rollen aber in die Kategorien Attacker, Healer und Defender einteilen, welche sich mit den richtigen Feinheiten zu nützlichen Rollenkombinationen aus vier individuellen Rollen zusammenfügen lassen. Eine wirklich klare Strategie kann man allerdings nicht einstellen, sodass man mitunter Rollen im Kampf austauschen oder selbst Hand anlegen muss. Die Gegner hingegen scheinen die klare Anweisung zu haben, direkt mit aller Kraft auf das schwächste Glied der Kette zu gehen, was sich bei schlechtem Equipment und unterlevelten Rollen schnell zu einem starken Nachteil für den Spieler entwickeln kann. Neben den Gegnern ist aber auch die Kamera nicht selten der Gegenspieler. Seltsame, automatische Winkel und eine unruhige Führung stellen den Spieler vor weitere Herausforderungen.

Über bestimmte Gegenstände lassen sich neue Spezialattacken erlernen, die man nun sowohl auf die Tasten für den starken und schwachen Angriff legen, als auch den Entfernungsfaktor bestimmen kann. Möchte man die Fähigkeiten ausreichend entwickeln, so ist es nötig, diese aktiv zu benutzen. Aufgrund der bestimmten Rollen kann es sein, dass die anderen Mitglieder nur ein und dieselbe Attacke einsetzen, daher sollte man auch für diese die gewünschten Attacken festlegen.

Später erhält man die Fähigkeit sogenannte Reserve-Rush-Attacken auszuführen. Hier gilt es, einen Balken mit erfolgreichen Schere-Stein-Papier-Aktionen zu füllen. Hat man einen bestimmten Punkt erreicht, lässt sich eine besonders starke Attacke ausführen, die das Blatt im Kampf durchaus noch einmal wenden kann, falls es gerade mal nicht so gut aussieht.

Die Kämpfe in Star Ocean: Integrity and Faithlessness sind nach einer gewissen Eingewöhnungsphase durchaus spaßig und erfrischend. Der direkte Wechsel in den Kampfmodus läuft nahtlos ab und Framerate-Einbrüche sind die Seltenheit. Der starke Schwierigkeitsanstieg im Laufe der Story ist zwar ein wenig unausgeglichen, aber mit dem richtigen Equipment sehr wohl zu meistern. Spielt man das Spiel durch, so winken weitere Schwierigkeitsgrade, die womöglich nicht so spielerfreundlich sind wie noch die beiden Anfangsschwierigkeitsgrade. Ein Zusatz-Dungeon, welchen man mehrmals durchlaufen kann, belohnt das Durchspielen mit einer weiteren Herausforderung. Auf eine New-Game-Plus-Option wurde unverständlicherweise komplett verzichtet.

Klein aber fein

Schön in Szene gesetzt

Schön in Szene gesetzt

Neben Kämpfen und Story bleibt noch die Möglichkeit, Quests zu erledigen. Diese findet man auf einer Art schwarzen Brett in den Städten und je nach Fortschritt werden diese mit neuen Quests gespickt. Besonders viel Tiefgang bieten die Aufgaben nicht und eine gehörige Ladung an Backtracking wird man zudem auf sich nehmen müssen, wenn man sich derer annimmt. Im Großen und Ganzen geht es bei den Quests nur ums Sammeln und Beseitigen bestimmter Gegner. Ein bisschen mehr oder eben richtige Sidequests mit kleineren Geschichten hätten dem Spiel sicher gut getan.

Die Welt, in der Star Ocean: Integrity and Faithlessness spielt, ist zwar nicht sehr groß, wenn man bedenkt, dass es sich um einen ganzen Planeten handelt, aber schön anzuschauen ist diese sicherlich. Mit besonders viel Liebe zum Detail und einem interessanten Art-Stil wurden Umgebung und Bewohner gestaltet, sodass man stets ein Gefühl von Lebendigkeit und der richtigen Atmosphäre verspürt. Wer sich der stumpfen Quests annehmen möchte, der wird sich irgendwann trotz alledem satt an den Landschaften gesehen haben, denn hier fehlt es wider der schönen Darstellung an Vielfalt.

»Ein bisschen mehr oder eben richtige Sidequests mit kleineren Geschichten hätten dem Spiel sicher gut getan.«

Musikalisch ist Star Ocean: Integrity and Faithlessness nicht wirklich ein Hinhörer. Der Komponist Sakuraba hält sich weiterhin an sein gewohntes Schema von Hintergrundbeschallung, das kaum jemandem in Erinnerung bleibt. Ob Tales of oder Star Ocean, Unterschiede und herausragende Stücke wird man hier lange suchen können. Nichtsdestotrotz erfüllt die Musik ihren Zweck. Die Synchronisation in englisch und japanisch gibt hingegen eine solide Leistung ab, auch wenn die Lippenbewegungen oft unpassend wirken. Darüber kann aber getrost hinweggesehen werden, denn die Mimik der Charaktere ist dank der Realtime-Sequenzen sowieso kaum zu erkennen.

Gespräche mit NPCs laufen meist ohne Stimmenuntermalung und meist auch automatisch beim Vorbeigehen ab. Der Text, der nun auf dem Bildschirm aufploppt, ist durch die Größe kaum angenehm zu lesen. Auch die Texte in den Sequenzen verschwimmen sehr oft mit dem Hintergrund, was die Konzentration zusätzlich stören kann.

Solides Spiel mit zu hohen Erwartungen

Es wäre schon fast verwunderlich, wenn Star Ocean: Integrity and Faithlessness keine Schwächen hätte und den Erwartungen der Fans gerecht geworden wäre, denn so etwas kam schon relativ lange nicht mehr vor bei Fortsetzungen großer JRPG-Serien. Natürlich gibt es Schwächen und die ein oder andere Fehlentscheidung wurde sicherlich getroffen, doch im Prinzip ist das fünfte Star Ocean auch diesmal wieder ein solides JRPG geworden mit keinerlei storytechnischen Höhenflügen, aber einem sehr eingängigen und spaßigen Kampfsystem, was den Spieler länger bei Laune halten kann. Das Ersetzen der Zwischensequenzen mit dem Realtime-Pendant nimmt der Geschichte leider mehr an Atmosphäre als dies angedacht war und das Fehlen einer Skip-Funktion nervt zusätzlich. Der schöne Grafikstil ist hingegen gut gelungen und passend. Star Ocean: Integrity and Faithlessness erntet zu recht negative Kritiken, aber ist bei weitem nicht so schlecht wie es dargestellt wird.

Wer ein JRPG mit tiefgründigen Charakteren, Entwicklung und einer Story, die mit größeren Twists und Tiefgang aufwartet, erwartet, der ist hier sicherlich an der falschen Adresse. Star Ocean: Integrity and Faithlessness bietet jedoch sowohl ein eingängiges und spaßiges Kampfsystem mit taktischem Konzept und guter Umsetzung, als auch eine schön anzusehende Optik, die einem Debüt auf PlayStation 4 gerecht wird.

Star Ocean: Integrity and Faithlessness bietet meiner Meinung nach trotz der Schwächen eine gute Basis, worauf man in zukünftigen Produktionen aufbauen kann.

Story: 08/15-JRPG-Kost, die stark, dank unglücklich implementierter Realtime-Story-Sequenzen, an fehlender Atmosphäre leidet. Charaktere bieten kaum Entwicklung.

Gameplay: Eingängig, taktisch, spaßig. Das Kampfsystem ist in Kombination mit dem Rollensystem eine recht gelungene Umsetzung. Quests mit wenig Anspruch und viel Backtracking.

Grafik: Hübscher Art-Stil und schöne Umgebungen.

Sound: Zweckmäßig und kaum hervorzuheben. Sprachausgabe ist solide.

Sonstiges: Zusatz-Dungeon und weitere Schwierigkeitsgrade nach dem Durchspielen. New-Game-Plus-Option fehlt. Kamera ist gewöhnungsbedürftig.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brandybuck« (17. Juli 2016, 08:33)


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für JPGames


2

Samstag, 16. Juli 2016, 21:10

Nach knapp 15 Stunden würde ich:

Zitat

doch im Prinzip ist das fünfte Star Ocean auch diesmal wieder ein solides JRPG geworden mit keinerlei storytechnischen Höhenflügen, aber einem sehr eingängigen und spaßigen Kampfsystem, was den Spieler länger bei Laune halten kann.

komplett zustimmen wollen.

Genrefans greifen zu, alle anderen spielen Probe. :D

Somnium

Raguna za Buraddoejji

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Ivalice Award 2014 - Das Monomi Ivalice Award 2015 - Shining Pom

3

Samstag, 16. Juli 2016, 22:05

Fand das Review auch sehr gelungen, besonders mit dem Aspekt hierauf:

Zitat

Solides Spiel mit zu hohen Erwartungen


Das neue Star Ocean war für viele, und da will mir der Grund nicht so einleuchten, anscheinend die große Hoffnung des Genres wenn man sich zahlreiche Kritiken so durchliest. Einen Verriss gabs in den Kritiken aber nie, lediglich die persönliche gedämpfte Erwartung sorgte dann für Unmut und war der Dominostein für eine Kettenreaktion, dem großen Shitstorm rund um Star Ocean: Integrity and Faithlessness. Das Spiel hats dann leider von allen Seiten abbekommen. Ich denke, letztendlich wirds eine gute Entscheidung gewesen sein dass ich meine Steelbook-Edition behalten habe. Etwas muss es noch warten, bin aktuell noch an Last Of Us Remastered dran.

Kleiner Nachtrag:

Ganz ironisch, ausgerechnet der von mir im Vorfeld so kritisierte Jens Bischoff von 4Players hat dem Spiel eine recht ordentliche Wertung verpasst. Mal sehen, ob ich das Review noch komplett lesen werde, bin eigentlich mit dem Eindruck von JPGames mehr als gut bedient.

Marc123

unregistriert

4

Samstag, 16. Juli 2016, 22:08

Meinung

Also abgesehen davon das ich persönlich finde das das Spiel zu leicht ist und die Schrift viel viel zu klein ist finde ich es auch nicht schlecht, Spiele seit knapp acht Stunden.
Trotzdem Favorit bleibt Teil drei den ich Nur leider damals als er aktuell war trotz wirklich schlechter englisch Kenntnisse nicht verstanden habe

5

Samstag, 16. Juli 2016, 22:12

Ich bin auf dem Weg zu Platin und habe schon so 70 Stunden auf dem Zeiger :P

Würde noch hinzufügen, dass es duirchaus noch mehr Optionales gibt, wie die ganzen Spezialitäten und Rollen freischalten, mehrere Endings, 2 Bonus Dungeons, viele Private Actions, Craften(das wird echt Umfangreich später), Augmentierung usw... Chaos Mode ist auch nochmal knackig.

Was blöd gemacht ist, ist dass man 4 Durchgänge(oder 3, für den einfachsten Grad gibt es glaube ich keine Trophäe) für Platin machen muss, weil man tatsächlich nur die Trophäe für den jeweiligen Schwierigkeitsgrad bekommt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Novaultima« (16. Juli 2016, 22:19)


Fayt

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6

Samstag, 16. Juli 2016, 22:23

Was blöd gemacht ist, ist dass man 4 Durchgänge(oder 3, für den einfachsten Grad gibt es glaube ich keine Trophäe) für Platin machen muss, weil man tatsächlich nur die Trophäe für den jeweiligen Schwierigkeitsgrad bekommt...


Derart Anforderungen gab es aber glaube Ich auch schon im Prequel der Reihe. Dort waren einige der Battle Trophies glaube Ich auch erst im Chaos Modus verfügbar. Der Aufwand bei der Reihe ist generell mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Auch in den alten Teilen wenn man sich um die Battle Trophies gekümmert hatte.

7

Sonntag, 17. Juli 2016, 07:02

Hab nach 15 Stunden aufgehört, hat mich doch sehr gelangweilt, bisschen so wie Grandia 3 früher, gute Optik, gutes Kampfsystem, aber Charaktertiefe und Story irgendwo bei 0 angesiedelt.

Dann doch lieber Teil 3 und 4 ♥

lucratio

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Holz Steinchen Steinchen

8

Sonntag, 17. Juli 2016, 07:44

Mich hat der Titel leider überhaupt nicht überzeugt.
Das Spiel hat mit einem Star Ocean so viel zu tun wie das backen eines Brotes ohne Mehl.

Mir fehlte das interstellare Reisen mit einem Raumschiff und das besuchen anderer Planeten.
Ich bin froh das ich endlich mal ein Review/Test gefunden habe das die grottenschlechte Real-Time "Cutscenes" anspricht und diese, seien wir ehrlich, als schlecht bewertet hatte.
In jeder Sequenz, auch wichtigen Story Sequenzen, verschob ich die ganze Zeit die Kamera hin und her um mal einigermaßen die Chars zu sehen und das man sich bewegen kann und im Endeffekt sich von der sprechenden Person wegzudrehen und gegen eine Wand zu sehen wirkte albern, reißt an der Atmosphäre und ist auf keinem Blatt Papier als berreichernd anzusehen.
Ich sehe eher dieses sich selbst auf die Schulter klopfen und sagen wir haben eine revolutionäre Idee erschaffen und wird das Spiel berreichern eher als es sich leicht machen sorry.

Generell wird man in Überall reingeschmissen. Sei es am Anfang des Spiels, ohne Intro und Vorstellung der beiden Chars die gerade miteinander Trainieren, vorstellung der Chars oder das beginnen eines Kampfes.

Die Beiführung des Casts ist auch mehr als Unglücklich gewählt.
Gehen wir mal auf Victor ein. Er tritt der Gruppe das erste mal bei während eines Kampfes auf dem Weg vom Heimatdorf des MC und der Stadt wo sie nach Verstärkung beten möchten.
Dieser Weg ist ein one way Schlauch von A nach B. Der Story nach soll er Fiore abholen und zum Kapitol begleiten, dessen Wege sich überhaupt nicht schneiden können. Der Grund ist genau so wässrig wie der Ort "Oh, du bist der Sohn meines Kommandanten. Geil, ich lauf mal mit und stelle dich wichtigen Personen vor zu denen du eigentlich keinen Kontakt haben darfst als Zivilist.
Fiore ist auch so geil man kommt in die nächste Stadt geht zu ihr hin wo man dann eine super Sequenz sehen darf und zack..Partymitglied ohne jegliche Einführung.
Der Cast selbst ist komplett vergess...bar(gibst das Wort überhaupt xD) und wirkt viel zu flach. Außerdem stört es das man einen kompletten Cast aus Menschen hat.
Klar das mag Sinn ergeben mit der Geschichte die die sich ausgedacht haben aber wir reden hier immer noch über ein "Star Ocean" und ich bin davon ausgegangen das dieser wieder so bunt wird wie im Vorgänger (Last Hope) zum Beispiel. Schmerzlich habe ich die Sequenzen vermisst die die Chars untereinander hatten.

Über das Kampfsystem will ich gar nicht viel reden. Der Kampfbildschirm sowie die Erkundung der Gebiete wirkt mit 7 Chars zu überladen und zu unübersichtlich..Punkt!
Da hilft selbst nicht das wundersamer Weiser 80% des Casts auf irgendeine Art Fernkämpfer sind ,)

Je mehr ich schreibe und mich ertappe wie ich vom Kontext abweiche stelle ich fest wie enttäuscht ich von diesem Titel bin und es schon längst gedroppt habe :(
Sorry für den Langen Text aber musste mir das mal von der Seele schreiben.

PS: Kann mir einer erklären was diese Roten Streifen in Viktors Haar sein sollen die aussehen als hätte man die mit Paint reingekritzelt?
Ich mein in seinem 3D Modell suchst du da nach vergeblich xD
"Stand in the ashes of a trillion dead souls and ask the ghosts if honor matters. Their silence is your answer."

9

Sonntag, 17. Juli 2016, 09:00

Ist es nicht so, dass diese Realtime-Cutscenes auch auf FF XV angewendet werden? Dieses neue Format ist mehr als ärgerlich. Das fehlende Event-Element zerstört in meinen Augen die Atmosphäre eines JRPG's.

The Witcher hat zumindest einen guten Kompromiss gefunden, in denen Dialoge mit der fokussierten Kameraausrichtung der Charaktere erfolgen, so dass man zumindest das Gespräch nicht aus den Augen verliert.

PS: Wie kommt man denn auf 70 Stunden? Ist das nicht eher auf ca 20-30 Std. ausgelegt?

Ich bin jetzt schon bei Lvl 35 und habe gerade einmal 5-6 Stunden absolviert.

10

Sonntag, 17. Juli 2016, 11:13

Wenn man über Star Ocean spricht oder schreibt, braucht man auch gar nicht so zu tun als hätten andere JRPGs jetzt eine all zu tolle Geschichte.
Meistens überzeugen einen liebenswürdige Charaktere, gut geschriebene Dialoge oder dann vielleicht doch den ein oder anderen gut umgesetzten Storytwist. Aber wirklich originell sind die meisten - nicht alle - dann auch nicht.
Es geht um Liebe, die Welt retten und wer sich anfangs nicht mochte ist am Ende richtig dicke miteinander.

Hinzu kommen noch dass die meisten JRPGs Spiele für 20-40 Stunden sind, die einfach künstlich auf 80 gestreckt werden.

Soll jetzt nicht heißen dass JRPGs schlecht sind. Im Gegenteil! Es ist ja auch mein Lieblingsgenre. Aber wenn man Kommentare im Netz liest, die Story sei mies, und deren Lieblingsspiel dann JRPG XYZ ist, sich die Leute Assassin's Creed gönnen und 300h bei Diablo haben.. ich versteh da die Relation nicht.

11

Sonntag, 17. Juli 2016, 11:30

Ist es nicht so, dass diese Realtime-Cutscenes auch auf FF XV angewendet werden?

Ja, das wird es sicher geben. Also kleine Gespräche, während man in Bewegung ist, das werden jedoch nur kleine Plaudereien sein.

Die vorgerenderten Sequenzen werden in FFXV seltener sein als in früheren Ablegern der Reihe, aber dafür werden viele Szenen in Echtzeit ablaufen, aber auch arrangiert wie vorgerendert. Da die Grafik nun schon sehr gut ist, wird das aber nicht gross stören, macht die Entwicklung aber erheblich günstiger. Aber man kann sicher davon ausgehen, dass wichtige Szenen entsprechend inszeniert sind, Witcher 3 ist da vielleicht sogar ein guter Vergleich. Zumindest stelle ich mir das so vor, man hat schon mehrere Szenen in solchen Echtzeit-Sequenzen gesehen.

Mfg
Aerith's killer
Je mehr Käse, desto mehr Löcher.
Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

12

Sonntag, 17. Juli 2016, 13:55

Naja in FFXV kommt auch CGI vor. Sah man in dem "Universe" Trailer. Ob es viele CGI Cutscenes sind...wird man dann sehen.


13

Sonntag, 17. Juli 2016, 15:30

PS: Wie kommt man denn auf 70 Stunden? Ist das nicht eher auf ca 20-30 Std. ausgelegt?

Ich bin jetzt schon bei Lvl 35 und habe gerade einmal 5-6 Stunden absolviert.


Wie bereits geschrieben, ich spiele auf Platin. Dafür muss man 3 Durchgänge machen und extrem viel Optionales^^.

Und es gibt wirklich extrem viel Optionales, bei den Reviews werden oft nur die Tafelquests erwähnt, es gibt aber viel mehr.


Ansonsten, schämt euch dass ihr überhaupt Witcher 3 und Final Fantasy XV hier erwähnt. Zeigt mal wieder dass einige hier keine Ahnung von Star Ocean haben und es in einer total falschen Relation bewerten.

Ich habe mir nochal Star Ocean 3 und 4 angeschaut(4 habe ich damals auch gespielt) und wirklich groß besser sind die Teile auch nicht. Vor Allem optisch hat sich in SO5 viel getan und das Kampfsystem ist zwar nicht mehr so umfangreich, aber taktischer und sieht besser aus. Die Welt ist natürlich kleiner, aber so klein nun auch nicht und das Leveldesign weitaus besser als in einem Tales of.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Novaultima« (17. Juli 2016, 15:37)


14

Sonntag, 17. Juli 2016, 16:24

Danke für den tollen Test. Deckt sich ziemlich mit den anderen Tests, die ich gelesen habe. Da wurden eigentlich überall die mäßigen Private Actions kritisiert (insbesondere im Vergleich zu Teil 3) und die miese Kamera während der Kämpfe. So soll es praktisch unmöglich sein als Fernkämpfer zu spielen, weil man ganz schnell aus dem Kampfgebiet rausläuft und damit automatisch geflohen ist.

Was mich wundert ist das Loben der Grafik, was auch in fast jedem Test hervorgehoben wurde, dass die wirklich gut ist im JRPG Genre. Hmm, mag angehen, jedoch habe ich gerade auch noch mal den Vergleich zu Teil 4 auf PS3 gesucht und da muss man schon sagen, die Unterschiede (außer Auflösung) von Anfang 2009 zu heute muss man fast mit der Lupe suchen. Interessant, dass da überall gegenteilige Meinungen herrschen.

Auch mal wieder leidvoll, dass das Spiel zensiert wurde, allerdings alle Versionen noch während der Entwicklung. Weiß echt nicht was das soll. So vergrault man einfach nur Fans, von denen es ohnehin nicht allzuviele mehr in diesem inzwischen doch leider zur Nische verkommenen Genre gibt.

Na ja, mangels PS4 muss ich eh entweder auf den PC Port warten oder auf meine PS4 (irgendwann). Werde das Game aber definitiv nachholen, da ich die Reihe immer gerne mochte.


PS: 4Players wertet leider gerne mal anders als alle anderen um sich abzuheben. Ihre Spieletests sind auch untereinander nicht vergleichbar, da jeder Tester da auch seine eigene Suppe kocht und selbst einzelne Tester werten nach Tagesform mal dieses Kriterium mal jenes anders und verteilen entsprechend Wertungen. D.h. nicht, dass die Wertungen B*llshit sind, es heißt nur, dass bei 4Players jeder Test für sich selbst gesehen werden muss und man keinerlei Vergleiche anstellen kann und darf.
Mein Blog über Rollenspiele aller Art: http://rpcg.blogspot.com/


Schau mir beim Spielen zu: http://www.twitch.tv/spiritogre

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Montag, 18. Juli 2016, 10:30

Da die meisten Testberichte in eine ähnliche Richtung gehen wie dieser hier, schließe ich daraus, dass Star Ocean im fünften Teil zwar alte Schwächen behalten, aber seine alten Stärken ein bisschen verloren und keine neuen echten Stärken gefunden hat. Deshalb habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, mir "Star Ocean 5" nicht zu kaufen und die Zeit bis FF 15 mit neuen Runs meiner alten Spiele zu überbrücken - eine bessere Form der Entspannung gibt es bei mir sowieso nicht.
"Calm down and see the last real ballet
The day of the final harvest is here"
(Coldun) :mahagon/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (18. Juli 2016, 10:44)


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