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Donnerstag, 23. Juni 2016, 17:35

Mogcast 2.0 - Folge 48: Open-World

Mit dem neuen, kürzeren, frequenteren und wie immer genialen Mogcast melden wir uns nur kurz nach der E3 auch schon wieder. In 20 Minuten diskutieren Moderator Rygdea und sein Gast raz0rback die Vor- und Nachteile von sogenannten Open-World-Spielen.

In einer Industrie, die es sich zum Ziel genommen hat „größer, größer und noch größer“ umzusetzen ist dies natürlich ein ganz heißes Eisen. Mit Batman, Link und dem unbekannten aus Rollenspiel X kommen auch eigene Erfahrungen, Ängste und Wünsche in diesen Podcast.

Natürlich ist es in dieser kurzen Zeit nur möglich an der Oberfläche eines solch komplexen Themas zu kratzen und darum seid ihr jetzt gefragt! Was haltet ihr vom Open-World-Trend? Was sind eure schönsten und vielleicht auch schlimmsten Open-World-Erfahrungen? Und welche Themen hättet ihr noch gerne in 20 Minuten besprochen?

Die Folge 48 unseres Podcasts ist ab sofort bei iTunes, bei Soundcloud und wie gewohnt bei YouTube online!

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:21

Da ich seit meiner Grundschulzeit RPG-Fan bin und das Erkunden weitläufiger Areale für mich immer einen Teil des Charmes von diesem Genre ausgemacht hat, mag ich natürlich auch Open-World-Games. Blöd ist nur, dass Open-World mittlerweile fast zur Pflicht geworden ist, wodurch es einen Teil seiner "Magie" einbüßt. Einseitige Trends finde ich immer scheiße, selbst wenn sie mir tendentiell entgegenkommen.
Viele Hersteller scheinen auch dem Irrglauben anheim zu fallen, dass Open-World und interaktive Umgebung eine gute Story mit interessanten Figuren ersetzen. Dem ist definitiv nicht so. Wenn ich zwischen einem dramaturgisch schlechten Open-World-RPG (z.B.: "Oblivion" - auch wenn das streng genommen kein echtes Open-World-Game ist) und einem linearen RPG mit Spitzenstory (z.B.: "Final Fantasy 10") wählen müsste, würde ich mich für letzteres entscheiden, denn es sind die "großen Geschichten", die mich dazu motivieren, ein Spiel auch 10 Jahre noch seiner Veröffentlichung immer wieder einzulegen.
Es gibt aber durchaus Spiele, die den Spagat zwischen guter Story und großer, begehbarer Spielwelt recht gut hinbekommen, wie "Ocarina of Time" (kein RPG - ich weiß, ich weiß), "Dragon Quest 8" oder auch "Tales of Xillia". Bei Letztgenannten kann zwar von Open-World nicht annähernd die Rede sein, aber die dort schon früh im Spiel verfügbare große Reisefreiheit ist für mich durchaus eine Alternative zur klassischen Open-World.
"Thousandfold the dose and bring it down with jack
Honey sort out your wardrobe something low cut and black"
(Anthony J. Brown) :mahagon/

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (23. Juni 2016, 19:02)


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Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:59

Generell ziehe ich eine stringente und knackig erzählte Story vor. Einzig bei Oblivion / Skyrim und Fallout 3 / New Vegas gefällt mir Open World sehr gut, aber da ist die Hauptstory auch eher nebensächlich und die Nebenstorys die eigentlichen Hautpgeschichten. Beim Rest der Spiele quäle ich mich eher durch eine Open World, die meiner Ansicht nach eher der Spielzeitstreckung dient aber inhaltlich, nachdem man mal fünf Minuten drin rumgealbert hat, nichts relevantes zu bieten hat.
Open World ist so ein wenig der westliche Ersatz für das japanische Grinden. Das dumme ist nur, dass die Japaner jetzt auch Open World entdeckt haben. Man kann sich das Ergebnis vorstellen ... ^^
Mein Blog über Rollenspiele aller Art: http://rpcg.blogspot.com/


Schau mir beim Spielen zu: http://www.twitch.tv/spiritogre

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 20:37

also ich persönlich liebe open world. ich liebe es zu erkunden und die welt kennen zu lernen
Ich brauch da auch nicht alle 5 meter irgendwas finden, wies bei witcher 3 ist. Ich finde das zwar auch toll aber ich möchte es nicht in allen open world spielen haben... ich möchte auch einfach mal einfach nur über eine schöne landschaft laufen und diese genießen können. Das ist auch einmerkmal was open world für mich ausmacht. Nicht immer nur von action zu action zu action zu springen, sondern einfach mal stehen bleiben auch ruhe finden zu können, denn sowas gehört für mich einfach zu einer richtigen welt dazu
deshalb fand ich es auch nicht schlimm bei tales of zestiria, dass es so war, wie es halt war. Ich mochte es sogar wirklich gern. Immer wenn man etwas fand, wirkte es auch besonders, weils eben rarer gesät war. Wenn ich alle 5 meter irgendwas finde, verlierts halt auch iwann seine besonderheit. Es ist zwar immer noch toll aber es ist dann nicht so "ohh wow geil ich hab was gefunden!" .. sondern eher son "ah cool das nächste was ich finde"^^
was ich bei bei zestiria nur noch wünschte wären umherstreifende npcs, damits auch wirklich lebendig wirkt

Xenoblade Chronicles ist für mich persönlich auch nach wie vor eines der besten spiele in der richtung, die es gibt. Man hat diese riesige welt, wo man wirklich soviele std verlieren kann, hat soviele verschiedene monster, muss auch ausweichen, da auch immer höher levelige viecher unterwegs sind und es wirkt auch so, dass die ganzen viecher diese welt auch wirklich bewohnen und nicht nur da sind um sie zu töten. Sie haben alle ihren eigenen tagesrhytmus und man findet immer wieder kleine geschichten durch sidequests um sie herum, selbst wenns am ende nur auf "töte das" oder "hol mir das" beschränkt. Es ist einfach die verpackung, die diese quests so interessant macht. Dazu auch die ganzen npcs, die auch wirklich gewisse beziehungen zueinander haben, die man kennenlernen darf und auch ihren geregelten tagesablauf und man lernt bei recht vielen auch ihre persönlichkeiten kennen und bekommt nen eindruck, was das für ne person ist, obwohl die irrelevant für die hautpstory ist. Dazu wird die ganze wlet noch mit diesen typischen standart quests aufgelockert. Man findet auch immer wieder besondere orte, die wunderschön sind und wo man einfach mal für ne weile verweilen kann und die ruhe genießen kann. Das aufdecken der gebiete empfind ich da ein wenig, wie wenn man ein bild ausmalt. Erstmal ist halt alles verdeckt aber jeh mehr man auffüllt desto näher kommt man dem gesamten kunstwerk, welches am ende einfach nur wunderschön ist <: Dann gibts auch doch den kolonieaufbau als wirklich ewig lange und auch oft nervtötende nebenaufgabe und es ist toll zu sehen wie die kolonie wächst und obwohls soviel zu tun gibt und soviel zu erkunden gibt, ist selbst die story auf einem wirklich hohem niveau und fesselt einem von vorne bis hinten. Zumindest wars bei mir so^^
Es ist zwar auch nicht so extrem open world wie X, da man an gewissen punkten noch immer erst weiterkommt, wenn man storymäßig weitergespielt hat, weshalb man sich da wohl auch drüber streiten kann, wenn ich es als open world spiel bezeichne, aber für mich hat es einfach alles was ein open world spiel für mich ausmacht und daher ist es für mich auch eins^^

Ansonsten fällt mir auch noch kingdoms of amalur ein, wo man auch super leicht die hauptstory vergessen konnte, weil es soviel zu sehen und zu entdecken gibt und die sidequests teilweise auch so gut und interessant, dass man aus denen teilweise sogar eigene spiel machen könnte, wenn mans noch etwas weiterspinnt. Ich kam dennoch immer wieder recht schnell rein in die hauptstory und empfand die sidequests auch nicht als unnötig, weil ich so mehr bindung zu der welt und deren einwohnern aufbauen konnte und alles besser verstehen lernen konnte

Wenns aber darum geht sich entscheiden zu müssen für open world oder linear... könnt ich gar nicht... und würde ich auch gar nicht wollen, weil es bedeuten würde, dass die spielewahl eintönig werden würde. Für mich gibts nichts schlimmeres als eintönigkeit. Ich will verschiedene spiele in verschiedenen stilen mit verschiedenen visionen und ideen sehen. Mal open world, mal linear oder auch mal was dazwischen
Ich persönlich bin einfach ein riesiger fan von vielfalt :)

(sry viel mehr geschrieben als ich wollte... aber wenn ich mal anfange xenoblade zu erwähnen... "hust" :D )

ps: sehr schöner podcast! Ich finde die neue laufzeit super. Ich hatte immer das problem, dass ich eure podcasts zerstückelt gucken musste, was immer etwas doof ist find. Bei 20 min ist das nun kein problem mehr^^ (ich muss auch immernoch den e3 podcast zuende hören.. hab da jetzt vielleicht die hälfte geschafft erst xD)


"Halte dich gerade, hebe den Kopf, schlage die
Augen nicht nieder, lauf nicht weg, sei nicht devot, geh hocherhobenen
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Donnerstag, 23. Juni 2016, 23:12

Wow, danke für eure umfassenden Kommentare :)

Ich fand das angesprochene Beispiel mit Zelda Ocarina of Time ganz gut. Dort hatte man die Ebene, die einem das Gefühl von Freiheit und offenem Erkunden vermitteln wollte, aber trotzdem ging es mehr um die Dungeons bezwingen und Story erleben. Das war wirklich ein guter Spagat von Freiheitsgefühl und trotzdem dicht an der Story bleiben.

Jan hat mir ja eine fiese Frage gestellt, bei der ich mich entscheiden sollte zwischen nur noch Open World oder nie mehr Open World. Klar, darf es beides geben. Aber ich finde, das in der Vergangenheit doch zu sehr die Größe der Welt eine Rolle gespielt hat, als wirklich der Gedanke es sinnvoll zu nutzen. Ein wenig mit Speedtree Pinsel hier und zufallsgenerierte Monster-Horde da - fertig.

Da war Witcher 3 einfach echt ein neuer Maßstab. Da gehts ja nicht darum, dass man alle 5 Meter etwas findet. Das ist super, aber auch kein Muss (mir sollte es nur nicht zuuuu leer sein), aber die Welt fühlte sich eben auch aus "Menschenhand" erschaffen an und durchdacht (vergessen wir große weite Teile von Skellige :D ). Nicht einfach nur mit einem Script alles zufallsgeneriert erstellt. Gerade bei diesem letzten Punkt bin ich extrem auf No Man's Sky gespannt *____*

Da war ja nicht mal Platz für im Cast, heieiei :D

Ich hoffe trotzdem euch gefällt das Format. Wir können das so einfach sicherer kontinuierlich liefern.

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Freitag, 24. Juni 2016, 00:48

da haste definitiv recht. Das muss selbst ich zugeben. Also was das ständige überbieten an der größe der welten anbelangt^^ So langsam sollte man wohl wirklich endlich wieder eine balance finden zwischen den beiden, sonst wirds eben auch wieder zu eintönig und solch open world spiele sind in der regel ja doch etwaaaaaas länger als die meisten lineare :D

ich würde auch gern risen nochmal als beispiel reinwerfen^^ wo auch alles per hand platziert wurde. Das empfand ich auch als wirklich schön. Man hatte ne gute story aber auch eine komplett frei begehbare welt, hat überall was gefunden aber auch plätze für ruhe gehabt. Ach das war schön... ich muss endlich gothic anfangen nachzuholen >;< (das lag mir einfach iwie noch aufm herzen risen einzuwerfen xD)

bin mal aufs nächste mogcast gespannt :)


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Freitag, 24. Juni 2016, 14:39

@Weird: Gut, dass du oben "Tales of Zestiria" angesprochen hast. Das gefällt mir vom Spielweltaufbau her wirklich sehr gut. Zu schade, dass die Story so dünn und die Kampfkamera so grausam ist. Sonst wäre das möglicherweise meine Lieblings-Tales-Episode geworden.

Davon abgesehen finde ich, auch wenn das jetzt rückständig klingen mag: Eine immer wieder romantische Form der Oberweltgestaltung ist die 3D-Miniaturweltkarte aus der Vogelperspektive (wie bei "Ni No Kuni", "Tales of Vesperia" oder den PS1-Final-Fantasy-Episoden), die man zu Fuß oder mit diversen Fortbewegungsmitteln bereist. Durch die weit herausgezoomte Kamera kann man größere Teile der Spielwelt überblicken, weshalb solche Weltkarten für mich eigentlich der Inbegriff von Freiheit sind. Ist es bisschen schade, dass diese Art des Weltkartendesigns derart aus der Mode gekommen ist, denn mit den technischen Möglichkeiten der aktuellen Konsolen ließen sich bestimmt auch in diesem Stil sehr schöne, detaillierte Oberwelten erstellen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kelesis« (24. Juni 2016, 15:04)


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