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Montag, 24. November 2014, 13:00

Im Test! Golden Sun: The Lost Age

Vor vielen Jahren veröffentlichte der Entwickler Camelot Software Planning ein fantastisches Abenteuer für Game Boy Advance. Die Reise bestand aus zwei Teilen, Golden Sun und Golden Sun: The Lost Age, die nicht nur durch ihre Handlung miteinander verknüpft sind. Nach Beendigung von Golden Sun ist es möglich, ein hochwertiges (und ellenlanges) Passwort anzufordern.

Gibt man diese gigantische Kombination fehlerfrei in den direkten Nachfolger ein, werden im Abenteuer besondere Ereignisse ausgelöst, die ansonsten verborgen bleiben. Die Reise begann 2001 in Japan und Nordamerika (2002 in Europa) mit dem ersten Teil. Ihr begleitet die Helden Isaac, Garet, Ivan und Mia auf einer Mission, die ihnen in Vale, auf dem Aleph-Berg, vom alten Weisen auferlegt wurde.

Die Geschichte wechselt die Seite

Das Kampfsystem in bewährter Tradition.

Das Kampfsystem in bewährter Tradition.

Die Gruppe soll verhindern, dass ein anderes Team die vier Elementar-Leuchttürme entzündet, die weit voneinander entfernt hoch in den Himmel ragen. Leider gelingt es Isaac und seinen Kameraden nicht, ihre Gegenspieler Saturos und Menardi von diesem Vorhaben abzubringen. Gleichzeitig müssen die jungen Helden vorsichtig ihre nächsten Schritte planen, denn ihre Freunde Jenna und der Kraden befinden sich in der Gewalt ihrer Feinde.

Die Figuren nutzen die Macht der Psynergy und werden durch die Verwendung dieser Fähigkeiten als Adepten bezeichnet. Jeder Adept bezieht seine Kräfte aus einem Element, das er mit der Zeit immer besser beherrscht. Golden Sun: The Lost Age beginnt direkt am Ende, welches man in Golden Sun erreicht. Allein schon aus diesem Grund sollte man den ersten Teil kennen, bevor man sich an den Nachfolger wagt.

Allerdings wird die Handlung nicht mit Isaac und seinen tapferen Kameraden fortgesetzt, sondern man erlebt die Erzählung aus dem Blickwinkel von Jenna, Kraden, Sheba (einer weiteren Geisel von Saturos und Menardi) und Felix. Er ist Jennas Bruder und galt lange Zeit als verschollen. Als er versucht, Sheba nach dem Endkampf aus Golden Sun zu retten, stürzen die beiden ins Meer. An einer Küste finden Jenna und Kraden die beiden ohne Bewusstsein.

Glücklicherweise wachen die zwei nach einer kurzen Zeit auf, dennoch währt die Freude nicht lange. Eine riesige Welle wird durch ein Ereignis ausgelöst und reißt die vier mit sich in ein weiteres Abenteuer. Durch die Gewalt der Fluten wird die Zusammensetzung der Kontinente verändert, sodass nun ein anderes Bild der Weltkarte entsteht.

Nun lautet ihre Aufgabe, die restlichen Elementar-Leuchttürme zu entzünden. Damit handeln sie genau im Gegensatz zu Isaacs Mission. Werden die damaligen Freunde nun zu erbitterten Feinden? Oder lauert im Schatten ein ganz anderes Wesen, welches die Zerstörung der Welt herbeiführen will?

Möge die Psyenergy mit euch sein!

Ein kleiner Vorgeschmack: Wie öffnet man den Höhleneingang?

Ein kleiner Vorgeschmack: Wie öffnet man den Höhleneingang?

Kennt ihr bereits Golden Sun, dann werdet ihr mit dem Kampfsystem aus Golden Sun: The Lost Age ganz vertraut sein. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, wobei man zu Beginn alle Befehle für eine Runde erteilt. Stirbt ein Gegner, worauf der Angriff eines Mitstreiters ausgerichtet ist, schaltet die KI die Attacke nicht auf einen anderen Feind um, sondern der Charakter geht in die Verteidigungsposition.

Alle Figuren nutzen die Psynergy, die in einer Schlacht eine Art Magie darstellt. Für jede Verwendung werden Psyenergy-Punkte verbraucht, die sich mit der Zeit außerhalb der Gefechte regenerieren.

Als weitere Option stehen den Charakteren Dschinns zur Verfügung. Diese Geister verkörpern die vier Elemente und verstecken sich in den Verliesen, Städten oder auf der begehbaren Weltkarte. Hat man eine dieser Kreaturen gefunden, ist es möglich, sie an einen Helden zu binden.

Im Kampf wird durch die Aufrufung eines Dschinns eine vorgefertigte Attacke ausgelöst. Anschließend ist das Wesen frei und dient als Element für eine größere Beschwörung. Im Laufe des Abenteuers findet man an gut versteckten Orten Tafeln, die eine solche Technik freischalten. An einer Beschwörung können mehrere Dschinns beteiligt sein.

Erst nach einer solchen Aktion mit angeschlossener Erholungszeit verbinden sie sich wieder mit ihrem Meister im Kampf. Die Vorteile der Wesen liegen nicht nur in diesen Fähigkeiten, sondern sie üben auch einen Effekt auf die Statuswerte aus, sowie auf die Arten von Psynergy, die ihr Meister durch die Verbindung erlernt.

Viele Rätsel bietet das Land

Die Komplexität in Golden Sun: The Lost Age beruht nicht auf dem Kampfsystem, sondern der Aufbau der Verliese ist eine nennenswerte Komponente. Ihre Gestaltung ist gewaltig, schon in den ersten Stunden werdet ihr eine längere Zeit an diesen Orten verbringen müssen. Zudem sind die Stockwerke und Etagen gespickt mit zahlreichen Rätseln. Um die Aufgaben zu lösen, benötigt ihr die Psynergy der Gruppenmitglieder und eine Menge Gehirnschmalz. Einige Fähigkeiten lassen sich auch, beziehungsweise nur, außerhalb der Gefechte anwenden.

Mit dem Boot stehen euch (fast) alle Wege offen.

Mit dem Boot stehen euch (fast) alle Wege offen.

Es gibt einige neue Techniken, damit Kenner des ersten Teils nicht nur auf bekannte Aufgaben stoßen. Oft müsst ihr mehrere Fähigkeiten miteinander kombinieren, um euch euren Weg durch das Verlies zu bahnen.

Manchmal wird es passieren, dass ihr das Ziel direkt vor Augen habt, nur der Pfad wird durch verschiedene Hindernisse blockiert. Nicht nur in den Dungeons, auch in den Städten werdet ihr auf viele Denkaufgaben stoßen. Der Lösungsweg wird leider häufig von zahlreichen Zufallskämpfen unterbrochen, wodurch einige Rätsel sehr mühsam werden, vor allem wenn ihr mehrmals die Stockwerke wechseln müsst.

Kommt ihr an einer Stelle nicht weiter, dann solltet ihr die Welt nach einer neuen Psynergy absuchen. Die Handlung nimmt euch nicht direkt an die Hand, sondern gibt das Ziel nur grob vor. Den Weg bestimmt ihr selbst.

Es gibt keinen vorgefertigten Faden und sobald ihr das Schiff besitzt, entscheidet ihr, ob ihr die Hauptmission erledigt oder einen der zahlreichen Nebenaufträge zuerst angeht. Wird eine bestimmte Psyenergy häufig in einem bestimmten Gebiet benötigt, gibt es eine alternative Steuerung über die beiden Schultertasten, die mit je einer Technik verknüpft werden können.

Optisch ist der Klassiker kein Hingucker, vor allem auf dem Wii U GamePad kann man die Pixel schon zählen. Dennoch werden auch die Spieler, die nicht mit dem Spiel aufgewachsen sind, merken, wie aufwendig die Präsentation für die damalige Zeit war. Die Effekte für eine Beschwörung sind bunt animiert, die Weltkarte ist riesig und ähnlich wie die Verliese mit verschiedenen Details ausgestattet.

Die Musik ist sehr abwechslungsreich gewählt. Jeder Dungeon hat sein eigenes Thema, so wie es in den Städten der Fall ist. Auch die Stücke für die Weltkarte und für die normalen Schlachten klingen bezaubernd und erhöhen die Lust auf ein Abenteuer. Ganz gewaltige Lieder werden für bestimmte Bosse gespielt, um die gezeigte Dramatik zu erhöhen. Ganz optimal ertönen die Lieder aus dem Lautsprecher nicht, aber man wird die Arbeit der damaligen Produktion sehr zu schätzen wissen.

Die Auferstehung des vergessenen Zeitalters

In der heutigen Zeit wäre es dem Klassiker gegenüber unfair, eine Bewertung abzugeben. Aus diesem Grund möchten wir nur eine deutliche Empfehlung aussprechen. Vor allem Kenner der Spiele sollten die Chance nutzen, sofern diese besteht, die beiden Videospiele noch einmal über die Virtual Console der Wii-U-Spielkonsole zu meistern. Eine sehr gute Alternative für die Leute, die vielleicht ihren Game Boy Advance verkauft haben oder ein defektes Gerät besitzen.

Für Neueinsteiger ist der zweite Teil nicht optimal ausgewählt, wenn man von der Geschichte keine Kenntnis besitzt. Das Wissen wird im Nachfolger vorausgesetzt, ansonsten wird man nicht alle Einzelheiten verstehen. Ein großes Manko sind die englischen Bildschirmtexte. Die Versionen für Game Boy Advance wurden hierzulande mit deutschen Texten lokalisiert. Ob ihr euch auf der Weltkarte oder in den Tiefen eines Dungeons befindet, es ist jederzeit möglich, den Spielstand zu sichern. Intern stehen euch drei Plätze zur Verfügung, zusätzlich gibt es noch einen virtuellen Speicherplatz, der allerdings nicht unbedingt benötigt wird.

Der letzte Vertreter aus der Reihe ist Golden Sun: Dark Dawn. Das Rollenspiel wurde 2010 für Nintendo DS veröffentlicht und spielt 30 Jahre nach seinen beiden Vorgängern. Die Geschichte der ersten beiden Teile wird zu Beginn erläutert, jedoch ist es ein ganz anderes Gefühl, wenn man das gewaltige Abenteuer selbst erleben kann. Wenn ihr vor klassischen Rollenspielen nicht zurückschreckt und ihr die Möglichkeit habt, die Virtual Console der Wii-U-Spielkonsole aufzurufen, solltet ihr die beiden Titel unbedingt ausprobieren. Kümmert ihr euch um die Nebenaufgaben, kommen locker 40 bis 50 Stunden Spielzeit für Golden Sun: The Lost Age zusammen.

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Sylver

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2

Montag, 24. November 2014, 14:07

Bewertung: 8,5

Hauptgrund für den Punktabzug, die Ja / Nein und Smilie Entscheidungen sind nur oberflächlich und haben überhaupt keinen Einfluß auf Dialoge oder sogar die Handlung + Letztere ist 100% Liniear, davon ab ist die Serie auch mit dem 3ten Teil als "Großartig" zu bezeichnen.

3

Montag, 24. November 2014, 17:56

Muss mich mal outen, finde, dass GOlden Sun zu den überbewertetsten Reihen gehört, die es gibt.

Ich finde die idee klasse, dass man seine Charaktere in den 2. Teil übernehmen kann - so etwas ist immer ein rieisger Pluspunkt. Aber die Kämpfe sind langweilig und stumpf, die Story irgendwie auch und.. ach, keine Ahnung. Habe das Gefühl dass die Spiele ihren legendären Status daher haben, dass für GBA wenig traditionelle RPGs rauskamen.

Sylver

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Steinchen Steinchen Steinchen Steinchen Bomber-Kohle

4

Montag, 24. November 2014, 18:32

Muss mich mal outen, finde, dass GOlden Sun zu den überbewertetsten Reihen gehört, die es gibt.

Ich finde die idee klasse, dass man seine Charaktere in den 2. Teil übernehmen kann - so etwas ist immer ein rieisger Pluspunkt. Aber die Kämpfe sind langweilig und stumpf, die Story irgendwie auch und.. ach, keine Ahnung. Habe das Gefühl dass die Spiele ihren legendären Status daher haben, dass für GBA wenig traditionelle RPGs rauskamen.
Ist wie immer Geschmacksache.. für mich darf sich alles "Legendär" schimpfen, was mich nicht langweilt.. was leider auf 98% aller Games zu trifft.

Golden Sun 1 - 3 habe ich aber jeweils komplett und perfekt durchgezockt.. von daher.. mir haben sie gefallen.. meiner Frau übrigens noch viel mehr als mir.

5

Montag, 24. November 2014, 18:45

ich weiß jetzt auch nicht, was an dieser Reihe so großartig überbewertet sein soll nur weil sie recht beliebt ist
wenn sie einem persönlich nicht gefällt...dann ist das so

ich mag die Reihe und wünsch mir seit dem Durchspielen von Dunkle Dämmerung einen 4. Teil
deswegen ist es traurig, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass da nichts mehr kommen wird, als dass es jemals zu einem 4. Teil kommen wird
ich jedenfalls kann das Spielen der GBA Teile und dem DS Nachfolger nur empfehlen

6

Montag, 24. November 2014, 20:57

Ich mochte die ersten beiden Teile ganz gern, den 3. habe ich leider nie gespielt.

Irgendwie traurig, dass das die ersten Spiele sind, die mich auf der Wii U interessieren würden :/

7

Montag, 24. November 2014, 21:09


ich weiß jetzt auch nicht, was an dieser Reihe so großartig überbewertet sein soll nur weil sie recht beliebt ist
wenn sie einem persönlich nicht gefällt...dann ist das so

ich mag die Reihe und wünsch mir seit dem Durchspielen von Dunkle Dämmerung einen 4. Teil
deswegen ist es traurig, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass da nichts mehr kommen wird, als dass es jemals zu einem 4. Teil kommen wird
ich jedenfalls kann das Spielen der GBA Teile und dem DS Nachfolger nur empfehlen

Dass sie so beliebt ist und als gut angesehen wird. Wenn der größte Kritikpunkt für Leute die aussagelosen Ja/Nein-Entscheidungen sind, dann muss ich da mal einschreiten. ^^ Bei den Spielen schwingt finde ich bei den leuten immer eine Menge Nostalgie mit.

8

Montag, 24. November 2014, 23:07

Ich wurde mit den Golden Suns auch nie warm. Für mich bestanden die immer zu 70% aus übertrieben textlastigen Dialogen, die nie irgendwas aussagen, weil fast weniger als das Nötigste an Handlung oder Charakterisierung besteht; 10% Kämpfe, die quasi im Autobattle per Djinns zu gewinnen wären; und 20% Synergy-Umgebungspuzzle, die aber zum Großteil ähnliche Schieberätsel sind, die nicht das Hirn fordern, sondern die Toleranz gegenüber Fleißarbeit.

Ich hab aber auch ehrlich gesagt immer ein wenig das Gefühl, dass die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, und für viele junge Gamer eine der ersten RPG-Erfahrungen darstellten, die etwas mit der rosaroten Brille zurückschauen. Als älterer Spieler, der bereits echte Perlen des Genres spielen konnte, waren die für mich immer so... "meh".

Aber dafür gibt es ja glücklicherweise unterschiedliche Geschmäcker, damit auch die schlechten Spiele gekauft werden :P

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