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Donnerstag, 20. Februar 2014, 20:00

Im Test! Lightning Returns: Final Fantasy XIII

Seit letzter Woche dürfen sich auch hierzulande Fans des JRPG-Genres an dem neuesten Abenteuer um Final-Fantasy-XIII-Protagonistin Lightning versuchen. Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Erscheinen des zweiten Ablegers der Lightning-Saga beschert uns Square Enix mit Lightning Returns: Final Fantasy XIII den dritten und letzten Teil des wohl umstrittensten Final-Fantasy-Teils des ganzen Franchises.

Nachdem sich Final Fantasy XIII-2 mit Lightnings Schwester befasste und das Ganze einen eher unbefriedigenden Beigeschmack nach der Beendigung der Story hinterließ, folgten einige DLCs, die versuchten der Geschichte den nötigen entwirrenden Faktor zu verleihen. Zum Schluss bekam man mit dem Lightning-DLC wiederum nicht das erhoffte Happy End, sondern wurde sanft auf einen weiteren Ableger vorbereitet. Recht zügig erschien dieser auch und man versprach nun den Abschluss der Thematik um die Fal’Cie.

Wie der Titel schon sagt, ist Lightning zurück! Ob man diese Rückkehr nun ersehnt hat oder sich einige schon mit dem ewigen Schlaf der Protagonisten begnügt hatten, sei einmal dahingestellt. Lest in unserem Test und entscheidet selbst, ob ihr der guten Frau noch eine Chance gebt, oder sie doch lieber allein die Welt vor dem Untergang retten lassen wollt.

500 years later

Viele alte Bekannte warten auf euch

500 Jahre nach den Geschehnissen des zweiten Teils der Lightning-Saga ist es nun wieder an der Zeit die Kontrolle über die eigentliche Protagonisten von Final Fantasy XIII zu übernehmen. Die Welt hat sich nicht nur stark verändert, sie steht auch unmittelbar vor dem Abgrund. Das sogenannte Chaos hat die Welt und ihre Bewohner infiziert und verhindert zum Einen das Altern und somit einen natürlichen Tod der Bevölkerung, zum Anderen werden diese jedoch von jeder Menge Monstern heimgesucht.

Das Chaos, welches immer schneller von der Welt Besitz ergreift ist nun auch die primäre Ursache dafür, dass nur noch einige Tage bleiben, bis diese dem Untergang geweiht ist und jedes Leben ausgelöscht wird. Der Hauptgott Bhunivelze findet endlich mal Erwähnung in der Hauptstory, wird in Folge dessen nach 13 Tagen eine neue Welt erschaffen und sucht dafür nun Bewohner. Hier kommt Lighnting nun ins Spiel. Als die unfreiwillige Erlöserin liegt es nun an ihr, die gepeinigten Seelen der alten Welt zu befreien, sodass sie die neue Welt bevölkern können.

Klingt nach einem angenehmen Job für Lightning, der Haken ist jedoch, dass sich das Chaos nicht an Bhunivelzes Zeitplan hält und gern schon nach sieben Tagen die Welt verschlingen möchte. Lightning muss also die verbleibende Zeit verlängern und dazu muss sie möglichst schnell die Seelen von ihrem Pein erlösen. Somit beginnt für Lightning ein Wettlauf gegen die Zeit, der sie auf zahlreiche alte Bekannte treffen lässt. Nach 500-jähriger Abwesenheit hat sich allerdings einiges getan und nicht alle empfangen Lightning mit einer herzlichen Umarmung.

Zu guter Letzt ist es allein dem Spieler überlassen, wie er die Lighnting-Trilogie beenden möchte. Sieben Tage aussitzen und der Welt beim Untergehen zuzuschauen ist nämlich ebenfalls eine Option. So oder so erwartet Einen eine nicht ganz so tiefgründige Story, die leicht vorhersehbar bleibt und viel mehr von den vielen kleinen Nebenmissionen lebt. Freuen kann man sich dennoch auf den nun endgültigen Abschluss der Saga um Lightning, der mehr oder minder alle Fragen klären sollte.

Ein-Frau-Armee

Selbst ist die Frau

Nachdem Final Fantasy XIII-2 noch mit recht wenigen Veränderungen aufwartete, was das Kampfsystem betrifft, traut sich Square Enix mit Lightning Returns ein wenig mehr zu und schickt die emanzipierte Dame ganz allein aufs Parkett – ausgestattet mit göttlichen Kräften sollte das allerdings auch kein großes Problem für Lightning darstellen.

Bis auf kleinere Ausnahmen bestreitet man jeden Kampf allein in Lightning Returns. Um das Kampfgeschehen dynamisch zu gestalten, stehen Einem drei verschiedene Kampfstile zur Verfügung. Diese Kampfstile sind vom Spieler frei modifizierbar und ebenso frei wechselbar im Kampf. Jeder Stil hat seinen eigenen ATB-Balken, der sich schneller regeneriert, wenn er gerade nicht in Benutzung ist.

Die Fähigkeiten der einzelnen Stile werden im Menü auf die vier Knöpfe des Controllers verteilt und verbrauchen je nach Level einen gewissen Teil des dazugehörigen ATB-Balkens. Lightning Returns geht mit dem Kampfsystem noch ein wenig mehr in Richtung Action. Neben dem rechtzeitigen Wechseln der Kampfstile ist es ebenfalls unabdingbar sich mit dem Blocken von gegnerischen Attacken auseinanderzusetzen. Die verschiedenen Block-Fähigkeiten verbrauchen natürlich auch einen Teil des ATB-Balkens, sodass man zum Einen immer einen Blick auf das Geschehen, als auch den Blick auf den verbleibenden Balken nicht verlieren sollte, um etwaigen Angriffen entgegen zu wirken.

Gutes Timing und Übersicht sind hier also gefragt. Es sei angemerkt, dass selbst normale Gegner Einem zu schaffen machen können, wenn man den Überblick verliert oder seine Fähigkeiten unvorteilhaft eingeteilt hat. Der große Freiraum in der Kampfstileinstellung ist also Segen und Fluch zugleich und man sollte sich zweimal überlegen, mit welchen Einstellungen man in einen Kampf gehen möchte.

Zu den Einstellungsmöglichkeiten wird später noch ein Wort verloren. Schließt man nun einen Kampf erfolgreich ab, so fällt Einem schnell auf, dass das Bewertungssystem mit Sternen verschwunden ist. Normale Kämpfe werden nicht mehr bewertet und Gegner hinterlassen je nach Performance Gegenstände oder auch neue Fähigkeiten. Desweiteren winkt Einem je nach Gegner eine gewisse Anzahl an EP, die für Lightnings Spezialfähigkeiten genutzt werden können.

Die Spezialfähigkeiten und die maximale Anzahl an EP vermehren sich im Laufe des Spiels und reichen von einem Repertoire an Hilfsfähigkeiten, wie einem Erzengel-Zauber, der wiederbelebt, über zusätzliche Angriffe. Die wohl interessanteste Fähigkeit ist aber wohl die sogenannte Zeitdilatation, welche es Lightning ermöglicht, die Zeit für die Gegner langsamer laufen zu lassen um somit eine gewisse Zeit einen taktischen Vorteil im Kampf zu erzielen, indem sie den Gegner schnell in einen Schock-Zustand versetzt oder ihn im selbigen in Ruhe vermöbelt. Besonders bei den Bosskämpfen ist diese Fähigkeit mehr als nützlich, zumal diese als einzige ebenfalls eine Bewertung mit Sternen erhalten und daher einen zügigen Abschluss verlangen.

Da Lightning allein in den Kampf zieht und nur begrenzt EP zum Heilen zur Verfügung hat, ist man des Öfteren auf die Benutzung von Items angewiesen. Dies geht zwar schnell und unkompliziert von der Hand, doch ist der Platz für Heilitems stark begrenzt. Auch hier ist also Kopf einschalten gefragt. Hat man nun alle Items verbraucht und auch keine EP zur Verfügung und scheidet dahin, so muss man aus dem Kampf fliehen. Eine Flucht bringt im normalen Schwierigkeitsgrad eine Zeitstrafe von einer Stunde mit sich, was äußerst ärgerlich sein kann. Spielt man auf Leicht, bleibt dies allerdings ohne Konsequenzen. Ach ja, Lightning levelt nicht auf und kann auch sonst nicht durch Kämpfe stärker werden. Reaktionen und einen kühlen Kopf behalten, sowie die richtigen Fähigkeiten sind also das A und O.

Heut’ nehm’ ich das kleine Schwarze

Darf’s ein wenig Rosa sein?

Wie bereits erwähnt sind die drei aktiven Kampfstile frei modifizierbar und für jeden Stil kann man Lightning mit einer anderen Waffe, einem Schild und zwei Accessoires ausrüsten. Das Kernstück sind aber hierbei die nicht enden wollende Zahl an Kostümen, die Lightning anlegen kann. Diese dienen neben einem anderen Aussehen, welches man auch farblich an seinen Geschmack anpassen kann, vor allem dazu, verschiedene Statusboni zu erhalten.

Jedes Kostüm verfügt nämlich über andere Vorzüge. Vom Erhöhen der Stärke- und Magie-Werte bis hin zu einer erhöhten Ausweich- und Verteidigungsrate stehen Einem hier viele Möglichkeiten offen. Kostüme erhält man in den Austattungs- und Schneiderfilialen oder als Belohnung für erfolgreiche Missionen und in Schatzsphären. Je nach Region sollte man also einmal seine Kostümwahl überdenken, um einen wichtigen Vorteil in den Kämpfen zu erhalten.

Ferner sei noch erwähnt, dass man die Kampffähigkeiten in Syntheseshops verbessern und im späteren Verlauf auch hochstufen kann, welches neben der eigentlichen Verbesserung des Angriffs unter Umständen auch zusätzliche Statusboni mit sich bringt. Mit den Kostümen hat man auch meistens eine oder mehr voreingestellte Fähigkeiten, die nicht weiter modifizierbar sind. Kostüme, Ausrüstung und die eigentlichen Kampffähigkeiten ersetzen das Aufleveln in Lightning Returns.

Eine ausgewogene und optimierte Einstellung dieser macht einen siegreichen Kampfausgang aus. Natürlich erhöhen sich die Statuswerte nicht ausschließlich durch die Ausrüstung. Erledigte Haupt- und Nebenmissionen bescheren immer mal wieder kleinere Anpassungen der Werte, wobei hier die Hauptmissionen den größten Teil einnehmen.

Wer Lust hat, kann seiner Lightning auch ein paar Accessoires, wie Schleifchen oder Mützen aufsetzen. Diese dienen allerdings nur als Dekoration. Witzig hierbei ist, dass die NPCs ebenfalls mit diesen ausstaffiert sind, sodass Lightning nicht wirklich auffällt, egal wie lächerlich die Deko ausfallen mag.

Nach der Mission ist vor der Mission

Alone again

Sieben Tage bleiben Lightning, bis die Welt untergeht. 13 sollten es werden, damit einer neuen Welt nichts im Wege steht, also muss Lightning nach Nova Crysalia und die Seelen der Bewohner reinigen. Dies geschieht ganz einfach, indem sie Aufträge erledigt. Man kann Menschen in Not direkt ansprechen und erfahren, was diesen über die Leber gelaufen ist, oder über eine Auftragstafel Missionen annehmen. Die Palette reicht von Botengängen bis hin zu dem obligatorischen Itemsammeln und Monstertöten.

Oftmals stecken aber auch einige nette Geschichten hinter den verschiedenen Menschen und man erfährt über die Missionen ein wenig mehr von deren Schicksal. Es bleibt dem Spieler überlassen, welche Missionen man erledigen möchte oder ob man überhaupt Nebenmissionen macht. Nach Erreichen der Missionsziele winken neben minimalen Statusboni auch Items, Kostüme und natürlich die Glorien-Punkte, die es Lightning ermöglichen die Lebenszeit der Welt zu verlängern.

Auch hier sei gesagt, dass die Nebenmissionen nur einen minimalen Anteil daran leisten. Die Hauptmissionen hingegen sind die, die man tunlichst machen sollte, um das Spiel zufriedenstellend zu beenden. In den Hauptmissionen trifft man nun auf alte Bekannte von Lightning und nach jeder erhält man einen zusätzlichen Tag, sowie eine größere Anzahl an Statusboni. Die Reihenfolge bleibt Einem selbst überlassen, auch wenn die im Spiel vorgegebene Reihenfolge am wenigsten Probleme bereitet.

So hangelt man sich von Mission zu Mission und alles mit einem gewissen Zeitdruck, der aber nicht wirklich zum Problem wird, sofern man nicht seine Zeit komplett vertrödelt. Hauptmissionen behandeln zwar die Probleme der bereits bekannten Charaktere aus Final Fantasy XIII, bleiben jedoch oftmals ohne große Motivation und Story-Entwicklung. Wie auch schon in den Vorgängern fehlen die tiefer gehenden Details und leider auch eine richtige Einbindung in die Geschichte. Die Nebenmissionen sind hingegen auch nicht sonderlich herausragend,bilden aber neben den Auftritten von Lumina der interessantere Teil des Spiels. Hope hingegen nimmt die Rolle des nervenden Begleiters ein, der leider viel zu selten einfach mal den Mund hält.

Lightning kehrt zurück auf Playstation 2… ähh 3

Während man mit Final Fantasy XIII noch die Anfänge von Sonys PlayStation 3 mit einer sehr ansehnlichen grafischen Umsetzung gestaltete, musste man sich bei Final Fantasy XIII-2 schon mit Einbußen auf dem Gebiet begnügen. Lightning Returns treibt dies jedoch noch einmal auf die Spitze. Mit matschigen Texturen und teilweise an PlayStation-2-Zeiten erinnernde Grafik lässt man Lightning auf die Spieler los. Es macht den Anschein, als hätte man sich auf dem Gebiet etwas gehen lassen und altes unverändertes Material verwendet. Besonders die Hintergründe sind davon betroffen, aber auch viele NPCs wirken lieblos.

Grafisch ist Lightning Returns auf Sparflamme und technisch wirkt es stellenweise nicht ganz ausgereift, wenn zum Beispiel in einem Gespräch, Menschen unkontrolliert durchs Bild laufen oder mit puppenähnlicher Mimik daherkommen. Was die musikalische Untermalung betrifft, hat man es vermehrt mit alten Stücken der Lightning-Saga zu tun. Diese sind aber recht gut platziert, untermalen die Stimmung oder fallen zumindest nicht negativ auf. Als Gimmick kann man auch auf Straßenmusikanten treffen, die alte Final-Fantasy-Lieder zum besten geben. Hierfür gibt es definitiv einen Pluspunkt. Die Synchronisation ist unverändert gut, auch wenn man von manchen Charakteren lieber weniger hätte hören wollen.

Befindet man sich grafisch teilweise noch in der Konsolensteinzeit, so macht Lightning nun zum Abschluss ihrer Karriere Auftritte in Social Media. Das sogenannte Outworld-Feature ermöglicht es, das Spiel mit Facebook oder Twitter zu verbinden, oder einfach online mit Mitspielern zu kommunizieren. Hier winken euch wieder mal Kostüme und andere Gegenstände als Belohnung. Das ganze bleibt aber nur ein recht sinnfreies Gimmick. Hat man jedoch Final Fantasy XIII und Final Fantasy XIII-2 gespielt, findet man hierüber die dazugehörigen Kostüme und Waffen als Geschenk.

Eine Ära geht zu Ende

Mit Lightning Returns findet die Lightning-Saga ihr Ende. Für die Einen das langersehnte Ende, für Andere vielleicht der krönende Abschluss. Der dritte Teil wartet wieder einmal mit ein paar Veränderungen auf. Das Solo-Kampfsystem wirkt dynamisch und stimmig, auch wenn die Freiheiten in der Modifizierung der Kampfstile Fluch und Segen zugleich sind. Mit einer ausgewogenen Mischung der Fähigkeiten können die Kämpfe sicher überzeugen.

Hat man sich allerdings verkalkuliert oder ist mitunter nicht ganz bei der Sache, so erlebt man schnell sein blaues Wunder oder quält sich durch ein langwieriges Stelldichein mit einem Gegner. Ein klassisches Levelsystem hätte Lightning Returns sicher nicht geschadet, verzichtet aber fast gänzlich darauf und setzt mehr auf die zahlreichen Modifikationen und vor allem auf das schnelle Händchen der Spieler. Storytechnisch bewegt sich der Teil eher in einem unbedeutenden Mittelmaß, denn vieles wirkt aus den Vorgängern aufgewärmt und vorhersehbar.

Betrachtet man jedoch die Thematik, die Lightning Returns behandeln soll, welches Toriyama als „World Driven“ beschrieb, so ist der Fokus auf die Welt, ihren Bewohnern und deren Schicksale legitim und entschuldigt hier die nicht wirklich packende Story. Man bemerke, dass gerade die Nebenmissionen mit einigen liebreizenden Geschichten aufwarten und oftmals frischer wirken, als die Hauptmissionen, welche durchaus einen Beigeschmack anFan-Service haben.

Gerade aus diesem Grund wäre ein höherer Stellenwert der Nebenmissionen wünschenswert gewesen. Die freie Entscheidung, wann man nun welche Mission in Angriff nimmt, ist aber gut gelungen und theoretisch ist alles im Spiel in der vorgegebenen Zeit machbar. Schade ist, dass man sich bei der technischen und gerade bei der grafischen Umsetzung hat gehen lassen. Viele Texturen wirken unscharf und matschig, sodass man teilweise nicht glauben kann, dass es sich hier um ein Spiel der endenden PlayStation-3-Ära handelt.

Der erste Teil sah da weitaus besser aus. Alles in Allem kann man sagen, dass Lightning Returns als Spiel an sich durchaus solide ist. Storytechnisch erwartet einen nichts überragendes, aber die Missionen und das Modifizieren der Kampfstile machen zumindest Spaß und laden zum Weiterspielen ein. Mit einem nicht so lauten Knall endet die umstrittene Lightning-Saga und beschert Lightning nun endlich den verdienten Ruhestand.

Story: Oftmals detailarm und vorhersehbar. Fokus liegt auf der Welt und deren Bewohner „World Driven“. Story auf Missionsbasis frei einteilbar

Gameplay: Solo-Kampfsystem mit starken Action-Enflüssen. Schnelle Reaktionen und Auffassungsgabe sind gefragt. Sehr viele Freiheiten in der Kampfstil-Modifizierung, die einem auch oftmals zum Nachteil werden können. Kein klassisches Levelsystem, dafür aufwertbare Fähigkeiten und Kostüme mit Statusboni

Grafik: Wirkt teilweise unfertig und lieblos. Matschige Texturen und puppenhafte Mimik. Final Fantasy XIII hat schon besser ausgesehen

Sound: Eine Auswahl an alten und wenigen neuen Stücken. Gelungene Untermalung der Atmosphäre und wirkt stimmig. Synchronisation auf gewohnt gutem Niveau

von saebaxyz

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Rygdea

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2

Donnerstag, 20. Februar 2014, 21:16

Sehr schönes Review saeba ^^
Stimme dir in den meisten Punkten absolut zu. Lightning Returns ist kein Teufelswerk, aber auch kein allzu gutes Spiel. Dafür wurde einfach zu viel falsch gemacht und zu viele Designentscheidungen seltsam getroffen. Trotzdem kann man natürlich auch Spaß mit dem Titel haben.
Was die Grafik angeht muss ich auch voll und ganz zustimmen. Nicht nur FFXIII sah besser aus, auch FFXII hatte in den Cutscenes lebendigere und menschlischere Mimik. Das fand ich doch sehr schade, da man mit Mimik sehr viel reißen kann in Sachen Drama.

Zum Glück ist diese Saga jetzt zuende und ich freue mich tierisch auf Nomuras FFXV :]

Hätte auch 7/10 vergeben

3

Donnerstag, 20. Februar 2014, 22:18

Sehr guter Test. Kann dir nur zustimmen :)

4

Donnerstag, 20. Februar 2014, 22:44

Ich stimme auch zu. Was natürlich schon bei der Verkauf Zahlen bei Japan schon sagte!
Bin aber auch enttäuscht, das die Grafik manchen Texturen auch sogar erwähnt wurde, dass die gleiche Niveau haben wie auf der PS2 Version.

Kann nur sagen, dass die geschlampt haben, was ich damit abstreite möchte (Mehr möchte ich nicht mehr dazu schreiben). Das die Entwickler jetzt Endlich auf das Neue FF XV Konzertieren können.

5

Donnerstag, 20. Februar 2014, 22:45

Hab erstmal nur das Fazit gelesen, das Spiel gefällt mir doch recht gut, kein Vergleich zu FF XIII oder XIII-2 aber doch ich mag es. Das Kampfsystem ist genial, die Musik super und grade die Nebenquests imo sehr einfallsreich.

Zeitdruck habe ich keinen dank Zeitstopp was man ja auf Eay ständig einsetzen kann wenn man genug kämpft. Bin erst bei 15 Stunden aber bisher hab ich meinen Spass, mal sehen wie das später noch wird.

Grafik ist aber schon schwächer und manchmal weiß man einfach nicht was das Spiel von einem will. Trotzdem gefällt es mir und ich bin zufrieden :)

6

Donnerstag, 20. Februar 2014, 23:15

Ich hätte dem Spiel ne 6/10 gegeben.
"Such tears...
What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
But, are you worthy to shed such tears? "


7

Donnerstag, 20. Februar 2014, 23:59

Ich finde, die Grafik wird zu hart kritisiert. Schaut euch doch mal die schlechten Texturen und uninspirierten Designs in den meisten andere J-RPGs an... selbst Tales of Xillia hat sehr öde Landschaften oft.


Die NPC´s sehen eigentlich noch recht gut aus, Final Fantasy XIII sah halt nur zu gut aus und ist immer noch ein Maßstab in der J-RPG Grafik. Man sollte nicht immer mit einem Final Fantasy verlgeichen, sondern mit allen anderen genre-Titeln.

Ansonsten finde ich den Test okay. Würde LR 8.5/10 aka 85% geben, da es wirklich lange motiviert und immer noch heraus sticht von der Grafik und vor Allem jetzt auch vom gameplay.

CloudAC

Krieger des Lichts

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8

Freitag, 21. Februar 2014, 00:09

Vor allem sollte man mal überlegen wie viel Zeit sie für XII hatten und dann wie viel für die anderen beiden jeweils. Besser so als XIII-2 weiter mit Story DLC's zu versehen. Ich finds gut, bei dem Stress durch die Zeit habe ich auch keine Nerven jeden Grashalm zu begutachten.
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9

Freitag, 21. Februar 2014, 00:32

Also ich hab's inzwischen wieder zum Verkauf freigegeben.

Das Kampfsystem ist nicht übel und die Ideen hinter dem free roaming und Zeitsystem sind gut... aber leider nicht gut genug, um die m.E. schlechte Durchführung zu kaschieren. In den ersten Stunden habe ich zahllose Quests angenommen, die sogar funktionierten, aber meist eben nach klassischen Mustern ablaufen (hole X, töte Y von Z... etc.), aber teilweise keine Ahnung gehabt, was ich tun soll, weil das Spiel mir nicht genug Informationen bereitstellt, z.B. fehlt mir auf der Karte eine Anzeige der Chaoszonen und eine Timeline wäre vielleicht ganz hilfreich gewesen, um einen Überblick über diverse Abläufe zu erhalten.

Letzten Endes bin ich von LR enttäuscht, weil ich gehofft hatte, die interessanten Teile des Spieles würden meine Abneigung/Gleichgültigkeit gegenüber der Hauptgeschichte und deren Figuren lindern. Ziel verfehlt.

lucmat

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10

Freitag, 21. Februar 2014, 01:07

Also was mich an dem Spiel sehr nervt ist zu einem mal das Zeitlimit. Das liegt aber an meiner Spielweise, da ich generell ein langsamer Spieler bin und gerne jede Ecke eines Levels bzw. eines Bereichs erkunde. Ich gebe meine ganzen EP eigentlich nur aus um ständig die Zeit weitgehenst anzuhalten. Zum einen um mich mal in Ruhe umzusehen und zum anderen weil man einen ständigen Zeitdruck hat. Ich muss mir tatsächlich ständig ein Plan machen, wie ich am besten laufe und das ich auf dem Weg am besten alles gleichzeitig erledige. Denn auch innerhalb der Missionen hat man ja ebenfalls Zeitdruck, weil die Auftraggeber nur zu bestimmten Zeiten antreffbar sind. Ich hab z.B. ein Auftrag angenommen, nebenher in der Nähe noch paar andere Sachen erledigt und als ich dann die Missionsbelohnung abholen wollte, war mein Auftraggeber weg. Heißt am nächsten Tag nochmal hin. Zeitverschwendung.

Dann ist die Art der Charakterentwicklung im Spiel mehr als nervig. Nicht nur, dass man in den Kämpfen i.d.R. alleine ist, was in starken Gegnergruppen schon brutal sein kann, erhält man Status Boni nur durch das Erledigen von Missionen und die Ausrüstung. So kann man sich nicht frei irgendwo bewegen, weil es oft vorkommt, dass die Gegner in diversen Gebieten zu stark sind und man notfalls flüchten muss, was beim normalen Schwierigkeitsgrad wieder zu Zeitverlust resultiert. In den Wildlanden z.B. gibt es so ein Behemoth Gegner (heisst hier anders) der bisher noch zu stark für mich ist. Leider taucht der ab und an urplötzlich irgendwo auf, liebend gerne in Engen gassen, wo man kaum bis garnicht ausweichen kann, bumm werd ich in nen Kampf mit dem verwickelt. Das macht mich manchmal sowas von sauer, dass ich am liebsten aus machen würde :conf/

Ausrüstung die mich gewinnbringend verbessert ist noch zu teuer, Missionen muss man sich ständig zusammensuchen und bringen nur geringfügige Verbesserung. Man muss ständig in einem anderen Gebiet anfangen um im vorherigen später weiter zu kommen. Das ist wie ein toter Punkt, weil man in keiner Landschaft in der "Story" wirklich weiter kommt. Bei mir geht das in etwa so: In der Landschaft rumlaufen, Personen mit Sterne ansprechen, Mission erledigen, wieder rumlaufen, Person mit Sternchen, Ahh MOnster killen, MIst Gegner im Gebiet zu stark, zurück in die Stadt, Verdammt 3 Sterne Mission, großes Monster, keine Chance, fangen wir halt mal in de Wüste an ...

Ich weiß nicht ob das von den Entwicklern so gewollt ist aber ich hab ständig das Gefühl irgendwie, irgendwo etwas wichtiges zu vergessen. Und das Planlose rumlaufen um Missionen für Statusboni zu suchen kostet mich Zeit. Ich glaube ich bin der einzige, der das Spiel in den 13 Tagen nicht schafft und die Welt unter geht :D

Somnium

Raguna za Buraddoejji

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11

Freitag, 21. Februar 2014, 08:30

Zitat

Während man mit Final Fantasy XIII noch die Anfänge von Sonys PlayStation 3 mit einer sehr ansehnlichen grafischen Umsetzung gestaltete, musste man sich bei Final Fantasy XIII-2 schon mit Einbußen auf dem Gebiet begnügen.


Hier kann ich nicht ganz zustimmen. XIII sah so gut aus, weil man immer nur kleine bis mittelgroße Areale zur Verfügung hatte. Daher konnte man viele Details präsentieren. XIII-2 hat jedoch viel größere Areale. Und auch optisch macht das noch was her, die Archylte Steppe mal als Beispiel, die einfach, egal welches Wetter da herrscht, fantastisch aussieht. Also bei XIII-2 sind mir nun wirklich kaum Abstriche aufgefallen. Lightning Returns ist schon wieder eine andere Geschichte. Ich würde die Grafik nun auch nicht unbedingt als schlecht oder unansehnlich bezeichnen. Das Design und auch die Videos sind natürlich wieder einmal die Königsklasse. Von den Details her wirkt das Spiel manchmal schon wieder schwächer als ein HD Remaster. Die Protagonisten sehen alle sehr ansehnlich aus, die Nebencharaktere wiederum nicht. Chocolinas Haare sind eine Katastrophe zum Beispiel. Auch Noel wirkte irgendwie wesentlich detailreicher in XIII-2. Ich denke auch, dass für Finetuning einfach keine Zeit mehr war. Square Enix hat da ja strenge Zeitangaben. Ein Grund, wieso auch Drakengard 3 in Japan mit so vielen Bugs erschienen ist. Vermutlich hätte Lightning Returns mit ein wenig mehr Arbeit wesentlich besser aussehen können. Aber ein Drama ist das nun auch nicht.

Wenn ich auch mal so auf Amazon lese, ich glaube viele sind etwas überfordert mit der Zeitbeschränkung. Nicht einmal darüber das man immer wieder um 06:00 Uhr zur Arche zurück muss, viele sind einfach von der Tatsache an sich schon genervt, dass es eine Zeitvorgabe gibt. So setzt man sich, ohne das System richtig zu kennen, vorher schon sehr unter Druck.
Da muss ich aber gestehen, bei Majoras Mask und vor allem Pikmin 3 habe ich viel mehr Probleme. Lightning Returns ist da ja sogar noch recht großzügig. Ich habe meistens sogar noch Zeit, die Städte zu erkunden. Dürfte aber glaube ich auch daran liegen, ob man auf Easy oder Normal spielt. Oder ob ich irgendwelche blöden Zahlen suchen muss, die an Wänden geschmiert wurden.

12

Freitag, 21. Februar 2014, 10:14

Ich schiebe die mittelmäßige Grafik (als schlecht würde ich sie nicht bezeichnen, denn die Hauptcharaktere und das Design im Allgemeinen sind trotzdem klasse) eher auf das im Vergleich zu FF XIII und FF XIII-2 kleinere Budget. Bei Drakengard 3 war es immerhin genau dieser Aspekt, der dafür gesorgt hat, das Spiel so unausgegoren zu veröffentlichen.

Ich würde dem Spiel 7.5/10 - 8/10 Sternen geben. Die Lightning-Trilogie war ein Experiment und ich bewundere den Mut von SE, dieses Experiment auch durchgezogen zu haben. Allerdings wünsche ich mir für FF XV wirklich, dass es von weiteren Ablegern verschont bleibt.

In der heutigen Zeit ist es auch schön, wenn ein Spiel mal keine Fortsetzung bekommt. Bei The Last of Us z.B. wünsche ich mir eigentlich nichts lieber, als dass dieses Universum mehr und mehr erweitert wird. So würde allerdings auch der Reiz des ursprünglichen Spiels irgendwann verloren gehen.

13

Freitag, 21. Februar 2014, 12:58

Mich Nerven die nebenquests denn die sind auser der Hauptmissionen das einzige was die zeit verlängert . Aber im direkten Vergleich so gering das ich wenn ich nicht pro Tag eine Hauptmissionen mache ich laufend Tage verliere.
Ansonsten Grafik scheine ich wohl jemand zu sein der wenig bis keine Ansprüche stellt solange es sich schön spielt .
Und das tut es auser das man eben wenn man nicht aufpasst viel zeit verliert wegen Irrwegen und bildschirmtoden die sich vermeiden ließen wenn man sich ein wenig besser auf die Gebiete und Gegner vorbereiten könnte. Meist wusste ich erst ob ich einen Gegner packen kann wenn ich in ihn reingelaufen bin und beinahe gestorben wäre das ist natürlich nicht so toll besonders da man nur wenig Heilitems mitnehmen kann und bei jeder Flucht eine Stunde zeit verliert.
Das man sich vom levelkonzept verabschiedet hat komme ich ja klar den es nervt auch auf maximal Level einfach alles töten zu können ( fff13-2 hatte dieses Problem finde ich ) aber irgendwie anders stärker zu werden als über nebenquests hätte ich trotzdem schicker gefunden :jumping)
Listen to my Story, this is maybe the Last Chance

14

Freitag, 21. Februar 2014, 14:25

Ich habe das Spiel bisher nur angespielt, da ich mich zur Zeit noch durch das erste unfassbar schlechte FFXIII quäle. Und muss wirklich auch sagen, das man Lightning Returns wirklich auch an den Vorgängern messen sollte. Und im Verrgleich zu FFXIII hat sich ja wirklich sehr viel positiv geändert.

So wie ich das lese wird bei Lightning Returns kritisiert das man nicht leveln braucht, ist die Frage nicht ob das nicht auch mehr Sinn macht in den Spielen? Sie haben ja generell wenig gemeinsam mit "echten" Rollenspielen. In FFXIII wird man gezweungen ohne ende einfallslose und langwierige Kämpfe runterzugrinden bis man endlich das Kristarium voll hat, und selbst dann ist man nicht mal stark genug um das Spiel angenehm spielen zu können. Das ist jetzt nur einer der Punkte die mir im Kontrast auffallen, ich denke man hat mit FFXIII-2 und Lightning Returns auf jeden Fall einiges gebessert. Das alle drei Spiele der Marke nicht gerecht werden ist natürlich ne andere Sache.

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Freitag, 21. Februar 2014, 15:32

@AnGer: Du bist es einfach falsch angegangen und hast dich im game nicht informiert(Man seht das deutlich in deiner post^^). Im Tutorial wird alles erklärt und in der Arche auch nochmal. Chaos-Bereiche sind überhaupt nicht wichtig, sondern optional...

Allerdings, wenn einem ein game von Anfang an nicht interessiert, kann man nichts machen.


Hab´s auch mehr oder weniger Blind gespielt und mir viel zeit gelassen, und nun bin ich beim ersten Durchgang bei Tag 13(eventuell sogar bald Tag 14, wie es aussieht)


Das mit dem Kritisieren des fehlenden Level-Systems ist einfach nur ein Vorwand dafür, dass man das game nicht verstanden hat und sich kaum damit auseinandersetzt. Denn man steigert seine stats, Ausrüstung, Fähigkeitern konstanter als sonst... bloß auf eine andere Weise.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Novaultima« (21. Februar 2014, 15:38)


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