Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: JPGames Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 19. Mai 2013, 12:30

Culture Slot: Awaji-shima: Natur trifft moderne Architektur

Die Zeit vergeht wie im Flug und so konnten wir schon wieder in den Wonnemonat Mai tanzen. Bald erwartet uns dann (hoffentlich) der Sommer und die diesjährige Reisesaison beginnt wieder. Wer bisher noch nicht den Urlaub geplant hat, Deutschland aber auf jeden Fall für ein paar Tage oder Wochen verlassen möchte, für den könnte der heutige Culture Slot etwas sein. Denn in diesem möchten wir euch heute einen weiteren Ort in Japan vorstellen, die Rede ist von Awaji-shima (ab jetzt Awaji), einer Insel, wo Inselidylle und moderne Architektur aufeinander treffen.

Die Naruto-Strudel von Awaji-shima

Genau wie die Insel Naoshima, die wir euch bereits vorgestellt hatten, befindet sich Awaji im Seto-Inlandsee und liegt damit zwischen Ky?sh?, Honsh? und Shikoku. Mit etwa 600 km² ist Awaji nicht nur die größte Insel im Seto-Inlandsee, sondern auch für ihre Natur und Architektur bekannt. Eines derNaturphänomene sind die Naruto-Strudel, die an der Naruto-Straße entstehen. Hierbei handelt es sich um eine Meerenge zwischen Awaji und dem Festland von Shikoku. Die Strömungen der Naruto-Straße sind die drittstärksten weltweit und können bis zu 20 km/h erreichen, wodurch die Naruto-Strudel entstehen. Der Durchmesser der Strudel kann dabei bis zu 20 m betragen. Die Region der Insel war außerdem das Epizentrum des verheerenden Erdbebens von 1995. Laut der Schöpfungsgeschichte des Shint?, einer weit verbreiteten Religion in Japan, war Awaji die erste Insel, die von den Urgöttern Izanami und Izanagi geschaffen wurde.  Bis heute ist die Insel sehr landwirtschaftlich geprägt und vor allem für seine Viehzucht und Zwiebeln bekannt.

Ein “Abtaucher” in den Wassertempel

Einen starken Kontrast dazu bilden die vielen Architekturen der Insel, die hauptsächlich vom preisgekrönten Architekten Tadao And? stammen. Eines seiner Werke ist der Wassertempel, der 1991 fertiggestellt wurde. Anders als sein Namenverwandter aus der The Legend of Zelda-Serie besitzt der Wassertempel ein sehr minimalistisches und geradliniges Design. Durch einen vom Wasser umgebenen Steg auf dem Dach gelangt man in das Innere des Tempels. In einem Gangsystem aus Beton und rotem Holz trifft hier Moderne auf Tradition. Je mehr man sich dem Heiligtum des Tempels nähert, desto rötlicher erscheint das Holz. Der Tempel wurde den Buddhisten gewidmet, weshalb das Heiligtum eine Buddha-Statue beherbergt.

Doch der Wassertempel ist nicht das einzige Projekt, welches And? für die Insel realisierte. Sein zweites Projekt, Awaji Yumebutai, erstreckt sich über 28 Hektar und ist ein Komplex aus vielen Einrichtungen und Konstruktionen. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2000 besitzt Awaji Yumebutai unter anderem ein Hotel, mehrere Konferenzgebäude, ein Freilufttheater und das größte Gewächshaus Japans. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird der Komplex auch Dream Stage genannt.

Besonders beeindruckend sind allerdings der Hyakudanen- und der Muschelgarten. Die Gesamtfläche der beiden Gärten beträgt über 20.000 m². Der Hyakudanen-Garten ist eine Konstruktion, die an einem Berg errichtet wurde. Er besteht aus 100 kleinen Gärten à 4,5 m², die alle über eine Vielzahl von Treppen erreichbar sind. Der Muschelgarten hingegen entspricht nicht ganz dem klassischen Bild eines Gartens, sondern ist eher eine Bodengestaltung. Auf 10.000 m² hat man den Boden mit insgesamt 1 Millionen Jakobsmuscheln gepflastert. Zusätzlich dazu befinden sich 1.000 Brunnen im „Garten“, wodurch immer eine Wasserschicht auf dem Boden ist.

Die 100 Gärten des Hyakudanen Garten

Wem das noch immer zu wenig Natur ist, der sollte dem Miracle Planet Museum of Plants einen Besuch abstatten. Bei dem Gewächshaus handelt es sich, wie bereits oben erwähnt, um den größten botanischen Garten Japans. Neben einer speziellen Ausstellung, die mehrmals jährlich wechselt, können Besucher hier seltene Pflanzen aus der ganzen Welt besichtigen. Das Museum besteht dabei aus fünf verschiedenen Abschnitten, wobei jeder einer anderen Klimazone nachempfunden wurde. Doch das war noch längst nicht alles. Teile der 6.700 m² großen Fläche können für Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten gebucht werden. Wer lieber die örtliche Fauna bestaunen will und dabei ein bisschen Sonne tanken möchte, der geht in den Akashi Kaikyo Park, der Yumebutai umgibt. Hier wird zweimal im Jahr, im Sommer und im Herbst, ein Blumen-Fest abgehalten und auch andere Events finden dort gelegentlich statt.

Bei einem solchen Angebot an Sehenswürdigkeiten dürfen Hotels auf der Insel natürlich nicht fehlen. Eines davon ist das Westin, welches auch als Konferenz-Center genutzt wird. Es besitzt mehrere Hallen und Räume für geschäftliche Meetings, die von Unternehmen oder für Privatanlässe gebucht werden können. Das schiffähnliche Hotel besitzt außerdem mehrere Restaurants, die von klassisch japanischer Küche bis zu mediterranen Gerichten reichen. Auch ein Spa mit Jacuzzi und Sauna, ebenso wie ein Outdoor Pool gehören zum Hotel.

Zum Abschluss möchten wir euch ein kurzes Video empfehlen, welches die Werke Tadao And? und vor allem das Yumebutai zeigt. Kleiner Hinweis: Das Kunstmuseum von Hyogo entstand 2002 und befindet sich auf dem Festland der Präfektur.

via TofuguYumebutai

Ganze News lesen


Unterstützung

für JPGames


2

Sonntag, 19. Mai 2013, 12:52

Das was da in dem Video alles gezeigt hat schaut wirklich schön aus, wäre es nicht soweit weg wäre es mal was für nen Ausflug. D:
Aber das Konferenz-Center fand ich ja mal richtig genial, allein der Aufbau im japanischen Stil dazu, es wirkt auch sehr ruhig und entspannend.
Dort Konferenzen zu haben ist sicher mal ne sehr schöne Erfahrung auch. :D
Ach das botanische Museum sah recht interessant aus.

Einwas fand ich nur unheimlich, das gelbe Ding.... sah aus wie ne Spinne.... war das das Maskotchen oder warum wuselte das dort was rum? o.O

3

Sonntag, 19. Mai 2013, 15:59

Das Ding sah für dich wie ne Spinne aus ? xD ich hab aufn ersten Blick gedacht, plötzlich taucht ein Pikachu auf :P aber naja irgentein gelbes Maskottchen wirds wohl sein^^
also mir gefällt diese Kombination der Natur und modernen Architektur sehr, könnte man mal für Deutschland vorschlagen^.^ aber ich denke nicht, dass es irgentwas nützt sowas zu versuchen :/
am besten gefallen mir diese Werke auf den Bildern 2 und 3 :D
Dieser "Abtaucher" sieht einfach super aus und ich frag mich ob es denn mal passiert, dass dort mal was runterfließt (am besten wenn dort doch einer die Treppe benutzt :3)
Die 100 Gärten des Hyakudanen Garten find ich davon wohl am besten, es gefällt mir einfach sehr :)
Für so ein botanisches Museum bin ich hingegen nicht zu begeistern ^^"

Thema bewerten
.