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Montag, 17. Dezember 2012, 15:00

Im Test! Nintendo Land

Neue Konsole, neues Glück! Am 30. November ist hierzulande Nintendos neue Konsole, die Wii U erscheinen. Der Vorgänger der Konsole, die Wii, konnte 2006 mit dem Launch-Titel “Wii Sports” durch seinem leicht verständlichen Gameplay und damals neuartigen Motion-Controls Jung und Alt vor dem Fernseher vereinen. Ob “Nintendo Land” diese Tradition fortsetzt, erfahrt ihr in unserem Review.

Mit Samus, Mario und Zelda im Freizeitpark

Nur flinke Finger besiegen die Ninjas.

Im Gegensatz zu Wii Sports ist “Nintendo Land” keine Ansammlung von vereinfachten Sport-Simulation, sondern eine bunte Mischung an verschiedenen Mini-Spielen. Jedes dieser Spiele ist in einem anderen Nintendo-Universum angesiedelt, also werdet ihr in Hyrule, Mute City oder auch mal im Pilz-Königreich unterwegs sein. Interessanterweise hat Nintendo auch ein paar kuriosen Reihen ein eigenes Mini-Spiel spendiert, wie etwa Balloon Fight oder Nazo no Murasame J?m, welches nicht mal außerhalb Japans erschienen ist. Die insgesamt 12 Mini-Spiele hat Nintendo als Attraktion in einem eigene Freizeitpark inszeniert. Das “Nintendo Land” dient als Drehkreuz und Menü für alle Disziplinen. Durch die Welten begleitet euch “Monita”, ein sehr witziger Roboter, der euch die Grundzüge aller Spieler erklärt.

Die 12 Minispiele selbst sind nochmal in mehrere Kategorien unterteilt: “Octopus Dance”, “Captain Falcon’s Twister Race”, “Yoshi’s Fruit Cart”, “Donkey Kong’s Crash Course”, “Takamura’s Ninja Castle” und “Balloon Trip Breeze” sind die Attraktionen, die ihr nur alleine spielen könnt.

Octopus Dance

In diesem vom Game&Watch-Titel inspirierten Minispiel müsst ihr euch den Tanz eines Tauchers einprägen und dann per Control Sticks und Gyro-Sensor die Tanzbewegungen selbst ausführen. Zuerst sind die Moves noch sehr einfach, doch je weiter ihr fortschreitet, desto schneller und komplexer wird der Tanz.  Ein gutes Gedächtnis und schnelle Koordination sind hier unerlässlich. Die Spielmechanik konnte mich ganz überzeugen, denn im Grunde genommen ist diese Attraktion nur eine Variation des Klassikers “Simon Says”. Ein Spiel, das nur darauf basiert, sich Bewegungen zu merken, kann nicht besonders unterhaltend sein. Für viele Lacher wird jedoch die Kamera-Funktion des Spiels sorgen: Im Hintergrund ist nämlich euer eigenes Gesicht zu sehen, dass mit der Kamera des Gamepads aufgenommen wird.

Captain Falcon’s Twister Race

In dem Gamepad der Wii U ist ein Gyro-Sensor eingebaut, der erkennt, in welcher Richtung ihr den Controller neigt. Der erste F-Zero-Titel seit Jahren verwendet diese Funktion um den Spieler das Gamepad wie als ein Lenkrad nutzen zu lassen. In Twister Race messt ihr euch nicht gegen andere Piloten, sondern müsst innerhalb eines Zeitlimits einen Checkpoint erreichen. Die Steuerung wurde gut implementiert und verlangt im späteren Spielverlauf auch einiges an Feingefühl durch das “Driften” ab. Zwar hoffen wir für die “F-Zero”-Reihe, dass der nächste Titel ein vollwertiges Spiel sein wird, doch wird diese Attraktion vielleicht ein wenig über die Wartezeit hinweg trösten.

Yoshi’s Fruit Cart

Yoshi frisst und frisst…

Die Attraktion des  liebenswerten Dinosaurier Yoshi ist das ruhigste von allen. In “Fruit Cart” müsst ihr per Stylus und Touchscreen eine Route für Yoshi zeichnen, der auf den Weg dahin alle Früchte aufessen muss. Der Trick hierbei ist, dass die Früchte nur auf dem Fernseher zu sehen sind und nicht auf dem Gamepad. Daher müsst ihr ungefähr abschätzen, wo die Früchte liegen, wenn ihr die Route zeichnet. Das Spielkonzept macht intelligent Nutzen von beiden Bildschirmen und ermöglicht neue Spielmechaniken, die man noch nicht hundertmal gesehen hat.

Donkey Kong’s Crash Course

Donkey Kongs Crash Course!

Dieses Spiel macht auch Nutzen von dem Gyro-Sensor des Gamepads. Der Spieler muss per Links- oder Rechts-Neigung seinen Wagen durch einen Parcours zu steuern. Falls eine Neigung zu spät oder zu schnell war, riskiert man den Wagen zu zerstören und somit ein Leben zu verlieren. Diese Attraktion halte ich für die beste der Kategorie, da die Kurse viel Präzision aber auch Schnelligkeit verlangen. In Abwechslung mit Freunden kann man sich auch um die beste Zeit auf einem Kurs wettstreiten. Das Spielprinzip an sich ist sehr simpel, doch die intuitive Steuerung und knifflige Kurse machen diesen Titel zur einer kleinen Suchtgefahr. Was das ganze jedoch mit dem Spielprinzip von Donkey Kong zu tun haben soll, bleibt mir ein Rätsel.

Takamura’s Ninja Castle

Die liebe Monita wurde von bösen Ninjas gekidnappt und jetzt liegt es an euch, sie zu retten. Bei dieser Attraktion haltet ihr das Gamepad flach in Richtung Fernseher und werft per Handbewegung Shiruken auf Bösewichte. Nach einigen Sektionen lernt ihr auch einige neue Attacken, so könnt ihr z.B. durch Zeichnen eines Kreises Bomben werfen. Zu manchen Zeitpunkten sind bis zu 20 Gegner gleichzeitig im Angriff, daher muss oft jeder Shiruken-Wurf sitzen.  Nicht nur das actionreiche Gameplay überzeugt: Der Grafik-Stil dieser Attraktion soll hier gelobt werden. Alle Ninjas und Umgebungen wurden so animiert, als wären sie aus Papier gefaltet.

Balloon Trip Breeze

Das Original “Balloon Trip” ist damals auf dem Nintendo Entertainment System im Jahre 1986 erschienen und nun hat Nintendo dem Spiel in “Nintendo Land” neues Leben eingehaucht. Per Touchpen-Bewegung erzeugt ihr Wind und müsst somit euren Balloon Fighter unbeschadet von einer Insel zur nächsten leiten. Natürlich erschweren einige Hindernisse wie Stacheln oder bösartige Vögel euren Flug, daher ist – wie bei vielen Attraktionen – Präzision und Reaktion von Nöten. Je weiter ihr voranschreitet, desto schneller und kniffliger werden die Sektionen. Die intuitive Steuerung und das flinke Gameplay machen diese Attraktion zu einem Highlight.

Nun folgen die Mehrspieler-Disziplinen, die  in zwei Kategorien unterteilt sind. Die Team-Attraktionen “The Legend of Zelda: Battle Quest”, “Metroid Blast” und “Pikmin Adventure” können sowohl im Multiplayer als auch alleine gespielt werden.

The Legend of Zelda: Battle Quest

Natürlich ist auch Link mit von der Partie – gleich 4-mal

Natürlich hat Nintendo es sich nicht nehmen lassen, einer ihrer größten Marken eine eigene Attraktion zu spendieren. In Battle Quest muss man entweder alleine oder mit bis zu 3 anderen Personen das Triforce finden. Auf den Weg dorthin werdet ihr aber auf altbekannte Gegner aus Hyrule stoßen, die euch das Leben schwer machen. Der Spieler mit dem Gamepad darf den grünen Link steuern, welcher als Einziger einen Bogen als Waffe besitzt. Die Mitspieler hingegen schwingen Schwerter per Wii Remote.  Eigentlich hätte man ein wenig mehr von einem Zelda-Titel erwarten können: Hier werdet ihr zwar mal ab und zu auf ein paar sehr simple Rätsel stoßen, doch der Rest des Spiels ist praktisch nur ein “Rail Shooter” d.h. eure Figuren bewegen sich von alleine und ihr müsst euch nur auf das Schießen oder Schwingen konzentrieren. Jedoch gleicht die hervorragende Präsentation dies ein wenig aus.

Metroid Blast

Für viel Spaß unter Freunden wird auch diese Attraktion sorgen. Diese Attraktion hat mich sehr an den Multiplayer-Modus von Metroid Prime 2 erinnert, denn auch hier kontrollieren alle Spieler verschieden Varianten der Kopfgeldjägerin Samus und müssen im Death-Match gegeneinander antreten. Die gegenseitigen Shoot-Outs sind immer besonders spaßig, da die verschiedenen Karten genügend Abwechslung bieten. Wie alle anderen Multiplayer-Disziplinen, hat der Spieler des Gamepads eine besondere Rolle: Er darf Samus’ Schiff steuern und hat somit einen erheblichen Vorteil. Die Steuerung dieses Schiffes ist besonders intuitiv, nachdem man sich daran gewöhnt hat. Doch nicht nur kompetitiv ist diese Attraktion spielbar: Auf verschiedenen Missionen müsst ihr zusammen den Angriffen von mehreren Gegner-Wellen standhalten.

Pikmin Adventure

Auf dieser Attraktion gehen Captain Olimar und seine Pikmins auf eine große Punkte-Jagd. Für jeden besiegten Gegner erhält man Blasen, die Punkte enthalten. Die vier anderen Spieler dürfen selbst in die Rolle von gegnerischen Pikmins schlüpfen, die im Wettkampf gegen Olimar auch Punkte sammeln. Mit verschieden Power-Ups, die auf der Karte verteilt sind, kann man sich einige Vorteile erschaffen. Diese Attraktion hat mir von allen am wenigsten gefallen, denn das Gameplay kann mit 5 Spielern sehr unübersichtlich werden. Oft verliert man auf der kleinen Karte den Überblick über seine eigene Figur

Die folgenden drei Attraktionen sind nur im Multiplayer mit bis zu 5 Spielern möglich: “Luigi’s Mansion”, “Mario Chase” und “Animal Crossing: Sweet Day”.

Luigi’s Mansion

Der GamePad-Spieler steuert den Geist.

Passend zum bevorstehenden Release des 3DS-Debüts der Reihe werden nun zuerst auf der Wii U Geister gejagt. Der Spieler mit dem Gamepad schlüpft in die Rolle des Geistes und muss nach und nach alle Geisterjäger beseitigen. Interessant wird die Spielmechanik durch die zwei verschieden Bildschirme: Der Geist kann auf seinem Screen alle Gegner sehen, doch die anderen haben keinen Schimmer, wo er sich versteckt. Nur mit Taschenlampen ausgerüstet müssen die 4 Jäger dem Geist Leben abziehen bis er letztendlich besiegt ist. Jedoch vibriert der eigene Controller, wenn der Geist in der Nähe ist, somit ist die Kommunikation untereinander wichtig. Party-Spiele, die in einem solchen Maße soziales Miteinander und Taktik abfordern, findet man nicht oft. Luigi’s Mansion zeigt, wie viele Möglichkeiten die Konsole für innovative und kluge Mehrspieler-Titel zu bieten hat. Eine absolute Empfehlung!

Mario Chase

In Mario Chase werdet ihr ebenso euren Mitspielern eilig zurufen müssen. Die Person, die auf dem Gamepad spielt, schlüpft in die Rolle von Mario und muss über einen bestimmten Zeitraum nichts anderes zu tun, als vor den Mitspielern zu fliehen. Da er auf dem Touchscreen die Positionen aller Spieler verfolgen kann, ist er natürlich sehr im Vorteil und daher muss sobald jemand Mario entdeckt, dies gemeldet werden. Ein viel simpleres Spielprinzip kann es eigentlich nicht geben, doch die Attraktion ist mit fünf Spielern ein absoluter Spaß-Garant Eine sehr nette Zugabe ist das Replay aus der Vogelperspektive nach jedem Match.

Animal Crossing: Sweet Day

Animal Crossing

In dieser Animal-Crossing-Stadt müssen vier Bewohner eine bestimmte Anzahl an Süßigkeiten aufsammeln, ohne von der lokalen Polizei geschnappt zu werden. Interessanterweise kontrolliert der Spieler des Gamepads mit jeweils einem der zwei Control Sticks einen Polizisten und kann per Rückentaste einen Hechtsprung ausführen. Auch hier ist Kommunikation zwischen den Mitspielern wichtig um den Polizisten auszuweichen und möglichst viele Punkte zu sammeln. Außerdem passt die Attraktion ihre Regeln, je nach dem wie viele Spieler gegen die Polizisten antreten, an. Das Spielprinzip sorgt für viel Nervenkitzel durch die ausgeglichen Chancen zwischen den beiden Parteien. Besonders viel Koordination erfordert Animal Crossing: Sweet Day von dem Spieler mit dem GamePad. Sie gleichzeitige Steuerung von zwei Polizisten mit zwei Sticks ist schwer, aber macht viel Spaß und führt zum Erfolg, wenn man sie beherrscht.

Eine neue Art von Gameplay

Natürlich gibt es auch eine Mii-Einbindung.

Viele äußern sich skeptisch über den eingeschirmten Bildschirm des Gamepads, doch dieser offenbart viele neue Möglichkeiten für den Single- und Multiplayer. Besonders die Attraktionen, bei denen ein Spieler nur auf sein eigenes Gamepad schaut, unterhalten bei einer hohen Anzahl an Spielern. Die Asymmetrie zwischen den Spielern führt zu einem interessanten Spielerlebnis. Der Spieler des Gamepads schottet sich ein wenig ab, wohingegen die anderen sich über ihre Strategie streiten. Allerdings kann “Nintendo Land” nicht langfristig Einzelspieler unterhalten. Einzelne Attraktionen wie “Donkey Kong: Crash Course” oder “Yoshi’s Fruit Cart” können natürlich für einige Zeit unterhalten, doch deren Umfang ist auch nur begrenzt. Personen, die nur alleine spielen, ist daher dieser Titel nicht unbedingt zu empfehlen, da es vor allem an einem Online-Modus fehlt. Es stellt sich die Frage, warum Nintendo dem Spiel keinen Online-Modus spendiert hat, denn das Miiverse war schon der erste Schritt in die richtige Richtung in die Online-Welt, die der Spielgigant bisher eher gemieden hatte. Warum tut man dann nicht den zweiten Schritt?

Ganz besonders hat mir der “Party-Modus” des Spiels gefallen. Zuerst wählt man erst, wie lange der Wettbewerb dauern soll und daraufhin bekommt der erste Spieler eine Auswahl an möglichen Disziplinen und Gegnern. Wenn man seine Gegner besonders gut kennt, kann man sich z. B. eine Disziplin aussuchen, bei der man weiß, dass Person A besonders schlecht ist. Variiert wird das ganze später durch Punkte-Tauschs oder der Verdreifachung von Punkten. Die Spieler, die aussetzen müssen, dürfen ulkigerweise auf ihre Kollegen um Punkte wetten.

Um die Langzeit-Motivation des Spielers etwas zu steigern, hat Nintendo einige Boni eingebaut. Durch erfolgreiches Spielen von Attraktionen sammelt man Münzen, die man in einer virtuellen “Pachinko”-Maschine einwerfen kann. Für jedes erfolgreich absolviertes Level wird der Freizeitpark um ein Objekt erweitert. Nach einiger Zeit erhält man so z.B. eine Jukebox oder ein Stachel-Hindernis aus “Balloon Trip Breeze”.  Ebenso führt das erfolgreiche Beenden mancher Attraktion zur Freischaltung weiterer Kurse oder Karten.

Nintendo in High Definition

Die Wii war äußerst bekannt dafür, schon im Jahre 2006 nur über seine sehr veraltetet Hardware zu verfügen. Doch mit der Wii U kann sich Nintendo nun zumindest für kurze Zeit mit den Konkurrenten Sony und Microsoft gleichstellen. Zum ersten Mal dürfen Spieler Nintendo-Spiele in einer Auflösung von 72op oder 1080p bewundern. Das Spiel sprüht vor Farben in fast allen seinen Attraktionen. Ihr werdet wohl keinen Moment im Spiel finden, indem es euch düster erscheint. Die prächtigen Farben werden vor allem durch die hohe Auflösung und der damit verbundenen Schärfe unterstützt. In jedem Spiel erwartet euch ein anderer, sehr ideenreicher Grafikstil. So wirkt in “The Legend of Zelda: Battle Quest” jede Textur wie aus Stoff gewoben oder in “Takamura’s Ninja Castle” jede Figur aus Papier gefaltet.

Für die akustische Präsentation von dem Spiel hat Nintendo natürlich Klassiker aus ihrem großen Katalog ihrer verschiedenen Reihen neu aufgelegt. Die üblichen Zelda und Metroid-Symphonien werden Fans der Serien nicht missen wollen. Vor allem in Metroid Blast unterstützen die orchestralen Lieder die Action auf dem Bildschirm. Im Freizeitpark selbst tönen harmlose und unauffällige Melodien. Ganz auffällig hingegen ist die Stimme von “Monita”, die euch auf jeder Attraktion die Regeln und Steuerungen erklärt. Die synthetische Stimme kann ab und zu etwas nerven. Dazu kommt noch, dass ihre Stimme durch die leichte Verzögerung der Lautsprecher des Gamepads gedoppelt wird, falls man diese nicht ausschaltet.

Fazit

“Nintendo Land” wird sicherlich nicht die Videospiel-Industrie so revolutionieren, wie es “Wii Sports” v0r 6 Jahren getan hat, denn dafür fehlt es der Konsole an wirklich bahnbrechenden Neuerungen. Außerdem konnten selbst Personen, die noch nie einen Controller in der Hand gehalten haben, mit der Wii Tennis oder Baseball spielen. Selbst Personen mit großer Videospiel-Erfahrung werden sich an die Steuerung von einigen Attraktionen erst einmal gewöhnen müssen. Jedoch kann “Nintendo Land” durch seinen neuartigen Multiplayer und einer hohen maximalen Anzahl an Spielern für sehr spaßige Abende sorgen. Mit fünf Personen gleichzeitig eine Geisterjagd zu veranstalten oder sich in im Weltall gegenseitig mit Laser-Waffen zu beschießen hat Nintendo erfolgreich gestaltet.

         

Story: Eine Story gibt es in Nintendo Land nicht zu finden, jedoch fällt dies Aufgrund der Natur des Spiels nicht in Gewicht. (1/10)

Grafik: Die grafische Präsentation ist für jeden Launch-Titel gut. Mit vielen Farben und interessanten Grafikstilen hat Nintendo seine Attraktion attraktiv in Szene gesetzt.  Jedes Mini-Spiel wurde optisch ihren Originalen mit Bravour nachempfunden. (8/10)

Sound: Neue Melodien werdet ihr hier eigentlich nur im Menü des Spiels hören.  In der Attraktion der Zelda-Reihe dürfen natürlich nur die alt-bekannten und schönen Melodien von Koji Kondo erklingen. Der gesamte Katalog von Nintendos Klassikern wurde effektiv neu arrangiert. (8/10)

Gameplay: Der eigene Bildschirm des neuen Gamepads der Wii U kommt in jedem Mini-Spiel der Sammlung zu nutze. Mit einem zweiten Bildschirm eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Nintendo besonders im Multiplayer erfolgreich implementiert hat. Der Spieler mit dem Gamepad kann somit Dinge sehen auf die seine Mitspieler keinen Zugriff haben. Dazu sind die Kamera und der Gyro-Sensor sinnvolle Erweiterungen, die das Spiel-Erlebnis ausbauen. (8/10)

Sonstiges: Für besondere Erfolge erhält der Spieler Stempel und Münzen, welche in eine “Pachinko-Maschine” eingeworfen werden können um den Freizeitpark um einige Gegenstände zu erweitern. Desweiteren führt erfolgreiches Spielen zu neuen Kursen und Karten. Sehr interessant ist der “Party-Modus” welcher für längere Abende einen letztendlichen Sieger findet. (8/10)

von Final Radio

 

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Dienstag, 18. Dezember 2012, 16:02

Also der Bewertung kann ich nur zustimmen, das Game macht im Multiplayer verdammt viel Spaß. Aber auch die Singleplayer Attraktionen haben ihren Reiz, und der Schwierigkeitsgrad ist trotz einfacher Steuerung nicht zu unterschätzen. :)

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