Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: JPGames Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 3. September 2012, 14:01

In der Vorschau! Atelier Ayesha

Während bei uns vor wenigen Monaten erst Atelier Meruru erschien, können die Japaner bereits seit dem 28. Juni 2012 das neuste Atelier-Abenteuer von Entwickler Gust miterleben. Atelier Ayesha: The Alchemist of Twilight Land, so der Name des Titels, stellt innerhalb der Atelier-Hauptreihe bereits den 15. Teil dar und ist gleichauf das vierte Spiel für die PS3.

Mit Atelier Ayesha wird ein komplett neues Kapitel aufgeschlagen. Die Geschichte wird in ein anderes Universum verlegt und für Fans bekannte Dinge, die von Spiel zu Spiel der Atelier-Reihe übernommen wurden, fallen weg. So werdet ihr hier zum Beispiel das Standard-Schleim-Monster Puni leider vergeblich suchen. Natürlich bekommt das Spiel keine Kompletterneuerung, es bleibt ein typischer Atelier-Titel, dessen Fokus auf dem Item-Synthese-System liegt und auch sonst erinnert es von der Gestaltung her an seine Vorgänger.

Atelier Ayesha

Allerdings werden wir dieses Mal von einem mehr düsteren Setting begrüßt, das in Richtung Prä-Apokalypse geht und demnach auch eine entsprechende Atmosphäre vermitteln soll. Geht man nach der Optik des Spiels, sieht es eher fröhlich und heiter aus, wie man es als Fan der Reihe gewohnt ist, daher bleibt die Frage, ob das düstere Setting auch gut herübergebracht werden kann. Es wäre jedenfalls einmal eine willkommene Abwechslung.

Unsere Protagonistin Ayesha ist natürlich im Handwerk der Alchemie geübt und besitzt ihr eigenes Atelier, was sie von ihrem verstorbenen Großvater übernommen hat. Eigentlich lebt sie dort zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Nio, aber die gilt leider momentan als verschollen. Ziel des Spieles wird es also sein herauszufinden was mit Nio passiert ist – dafür habt ihr ein vorgeschriebenes Zeitlimit von drei Jahren.

Wer die News bezüglich Atelier Ayesha aktiv mitverfolgt hat, wird sicherlich auch gelesen haben, dass in diesem Spiel das Zeitlimit wegfallen soll, was sich aber als eine falsche Information herausgestellt hat. Schafft ihr es nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit das Hauptziel zu erreichen erwartet euch ein Bad End. Dafür könnt ihr euren Spieldurchgang ähnlich frei gestalten, wie bei Atelier Meruru, da euch ansonsten keine Begrenzungen in den Weg gestellt werden. Zudem soll das Zeitsystem verbessert worden sein, so dass bei allem, was ihr tut, weniger Tage ins Land ziehen werden. Auch bietet Atelier Ayesha euch kleinere Events an, die nur in einem bestimmten Zeitraum verfügbar sind. Da gibt es den Basar, der nur einmal im Monat stattfindet oder ein Turnier.

Ayesha sammelt im Spielverlauf aktiv Erinnerungspunkte, die sie für so gut wie alle Tätigkeiten im Spiel erhalten kann. Damit kann sie wichtige Ereignisse in ihrem Tagebuch festhalten und zusätzlich verschiedene Boni erlangen. Welche Events man wann registriert, ist dem Spieler selbst überlassen.

Atelier Ayesha

Ein einfaches Quest-System, wie es in Atelier Rorona, Totori und Meruru zu finden ist, werdet ihr hier (zum Glück?) vergeblich suchen, denn diese Funktion wurde komplett umgekrempelt. Stattdessen besucht ihr die NPCs in Städten und könnt dadurch unterschiedliche Nebenaufgaben mit eigener kleiner Geschichte freischalten.

Das rundenbasierende Kampfsystem kommt mit einigen Veränderungen daher und soll mehr auf Strategie setzen. So werden die Charaktere verschiedene Positionen auf dem Schlachtfeld einnehmen können, um unter anderem dem Feind durch einen Angriff von hinten mehr Schaden zuzufügen oder aus dem Angriffsbereich von Gegnern zu gelangen. Das heißt natürlich auch, dass Skills und Items nur einen bestimmten Bereich eindecken und möglicherweise ein Charakter, der nicht bei den anderen Teammitgliedern steht, auf eine verwendete Heilung verzichten muss.

Mit dabei ist wieder das Unterstützungssystem, das bereits aus den PS3-Vorgängern bekannt ist, allerdings ist es dieses Mal nicht direkt darauf ausgelegt lediglich die Heldin zu beschützen, sondern wurde ein wenig erweitert. So kann auch Ayesha auf Knopfdruck eine gegnerische Attacke abfangen, die sonst einen Kameraden getroffen hätte. Zudem stehen ihr Angriffskills zur Verfügung, was auch nicht unbedingt immer zum Standard bei den Atelier-Protagonisten zählt. Meruru konnte zum Beispiel nicht darauf zurückgreifen. Was wie gewohnt daherkommt, ist die Tatsache, dass nur die Alchemistin Items im Kampf verwenden kann.

Ebenfalls einige Änderungen kann das Alchemie-System aufweisen und das nicht nur vom Design her. Auf den ersten Blick wirkt es um einiges komplizierter, aber man soll sich trotzdem schnell darin einfinden können. Bei Atelier Ayesha besitzen die gesammelten Materialien feste Merkmale und ihr müsst euch auch keine Gedanken mehr um Dinge wie die Qualität und Effekte machen. Benutzt einfach andere Materialien für andere Ergebnisse. Sogar die Reihenfolge, in der ihr die Materialien verwendet, hat Einfluss auf das Objekt, was ihr erstellen wollt. Zudem stehen euch nach und nach Skills zur Verfügung, die euch den Alchemie-Vorgang erheblich erleichtern können.

Atelier Ayesha

Wer die Charakter-Enden in Atelier Meruru vermisst hat, wird es sicher freuen zu hören, dass Atelier Ayesha wieder welche für die Teammitglieder parat hält. Dazu kommt, dass ihr euch das Ende, das ihr letztendlich haben wollt, einfach zum Schluss aussuchen könnt. Natürlich müssen dabei die jeweiligen Ending-Bedingungen erfüllt sein. Zumindest schafft das das nervige Problem aus dem Weg, dass man, durch versehentlich begangene Fehler, plötzlich ein ganz anderes Ende bekommt und dann noch einmal alles in einem neuen Spieldurchgang wiederholen muss.

Grafisch schaut Atelier Ayesha noch ein ganzes Stück besser aus als Atelier Meruru und die Charaktere entsprechen schon fast ihrem jeweiligen Artwork. Bei Gesprächen wird ab sofort komplett auf den typischen Visual-Novel-Stil verzichtet und vermehrt auf die Mundbewegungen der Charaktere geachtet. Leider stimmt die Synchronisation nur damit nicht überein…

Anstatt den Zeichenkünsten von Kishida Mel, der das Charakter-Design für die anderen PS3-Teile beigesteuert hat, werdet ihr hier die Zeichnungen von Hidari vorfinden. Ein neuer Zeichner für einen neuen Abschnitt der Atelier-Reihe und sein Design passt dazu recht gut. Da fragt man sich doch gleich, ob er auch in zukünftigen Spielen wieder als Charakter-Designer mit dabei sein wird. Übrigens hat Atelier Ayesha ein Boss-Theme, das man schon fast als episch bezeichnen könnte.

Das alles hört sich doch weitgehend ganz vielversprechend an und scheint wieder ein recht spaßiges Abenteuer zu werden. Wir müssen uns allerdings noch ein wenig gedulden, bis wir Atelier Ayesha zocken können, denn das Spiel wurde gerade erst von Publisher NIS America angekündigt, nur bislang noch ohne Erscheinungsdatum. Wann meint ihr, wann wird das neuste Atelier-Abenteuer im Westen erscheinen? Winter 2012? Hoffen wir einfach, dass wir nicht zu lange warten müssen, aber auf NISA war bislang in Bezug auf die Atelier-Reihe immer Verlass.

Ganze News lesen


Unterstützung

für JPGames


Thema bewerten
.