Vor Kurzem habe ich in einem anderen Forum (oh MEIN GOTT!!!) die Frage gelesen, was SE wohl 6 Jahre lang in der Produktion von FF XIV gemacht hat. Die Frage tut sich deshalb auf, weil es derzeit eigentlich kaum Quests gibt (Levequests und Klassenquests zählen nicht so wirklich, es sind eher Quests gemeint die eine Geschichte erzählen, die Welt beleben etc.), das Spiel inhaltslos wirkt, es mehr oder minder nur 3-4 Zonen gibt (in XI hat jede Zone speziell ausgesehen und war sofort erkennbar, in XIV gibt es drei riesige die eintönig gleich sein sollen und anscheinend 20 Höhlen, die auch alle gleich aussehen) und noch einige andere Punkte, an die ich mich jetzt nicht 100% erinnern kann.
Schließlich meinten dann viele, dass SE viel Zeit mit der Graphik des Spiels verbracht hat. Diese so hoch wie möglich zu schrauben und dabei die Bewegungen der Charaktere so realistisch wie möglich zu gestalten. Dies wurde von vielen Usern als schwerer Fehler angesehen.
Ich denke, es könnte so gewesen sein und halte dies auch für einen Fehler. Es scheint so, als hätte SE geglaubt mit bombastischer Graphik ein gutes Spiel erzeugen zu können, bzw nicht gut, sondern umwerfend. Das kann schon bei FFXIII begonnen haben, wie viele jetzt denken werden und in XIV gegipfelt haben. Ich fürchte langsam, dass dies wahr ist. Dass SE wirklich auf der Schiene gefahren ist: Hey, Graphik ist total wichtig, dafür ist FF berühmt, die muss so fett wie nur möglich sein, dann wird das ein klasse Spiel!
Und nachher fragte man sich mit horrendem Menüs und Inhaltslosigkeit, wieso das Spiel nicht gut aufgenommen wird von den meisten Leuten.
Was meint ihr? Hat sich SE zuviel auf Graphik verlassen?