Mit ziehmlicher Sicherheit, würde ich es mir erneut zulegen!
Die Charaktere waren meiner Meinung nach die glaubwürdigsten aller Final Fantasy Titel und nicht die geborenen Helden, jeder hatte seine eigene Motivation warum er sich diesen Gefahren stellt und eigentlich hatte keiner einer Wahl, der ungleiche Haufen von Pechvögeln schleppt sich nur von Hoffnung zu Hoffnung und kommt vom Regen in die Traufe - die ganze Zeit im Unklaren wie sie ihr Schicksal besiegen sollen - Das ist wichtig für einen glaubhaften Charakter, jedenfalls für mich - Bei all dem was da um sie herrum passiert, ginge es mir wohl nicht anders, ich wüsste nicht was ich tun sollte oder zu tun ist - genau so geht es den Charas, was allerdings so wirkt als hätte das Spiel keinen roten Fahden oder Antagonisten.
Im Grunde hat jeder Chara seinen eigenen Antagonisten und somit seine Probleme und jeder geht damit anders um.
Musik ist grundsolide, allerdings fehlt es mir an den Ohrwürmern den ich bei anderen FF Teilen hatte - Was aber nicht besonders schlimm ist.
Das Kampfsystem... Okay, zugegebenermaßen hat es mich nicht völlig überzeugt. Der Ansatz ist gut, generell wurde es mir aber zu einfach - Jeder Kampf war auf die selbe Art und Weise zu bewältigen, sobald ein Gegner im Stagger war - Wars das und eben daraufhin hat man hingearbeitet, zudem gefiel es mir nicht das ich für Boni und später für eine Trophy immer 5* erreichen musste, damit ich diese auch erhielt, das machte die Kämpfe nicht schwieriger sondern kurzweiliger - Was schade ist. Ferner hatte man zwar die Möglichkeit Commandos selber zu wählen, nach guter alter FF Manier, aber es gab keinen Grund dazu. KI hat sich gemerkt gegen was der Gegner anfällig war und es reichte das ich ständig Angriff drückte. Auch das Crystallium war nicht so der Bringer, das Sphärobrett war mir lieber, da hatte ich die Wahl was ich skille.
Die Linearität hat mich nicht gestört, dafür die fehlenden Städte und NPCs - Welche trotz aller Probleme und Rechtfertigungen durh die Story trotzdem gepasst hätten.