Ich finde es richtig klasse, dass du die Idee hast, Xenogears vielleicht nachholen möchtest, so eine geniale Story habe ich nach diesem Spiel nie wieder erlebt.
Nur dein Problem werden die Kämpfe in den Mechas sein.... Je nach Storyverlauf kämpft man als Charakter, aber man sitzt auch oft in den Mechas. Es gibt einige Gegner, die sich nur in den Mechas besiegen lassen, bzw. gibt es einige Dungeons, die sich nur in Mecha Form betreten lassen und ich denke, es ist im Spiel eine 50/50 Mischung (Para und/oder Alhym dürfen mich gerne korrigieren). Es ist eine schwierige Schätzung, zu Beginn sitzt man kaum im Mecha, da rennt man zu Fuß über die Weltkarte. In der Mitte kommt es zu vielen Kämpfen im Mecha, danach kommt eher eine Mischform, die danach wieder in eine Form ohne Mecha übergeht, danach sitzt man vermehrt in den Mechas und gegen Ende kann man (vor allem auf der Karte) wieder ohne Mechas kämpfen (am Ende waren meine Charaktere so stark, dass ich Gegner, die eher für Mechas gedacht waren, einfach so umgehauen habe) und das restliche Spiel wird dann wieder im Mecha gekämpft.
Also ganz ohne diese Dinger kommt man leider im Spiel nicht aus.
Die Kämpfe bleiben rundenbasiert, ob du nun als Mensch oder Pilot unterwegs bist....aber vielleicht kann dich eine mega-grandiose Story über die Verwendung der Mechas trösten? Es ist und bleibt ein tolles Spiel, nur kann man, in deinem Fall, nicht ständig als Mensch unterwegs sein.
Vielleicht kannst du es dir ja schenken lassen und einfach mal ausprobieren?
Wie, man hat ein so tolles Buch zerissen? Frevel! Aber immerhin gut für dich. Xenogears habe ich durch einen Artikel in irgendeiner Spielezeitung kennen gelernt. Das muss ein Bericht über unbekannte RPGs gewesen sein (vor allem, weil einige nicht in Europa erschienen sind) und da gab es ein Bild von vielen Charakteren neben der Beschreibung zu Xenogears. Und obwohl ich nicht genau wusste, worum es geht, wie es sich spielt oder wie es bewertet wurde, habe ich mich in diese Charaktere "verguckt" und versucht, dieses Spiel zu ergattern. Für mich war es ein voller Erfolg,