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1

Mittwoch, 16. Januar 2008, 14:23

US- Wahlen und Aussenpolitik [Aktuell: Vorwahlen]

hi leude

mal vorweg: ich kann die USA eigentlich nicht wirklich gut leiden. mir geht die lebensweise von denen eigentlich total gegen den strich. trotzdem mag ich hollywood filme usw...

jetzt zum eigentlichen thema:

wie ihr sicher wisst laufen ja zur zeit in den USA die vorwahlen für den Präsidentschaftskandidaten. da wollen ja die demokraten und die republikaner entscheiden wen sie in das rennen um das weisse hause schicken wollen. das feld der kandidaten ist ja ziemlich nahe beieinander. bei den republikaner hat ja jeder der drei spitzen kandidaten in einem staat gewonnen. bei den demokraten haben hillary clinton und barak obama jeweils einen staat gewonnen.

was ist nun der sinn dieses threads? mir persönlich ist es nicht besonders wichtig, wies in den usa so läuft. ich kann auch deren politik nicht viel abgewinnen. leider sind die USA aber weltweit so wichtig, dass es einen zwangsläufig betreffen muss was da drüben passiert.
wenn würdet ihr also am "liebsten" im weissen haus sehen? oder wer wär für euch das kleinste übel (also wenn die andere partei gewinnen würde) und was glaubt ihr wird schlussendlich passieren?

also mal meinie einschätzung der situation:
ich persönlich hätte am liebsten barak obama im weissen haus. der kerl ist jung (oder zumindest jünger als die anderen) und dynamisch. so kommt er mir vor. dagegen halten muss man, dass er eigentlich wenig erfahrung im regieren hat.
da kann hillary natürlich punkten. die war ja schon mal im weissen haus! aber noch nicht als präsidentin. hillary wär dann für mich auch eine gute zweite wahl.

ganz persönlich denke ich, dass es diesmal wieder ein republikaner wird. kann mir nicht vorstellen, dass sie nach bush schon wieder einen republikaner haben wollen. aber man weiss ja nie.

wenn es dann doch den republikanern gelingt, dann wär mir da john mccain am liebsten. so von seiner persönlichkeit her würde er noch relativ gut passen. mitt romney kenn ich zu wenig.
aber was ich weiss ist, dass die welt ganz sicher nicht mike huckabee im weissen haus braucht! das wär ungefähr so, wie wenn man osama bin laden einfach so die präsidentschaft von pakistan geben würde. dann sitzt ein religiöser fanatiker auf mehrern atomraketen. ein tief religiöser mann hat für mich einfach nichts in diesem amt verloren. wenn huckabee präsident werden würde wäre wahrscheinlich der nächste konflikt schon vorprogrammiert. ich könnt mir vorstellen, dass der zum krieg gegen den iran bläst.

abschliessend sag ich mal: am liebsten obama, aber einfach nicht huckabee!

so, jetzt seid ihr dran. schreibt was ihr denkt!
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Zweistein« (4. Januar 2012, 23:10)


Aerith's killer

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Mittwoch, 16. Januar 2008, 14:42

Mein Favorit ist auch Barack Obama. Mit Hillary Clinton könnte ich aber auch leben.

Von den Republikanern ist für mich kein einziger wählbar:
- Huckabee: Meine Güte, ein religiöser Eiferer!
- Romney: Abtreibungsgegner, gegen Homosexulle...
- McCain: Ziemlich alt, Vietnam-Veteran. Ihm traue ich das Amt nicht zu ;)

Ich denke aber, dass am Schluss wieder ein Republikaner gewinnt. Weshalb? Ich denke nicht, dass Amerika reif ist für eine Frau als Präsidentin, oder für einen jungen Afroamerikaner, der zugibt, einmal Drogen konsumiert zu haben. Wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen würde ;)

Mfg
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Mittwoch, 16. Januar 2008, 15:01

Zitat von »Aerith's killer;102355«

Ich denke aber, dass am Schluss wieder ein Republikaner gewinnt. Weshalb? Ich denke nicht, dass Amerika reif ist für eine Frau als Präsidentin, oder für einen jungen Afroamerikaner, der zugibt, einmal Drogen konsumiert zu haben. Wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen würde ;)
shit! ich wusste, dass ich einen punkt vergessen habe! klar, bei den demokraten hat man zwei "neuartige" kandidaten. das könnte evt. den ausschlag geben, dass doch die republikaner gewinnen. aber ich hoffe einfach, dass die amis daran denken, was das letzte mal als sie einen republikaner gewählt hatten alles schief lief. aber naja, viele amis sind ja nicht gerade fürs denken bekannt!
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Luna-Stein Orihalcon Herz des Waldes Sprechblase Potion

4

Mittwoch, 16. Januar 2008, 15:19

demokraten *daumen drück*
denn ich kann Aerith's Killer nur zustimmen...
mir gehen die 3Kandidaten der Repus einfach total gegen den Strich

-> wobei ich mich eher mit Hillary Clinton anfreunden kann als mit Barack,
rein wegen ihrer Erfahrung im Weißen Haus!
Wobei ich glaube das ein schwarzer Präsident den USA bestimmt gut tun könnte ;)

von daher, ich muss weder in diesem Land leben noch arbeiten, solange einer der Demokraten gewinnt bin ich zufrieden ;)

5

Mittwoch, 16. Januar 2008, 16:10

Die amis als dumm darzustellen ist auch ein wenig viel.
Sie werden nicht mal informiert.
Es gibt sogar fälle, da werden Reporter gefeuert, weil sie die Wahrheit über die Regierung reden.

Die Medien dort legen es auf volksverdümmung drauf an.
Mir fällt dazu auch ein super film ein, doch leider habe ich den namen vergessen :D

Ich bin natürlich auch für die dempokraten. Aber ganz klar für Barack. Ein schwarzer präsident ist zwar eine große gefahr, da er als erster schwarzer bestimmt alles richtig machen will und sich daher leicht beeinflussen lassen wird, doch besser als alle anderen kandidaten.

Wegen der clinton kann ich nur sagen.. mit den demokraten? sie war doch republikanerin.. doch jetzt auf einmal wechselt sie lager und ich soll ihr das glauben..
Sie ist wie ein blatt im wind und sowas möchte ich nicht als präsident sehen.

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Mittwoch, 16. Januar 2008, 16:45

Zitat von »Xaniri;102376«

Wegen der clinton kann ich nur sagen.. mit den demokraten? sie war doch republikanerin.. doch jetzt auf einmal wechselt sie lager und ich soll ihr das glauben..
Sie ist wie ein blatt im wind und sowas möchte ich nicht als präsident sehen.
what? das hab ich gar nicht gewusst! naja, das macht sie in meinen augen natürlich nicht unbedingt glaubwürdiger. gewechselt wird sie ja dann wohl wegen ihrem mann haben. bill sollte dann wohl als sympathiefänger ranhalten.
von allen amerikansichen präsidenten, die ich kenne ist mir bill irgendwie als sympatister rüber gekommen. den hätte ich wahrscheinlich auch gewählt! ;) auch wenn er was mit der lewisnky gehabt hat... naja, besser als die hillary ist die allemal! :D
so, jetzt bin ich aber genug unsachlich gewesen. back to topic! ;)
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Montag, 21. Januar 2008, 12:23

sorry for doppelpost, aber hier wurde ja schon länger nichts mehr geschrieben!
Hillary hat nun also auch noch nevada gewonnen... und bei den republikanern hat mccain das rennen gemacht. hab ich irgendwie auch nicht anders erwartet...
also ich rechne jetzt fest damit, dass am schluss clinton vs. mccain ist. das wird mal wieder ein spannendes rennen...
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Montag, 21. Januar 2008, 13:35

Ich hoffe noch immer, dass Obama es schaffen wird.
Der Kerl hat genau das, was Amerika jetzt braucht. Er ist dynamisch, wie 2Stein sagte und geht vor allem auf die jüngeren Wähler ein. Dies halte ich für wichtig.
Die meisten der anderen Kandidaten probieren bei den älteren anzukommen.

Bin gespannt, wie es ausgehen wird. Doch hoffentlich kommt nicht schon wieder ein Republikaner an die Macht. Könnte (mal wieder) schief gehen :).

mfg

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Montag, 21. Januar 2008, 14:21

Ich bin natürlich auch für Obama als Präsidenten, obwohl mir sein Sieg schon leicht utopisch vorkommt! Das Problem ist, bei Clinton denke ich genauso. Von daher glaube ich, dass es wieder ein Republikaner sein wird, auch wenn die Gegenstimmen sehr groß sind und ich mich sehr für einen demokratischen Sieg einsetzen würde. Aber wie wir alle wohl wissen sind die Stimmen in den USA leider nicht alle gleich viel Wert, WENN sie überhaupt einen haben! ;)

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Montag, 21. Januar 2008, 14:36

mir ist vor allem das amerikanische wahlsystem suspekt! das verstehen ja nicht mal die amis richtig! so weit ich weiss stimmt das volk einfach in jedem staat darüber ab. und wer in dem staat die meisten stimmen hat gewinnt dort alle stimmen der abgeordneten, oder irgendwie so... so kann man präsident werden obwohl der andere kandidat mehr stimmen hatte. es hilft natürlich auch ungemein, wenn man viele wählerstimmen als ungültig betrachtet obwohl sie es sicher nicht gewesen wären... aber es geht hier ja jetzt nicht um alte sondern zukünftige präsidenten...
ich denke auch, dass wir uns langsam auf einen republikaner einstellen müssen. die amis werden sich wahrscheinlich nicht auf das experiment frau einlassen. und wie gesagt glaube ich nicht, dass die demokraten barak obama ins rennen schicken werden...
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Montag, 21. Januar 2008, 14:46

Zitat von »Zweistein;103032«

mir ist vor allem das amerikanische wahlsystem suspekt! das verstehen ja nicht mal die amis richtig! so weit ich weiss stimmt das volk einfach in jedem staat darüber ab. und wer in dem staat die meisten stimmen hat gewinnt dort alle stimmen der abgeordneten, oder irgendwie so...
Die amerikanische Bevölkerung wählt ja nicht direkt den nächsten Präsidenten, sondern nur gewisse Wahl-Abgeordnete. In jedem Staat gibt es eine festgelegte Anzahl dieser Abgeordneten, abhängig von der Bevölkerungsanzahl. Diese gehören zu einer bestimmten Partei, die dann erst für einen Präsidentschaftskandidaten entscheiden. Dieses System war auch der Grund, warum George W. Bush bei seinem ersten Wahlkampf gewann, obwohl er weniger Stimmen als Al Gore hatte. Wie das aber genau abgelaufen ist, weiß ich auch nicht...

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Montag, 21. Januar 2008, 14:49

Zitat von »Para;103036«

Dieses System war auch der Grund, warum George W. Bush bei seinem ersten Wahlkampf gewann, obwohl er weniger Stimmen als Al Gore hatte. Wie das aber genau abgelaufen ist, weiß ich auch nicht...
das hab ich ja eigentlich indirekt mit folgendem schon gesagt:

Zitat von »Zweistein;103032«

... so kann man präsident werden obwohl der andere kandidat mehr stimmen hatte.
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Montag, 21. Januar 2008, 15:28

Das Problem bei dem Amerikanischen System ist eben bestechung macht einiges her.
Das Wahlrecht haben wie gesagt Wahlmänner.
Sprich man wählt einen Abgeordneten und der wählt dan den Präsidenten.
Das Problem sind eben die vielen freien Abgeordneten, die sich mal hier mal dort anwerben lassen udn alleine wegen ihrem Namen ständig gewinnen.

Hoffentlich schickt man nicht die Clinton ins rennen bei den Demokraten.
Bin sehr gespannt.

Aerith's killer

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Montag, 21. Januar 2008, 20:04

Ähm, so wie ich das verstanden habe, wählen die Wahlmänner doch den Präsidenten, für den sie "kandidiert" haben. Kann mich aber auch täuschen.

Es gibt auch noch einige Bundesstaaten, die ihre Wahlmänner proportional zu den Stimmen verteilen. Aber die meisten geben dem Sieger alle Sitze, was auch in grossen Staaten der Fall ist. Die Republikaner versuchen deshalb, in einigen Staaten das Wahlgesetz Richtung "proportional" zu ändern, die sie traditionell verlieren. Damit wäre die Wahl schon gelaufen. Aber das ist bei diesen Wahlen noch kein Thema, aber später vielleicht einmal schon.

Mfg
Aerith's killer
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Dienstag, 22. Januar 2008, 09:28

wiedermal ein artikel:
http://www.blick.ch/news/uswahlen/wer-kr…schwarzen-81278
ich wusste gar nicht, dass die schwarzen wähler so unentschlossen sind. ich dachte die würden doch alle für obama stimmen... dem scheint jetzt aber nicht so. könnte also gut sein, dass hillary wegen ihrem gatten gewinnt. als clinton noch präsident war hab ich mich noch nicht so mit politik auseinander gesetzt... wusste daher nicht, dass der sich so für schwarze einsetzte und daher einen sehr grossen sympathiebonus in der schwarzen gesellschaft geniesst...
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