Man spricht in der Bibel davon das Gott die Menschen liebt oder sowas.... und dennoch passieren soviele Katastrophen auf dieser Welt... Würde Gott dann nicht Eingreifen??? Wieso hat Gott z.Bsp. nicht im 2. Weltkrieg eingegriffen....
Das ist das berühmt-berüchtige Theodizee, das Problem mit Gott und dem Übel und wie sich beide miteinander vertragen. Es gibt bzw. gab genug Philosophen, die sich damit auseinandergesetzt haben. Der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz, seines Zeichens Universalgelehrte, hat ja gesagt, dass es mehrere Welten gebe, aber unsere (die von Gott geschaffene) eben die ,,beste aller möglichen Welten" sei. Genaueres weiß ich allerdings nicht mehr darüber, nur, dass diese Welt das kleinste Übel hervorbringt (nach Leibniz).
,,Die Wege des Herrn sind unergründlich". Das kennt man ja auch noch. Man kann die Eigenschaften des Gottes nicht als Mensch begreifen, weil sich das menschliche Gehirn nur auf unsere Taten spezialisiert und so praktisch weiterhin ,,menschlich" bleibt (jetzt müsste man natürlich fragen, was ,,menschlichkeit" ist, aber ich bin hier doch nicht bei einer Klausur O_O).
Andernfalls: Muss Gott eigentlich eingreifen?
Sind wir nicht selbst für unser Schicksal verantwortlich?
Versteht man unter der Bezeichnung ,,der liebe Gott" wirklich die Art von Liebe, die der Mensch auch seinen Kindern gibt?
Wenn Gott allmächtig sein soll, wird er den Ausgang einer menschlichen Handlung bereits genau analysiert und vorherbestimmt haben. Wozu dann noch eingreifen? Gott kennt den Ausgang der Geschichte.
Und: Ist Übel wirklich so übel? Nur durch das Dunkle kenen wir das Licht. Nur duch Hunger kennen wir das Sättigungsgefühl. Nur durch Durst wissen wir, wie es sich anfühlt, ihn zu löschen. Nur durch Misserfolge können wir uns so weiterentwickeln, damit wir Erfolg haben.
Demnach ist ein Übel nur eine Vorrausetzung für die Weiterentwicklung des Menschen.
(Keine Lust mehr.^^)