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Coreyrn

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211

Donnerstag, 19. Januar 2012, 23:08

Wie wärs mit grau?^^
Wie stellst du dir das vor, ein Gläubiger der tagsüber seinen Mitmenschen hilft und nachtsüber die Bank überfällt? :D Gibt sowas zwar, aber ich denke solche Menschen halten dann selbst eins von beiden für richtig und das andere für falsch.


Ich meine bezogen auf die Gesamtheit der Menge, nicht auf die einzelne Person xD Das wäre dann schon im Bereich multiple Persönlichkeiten.

212

Sonntag, 22. Januar 2012, 22:49

Erstmal leute, man was fällt euch ein soviel zu schreiben weiß gar nicht ob ich alles in einem Post unterbringen kann... :P

@Kairos :

Zitat

Also haben wir dasselbe gemeint nur das ich der Fantasie mehr Macht
zuspreche da sie der Idee der Glauben ihr Aussehen und somit ihre
Festigkeit gibt.
Mich hat einzig allein gestört, das Coreyrn den Glauben als ausführende Instanz in seine Fantasie-theorie mit einbrachte, das Religion womöglich eine Fantasie ist will und kann ich nicht bestreiten. Ich bin nur der Auffassung das sich Religion und Wissenschafft kreuzen als auch in sich ähnlich sind. Und selbst wenn ich hier das Schlüsselwort "Fantasie" verwenden muss um die Vorstellung dieser Ähnlichkeit zur verdeutlichen.


@Claire :

Zitat

Aber nein, ich glaube daran, dass die Religion Gottes die einzig wahre,
stetige, lückenlose und zuverlässige Wissenschaft ist, die durch die
menschliche Wissenschaft immer mehr bestätigt wird.
Solange du Religion und Wissenschaft als gleichwertig erachtest, bin ich auf deiner seite.


Zitat

Dass Schönheit für dich keine Bedeutung hat, beweist nicht, dass Schönheit nicht existiert.


Schönheit gibt es in sofern auch nicht, es gibt aber eine bestimmte Ästhetik auf die wir reagieren. Zb. empfinden ein Gesicht aktraktiver wenn es sehr Symetrisch ist oder ein Mann wirkt weniger aktraktiv wenn er mehr ein rundes Gesicht hat.^^


Zitat

Das Problem, das hier vorliegt ist nicht, dass zu wenig Hinweise
vorhanden sind - im Gegenteil, die gibt es im Überfluss und als würde
das nicht ausreichen, gibt es zusätzliche "Bedienungsanleitungen", also
die heiligen Schriften - sondern dass man dazu neigt zu denken, alles,
was wissenschaftlich belegbar ist, sei nicht von Gott. Aber das schließt
die Wissenschaft im Grunde gar nicht aus. Die besagt nämlich, "es gab
einen Urknall" oder "die Erde ist rund". Aber damit wird niemals Gottes
Werk ausgeschlossen.
Das Problem ist das es zu viele Religion gibt, weshalb man ihre Glaubwürdigkeit durchaus aberkennen könnte. Auf der anderen Seite ist da die Wissenschaft die eben einmalig vorhanden ist.
Das ist schon ein stritiger Punkt, darüber zu Diskutieren wäre also viel mehr ein "im kreis drehen".

Hier geht es aber um die Enstehungsgeschichte (zumindest interpretier ich das), darauffolgende Lehren verschiedener Religion die die Religion ins negativ rücken sind insofern nicht von Bedeutung.

Also weiter...

Zitat

Zudem ist das Gewissen meist religiös geprägt, was man daran sieht,
dass die meisten Menschen, die Gewissensbisse haben, meist so religiös
sind, dass sie zur Beichte gehen oder einfach in die Kirche.
Nicht jeder ist religös geprägt und auch nicht jeder geht in die Kirche. Die meisten Menschen sind nur gut erzogen. Religion hat eine gewisse Festigkeit in unserem Gesellschafftsystem übernommen das man dies so nicht mehr als wirklich religös bezeichnen kann.


Zitat

Bevor mir jemand mit den unmoralischen Verhaltensweisen
gegenargumentiert, die er bei Menschen vorfindet, die sich auf
Religionen berufen (Ehrenmorde usw.), dem kann ich vorweg eine schöne
Weisheit zitieren: "Die Religion Gottes erkennt man nicht über die
Menschen, sondern durch die Zeichen der Wahrheit. So erkenne erst die
Wahrheit, dann erkennst du die Leute, die ihr treu sind."
Treu oder nicht treu, wahr oder nicht wahr, das Bild der Religion ist damit zerstört. Und dabei liebt Gott jeden auch die unartigen, was etwas kontrovers ist in hinblick auf die Religion.


Zitat

Was außerdem nicht außer Acht zu lassen ist: Würden dieselben Menschen
nicht genau solche Greueltaten begehen, wenn es Religionen nicht gäbe?
Sie würden es nur mit nem anderen Vorwand tun. Ob einer sagt, er jagt
das Kaufhaus in die Luft, weil er es für Allah tut oder ob einer meint
in der Schule Amok zu laufen, weil er alles und jeden hasst..... Beides
sind gestörte Menschen, nur dass der Sündenbock des Amokläufers die
Schüler und Lehrer sind, die ihn schlecht behandelt haben, und der des
anderen die Religion, die ihn angeblich dazu anstiftet

Du hast recht wenn du damit Argumentierst das es ein Ansichtsproblem ist. Menschen erwarten viel von der Religion weil die Religion aber auch viel verspricht. In der Hinsicht ist Religion auch eine art Lehre für die man werben muss, und mit solchen Fällen tun die Menschen der Religion keinen guten gefallen.
Wiederrum sehe ich es aber auch so dass gerade Gewalt eine recht gute Werbung für Religion ist, solange sie nicht in den eigenen reihen geschiet.



@Coreyrn :


Zitat

Es gibt Gesetze die sich gehalten haben, es gibt welche die gestürzt
worden sind. Es gibt Gesellschaften die sich erhalten haben, es gibt
welche die gestürzt worden sind. Es gibt Religionen die sich erhalten,
haben es gibt welche die gestürzt worden sind. Nur weil etwas überlebt
hat muss es nicht der Ursprung sein. Moralentwicklung ist einfach
gesellschaftlicher Konsens, wenn es in dieser Gesellschaft Konsens ist
das Religion eine wichtige Rolle spielt, dann ist beides aneinander
gekoppelt. Ist das nicht so ist es vollkommen unabhängig voneinander.
Nur weil es in vielen Fällen durch die Umstände gekoppelt war besteht
nicht automatisch ein Kausalzusammenhang.
Gesellschaft und Religion waren aber nie unabängig, tut mir leid wenn das nicht erkennst.


Zitat

Mir war als Kind Religion ziemlich egal, so wie den meisten Kindern. Das
einzige was ich damals mit Religion verbunden habe war das negative
Gefühl wenn man gezwungen wurde in die Kirche zu gehen und das einzig
Positive war als Kind damals für mich das ich Geld oder Wertgegenstände
bekommen habe wenn ich die Rituale befolgt habe. Also nein, man muss
Religion nicht zwingend als positiv ansehen. Und zum Gehirn, dein ganzer
Denkprozess also auch das Beten geht von deinem Gehirn aus. Es gibt
einige Dinge im Körper die autonom vom Gehirn geschehen, aber den
Denkprozess kann nicht vom Gehirn abgekoppelt werden. Und das was im
Gehirn passiert ist nicht nur Vermutung, sondern messbar, da gab es
Experimente zu.
Wie gesagt ich bezweifel das du als Kind überhaupt über die Wahrnehmung verfügt hast Religion als etwas Fantasiereiches empfunden hast. Was die Negativität deines empfindes angeht, so heißt das auch nicht das dich die Lehren nicht positiv beeinflusst haben.

Was das Gehirn angeht, du glaubst doch nicht ernsthaft das ein Gläubiger seinem Gott jedes mal aufs neue erfindet ? Jeder Gläubige wird seine eigene Vorstellung immer wieder aufs neue abrufen, da bedarfs es kein Denkprozess.





War ja doch nicht so lange^^

Coreyrn

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213

Sonntag, 22. Januar 2012, 23:18

Zitat

Gesellschaft und Religion waren aber nie unabängig, tut mir leid wenn das nicht erkennst.


Richtig lesen, bevor man mir fehlendes Verständnis vorwirft^^ Ich habe geschrieben, wenn Religion keine Rolle in der Gesellschaft spielt, heißt ich sprach von einer hypothetischen Annahme. Das Religion und Moral in der Vergangenheit extrem oft verflochten waren, habe ich garnicht angezweifelt. Was ich nur bemängele, das Religion und Moral so verknüpft werden als ob sie untrennbar werden aufgrund des Korrelationsverhältnis, aus dem dann einfach der Kausalzusammenhang abgeleitet wird.

Zitat

Wie gesagt ich bezweifel das du als Kind überhaupt über die Wahrnehmung verfügt hast Religion als etwas Fantasiereiches empfunden hast. Was die Negativität deines empfindes angeht, so heißt das auch nicht das dich die Lehren nicht positiv beeinflusst haben.


Unterschätz Kinder nicht^^ Klar ist man als Kind eher gewillt Religion zu akzeptieren, aus dem gesellschaftlich-familiären druck heraus und man ist schlicht und einfach leichtgläubiger. Das heißt aber nicht das man als Kind an die Religion glauben muss. Und bei meiner aussage ging es um mein persönliches Empfinden der Religion als Kind und nicht ob irgendwelche christlichen Lehren einen positiven Einfluss auf mich hatten. Darauf habe ich mich garnicht bezogen.

Zitat

Was das Gehirn angeht, du glaubst doch nicht ernsthaft das ein Gläubiger seinem Gott jedes mal aufs neue erfindet ? Jeder Gläubige wird seine eigene Vorstellung immer wieder aufs neue abrufen, da bedarfs es kein Denkprozess.


Wo hab ich gesagt das das Gottkonzept jedesmal neu erfunden wird? Das Konzept selber wird oft einfach weitergegeben von den Religionen oder Bezugspersonen.

214

Montag, 23. Januar 2012, 00:35

Zitat

Richtig lesen, bevor man mir fehlendes Verständnis vorwirft^^ Ich habe
geschrieben, wenn Religion keine Rolle in der Gesellschaft spielt, heißt
ich sprach von einer hypothetischen Annahme. Das Religion und Moral in
der Vergangenheit extrem oft verflochten waren, habe ich garnicht
angezweifelt. Was ich nur bemängele, das Religion und Moral so verknüpft
werden als ob sie untrennbar werden aufgrund des
Korrelationsverhältnis, aus dem dann einfach der Kausalzusammenhang
abgeleitet wird.

Gut aber selbst dann liegt keine völlige unabhänigkeit vor, aber unrecht hast du nicht.


Zitat

Unterschätz Kinder nicht^^ Klar ist man als Kind eher gewillt Religion
zu akzeptieren, aus dem gesellschaftlich-familiären druck heraus und man
ist schlicht und einfach leichtgläubiger. Das heißt aber nicht das man
als Kind an die Religion glauben muss. Und bei meiner aussage ging es um
mein persönliches Empfinden der Religion als Kind und nicht ob
irgendwelche christlichen Lehren einen positiven Einfluss auf mich
hatten. Darauf habe ich mich garnicht bezogen.

Ja ich weiß, aber wenn du von persöhnlichen Empfinden sprichst bezieh dich mit deiner Negativität nicht auf dem Glauben, denn der Glaube ist ja eine formerhaltung der chritslichen Lehren.
Nur weil du Religion als böse empfindest, ist Religion nicht gleich böse.^^

Zitat

Wo hab ich gesagt das das Gottkonzept jedesmal neu erfunden wird? Das
Konzept selber wird oft einfach weitergegeben von den Religionen oder
Bezugspersonen.
Mit dem Wort "Fantasie". Du setzt Glauben mit Fantasie gleich, weil der Glaube erdacht ist und setzt vorraus das jeder Gläubige beim Beten einen Denkprozess durchläuft..wobei ich annahm das er beim Beten fantasziert, zumindest nach deiner Theorie. Aber das kann ja nicht stimmen, denn wie schon mal gesagt bedarf es beim Beten keinen großen Denkprozess.

Coreyrn

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215

Montag, 23. Januar 2012, 01:54

Zitat

Ja ich weiß, aber wenn du von persöhnlichen Empfinden sprichst bezieh dich mit deiner Negativität nicht auf dem Glauben, denn der Glaube ist ja eine formerhaltung der chritslichen Lehren.
Nur weil du Religion als böse empfindest, ist Religion nicht gleich böse.^^


Ich hab Religion nicht als böse bezeichnet, böse und gut usw sind Kategorisierungen die sich nicht so einfach auf die reale Welt anwenden lassen. Glaube an sich als Einzelbegriff bezeichnet einfach die Grundhaltung eines Menschen "etwas für wahr zu halten", das sehe ich als naiv an, aber darauf habe ich mich garnicht bezogen. Ich habe lediglich beschrieben, wie ich als Kind Religion empfand und aufgrund der Zwänge empfand ich es als negativ. Was ich damit lediglich ausdrücken wollte war, das die Annahme jedes Kind empfände Religion als etwas Natürliches oder Positives aus meiner eigenen Erfahrung heraus falsifiziert wurde.

Zitat

Mit dem Wort "Fantasie". Du setzt Glauben mit Fantasie gleich, weil der Glaube erdacht ist und setzt vorraus das jeder Gläubige beim Beten einen Denkprozess durchläuft..wobei ich annahm das er beim Beten fantasziert, zumindest nach deiner Theorie. Aber das kann ja nicht stimmen, denn wie schon mal gesagt bedarf es beim Beten keinen großen Denkprozess.


Phantasie ist nicht automatisch ein ständiger Kreativprozess, denn Phantasien wie z.B. Märchen, Urban Legends, Fabelwesen usw können und werden von Generation zu Generation weitergereicht. Einen Denkprozess durchläuft man immer, bei allem was man bewusst tut. Und meine Beispiel, das dieses Gefühl von Gottesnähe durch Manipulation des präfrontalen Cortex durch Magnetfelder hervorgerufen werden kann, sollte lediglich zeigen, dass es eine Illusion des Gehirns sein kann. Auch kann soetwas durch Autosuggestion hervorgerufen werden. Zudem kann ein Denkprozess auch unbewusst im Unterbewusstsein erfolgen.

216

Montag, 23. Januar 2012, 13:53

Zitat

Ich hab Religion nicht als böse bezeichnet, böse und gut usw sind
Kategorisierungen die sich nicht so einfach auf die reale Welt anwenden
lassen. Glaube an sich als Einzelbegriff bezeichnet einfach die
Grundhaltung eines Menschen "etwas für wahr zu halten", das sehe ich als
naiv an, aber darauf habe ich mich garnicht bezogen. Ich habe lediglich
beschrieben, wie ich als Kind Religion empfand und aufgrund der Zwänge
empfand ich es als negativ. Was ich damit lediglich ausdrücken wollte
war, das die Annahme jedes Kind empfände Religion als etwas Natürliches
oder Positives aus meiner eigenen Erfahrung heraus falsifiziert wurde.
Ich habe auch nicht gesagt das du Religion als Böse bezeichnet hast. Ich wollte damit einfach nur deine Denkweise verdeutlichen, die meiner Meinung nach ziemlich einseitig ist.
Es gibt immer Gründe das man etwas für Wahr hält, dem nach ist es weniger Naiv sondern gut begründet. Im Fall der Wissenschaft wäre es dann ja wohl auch ein naiver Glaube wenn man nicht das Wissen eines Wissenschaftlers besitzt der sich mit den Bereichen der Urknallgeschichte auskennt und selbst dann könnte man ihr dennoch Naivität vorwerfen, weil sie es nicht beweisen können.

Benutze den Begriff "Glauben" nicht nur auf die Religion wenn du ihr eine solche Naivität zu sprichst.

Weg von den Kindern, ich denke wir sind uns Einig das Religion für Kinder die pure langweile ist, aber daraum gehts nicht. Es geht darum das Empfindung und Inhalt völlig verschiedene dinge sind und sprich dich davon nicht frei immerhin hast du mir die Negativität deiner Empfindung als Gegenargument gebracht.

Ich sagte damals das Religion für Kinder in positive Erinnerung bleibt. Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt, aber es war bezogen auf die Lehren und nicht wie sie die Lehren in ihr Hirn geprügelt bekommen.

Zitat

Phantasie ist nicht automatisch ein ständiger Kreativprozess, denn
Phantasien wie z.B. Märchen, Urban Legends, Fabelwesen usw können und
werden von Generation zu Generation weitergereicht. Einen Denkprozess
durchläuft man immer, bei allem was man bewusst tut. Und meine Beispiel,
das dieses Gefühl von Gottesnähe durch Manipulation des präfrontalen
Cortex durch Magnetfelder hervorgerufen werden kann, sollte lediglich
zeigen, dass es eine Illusion des Gehirns sein kann. Auch kann soetwas
durch Autosuggestion hervorgerufen werden. Zudem kann ein Denkprozess
auch unbewusst im Unterbewusstsein erfolgen.
Damit lieferst du dir doch schon selbst das Gegenargument. Ich möchte jetzt endlich mal von dir erklärt haben was das Wort Fantasie in zusammenhang mit den Denkprozess für dich bedeutet wenn es kein Kreativprozess ist ? Das Abbild von Jesus ist von Generation weitergeben worden, sowie die gesamt Religion wo entsteht da ein Denkprozess der "Fantasie" mit einschließt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Exzero« (24. Januar 2012, 13:47)


Coreyrn

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217

Montag, 23. Januar 2012, 15:49

Zitat

Ich habe auch nicht gesagt das du Religion als Böse bezeichnet hast. Ich wollte damit einfach nur deine Denkweise verdeutlichen, die meiner Meinung nach ziemlich einseitig ist.


Einseitig, weil ich mich eher auf empirische Daten verlasse anstatt auf reine Hypothesen?

Zitat

Es gibt immer Gründe das man etwas für Wahr, in dem nach ist weniger Naiv sondern gut begründet.


Nochmal auf Deutsch bitte.

Zitat


Im Fall der Wissenschaft wäre es dann ja wohl auch ein naiver Glaube wenn man nicht das Wissen eines Wissenschaftlers besitzt der sich mit den Bereichen der Urknallgeschichte auskennt und selbst dann könnte man ihr dennoch Naivität vorwerfen, weil sie es nicht beweisen können.


Solches Wissen ist leicht nachlesbar und nachvollziehbar, solang man ein gutes physikalisches Grundwissen hat. Zudem, wenn wir jetzt anfangen mit "Du kannst da nicht drüber diskutieren, weil du kein Experte bist", dann hätte die komplette Diskussion nie beginnen sollen. Und zum Thema Urknallbeweis, informier dich mal über kosmische Hintergrundstrahlung und dem Helium-Wasserstoff Verhältnis zufolge den thermonuklearen Reaktionen nach Vorhersage der Urknalltheorie in dne ersten 3 Minuten.

Zitat


Weg von den Kindern, ich denke wir sind uns Einig das Religion für Kinder die pure langweile ist, aber daraum gehts nicht. Es geht darum das Empfindung und Inhalt völlig verschiedene dinge sind und sprich dich davon nicht frei immerhin hast du mir die Negativität deiner Empfindung als Gegenargument gebracht.


Es ging mir die ganze Zeit lediglich um die empfindung von Kindern gegenüber dem Religionsthema, ich habe schon im letzten Post verneint das es mir auch um den Inhalt ginge.

Zitat


Ich sagte damals das Religion für Kinder in positive Erinnerung bleibt. Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt, aber es war bezogen auf die Lehren und nicht wie sie die Lehren in ihr Hirn geprügelt bekommen.


Und positive Erinnerung=subjektives empfinden. Über was anderes habe ich nicht gesprochen. Was du meinst ist "Positiver Einfluss"

Zitat


Damit lieferst du dir doch schon selbst das Gegenargument. Ich möchte jetzt endlich mal von dir erklärt haben was das Wort Fantasie in zusammenhang mit den Denkprozess für dich bedeutet wenn es kein Kreativprozess ist ? Das Abbild von Jesus ist von Generation weitergeben worden, sowie die gesamt Religion wo entsteht da ein Denkprozess der "Fantasie" mit einschließt.


Fantasie und "Fantasie" sind zwei verschiedene Definitionen. Einmal Fantasie als fiktives Konzept das weitergereicht werden kann. und einmal Fantasie als kreativer Denkprozess. Auf Religion bezogen, am Anfang also der Gründung der Religion fand der kreative Denkprozess statt, heißt das gottkonzept und das Gebilde drumherum wurden erfunden. Und danach wurde das fiktive Konzept, das Fantasiekonzept, bzw Gottkonzept innerhalb der Religionsgemeinschaft weitergereicht.

Um mal en netten Spruch zu bringen, den ich letztens irgendwo im Internet gelesen habe.

"What if religion began as a joke, and someone took it way to seriously."
auf Deutsch "Was wenn Religion als witz begann und irgendjemand hat es zu ernst genommen."

218

Dienstag, 24. Januar 2012, 14:24

Zitat

Einseitig, weil ich mich eher auf empirische Daten verlasse anstatt auf reine Hypothesen?
Ja weil man mit diesen Information nur bedingt das ganze beweisen kann, viel mehr werden auf diesen Informationen auch nur Hypothesen aufgestellt.

Zitat

Nochmal auf Deutsch bitte.
Ich habs korrigiert. :D


Zitat

Solches Wissen ist leicht nachlesbar und nachvollziehbar, solang man ein
gutes physikalisches Grundwissen hat. Zudem, wenn wir jetzt anfangen
mit "Du kannst da nicht drüber diskutieren, weil du kein Experte bist",
dann hätte die komplette Diskussion nie beginnen sollen. Und zum Thema
Urknallbeweis, informier dich mal über kosmische Hintergrundstrahlung
und dem Helium-Wasserstoff Verhältnis zufolge den thermonuklearen
Reaktionen nach Vorhersage der Urknalltheorie in dne ersten 3 Minuten.
Es geht nicht um Expertenwissen, der Urknall ist einfach nicht beweisbar wobei vieles für die Wissenschaftliche Version spricht. Die Religion wie Claire es angemerkt hatte, schließt aber mit ihrer erzählweise die Wissenschaft nicht aus eher im Gegenteil man kann ähnlichkeiten finden.
Selbst wenn die Wissenschaft es bewiesen hätte, wäre das "Gottkonzept" nicht unbedingt falsch.

Zitat

Fantasie und
"Fantasie" sind zwei verschiedene Definitionen. Einmal Fantasie als
fiktives Konzept das weitergereicht werden kann. und einmal Fantasie als
kreativer Denkprozess. Auf Religion bezogen, am Anfang also der
Gründung der Religion fand der kreative Denkprozess statt, heißt das
gottkonzept und das Gebilde drumherum wurden erfunden. Und danach wurde
das fiktive Konzept, das Fantasiekonzept, bzw Gottkonzept innerhalb der
Religionsgemeinschaft weitergereicht.



Um mal en netten Spruch zu bringen, den ich letztens irgendwo im Internet gelesen habe.



"What if religion began as a joke, and someone took it way to seriously."

auf Deutsch "Was wenn Religion als witz begann und irgendjemand hat es zu ernst genommen."

Ich gebe dir recht, das Religion aus subjektiven erleben aus einer Fantasie entstanden ist soweit rechtfertigt sich deine Aussage. Und wie du auch richtig sagst wurde die Abbildungen und die Lehren davon weitergereicht.
Um dich nicht misszuverstehen, du sagst dadurch das sie sich mit der "Fantasie" befassen, ist auch das was sie damit verbinden und tun eine reine Fantasie.

Okay wenn man es so begründet hast du recht, aber hinter was erfundenes ist auch immer was wahres. Wie viel Fantasie auch reingesteckt wurde pure Fantasie kann und wird es niemals sein.
Die Menschen haben sich ja was dabei gedacht als sie diese Lehren aufstellten. Ich finde es wichtg hier auch nochmal zu betonen das man Religion als eine gewisse frühe Wissenschaft bezeichnen könnte da Menschen nach einem Ursprung gesucht haben, den sie "Gott" betitelten.

Kupoo

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Amethyst Heiligenerde Steinchen Steinchen Chocobo (männlich)

219

Mittwoch, 25. Januar 2012, 02:45

Ich bin der Meinung, jedem Menschen steht frei, zu glauben. Egal welche Religion es ist - solange er zufrieden damit ist und andere Menschen deswegen nicht beschränkt (oder die Religion/den Glauben aufzwingt) ist alles okay.

Ich selber bezeichne mich als Agnostiker. Ich folge keiner wirklichen Religion, bezweifle auch das es einen "Gott" gibt, wie er in den Religionen dargestellt wird. Ich glaube an eine höhere "Macht", die dem Schicksal ähnelt. Alles ist vorherbestimmt. Jedoch fällt einem nicht alles in die Hände. Wir (unsere Entscheidungen, Bemühungen, etc.) fungieren als kleines Zahnrad in einem riesigen Uhrwerk. Sollten wir also aufgeben und nichts aus unserem Leben machen, so funktioniert das sogenannte "Schicksal" auch nicht, ergo: Das was eventuell vorhergesehen war, wird nicht eintreffen, da man nicht mitspielt und darauf hinarbeitet.

Es ist schwer zu erklären, ich hoffe jemand hat meine Denkweise verstanden :O!

Coreyrn

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220

Mittwoch, 25. Januar 2012, 08:49

Zitat

Es geht nicht um Expertenwissen, der Urknall ist einfach nicht beweisbar wobei vieles für die Wissenschaftliche Version spricht. Die Religion wie Claire es angemerkt hatte, schließt aber mit ihrer erzählweise die Wissenschaft nicht aus eher im Gegenteil man kann ähnlichkeiten finden.
Selbst wenn die Wissenschaft es bewiesen hätte, wäre das "Gottkonzept" nicht unbedingt falsch.


Wenn man lang genug sucht kann man immer irgendwas reininterpretieren, damit es das eigene Weltbild wieder bestätigt. Und der Urknall und das Gottkonzept sind Hypothesen die so aufeinander keinen Einfluss haben, daher würden noch mehr Urknallbeweise auch nix ändern.

Zitat

Ich gebe dir recht, das Religion aus subjektiven erleben aus einer Fantasie entstanden ist soweit rechtfertigt sich deine Aussage. Und wie du auch richtig sagst wurde die Abbildungen und die Lehren davon weitergereicht.
Um dich nicht misszuverstehen, du sagst dadurch das sie sich mit der "Fantasie" befassen, ist auch das was sie damit verbinden und tun eine reine Fantasie.

Okay wenn man es so begründet hast du recht, aber hinter was erfundenes ist auch immer was wahres. Wie viel Fantasie auch reingesteckt wurde pure Fantasie kann und wird es niemals sein.
Die Menschen haben sich ja was dabei gedacht als sie diese Lehren aufstellten. Ich finde es wichtg hier auch nochmal zu betonen das man Religion als eine gewisse frühe Wissenschaft bezeichnen könnte da Menschen nach einem Ursprung gesucht haben, den sie "Gott" betitelten.


Ich habe gesagt, das gottkonzept und damit der Ursprung der Religion sind für mich Fantasiegebilde. Nicht die Religionen selber, die sind existent, das habe ich auch nie verneint. Das einzige "Wahre" hinter einer Fantasie können auch nur die bereits bekannten Konzepte sein die in der Fantasie rekombiniert wurden. Es muss nicht immer überall Wahrheit enthalten sein, so wie wir es im klassischen Sinne verwenden. Wenns eine frühe Wissenschaft ist, also frühe Erklärungsversuche, macht das dann nicht mit der Existenz der heutigen viel präziseren und kritischeren Wissenschaft, Religion an sich unnötig und veraltet?

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Sonntag, 29. Januar 2012, 23:05

Zitat

Wenns eine frühe
Wissenschaft ist, also frühe Erklärungsversuche, macht das dann nicht
mit der Existenz der heutigen viel präziseren und kritischeren
Wissenschaft, Religion an sich unnötig und veraltet?







An sich schon, wir wären wahrscheinlich auch ohne die Religion auf diesen Wissenschaftsstand gekommen. Die Religion ist aber dennoch nicht unnötig, da es erstens einem einen anderen Blickwinkel verschafft und zweitens dazu beigetragen hat das wir so sind wie wir sind.
Ich denke heute ist es nicht wichtig das Gott da oben ist, sondern einfach nur der Glaube oder die Gewissheit das jemand da ist. Religion ist ein Hoffnungsträger und eine Zuflucht für Menschen.
Menschen sind nicht dumm, aber das heißt nicht das sie nicht auch an was Glauben dürfen. Einstein war auch Verrückt, warum sollte Fiktion und Wahrheit nicht auch einen Zusammenhang haben ?

Ich finde es auf jeden fall sehr intressant das sowas wie Religion existiert weil man dadurch zwei verschiedene Sichtweisen hat die sich womöglich auch überschneiden.

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Dienstag, 17. April 2012, 11:15

Vorweg ich gehöre keiner Religion an^^ ich bleib lieber bei der wissenschaftlichen these :P

Für leute die einen festen glauben haben kan dieser schon allein durch die posetive hoffnung tatsache helfen unmögliches möglich zu machen bzw schmerzen erträglicher machen

Leider wurden die verschiedenen Religionen in der geschichte und auch in der heutigen zeitr oft vorgeschoben um kriege zu führen die doch eigendlich nur aus politischen und machthungrigen gründen geführt wurden aber wenn man sie als heiligen krieg bezeichnet kämpfen die leut halt lieber als um ein stück land in einem weit entfernten reich

Was die frage nach der wahren Religion angeht erinner ich gerne an die Ringparabel

-> http://de.wikipedia.org/wiki/Nathan_der_Weise

Jede Religion ist die wahre für denjenigen der daran glaubt, aber insich sind sich die religionen untereinander sehr gleich, die zehn gebote findet man in fast jedem galubenstext wenn uach anders formuliert.

ich selbst halte mich doch lieber an die Goldene Regel der Ethik :

"Was du nicht willst was man dir tut das füg auch keinem andern zu!"

Würden sich die leute an diese einfache regel halten könnt es viel friedlicher sein auf dieser erde^^

Um noch etwas zu erwähnen was mich einst sehr aufgeret hat: Ich fand es unverschämt das in den USA teilweise ein verbot härschte Darwain zu unterrichten bzw ihn zu iunterrichten und zu sagen das das alles falsch ist sondern nur die gottesgeschichte wahr ist -_- wenn die geschichte mit adam und eva stimmen würde gebs uns menschen nur dank inzest und nach der arche auch die tierwelt nur noch dank inzest -_- soviel zu dem thema :p

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Mittwoch, 18. April 2012, 16:31

Ich habe zwar Heute zum ersten Mal von dieser "Relegion" gehört, aber sie klingt witzig:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

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225

Mittwoch, 18. April 2012, 17:00

xD irgendwie muss ich da an die religion denken die den weihgnachtsmann vereheren und das ganze jahr über weihnachtsmützen tragen wie hies die doch nochmal ^^

.