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Ada

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1

Mittwoch, 18. Januar 2012, 17:56

Verstand vs Gefühle

Der Verstand sagt das eine, die Gefühle das andere. Ein nimmer endender Konflikt, der einen vllt schon zu manch einer Fehlentscheidung geführt hat? ^^
Das würde ich gerne von euch wissen!

Wart ihr schonmal in einer Situation, wo ihr euch von euren Gefühlen leiten ließt, obwohl euer Verstand eindeutig meinte:"Wieso zum Teufel tust du das?"
Falls ja, wieso ignoriert man das "Logische" und lässt sich zu Dingen verleiten die ein hohes Risiko bereit hält? Vllt die Angst davor, etwas zu bereuen? Oder weil man denkt, dass es die Sache (welche auch immer) Wert ist?

Oder aber seid ihr jene, die sich voll und ganz auf ihren Verstand verlassen und die Gefühle - mögen sie noch so sehr rebellieren - wegstecken?

Auf eine rege Unterhaltung *Dingdingding*

2

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:05

ich lass mich gern von meinen gefühlen leiten.
meist geht das in die hose, aber ich bereue es meistens dennoch nicht :D

hmm vielleicht ist es wirklich aus dem grund, dass man die chance nicht verpassen will, oder ähnliches.
naja auch aus negativen erlebnissen zieht meine seine erfahrungen finde ich
und kanns eigentlich nur jedem anraten, sich auch mal nach seinen gefühlen zu richten :D

ist auch kein weltuntergang, wenns mal daneben geht.

naja aber meine da eher unriskante dinge, würde jetz nicht von ner brücke springen, nur weil mir meine gefühl sagt "joah is bestimmt witzig" :D

Alhym

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3

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:08

Situationen, in denen ich meine Emotionen über meinen Verstand gestellt habe, gab es schon einige. Ich kann mich jetzt aber an keine erinnern, die ich wirklich bereuen würde.

Es ist hier natürlich immer ein abwegen. Die Gefühle sagen manchmal "jajajaja" und der Verstand eher "Hmmmm", obwohl die Gefühle auch mal "OHgottnein" sagen können und der Verstand "Hmmm" ^^ Heutzutage versuche ich eher, Gefühle und Verstand unter einen Hut zu bringen. Wenn mir meine Gefühle etwas sagen und der Verstand meint, das wäre vielleicht nicht so gut, wäge ich die Pro und Contra ab und versuche mir die Auswirkungen der unterschiedlichen Handelsweisen vorzustellen. Die, mit den geringsten Verlusten, wähle ich dann ^^

Die Gefühle reagieren meist schneller in gewissen Situationen, da das limbische System, das für die Gefühle im Gehirn zuständig ist, sehr alt ist und deshalb näher an den Zentren des Gehirns für die "Steuerung" des Menschen sitzen, als die rationalen Gebiete. Da kann es schon einmal sein, dass das limbische System wie irre feuert, während das rationale System noch rumeiert mit seiner Signalübertragung ^^

*Gong schlag*
Der/Die Nächste bitte!

4

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:11

Stark situationsabhängig imo. Werde ich provoziert, kann mein Gefühl mir sagen: "Schlag zu!!!", aber der Verstand eben "Tu es nicht!". Hier sollte man imo auf sein Verstand hören. Oder ich bevorzuge einen Freund, oder einen Familienmitglied, über ein potentiell besseres Individuum und hier kann man sich streiten, was besser wäre. Aber im Allgemeinen würde ich sagen, man bereut eher die Dinge, die man wegen Gefühlen heraus gemacht hat. Das kommt aber auch auf das Individuum an, denn ist der ein Idiot, dessen Verstand nicht so pralle ist, sollte er vllt. mehr auf seine Gefühle verlassen, aber ich glaube bei Idioten besteht dann kein wirklich großer innere Konflikt, da das Gefühl dann mit den Verstand im Einklang ist.

Jedoch gibt es auch Situationen wie "Heirate ich den reichen Pinkel, oder die Person, die ich liebe!?" Ich bin hier überzeugt, dass ein kluger Mensch, die Person wählen würde, die er liebt, wenn es wirklich nur darum geht, andernfalls hat er auf sein Gefühl gehört, welches ihm sagt "Heirate den reichen Pinkel", denn dann ist die Person nicht clever, sondern BÖSE. Meiner Meinung nach.

5

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:19

@razgriz

naja also ich würde eher sagen, dass wenn einer nach seinem gefühl geht, dann wohl eher die person nehmen würde, die er liebt.
während der verstand sagt, nimm den mit geld...

also so würde ich es sehen

6

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:25

@razgriz

naja also ich würde eher sagen, dass wenn einer nach seinem gefühl geht, dann wohl eher die person nehmen würde, die er liebt.
während der verstand sagt, nimm den mit geld...

also so würde ich es sehen
Ich musste auch überlegen, was ich schrieb, aber ich glaube, ist schon so richtig, was ich sagen wollte. :D
Ich meine, was hat es damit zutun, dass die Person auf Geld steht? Müssen kluge Menschen (Menschen mit verstand meine ich) auf Geld stehen? Ich denke nein, es ist hier der Charakter. Würde die Person auf sein Verstand hören, würde er auch die Person wählen, die er liebt, weil es einfach die "klügere" Option ist, deswegen schrieb ich auch "Wenn es nur darum geht" - wenn es also nur um Geld geht und nichts weiter.

~Leon~

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7

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:29

naja also ich würde eher sagen, dass wenn einer nach seinem gefühl geht, dann wohl eher die person nehmen würde, die er liebt.

während der verstand sagt, nimm den mit geld...



also so würde ich es sehen
Dito.

Versuche ebenfalls Verstand und Gefühle auf einen Nenner zu bringen, was auch so gut wie immer klappt.
In den seltensten Fällen, wenn es nicht so ist, höre ich dann auf mein Instinkt? Intuition? Weiß nicht ob man das so nennen kann.
Ist sozusagen eine Pampa aus Gefühlen und Denken. Nur fühle oder denke ich in so einer Situation einfach nicht mehr, sondern handle nur.

8

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:30

na also wenn es nur ums geld geht,
sagt immer noch der verstand ja zum geld.
nehmen wir das beispiel... die person ist aus armen verhältnissen und die bessere option sei es jemanden zu nehmen der geld hat.
das ist für mich klar ne entscheidung, die der verstand macht.

liebe ist ein gefühl, meiner meinung nach.

9

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:43

Es ist nicht unbedingt die bessere Option. Also derjenige stammt aus armen Verhältnissen .. warum sollte der Verstand sagen, nimm das Geld? Vielleicht, weil er seine arme Familie unterstützen kann? Dann vielleicht, aber es geht ja nur um ihn und um das Geld, oder die Liebe. Es ist nicht der Verstand, der das Geld will, sondern der Charakter. Jemand aus einer armen Familie bevorzugt Geld über Liebe, so ist es also sein Charakter und somit das Gefühl, weil die Person insgeheime mehr Geld WILL, um nicht mehr arm zu sein. Ich habe nicht gesagt, dass die Option mit der Liebe ein total armer Sau ist, der niemanden ernähren kann. Somit hat er Geld über Liebe gestellt und das war seine Liebe zum Geld, welche einfach höher ist, als die Liebe zum Glücklichsein mit der Person, die er liebt.

Edit: Ich sehe schon, man kann keine Abstriche zwischen Gefühl und Verstand machen. Das eine hängt mit den anderen zusammen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Razgriz« (18. Januar 2012, 18:53)


10

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:52

hmm irgendwie verstehe ich es immer noch nicht :D

du willst mir also sagen, dass gefühle (also sachen die man mit dem herzen entscheidet) einen eine person wählen lassen, die man nicht liebt?
das will mir nicht ganz einleuchten.
der rationale verstand gepaart mit dem verstand, den man von unserer konsumgesellschaft eingetrichtert bekommt, interessiert sich nicht für liebe.
eigentlich geht es dem verstand darum das beste für einen selbst auszuwählen, was eben der reichtum wäre.

das gefühl lässt mich einen partner wählen, den ich liebe... naja vielleicht ist es auch nur bei mir so :D

finds nur grad etwas unverständlich von meiner seite her.

Kairos

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11

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:54

Hmm ich denke in dem Fall... man liebt ja cuh nciht immer gleichzeitig einen Menschen den man liebt und einen der reich ist gleichzeitig, oder?
Also das ist doch eher selten das man 2 Beziehungen hat oder 2 zur Auswahl, oder? XD

Ich persönlich höre leider zu selten auf das schlechte Gefühl in meinem Bauch,
So bin ich schon in viele Situationen gekommen die sich wie vermutet negativ entwickelt haben und ich tret mich wegen der Konsequenzen immer wieder in den Hintern das ich beim nächsten mal bei einem schlechten Gefühl die Situation einfach beende, ist nur schwer das seinem verstand zu verinnerlichen lol :D

Das funktioniert mittlerweile ziemlich gut ist aber noch nicht perfekt.

Wenns um persönliche Dinge geht entscheide ich immer aus dem Bauch heraus. Wenns um gesellschaftliche, berufliche o.Ä. Dinge geht, siehe oben xD

12

Mittwoch, 18. Januar 2012, 19:13

der rationale verstand gepaart mit dem verstand, den man von unserer konsumgesellschaft eingetrichtert bekommt, interessiert sich nicht für liebe.
eigentlich geht es dem verstand darum das beste für einen selbst auszuwählen, was eben der reichtum wäre.

Das ist dann DEIN Verstand, der das sagt. Das beste für einen selbst, ist nicht Reichtum, es ist unterschiedlich. Für mein Verständnis ist es z.B. nicht.

Ada

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13

Mittwoch, 18. Januar 2012, 19:51

Ich sehe das in etwa wie Saeba, meine aber auch zu verstehen, was Razgriz mit Persönlichkeit meint.

Nehmen wir mal an eine junge Frau lebt in sehr armen Verhältnissen. Plötzlich kommt ein reicher Mann, der sie retten könnte. Das einzige Manko: Sie liebt ihn nicht. Stattdessen liebt sie jemanden, der in denselben Verhältnissen lebt wie sie. Wenn sie rein nach ihren Gefühlen handeln würde, dann würde sie sich für denjenigen entscheiden, den sie liebt, denn Liebe ist nichts weiter als ein Gefühl. Geht sie nach ihrem Verstand, dann würde sich hier auch die Persönlichkeit einschalten: Ist sie eher ein Typ, für den Liebe das eigentliche Reichtum ist? Oder aber denkt sie, nur durch materiellen Reichtum wirklich glücklich zu werden?
Die Dinge hängen sehr stark miteinander zusammen (nicht zuletzt mit der Situation, in der sich die Person befindet), so pauschal könnte man eigentlich keine treffende Aussage machen und irgendwie hat jeder mit seiner Auslage auch recht.

Zitat

naja auch aus negativen erlebnissen zieht meine seine erfahrungen finde ich
und kanns eigentlich nur jedem anraten, sich auch mal nach seinen gefühlen zu richten :D

Aus allen Ereignissen, die einen irgendwie prägen, zieht man seine Schlüsse und sammelt Erfahrungen. Dem kann ich beipflichten. Was ich auch anraten kann ist, sich bei Dingen, die einem sehr wichtig erscheinen, gefühlsmäßig zu handeln. Wer seine Gefühle offen legt, riskiert extrem, verletzt zu werden. Denn ich sehe Gefühle, die man preis gibt als etwas an, dass einen zwar nicht körperlich- aber seelisch angreifbar macht. Hier sollte man abwägen, ob man bereit ist im Fall der Fälle mit den seelischen Konsequenzen zu leben. Für jemanden aber für den man meint, es lohnt sich, sollte man es riskieren um im nachhinein nicht zu sagen: "Was wäre wenn?". Zudem erkennt man so, wer wirklich hinter einem steht oder wer sich letzendlich als jemand erweist, der all das nie Wert war. Im nachhinein, wenn man die ganzen Ereignisse Revue passieren lässt, erkennt man dann eh wesentliche Dinge, die einem zu dem Zeitpunkt vllt gar nicht aufgefallen sind. Eigentlich verliert man nur in den seltensten Fällen etwas, man gewinnt eher an Erfahrungen und Wissen hinzu.

Bei mir schaut es wie folgt aus:

Bei belangloseren Dingen dominiert mein Verstand, bei Dingen, die mir (auch unbewusst) am Herzen liegen, meine Gefühle. Ich hatte mal fast 8 Monate zu einer Person keinen Kontakt. Vorher aber waren wir wie ein Herz und eine Seele. Aufgrund eines riesen Streites, sind wir getrennte Wege gegangen. Irgendwann ist diese Person zu mir zurückgekommen. Es wäre gelogen wenn ich sagen würde, dass ich für die Person noch etwas empfunden hätte. Mein Verstand meinte in dem Augenblick, wieso ich mit ihr noch rede, nach all dem, was vorgefallen war. Mein Gefühl aber meinte, dass ich in so einer Situation auch die Chance hätte, wenigstens angehört zu werden. Danach habe ich letzendlich gehandelt, ich habe ihr zugehört, mit ihr geredet und versucht sie zu verstehen. Was ich auch nach einer Weile tat. Schließlich gab ich ihr die 2.Chance und bin überglücklich, damals auf mein Gefühl gehört zu haben. Außerdem entspricht es nicht meiner Persönlichkeit, all die Guten Erlebnisse wegzuschmeißen und in eine Bewusstseins-Nische zu packen. Man hätte auch ganz anders handeln könne, aber ich bevorzuge die Variante der Chance. Und wenn es dann wieder nicht klappen sollte, wars das endgültig. Sich zwanghaft an etwas klammern sollte man aber nicht ^^ Was nicht wird oder ist, wird und ist auch nicht :D

14

Mittwoch, 18. Januar 2012, 20:24

Denke inzwischen, ich war im Unrecht. Wenn ich es genau überlege, ist es nichts weiter als Freuds "ÜberIch-Ich-Es" Modell. Über-Ich beinhaltet angelernte Sitten, Normen etc., während sein Gegenstück, das Es, die Triebe darstellt. Demnach wäre also Es das Gefühl und Über-Ich der Verstand. Ich ist natürlich der Ausführende dann. Der innere Konflikt ist dann zwischen ÜberIch und Es. Es kann ausschließlich die Liebe darstellen und nicht das Geld (Geld ist glaube ich kein natürlicher Trieb, kann mich aber irren), während das Über-Ich beides kann, somit war ich also im Unrecht.

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15

Mittwoch, 18. Januar 2012, 21:16

Zitat

Denke inzwischen, ich war im Unrecht. Wenn ich es genau überlege, ist es nichts weiter als Freuds "ÜberIch-Ich-Es" Modell. Über-Ich beinhaltet angelernte Sitten, Normen etc., während sein Gegenstück, das Es, die Triebe darstellt. Demnach wäre also Es das Gefühl und Über-Ich der Verstand. Ich ist natürlich der Ausführende dann. Der innere Konflikt ist dann zwischen ÜberIch und Es. Es kann
ausschließlich die Liebe darstellen und nicht das Geld (Geld ist glaube ich kein natürlicher Trieb, kann mich aber irren), während das Über-Ich beides kann, somit war ich also im Unrecht.
Nach dem 5ten mal lesen klappt es mit dem Verständnis... :D

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