kann also sein das Menschen die kein Verlangen nach Sex und Liebe haben das selbst irgendwie entwickeln.
Ich finde den Punkt sehr interessant und würde sogar behaupten, dass das sexuelle Verhalten bei vielen Menschen durch die Religion sowie Kultur und der Erziehung in eine bestimmte Entwicklungsbahn geschoben wird.
Ich habe mal ein bisschen über das Thema "Asexualität" geforscht und fand den Zeitungsartikel hier recht interessant:
Asexualität: Sex? Ohne uns!
Da wird unter anderem berichtet, dass es durchaus verschiedene Formen der asexuellen Auslebung gibt:
– Triebe zu verspüren, aber keine körperliche Anziehung zu anderen Menschen; sich zwar vorstellen zu können, dass Sex sich »auf einer rein biochemischen Ebene vielleicht gut anfühlen würde,aber nicht auf den Gedanken zu kommen, ihn mit einem Partner zu praktizieren«
– Eine Form von sexueller Anziehung durch andere Männer oder Frauen zu verspüren, aber kein Bedürfnis, dieser zu folgen: »Ja, ich liebe dich, aber warum in aller Welt würden wir das machen wollen?«
– Sexualtrieb und emotionale Anziehung zu anderen nicht zusammenbringen zu können. Masturbation als durchaus angenehm zu erleben, aber nicht auf die Idee zu kommen, Sex mit einem Partner zu haben.
– Oder sich schon vor dem Gedanken an Geschlechtsverkehr zu ekeln und keine Anziehung durch andere Menschen zu empfinden. Im Zusammenhang mit tieferen emotionalen Beziehungen mit Freunden oder Partnern nicht von »Anziehung« zu sprechen, sondern von »Interesse«.