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Sonntag, 29. Januar 2012, 16:34

Conan 3D




Zitat

Conan (Jason Momoa), dessen Mutter bei der Geburt starb, wurde von seinem Vater zum mächtigsten Krieger der Cimmerer ausgebildet, doch seine Wut und sein Temperament trüben seine Kampfkunst. Auf der Jagd nach dem letzten Splitter der Maske von Acheron überfällt eines Tages Khalar Zym (Stephen Lang) aus Hyboria das cimmerische Dorf. Conans Gegenwehr kann nicht verhindern, dass Khalar ein Massaker unter den Dorfbewohnern anrichtet, aus dem nur der junge Krieger als Überlebender hervorgeht. Zehn Jahre später verdingt sich der mittlerweile Erwachsene Conan zusammen mit seinem Freund, dem Piraten Artus, als Abenteuerjäger und Frauenheld. Erst als ihn eine zufällige Begegnung mit einem von Khalars Schergen zum Versteck des Erzfeindes führt, erinnert sich Conan an seinen alten Schwur: Er will den Tod seines Vaters rächen![

Quelle: moviepilot.de




Bevor ich mir den neuen Conan-Film angesehen habe, habe ich mir den Film „Conan – Der Barbar“ mit Arnold Schwarznegger angeschaut. Der Film, mit dem er seinen Aufschwung auf der Karriereleiter erfuhr. Jedoch kann ich nicht verstehen, wieso dies war. Einerseits waren keine Actionszenen für einen solchen Film vorhanden. Es gab die üblichen vor-dem-Kampf-Szenen und nach-dem-Kampf-Szenen. Dass Arnis Gesicht überhaupt nicht filmreif ist, muss man in diesem Punkt nicht weiter diskutieren. Dennoch hat er die Person Conan sehr gut verkörpert und die Geschichte war einigermaßen gut. Nun zurück du dem neuen Conan-Film: Dass, was der erste Film mit Arni nicht erfüllen konnte, konnte dieser Film nicht verbessern. Die Devise vom Film wahr: Viel Blut, noch mehr Kämpfe, und viel viel weniger Geschichte. Da die Aufmachung groß war, hat man bestimmt sehr viel vom Film erwartet. Allerdings sah man nur Kämpfe, dort ein Schwert im Körper stecken und hier Blutvergießen. Von einer Geschichte oder einer Reise mit Dreh- und Wendepunkte hatte ich nach einiger Zeit die Hoffnung verloren. Bis zum Ende war der Film nur von eine, Motiv verfolgt: Rache!

Fazit: Der schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe. Viel erhofft, nichts dahinter.

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287

Sonntag, 29. Januar 2012, 16:52

Super 8




Zitat

Es ist das Jahr 1979. Joe Lamb lebt seit dem Tod seiner Mutter allein mit seinem Vater in einem kleinen Städtchen in Kalifornien. Zusammen mit seinen Freunden arbeitet er an einem Zombifilm, bei dem er die Masken und Bluteffekte bastelt. Eines Abends machen sie sich auf den Weg, um mit ihrer Super-8-Kamera eine Nacht-Szene zu drehen. Beim Dreh an einem abseits gelegenen Bahnübergang werden sie Zeuge einer Kollision zwischen einem Armee-Zug und einem Pick-Up-Truck. In den folgenden Tagen häufen sich die mysteriösen Vorgänge, als plötzlich Tiere und Menschen spurlos verschwinden. Auch das Militär, dass plötzlich die Stadt unter seine Kontrolle gebracht hat, verstärkt das Misstrauen gegenüber der geheimnissvollen Fracht des Zuges. Die grausige Antwort finden die Teenager schließlich auf den Aufnahmen ihrer Super-8-Kamera, welche den Unfall mitfilmte.

Quelle: moviepilot.de



„Super 8“ - Der Name einer Kamera. Aber keine Angst, denn dieser Film ist zum Glück in keiner Kameraperspektive wie zum Beispiel „Cloverfield“. Steven Spielberg wusste auch warum, denn dieser Kameraperspektive würde den nächsten Film unattraktiv für den Zuschauer machen. Was den Film jedoch am Anfang unattraktiv macht, ist die Hauptgeschichte, die den Film verfolgt. Der Grund: Da es sich um Teenager handeln, die den Verlauf der Geschichte voranbringen, ist man was Sachen Grusel und Action angeht sehr eingeschränkt. So hält der Film zwar die Spannung bis zum Schluss aufrecht, was vor allem auch an die langsame Enthüllung des Vorfalls liegt sowie, dass das Alien immer nur stückweise gezeigt wird. Dennoch wird der Film dadurch nur in die Länge gezogen und kommt schleichend voran. Zum Glück ist dies nicht weniger schlimm, da jede einzelne Szenen charakteristische Facetten vorweist und eine Szene für sich selbst ist, das heißt es gibt keine sinnlosen Szenen. Wie in „Cowboys & Aliens“ würde Szenen aus der Vergangenheit den Film noch aufpeppen, da insbesondere so mehr Action hineingebracht und die schleichende Geschichte spannender gemacht hätte.

Fazit: Ein Alien-Film für Kinder und Erwachsene ebenso. Der etwas langsame Fortschritt der Geschichte könnte einigen zwar Nerven, dies wird jedoch durch den Erhalt der Spannung, sinnvollen und lustigen Szenen sowie guten Schauspielern wettgemacht. Gut gemacht!

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288

Dienstag, 7. Februar 2012, 12:48

The American



Zitat

George Clooney spielt The American, einen Auftragskiller und Meister seines Fachs: kühl, präzise und stets in Bewegung. Als ein Job in Schweden anders verläuft als geplant, teilt Jack, so der Name des Titelhelden, seinem Kontaktmann mit, dass sein nächster Auftrag auch sein letzter sein wird. Dieser führt in in ein abgelegenes italienisches Dorf in den Abruzzen. Dort freundet sich Jack entgegen seiner Gewohnheit mit dem örtlichen Pfarrer an (die italienische Bühnenlegende Paolo Bonacelli) und beginnt eine Affäre mit der Prostituierten Clara (Violante Placido). Doch je mehr Jack sich gegenüber seiner Umgebung öffnet, umso mehr läuft der effiziente Profi Gefahr, selbst zum Opfer zu werden.

Quelle: moviepilot.de



In meinem Kochbuch für schlechte Filme habe ich nun folgendes Rezept ergänzt: Man tue drei Esslöffel Georg Clooney und vier Becher Italien in den Alchemiekessel. Das Ergebnis ist "The American". Nun noch mit Action und Spannung würzen. Leider wurde der letzte Satz beim Produzenten übersehen. Zudem nicht nur dies, denn es wurde auch vergessen, die Personen reden zu lassen. So kommt es wie ein Halbstummfilm vor. Was man von dem Film mitbekommt ist, wie Georg Clooney sein Leben in einem kleinen Dörfchen in Italien verbringt. Die ersten 15 Minuten versprachen dem Zuschauer einen guten Film, da man sich fragte "Wieso wird er gejagt?", "Was ist sein Job?" und "Wer sind diese Schweden?". Lediglich was sein Job ist wird geklärt, aber auch dies erst sehr spät. Als man dies nun erfahren hat, verfolgte der Zuschauer nur noch Georg Clooney wie er sein langweiliges, monotone, halbstumme Dorfleben verbringt. Von Spannung oder Action ist gar nichts zu erkennen. Mehr lässt sich auch nicht zu dem Film erzählen.

Fazit: Eine schöne Umgebung ..., aber dies war es auch schon wieder. Wieso der Zuschauer nocht weiter über die Hintergründe des Films aufgeklärt wird bleibt ebenso ein Rätsel wie der Sinn des Fims insgesamt. Traurig!

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289

Dienstag, 7. Februar 2012, 12:53

Jurassic Park (Teil 1 bis 3)



Zitat

Spätestens seit Jurassic Park weiß der Zuschauer: Suchst du Schutz vor einem ausgewachsenen T-Rex, meide unbedingt das Klo. Auf dieses verschlug es fatalerweise den Anwalt der Investoren, die der Milliardär John Hammond (Sir Richard Attenborough) für sich gewinnen will, um den Traum eines ganz und gar neuen Vergnügungsparks in die Realität umzusetzen. Nun aber droht der Traum vom Jurassic Park in dem Chaos unterzugehen, das der Forscher Ian Malcolm (Jeff Goldblum) vorhergesehen hatte.

Quelle: moviepilot.de




Ich hatte die Filme schon etwas länger im Blick, aber ich hatte erst vor kurzem Zeit, diese Teile mir anzuschauen. Da die "Jurassic Park"-Filme fast die gleichen Apsekte verfolgt und sich nur in der Handlung unterscheiden, gilt dieses kurze Review allen Teilen.
Neben den ganzen Filmen, die ssolch eine Hintergrundgeschichte verfolgen, wurde ich sehr beeindruckt. Und bin es noch immer. Wie einige wohl wissen, sind viele Filme, die sich um das Thema der Dinosauruer drehen und zu der Filmkategorie gehören, eher sinnlos und niveualos. Der Grund ist, dass folgendes Orinzoip verfolgt wird: Mensch entdekct Dino, Dino entdekct Mensch, Mensch läft weg, Dino jagt hinterher, Dino tötet und frisst Mensch. Nur eine lurze Zusammenfassung. Bei den "Jurassic Park"-Filmen habe ich zum Glück nur ein Hacuh von diesem Prinzip erkannt und gesehen. Dass der Film zum Schluss hin mit Action trumpfen muss, war ja schon von Afnag an klar. Es liegt einfach am Thema des Films. Jedoch stand während diesen Verfolgungsjagden die Brutalität nicht im Mittelpunkt. Neben einer schönen Umgebung erfuhr der Zuschauer viel über die Hintergrundgeschichte. Nicht nur, das wie, sondern auch das warum und was wird geklärt – in Bezug zur Handlung und den Dinosauriern, d.h. man hat auch eine kleine Geschichtsstunde vor sich.

Fazit: "Jurassic Park" gehört zu der Kategorie der Filme, die den Zuschauer durch immer wieder erfrischende Informationen, einer schönen Umgebung und viel Spanung unterhält. Lediglich der dritte Teil schweift davon ein bisschen ab. Sehr Empfehlenswert!

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290

Montag, 13. Februar 2012, 18:40

Attack the Block




Zitat

Auf dem Weg durch die Straßen von Süd-London wird Sam (Jodie Whittaker) gerade von einer Teenager-Gang überfallen, als plötzlich etwas vom Himmel stürzt und eine Kreatur sie angreift. Für die Jugendlichen ist die Sache schnell klar: Aliens greifen die Stadt an. Nur kurze Zeit später wird London von den Aliens belagert und die Teenager haben keine andere Wahl, als sich zusammen zu tun, um ihr Viertel mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen.

Quelle: moviepilot.de



Um gleich am Anfang einen vermeintlichen Irrtum aus der Runde zu schaffen, muss erwähnt werden, dass der Film zwar von den Machern von „Shaun of the Dead“ ist, jedoch keineswegs des Genres zuzuordnen ist! Dies schreibe ich deswegen, damit keiner mit falschen Erwartungen an den Film geht.
Was ist nun zum Film „Attack the Block“ zu sagen? Man kann auf jeden Fall den Versuch erkennen , ein paar lustige Szenen hineinzubringen. Allerdings springt kein Hauch dieser Komödie auf den Schauspieler hinüber, denn, wie und wann man diese Szenen hineinbringt, ist entweder unpassend oder aufgrund der Situation nur dämlich. Genauso sind auch diese Aliens gestaltet, wenn man diese überhaupt Aliens nennen darf. Ein Riesengroßer Wollknäuel mit Armen, Beinen und leuchtenden Fängen? Einfach nur schwach. Apropos schwach: Schwach ist auch die Action für einen Film der Kategorie Actionfilm. Vor allem liegt es an der Vorhersehbarkeit der nächsten Szenen/Aktion und dem ständigen Weggelaufe der Schauspieler. Zwar ist dies eine logische Tat, aber ohne Schreck- und Spannungsmomente fehlt einfach etwas. Also, was wurde gut verfilmt? Auf jeden Fall wurde das Leben bzw. die Lebenssituation einer Straßengang gut herüber gebracht, wie zum Beispiel der Beweis, dass man zu einer Gang dazugehört oder einfach nur aufsteigen möchte (--> Geld). Ebenso wie jung man schon, wenn man in einem Block lebt, dort hineingezogen wird. Ferner steht der Zusammenhalt und die Freundschaft im Mittelpunkt, die sich aus jeder Situation helfen zu versuchen, egal welche Hautfarbe man hat.

Fazit: Wie man den Film bewerten soll, kann man keinem Menschen vorgeben, denn es kommt auf die eigene Person und deren Vorlieben an. Wer einen Film à la „Shaun of the Dead“ erhofft, sollte die Finger davon lassen. Wer sich für das Leben in einem Block in Amerika und deren vielen Facetten (Bsp.: durch Alienangriff → Verzweiflung) interessiert und über den Rest hinwegsehen kann, sollte auf jeden Fall zugreifen.
Mein Favorit ist der Film nicht

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291

Montag, 20. Februar 2012, 17:19

Die drei Musketiere (2011)



Zitat

Einer für alle und alle für einen! Wer kennt ihn nicht, den berühmten Schlachtruf, mit dem sich Die Drei Musketiere auf den Kampf einschwören. Bekannter als diese drei Säbelschwingenden Elite-Kämpfer des Königs ist lediglich ihr vierter Mann: Der junge Hitzkopf D’Artagnan (Logan Lerman). Als er im 17. Jahrhundert nach Paris kommt, schafft er es im Kampf die Drei Musketiere Athos (Matthew Macfadyen), Porthos (Ray Stevenson) und Aramis (Luke Evans) von seiner Leidenschaft und seinem Talent zu überzeugen.

Quelle: moviepilot.de



Wie wir alles wissen, gab es in der Vergangenheit sehr viele Neuauflagen des oben angesprochenen Films, die sich im Grundsatz alle treu geblieben sind. Um nun den neuen Film mit den vorigen zu Vergleich wäre reinster Selbstmord. Jedoch kann man einige Unterschiede feststellen: So begleitet ein Junge, der auch ein Musketier werden will, die drei Musketiere. Zudem werden Luftschiffe in den Film mit integriert. Nun stellt sich natürlich die Frage: Waren diese Erneuerungen wirklich nötig? Meiner Meinung nach waren diese nicht unbedingt nötig. Dies liegt bestimmt auch an der Situation, dass mein letzter Film dieser Filmreihe ein paar Jährchen her ist. Diejenigen, die sich öfters solche Filme anschauen, sehen darin wohl den Himmel auf Erden. Insbesondere wird dadurch Abwechslung hineingebracht und es stehen mehr Möglichkeiten offen, die auch zum Glück genutzt werden. Dass die drei Musketiere nun mit ihren traditionellen Degen nicht beziehungsweise kaum gekämpft haben, hat mich etwas enttäuscht. Diesem Grundgedanken hätte man doch schon treu bleiben können. Wie schon vorher angedeutet, sind in dem Film Wendepunkte vorhanden und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Ebenso hat mich der Plan der Musketiere überrascht, aber man hätte sich hier eine etwas längere Inszenierung gewünscht. Gibt es auch negative Aspekte? Ja, auf jeden Fall. Das größte und nervigste ist das Modeproblem des französischen (schwulen) Königs. Einfach nur schlimm und lästig. Dennoch ist seine Unerfahrenheit sehr amüsant.

Fazit: Diese Neuauflage könnte man auch mit „Die drei Musketiere – Revolution“ nennen. Vor allem die Erneuerungen sind vielversprechend und nicht fehl am Platz. Gut gemacht.

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292

Donnerstag, 23. Februar 2012, 16:27

Gran Torino



Zitat

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten – einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemanden – wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen. Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend...

Quelle: moviepilot.de



Ich persönlich habe mich dem Filmgenre „Drama“ noch nie nahe gefühlt, weswegen ich auch solche Filme gemieden habe. Der Grund: Im Mittelpunkt stand immer nur das Thema „Trauer“, was mich nach einiger Zeit einfach genervt hat (Bsp.: Beziehung Mann-Frau etc.).
Dennoch: Vom Film „Gran Torino“ bin ich völlig beeindruckt. Vom Anfang bis zum Ende konnte ich meine Augen vom Bildschirm nicht lassen, aber leider ist jeder Film einmal zu lassen. Wo soll ich anfangen? Starten wir mit den Schauspielern: Neben Clint Eastwood (im Film: Walt Kowalski )waren zwar keine bekannten Schauspieler vorhanden, aber dies hat dem Film in keinster Weise geschadet. Clint Eastwood hat den zu spielenden Charakter sehr gut verkörpert, ich möchte sogar meinen bis zu Perfektion verkörpert. Ein allein lebender älterer Mann, geprägtt durch seine Erfahrungen im Korea-Krieg, der dennoch einen großartigen Wandel seiner Person zulässt und erfährt. Dazu beigetragen hat eine Familie aus Südostasien, gegen die Walt eigentlich Hass hegt. Jedoch erfährt er im Laufe des Films, das er sich in die Werte und Normen geirrt hat. Er hilft sogar den Familienangehörigen aus der Patsche. Aus der Patsche? Ja, denn man sollte wissen, dass die Filmsituation in einem amerikanischen Viertel spielt, bei dem Gangs ihr Unwesen treibt. Als nun eine Gang, deren Anführer der Cousin eines Familienangehörigen der Südostasien-Familie ist, die Familie bedroht, kommt Walts Beschützerinstinkt zum Vorschein.
Nebenbei fühlt man mit der Person mit, egal in welcher Situation. Vor allem durch seine wiedergefundene Herzlichkeit freut man sich in Sitaution mit ihm mit. Einfach nur genial. Und was in diesem Film natürlich nicht fehlen durfte war der Witz. Die vorherrschende Situationskomik hat den doch so ernsten immer wieder aufgelockert. Insbesondere war das Ende des Films überraschend, aber dazu möchte ich mich nicht äußern.


Fazit: „Gran Torino“, ein Film, den man sich unbedingt anschauen sollte, egal welches Genre man bevorzugt. Neben einer sehr guten Verkörperung des Charakters, wird sich der Zuschauer auch an einem interessanten Wandel dieser Person, Situationskomik und einer Vielfalt erfreuen – ebenso wie Walt Kowalski selbst.

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293

Montag, 27. Februar 2012, 17:02

Transformers 3



Zitat

Der Kampf zwischen den USA und der UdSSR um die Eroberung des Weltraums, soll zu einer Reise in die Vergangenheit werden und die geheimnisvolle Rolle der Transformers in dieser Auseinandersetzung zeigen. Der Gegenspieler von Shia LaBeouf alias Sam Witwicky und seinen robotischen Freunden ist auch schon klar: Shockwave, ein einäugiger Roboter mit Laserkanone. Shockwave wird vielen Fans der Hasbro-Spielzeuge und der Transformers-Comics bereits ein Begriff sein. Der brutale Roboter ist zum Diktator von Cybertron, dem Heimatplaneten der lebenden Roboter, geworden, nachdem die Autobots und die Decepticons ihn wegen ihrer Reise zur Erde verlassen haben.

Quelle: moviepilot.de



Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt. So etwas habe ich lange nicht mehr gesehen. Aber fangen wir von vorne an: Die Einführung in das Geschehen ist einmal wieder gut gelungen. Interessant war auch die aufkommende Verbindung zu der ersten Mondmission der Apollo 11. Anschließend, als der Protagonist, die Transformers etc., wieder in Erscheinung traten, entwickelte sich der Film wie ein guter Thriller. Zwar war der Anfang im Vergleich – ich betone besonders „im Vergleich“! - zum restlichen Film etwas lahm, aber die vielen überraschenden Wendepunkte haben die Spannung bis zum finalen Kampf gehalten. Zudem war die Situationskomik gut gewählt und wirkte nicht einfach hereinplatzend. Insbesondere hat mir die Vielfalt der Roboter, Transformers, gefallen: Von klein bis groß, von einem Albert Einstein-Transformer bis zum Predator- Transformer, von einem luftkämpfenden bis hin zu einem bodenkämpfenden Transformer. Die Liste ist schier endlos. Ebenso war die Darstellung dieser wieder einmal ein Augenschmaus und einen Blick wert. Man hätte sogar die Schrauben zählen können, wenn man wollte. Bis zum Ende hin gab es nun immer mehr Action, was auch an dem finalen Kampf zwischen Autobots und Dicepticons lag. Und wenn ich Action meine, dann meine ich auch Action. Die Vielfalt und der Aufbau der Kämpfe ist recht gut gelungen. Was mich hier jedoch enttäuscht hat ist, dass die Geschichte in den Hintergrund fiel.


Fazit: Ein würdiger Abschluss dieser Trilogie. Neben einer ausgereiften Abwechslung erwartet der Zuschauer viele Dreh- und Wendepunkte, eine Vielfalt von Robotern und schließlich einen schon inszenierten Endkampf.

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294

Sonntag, 4. März 2012, 11:38

Knight and Day





Zitat

Tom Cruise und Cameron Diaz werden in der rasanten Actionkomödie Knight and Day als ungleiches Paar in eine Verfolgungsjagd rund um den Globus verstrickt: June Havens (Cameron Diaz) ahnt noch nichts von dem was ihr bevorsteht, als sie am Flughafen auf Roy Miller (Tom Cruise) trifft. Dieser entpuppt sich als charmanter wie tödlicher Geheimagent, der mehrere Killer sowie die Piloten an Bord des Flugzeugs erschießt und die Maschine dann kurzerhand notlandet. Nach dieser unglaublichen Erfahrung erwacht June am nächsten Morgen in ihrem Bett. Doch kurze Zeit später tauchen weitere Agenten auf, die sie schnappen und für ein Verhör mitnehmen. In einer wilden Schießerei mitten auf der Autobahn trifft sie wieder auf Roy, der sie daraufhin entführt und sie nicht mehr aus den Augen lässt. Wer ist Roy Miller wirklich und warum sind skrupellose Waffenhändler, das FBI und sogar die CIA hinter ihm her? Niemand in Knight and Day scheint das zu sein, was er vorgibt…

Quelle: moviepilot.de



Überraschung... Nein, keine Angst, denn ihr habt kein Geburtstag verpasst. Nur der Film „Knight & Day“ hat mich überrascht. Jedoch in beiden Richtungen – sowohl positiv als auch negativ.
Tom Cruise hat seine Rolle wirklich sehr gut verkörpert. Die ruhige, lockere Art, die er in Situationen zutage legt, war gut gespielt. Ebenso hat dies Witz ins Geschehen gebracht und die Situationskomik aufgepeppt, welche zum Beispiel auch durch die Betäubungen und Verabreichungsmittel gut inszeniert wurde. Was dem Film jedoch zum Verhängnis wurde, ist, dass Tom Cruise voraussehbar handelt, aber dazu später mehr. Erfreut haben mich die Actionszenen. „Knight & Day“ ist ein Film, bei dem man seine Feinde mit Waffen ausschaltet, aber dies wurde zum Glück nicht zu übertrieben dargestellt, wie es zum Beispiel in anderen Filmen der Fall ist. Dadurch ist ein guter Ausgleich zwischen Geschichte und Action vorzufinden. Lasst mich nun die vorher angedeutete „Verhängnis“ näher erklären: Das (ganze) Geschehen des Films ist leider sehr voraussehbar. Man weiß schon nach den ersten 10 Minuten, wie das Ende aussehen wird. Weiter möchte ich hier nicht ins Detail gehen, denn sonst würde ich euch nur den Inhalt verderben (für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben!). So kaum es auch keine besonderen „WOW“-Momente oder irgendwelche plötzlichen unerwarteten Wendepunkte. Zudem kam der Persönlichkeitswechsel von Cameron Diaz viel zu schnell. Man fühlte sich, als ob man in einen Zug in Berlin einsteigt und im nächsten Augenblick in München ist. Leider wurde die Situationskomik bis zum Ende des Films immer weniger, wobei diese Komik dem Film sehr gut getan hat. Ferner versuchte man einige Thriller-Elemente in den Film hinein zu integrieren, was teilweise gut gelungen ist, teilweise voll daneben ging.

Fazit: Wer seinen Tag mit einem guten, nicht zu actionreichen, im Vergleich zu anderen Filmen dieses Genres ruhigen mit Witz erfüllten Film ausklingen möchte, der sollte sich „Knight & Day“ ansehen. Für diejenigen, die mehr Action bevorzugen und dieses Beziehungs-Drum-und-Dran nicht mögen: Hände weg!

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295

Samstag, 17. März 2012, 11:17

Colombiana



Zitat

„Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.“ – Gemäß diesem Sprichwort muss sich auch Cataleya (Zoe Saldana) in Colombiana Jahre gedulden, bis sie endlich Rache nehmen kann: Als Neunjährige erlebt sie mit, wie ihre Eltern durch den kolumbianischen Drogenboss Don Luis (Beto Benites) und seine Schergen brutal und kaltblütig erschossen werden. Cataleya gelingt die Flucht und sie findet Unterschlupf bei ihrem Onkel Emilio (Cliff Curtis) im fernen Chicago. Beseelt vom Gedanken der Rache lässt sich Cataleya von ihrem Onkel zur perfekten Tötungsmaschine ausbilden, um so gerüstet das Todesurteil an Don Luis und Konsorten zu vollstrecken. Erschwert wird ihre Mission allerdings durch den Umstand, dass Don Luis aufgrund eines Abkommens mit der CIA deren Schutz genießt, das FBI die Jagd auf Cataleya aufgenommen hat und Cataleyas Freund Danny (Michael Vartan) keine Ahnung von ihrer wahren Identität und ihren Unternehmungen hat.

Quelle: moviepilot.de




Einen so unausgeglichenen Film habe ich sehr lange nicht mehr gesehene. Dies, was man man vom Anfang erwartet und erhofft hat, wurde bis zum Ende langweiliger und der Wunsch der Aufklärung wurde nicht erfüllt. Aber lasst uns von ganz vorne beginnen: Der Anfang des Films hat eine sehr guten Actionfilm mit Thrillerelementen versprochen. Insbesondere wollte man wissen, was auf dieser kleinen Karte für Informationen gespeichert waren. Auch die plötzliche Überraschung der Person Katayela und deren anschließenden gut inszenierten Hetzjagd hat mich in den Bann gezogen. Zum Glück setzten sich die taktisch erfolgreichen und gut durchdachten Szenen, die das Einbrechen und wieder Entkommen aus einem Gebäude zeigten, im Film fort (15 Jahre später). Durch die gute Schauspielerin und deren Verkörperung in Katayela kamen diese Szenen besonders gut herüber. Und Ende! Dies war es schon mit den positiven Eigenschaften des Films. Leider! Was hat mich also enttäuscht. Erstens die Hintergrundgeschichte. Während des gesamten Filmes erfährt man nichts über den anscheinend wertvollen Inhalt der Karte und deren vermeintlichen Folgen. Ansonsten konnte sich der Zuschauer nur an zwei Hetzjagden erfreuen, welche zwar gut inszeniert wurden, aber den ganze Film ausmachen. Nach Abschluss der zweiten Hetzjagd kam das Ende so überraschend, als stellte man sich vor, dass nach jedem Wimpernschlag 10 Minuten des Films plötzlich vorüber waren. Innerhalb von 20-25 Minuten wurde der Film mit kurzen Szenen ruckzuck beendet und der ganze Charme vom Anfang des Films und der Spannung war wie verflogen. Wieso man die Polizei hineingebracht hat, welche kaum spannungssteigernd war und der Geschichte keinen besseren Verlauf gegönnt hat, verstehe ich auch nicht. Zudem kam der Wandel der Person von der kleinen, jungen K. Zur Killer-K. Sehr schnell. Dieser Wandel startete und endete mit de Satz: "Ich will eine Killer werden".

Fazit: Man stelle sich den Ablauf des Films wie folgt vor: Spannung, man möchte wissen, was auf der Karte beinhaltet ist --> Hetzjagd --> Hetzjagd (kurz) --> Hetzjagd --> plötzliches Ende. Der Film hätte sehr gut werden können, wäre doch nur die Geschichte mehr in den Hintergrund gerückt worden und ein Ausgleich zwischen diesen Hetzjagd geschaffen worden. So bleibt nur zu sagen: Wer sich den Film anschaut, dann bitte nur die erste Hälfte des Films.

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296

Sonntag, 18. März 2012, 12:46

Shaolin



Zitat

China wird in Unruhen gestürzt, als rivalisierende Warlords ihr Macht vergrößern wollen, indem sie über benachbarte Länder herfallen. Angetrieben von seinem Erfolg, verspottet der junge und arrogante Hao Jie einen besiegten Shaolin-Master. Doch Hochmut kommt vor dem Fall. Als seine eigene Familie ausgelöscht wird, ist Hao gezwungen, sich bei den Shaolin-Mönchen zu verstecken. Gemeinsam entwickeln sie einen gewagten Plan, um der leidenden Bevölkerung zu helfen und gegen die Warlords zu kämpfen.

Quelle: moviepilot.de



Ich muss zugeben, dass ich mir den Film nur aufgrund des Mitwirkens von Jackie Chan ausgeliehen habe. Jedoch hat dieser Film bewiesen, dass ich dies gar nicht hätte tun müssen. Obwohl Jackie Chan erst nach 45 Minuten einen Auftritt hatte und seine Auftritte insgesamt sehr kurz gehalten hatte, gehört der Film nun zu meinen Favoriten. Wieso also? Über den gesamten Film ist eine emotionale und lehrreiche Geschichte gespannt worden. So wird dies durch die, wie im Titel schon erwähnten Shaolin und der Eltern-Kind-Beziehung verursacht. Dazu trögt auch noch der Wandel von Hao Jie bei, zu dem ich später noch einmal kommen. Weiterhin ist am Anfang eine tiefgründigere Geschichte als im weiteren Verlauf des Films zu erkennen, da man zu Beginn die diplomatisch- und politisch-taktischen Gründe, Pläne und Beziehungen erfährt. Dass sich dies nun gewandelt hat, finde ich ganz und gar nicht verehrend für den Film, denn so entwickelte sich der Charme vor allem aus. Ferner hat mich die Darstellung des Lebens der Shaolin beeindruckt und gefesselt. Neben der Geschichte haben mir die Kampfszenen, die typisch für die Shaolin sind, gut gefallen. Es waren keine zu übertriebenen Kampfszenen vorhanden, bei denen das Blut bis zum nächsten Kontinent spritzt, sondern abwechslungsreiche, spannende und gut inszenierte Szenen vorhanden. Weiterhin wurden die Schauspieler gut ausgewählt, welche auch die vielen verschiedenen Charaktere verkörperten. So hat mich der Wandel von Hao Jie sehr gefallen, da dieser einerseits nicht zu schnell, andererseits nicht zu langsam geschah, sprich dieser war sehr ausgeglichen.

Fazit: "Shaolin" ist ein Film, bei dem die emotionale und sehr lehrreiche Geschichte "Vorherrschaft" hat. Abwechslung bringen die gut inszenierten und gut durchdachten Kampfszenen sowie die Darstellung des Lebens der Shaolin. Sehr beeindruckend ist auch der Wandel von Hao Jie, der sich im Verlauf nun für Gerechtigkeit einsetzt. Abschließend bleibt mir nur noch zu schreiben: Unbedingt ansehen! "Gelobt sei Buddha".

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Sonntag, 1. April 2012, 16:27

Warrior



Zitat

Da ist zum einen Brendan (Joel Edgerton). Der liebende Familienvater und Sportlehrer ist gezwungen, seine frühere MMA-Karriere wiederaufzunehmen, um für seine Familie sorgen zu können. Der Vorzeigeehemann hat allerdings keine sonderlich vorzeigbare Vergangenheit. Dies ist vor allem seinem Vater Paddy (Nick Nolte) geschuldet, der einst ein cholerischer Alkoholiker war, unter dem seine Frau und seine beiden Söhne Paddy und Tommy (Tom Hardy) stark zu leiden hatten. Das hindert den Irakkriegsveteranen Tommy nicht daran, sich von seinem nun reuigen Vater trainieren zu lassen, als er aus dem Irak zurückkommt. Er ist voller ungezügelter Wut auf alles und jeden, was sich recht nachdrücklich im Ring zeigt, wo er seine Gegner förmlich zermalmt. Bei dem finalen Turnier werden sich ihre Wege kreuzen.

Quelle: moviepilot.de



Wie pflegten unsere Eltern immer zu sagen? „Gewalt ist keine Lösung!“ Aber der Film beweist, dass Gewalt doch die beste Lösung sein kann. Dazu aber später mehr. Der Film „Warrior“ weist viele Geschichten auf, welche miteinander verknüpft sind und erst im Laufe der Handlung aufgezeigt werden. So gibt es viele Wende- und Überraschungsmomente, die die Spannung des Films halten. Nebenbei findet sich eine realistische Situation Brendans vor: Er tut alles für seine Familie und geht bis an die Grenzen, auch wenn es für ihn selbst Gefahr geben wird. Dessen Bruder, Tommy, und seine Persönlichkeit wurde interessant inszeniert. Der Grund: Tommy ist eine undurchschaubare Person, bei der erst später aufgedeckt wird, wieso er so ist wie er ist und warum er so handelt. Dadurch wird der Zuschauer bis zum Schluss an den Film gefesselt. Vor allem haben mir die Kämpfe gut gefallen, die gut zur Schau gebracht wurden. Zum Glück waren diese nicht zu brutal, denn dies hätte nur den ganzen Film ruiniert. Dass die Kämpfe am Ende ihren Höhepunkt hatten macht rein gar nichts, denn der vorige Verlauf der Handlung und auch der fortlaufende Verlauf hat sehr an den Film gefesselt.

Fazit: Eine emotionale und tiefgründige Geschichte, bei der zwei Brüder erst durch das am Anfang vermeintlich aussehende sinnlose Kämpfen, welches eine sehr große Bedeutung im Film hat, wieder zusammenfinden. Vor allem die Überraschungsmomente und undurchschaubaren Situation halten die Spannung aufrecht. Absolut zu empfehlen!

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298

Donnerstag, 5. April 2012, 17:11

Krieg der Götter




Zitat

Die Handlung von Krieg der Götter 3D ist in der griechischen Mythologie angesiedelt und dreht sich um König Hyperion (Mickey Rourke), der in den Besitz eines mächtigen, aus dem Besitz des Kriegsgotts Ares stammenden Bogens kommen will. Der größenwahnsinnige König plant mit der Waffe die Titanen zu befreien, die einst von den griechischen Göttern besiegt und im Berg Tartaros eingesperrt wurden. Diese dürsten nach Rache und würden bei ihrer Befreieung nicht nur das Ende der Götter, sondern auch der Menschheit einleuten. Da den Göttern aufgrund eines Gesetzes, das es ihnen verbietet, in menschliche Konflikte einzugreifen, die Hände gebunden sind, liegt das Schicksal von Menschheit und Olymp in den Händen eines Helden: Theseus (Henry Cavill).

Quelle: moviepilot.de



Seitdem sich der Film "300" als sehr erfolgreich herausgestellt hat, steht folgendes auf vielen Covers oder Plakaten: "Von den Machern von 300". Damit will man ganz einfach die Zuschauer dazu animieren, sich den neuen Film anzuschauen. Hat dieser kleine Werbezug überhaupt große Bedeutung für den entsprechenden Film? Nein! Genauso war es auch der Fall bei "Krieg der Götter". Zwar war der Einfluss von den Machern von "300" schon zu erkennen, jedoch werden diejenigen, die den Film gesehen haben, nur enttäuscht sein. Einerseits fanden sich überwiegend nur Wiederholungen vor, andererseits wurden die, ich nenne es einmal Fähigkeiten der Produzenten in Vergleich zu 300 gar nicht völlig genutzt. So konnte auch die Grundlage Götter-Titanen dies nicht wettmachen, denn das mögliche Potential wurde nicht ausgenutzt. Man fragt sich einfach nur: Wo ist die Mythologie? Wo waren eventuell andere mythologisch Figuren? Oder gar Hades? Nebenbei war der Kampf im Tunnel nur ein reinstes unüberblickbares Durcheinander und Abschlachten. Vor allem diese Szene hat an die Situation in "300" stark erinnert. Weiterhin verfolgt der Film keine interessante Geschichte. Ebenso hat dieses sinnlose Herumgerenne (Wo sollen wir hin? Ok, dann gehen wir dorthin.) mit nur einem einzigen Ziel ohne große Abwechslung und Überraschung genervt. Zum Schluss des Films hat mich der Kampf Götter gegen Titanen umso mehr überrascht, da es dem Niveau der Macher entsprach und sehr gut inszeniert wurde. Zwar hätte man diesen nicht so brutal darstellen müssen, aber hätte man mehr Szenen davon im Film zu Gesicht bekommen, dann wäre "Kireg der Götter" sehr sehenswert gewesen. Hätte man doch das Ende, sprich die Befreiung der Titanen nur weiter in die Mitte gezogen!


Fazit: An das Niveau von "300" kommt der Film nicht heran, an andere Filme mit dem Bezug zu Götter-Titanen auch nicht und zu Historienfilmen wie "Troja" erst recht nicht. Ein weiterer Film, der sein Potential nicht ausnutzt und von Anfang bis Ende (außer in den letzten 5 Minuten) nur enttäuscht.

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Orihalcon Donnerschuppe Orihalcon Orihalcon Morgentau

299

Samstag, 7. April 2012, 18:09

Wolfman



Zitat

England, 1891: Lawrence Talbot (Benicio del Toro) kehrt in seine Heimat Blackmoor zurück, um bei der Suche nach seinem verschwundenen Bruder zu helfen. Schon seit längerer Zeit verschwinden die Dorfbewohner auf mysteriöse Art und Weise, nur um kurz darauf entstellt und völlig zerfleischt wieder aufzutauchen. Es kursieren Gerüchte um einen uralten Fluch, der Menschen bei Vollmond in blutrünstige, mörderische Wölfe verwandelt. So kann auch nur noch die verstümmelte Leiche von Lawrences Bruder geborgen werden. Entgegen den entsprechenden Warnungen seines Vaters (Anthony Hopkins), das Haus nicht bei Vollmond zu verlassen, will Lawrence eine Sippe von Zigeunern zu den seltsamen Vorkommnissen befragen, deren Medaillon er in den Habseligkeiten seines Bruders entdeckt hatte. Dort angekommen wird das Lager von einem unidentifizierbaren, animalischen Wesen attackiert, das Lawrence am Hals beißt.

Quelle: moviepilot.de



... und drei mal ENDLICH! Nein, Deutschland ist (noch) kein Olympiasieger. Nachdem ich den Film "Wolfman" gesehen habe, ist mir nur noch das Wort "endlich" eingefallen. Wieso? Nach sehr langer Zeit haben es Produzenten wieder geschafft das Thema des Werwolfs ernst zu nehmen und auch gelungerweise darzustellen. Vor allem die Amosphäre war passend zum Thema gewählt: düster und schaurig. Dies trägt dazu bei, dass man entsprechende Überraschungs- und eventuelle Grusel/Schreckmomente einbringen kann, was auch teilweise genutzt wurde. Zudem wurde die damalige Situation in Bezug auf Hintergrundgeschichte und Emotionen (Angst und Trauer) gut wiedergespiegelt. Dadurch konnte man sich in die damalige Situation und auch in die Personen hineinversetzen, was mir persönlich gefallen hat. Neben den positiven Aspekten gibt es leider auch Negative: Die Geschichte wurde im allgemeinen sehr flach gehalten und bot keine Wende- und Überraschungsmomente für den Zuschauer. Man hätte sich hierbei auf jeden Fall mehr einfallen lassen. Ebenso wurden die Szenen in Hinblick auf die Werwolfsattacken sehr brual gehalten. Jedoch blieben die Produzenten hierbei ihrem Motto – realistsich wie möglich – getreu.

Fazit: Ihr mögt diese ganzen schrecklichen und langweiligen Mensch-Werwolf und Mensch-Vampir Bzeiehung aus "Twilight" etc. nicht? Dann seid ihr genau hier richtig und solltet bei diesem Film zugreifen. Euch erwartet eine sehr realistische Darstellung der damaligen Situation (wenn es Werwölfe gegeben hätte (wer weiß....)). An der Geschichte hätte man noch etwas werkeln können.

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Orihalcon Donnerschuppe Orihalcon Orihalcon Morgentau

300

Montag, 16. April 2012, 17:32

Robin Hood (2010)




Zitat

Wir befinden uns im England des 12. Jahrhunderts und Sir Robin von Loxley (Russell Crowe) kehrt zurück in sein Dorf im Norden von England, nachdem er im Dritten Kreuzzug gekämpft hat. Dort angekommen bemerkt er die Unterdrückung, die der neue Sheriff von Nottingham (Matthew Macfadyen) über das Dorf ausübt. Mithilfe seines Intellekts und seiner militärischen Ausbildung will Sir Robin den Dorfbewohnern zurückgeben, was ihnen gehört und ganz nebenbei noch das Herz der schönen Lady Marion (Cate Blanchett) gewinnen.

Quelle: moviepilot.de



Robin Hood – So einen langwierigen und sich lang hinziehenden Film habe ich lange nicht mehr gesehen. Zudem gehörte dieser Film zu denjenigen, bei denen ich erfreut war, das Ende zu erblicken. Zwar hat der Anfang des Films in Bezug auf Belagerung und dem Plan, den englischen König zu stürzen, viel versprochen, aber dies wurde bis zum Ende von Robin Hood nicht erfüllt. Leider, denn man hätte wirklich sehr viel aus dem Thema machen können und mehr auf die politischen etc. Bereiche gehen können und so mehr Tiefe hineinbringen. Was uns erwartet, ist, nach dem Rückzug aus Frankreich, eine langweilige, langwierige und nicht zum Thema Robin Hood passende Liebesgeschichte mit ein paar Feiern in Nottingham. Ich meine, wir kennen Robin Hood als Person, der den Schwachen und Armen hilft. Vor allem dies wurde nur in einer einzigen Szene nur kurz festgehalten bzw. erwähnt. Einfach nur traurig! Dass nun das Ende im Vergleich zum Rest des Films wieder ansehenswert sein würde, war wohl vorauszusehen, denn nach diesem Schema scheinen heutzutage viele Filme aufgebaut zu sein. Dennoch: Ich hätte auch hier mehr erwartet. Den Norden Englands durch eine einzelne Ansprache, die zwar gut gesprochen wurde, zu vereinen, war schon etwas anspruchslos. In Bezug auf die allgemeinen Situationen der Protagonisten hätte man diese viel weiter ausführen können: Einerseits den Konflikt durch den neuen König, andererseits den Konflikt den Norden mit den Süden zu vereinen. Vor allem wurde der Ablauf des Geschehens außer Acht gelassen. Und noch einmal: traurig und schade.

Fazit: Auch hier ist wieder der Schriftzug „Von den Machern von“ einfach nur ein Hoffnungsträger, dem Films zum gewünschten Verkaufserfolg zu verhelfen. Wer hier ein typischen Robin Hood-Film erwartet, wird sehr enttäuscht sein. Der Grund: Es fehlt einfach viel zu viel (siehe Text oben).

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