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CiferCross

Homunculus

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Montag, 15. Juni 2009, 21:47

Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
Buchverfilmung
USA, D, E, F 2006



Story:
Paris, der 17. Juli 1738: In einem modrigen Fischmarkt wird Jean-Baptiste Grenouille geboren. Seine Mutter denkt voller Verzweiflung, dass er eine Totgeburt, überlasst ihn seinem Schicksal und lässt ihn liegen. Als er jedoch zu schreien beginnt, werdne die umherirrenden Bürger aufmerksam und klagen die Mutter wegen veruschten Kindsmordes an. Sie wird wenig später durch den Strang hingerichtet, während Grenouille zu Madame Gaillard kommt, eine Frau, die Kinder gegen Bezahlung aufnimmt. Bereits im Säuglingsalter kommt er den anderen Kindern verdächtig vor und als sich einer von ihnen Grenouille nähert, nimmt er dessen Zeigefinger und schnuppert daran. Die Kinder schließen den Plan, ihn zu ersticken, doch Madame Gaillard kommt ihnen zu vor und beendet den versuchten Mord. Nach einigen Jahren nimmt Grenouille seine Umgebung nur noch durch seinen Geruchssinn wahr, denn dies ist seine besondere Fähigkeit. Er ist in der Lage, Dürfte verschiedenster Art und Herkunft zu orten und zu speichern.
Als er das dreizehnte Lebensjahr erreichte, wurde Grenouille Arbeiter beim Gerber Grimal. Als er in dessen Gewerkschaft aufstieg, schickte ihn Grimal in die Stadt, um Waren auszuliefern. Dort begegnete ihm eine Vielzahl von unterschiedlichen Düften, doch ein Duft war ihm besonders willkommen und das war der unübertreffliche und süße Duft eines rothaarigen Mädchens. Er verfolgte sie, überfiel sie und erstickte sie mit seinen eigenen Händen. Nach dem ersten Mord in seinem Leben beschnüffelte er das tote Mädchen intensiv und prägte sich ihren Geruch ein.
Später traf Grenouille auf den Parfümeur Guiseppe Baldini, der jedoch nicht mehr soviel Erfolg genießte wie vor vielen Jahren zuvor. Er versuchte ein neues und vortreffliches Parfum namens "Amor und Psyche" zu kopieren, hatte jedoch große Schwierigkeiten, die genaue Zusammensetzung des Parfums zu ermitteln. Doch Grenouille bewies eine tatkräftige Nase und konnte Baldini nicht nur die exakte Kombination von Düften nennen, die für "Amor und Psyche" erforderlich war, sondern er war ebenfalls in der Lage, das Parfum ohne Messinstrumente nachzubrauen und die Formel sogar zu verbessern. Baldini glaubte Grenouille jedoch nicht und schickte ihn fort. Als er das Parfum jedoch ausprobiert, wird er von einer stillen Euphorie gesegnet, die er zuvor noch niemals gefühlt hatte. Daraufhin stellte er Grenouille ein, damit er für ihn Parfums kreieren konnte. Zwar lernte er von Baldini allerhand Techniken wie die Destillation, aber er musste stets an den süßen Geruch des Mädchens denken und versuchte, selbst die banalsten Dinge wie Kupfer usw. zu destillieren, scheiterte dabei jeoch. Baldini erklärte Grenouille, nachdem dieser erkrankte, von der Stadt Grasse und von der Technik der Enfleurage. Baldini würde Grenouille mit einem Gesellenbrief gehen lassen, wenn er dafür 100 Duftformeln zum Austausch bringen würde. Nachdem Grenouille ging, stürzte Baldinis Haus ein und fiel in die Seine.
Grenouille entdeckte auf dem Weg nach Grasse den Plomb du Cantal, einen Berg im Zentralmasssiv Frankreichs, und eine Höhle, wo er sich zum ersten Mal in seinem Leben richtig wohl fühlte. Er lebte dort 7 Jahre lang und erkannte eines Tages, dass er keinen eigenen Geruch besitzt.

...wer wissen will, wie's weitergeht, der schaut sich den Film an. Andernfalls: Link

Kritik:
Der Film ist eine sehr schöne Verfilmung des gleichnamigen Buches von Patrick Süskind. Die düstere Atmosphäre, die in den modrigen Straßen von Paris herrschte, die tote Darstellung der Requisiten und die Handlung des Films sind meiner Meinung nach sehr gut. Ich finde, dass viele relevanten Elemente des Buches mitberücksichtigt wurden. So erfährt man anfangs von Grenouilles Geburt, von seinem Werdegang und der Entwicklung seiner olfaktorischen Wahrnehmung, die ein zentrales Objekt des Buches ist. Die Darstellung des Jean-Baptiste Grenouille finde ich insgeheim recht gut, jedoch denke ich, dass er im Buch etwas brutaler und unmenschlicher vorging als im Film. Manchmal hatte ich das Gefühl, er würde eine Beziehung mit seinem Opfer, dem rothaarigen Mädchen, dass Mirabellen verkaufte, durchaus für möglich halten. Dabei ist er DER Anti-Held überhaupt. Das fand ich schon komisch.

Fazit:

Wer das Buch gelesen hat, der sollte sich den Film mal antun. Eine schöne, triste Darstellung eines dunklen Ortes, dass doch voller schöner Gerüche ist. Mir hat's eigentlich ganz gut gefallen!

CiferCross

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Mittwoch, 17. Juni 2009, 16:11

Schindlers Liste
Spielfilm
USA 1993




Story:

Die Nationalsozialisten deportieren polnische Juden in Ghettos und registieren sie, wenn sie aus den Zügen steigen. In dieser Zeit kommt der bislang erfolglose, deutsche Geschäftsmann Oskar Schindler nach Krakau. Er ist NSDAP-Mitglied und mit dem SS- und Polizeichef Julian Scherner befreundet, sodass er kaum Aufsehen unter den SS-Beamten erregt und schnell ihren Respekt verdient. Mithilfe jüdischer Zwangsarbeiter aus Polen möchte Schindler ein Unternehmen gründen, mit dem er Güter für die Nazis produzieren lässt.
Um an genügend Geld zu kommen, trifft Schindler mit dem Juden Itzhak Stern, der Beauftragter des lokalen Judenrats ist, eine Vereinbarung, dass sich dieser mit den jüdischen Geschäften in Verbindung setzt und so Geld anschafft. Als Gegenleistung würden die Juden einen Teil der von Schindler produzierten Emaillen bekommen. Da die Geschäftswelt der Juden nur im Untergrund stattfinden kann, ist diese Vereinbarung ohne gesetzliche Gültigkeit getroffen worden, da kein Gericht im Nazi-Regime bereit wäre, ihnen eine entsprechende Gültigkeit gutzuheißen.
Nachdem Schindler sein Geld erhielt, begann er umgehend mit der Gründung seiner Emaillenfabrik. Die Zwangsarbeite nimmt er aus den Ghettos und stuft sie als "kriegswichtige Arbeiter" ein, damit sie vor den Verhaftungen der Gestapo keine Angst haben müssen. Jeder Jude, der als "kriegswichtig" eingestuft wurde, erhielt einen Blauschein. Itzhak Stern schmiedet einen Plan und versucht, möglichst viele Juden aus den Fängen des Ghettos zu befreien. Schindler merkt vorerst nichts davon, unternahm jedoch auch nichts, als er davon erfuhr.
Unterdessen geht unter der Gesellschaft der Juden ein Gerücht umher, welches sich später als pure und grausame Wahrheit herausstellte. Angeblich sollen alle Juden, die keinen Blauschein erhalten, in sogenannten Vernichtungslagern getötet werden. Doch sie alle wollen dies nicht wahrhaben, da sie nicht glauben, dass die Nazis ihre eigene "Arbeistkraft" vernichten würden.
Später taucht Amon Göth aus, ein SS-Offizier, und inspiziert die Erichtung des neuen Konzentrationslagers Plaszow. Dabei fungiert er als Sadist und Unmensch, da er eine jüdische Ingenieurin, die wegen eines falsch angelegten Fundaments klagte, ohne Reue tötet und dann ihren Wünschen Folge leistete. Zudem besitzt Göth erheblichen Einfluss auf die Krakauer Ghettos und lässt sie später räumen, um alle dort befindlichen Juden zu deportieren. Schindler selbst konnte Göth mithilfe von Bestechungsgeldern dazu bringen, seine eigenen Arbeiter zu verschonen. Göth ist dagegen, nimmt die Bitte Schindlers jedoch widerwillig an.

Weiter geht's hier: Link

Kritik:
Mit einem einzigen Wort: Genial! Der Film von Steven Spielberg überzeugt von der ersten Minute an und ist noch dazu künstlerisch inszeniert worden. Der gesamte Film ist in Schwarzweiß dargestellt worden, nur ein paar winzige Dinge sind farbig. das berühmteste Beispiel ist das rotbekleidete Mädchen, welches Schindler begegnet. Sie steht symbolisch für seinen eigenen Wandel von Profitinteresse zur Menschlichkeit und Empathie. Nachdem sie gestorben war und für die Leichenverbrennung angeschafft wurde, spürte Schindler eine wahre Schwere in seinem Herzen. Das war eine sehr ergreifende Symbolik, die ich sehr zu schätzen weiß.
Der Verzicht auf Spezialeffekte und künstliche Kullisen war eine der besten Ideen, die Spielberg hatte, obwohl man von ihm gerade das kannte, wenn man sich nur Jurassic Park ansieht. Jeder historisch relevante Ort wie Auschwitz oder Krakau wurde hervorragend in Geltung gebracht und überzeugte sofort. Der Epilog war besonders schön, indem die heutigen Schindlerjuden und die Darsteller des Films je einen Stein an Schindlers Grab in Israel legten und am Ende sogar eine Rose dargelegt wurde. Eine Inszinierung wie bei Schindlers Liste ist in Hollywood einzigarig!

Fazit:
Wer sich den Film noch nicht angesehen hat, der sollte schnell zur nächsten Videothek laufen und gucken! Super Darstellung, ergreifende Charaktere, authentische Kulissen und ein besonderes Beispiel für das dunkelste Kapitel unserer Geschichte. Es verdient locker 5 Sterne!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CiferCross« (17. Juni 2009, 16:30)


18

Mittwoch, 17. Juni 2009, 19:27

South Park: Imaginationland - Director's Cut
Komödie
USA 2008
FSK 16



Story:

Zitat

Die Türen zur Fantasie sind weit geöffnet, und die Jungs aus South Park werden in ein magisches Reich "befördert". Dort steht ihnen ihre größte Odysee bevor. Stand, Kyle und Butters tauchen gerade in dem Moment im Fantasieland auf, als Terroristen einen Anschlag planen, bei dem alle bösen Charaktere, die man sich nur vorstellen kann, freigelassen werden. Als die Welt der Fantasie zunehmend außer Kontrolle gerät, plant die Regierung, dem Chaos ein Ende zu setzen und das Fantasieland mit Atomwaffen anzugreifen ...
Quelle: Wog.ch

Fazit:

Wer die Serie liebt kommt ja ohnehin nicht um diesen Film rum, aber auch Filmfans sollten einen Blick riskieren, immerhin sorgen die Gastauftritte von vielen Filmcharakteren, wie Luke Skywalker, dem Predator oder auch Popeye immer wieder für ein Lacher. Besonders gelungen ist die musikalische Untermalung, welche sich aus den bekanntesten Kultmusiken der Filmindustrie zusammensetzt. South Park Fans kommen vor allem dank des teilweise abstoßenden Humor auf ihre Kosten, der ja typisch für die Serie ist. Bei South Park gilt, entweder man liebt es oder man hasst es! Unterhaltsam ist der Film alle mal.

Dieser Film besitzt alles was South Park ausmacht: Einen derben Humor und eine kranke Story!

CiferCross

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19

Freitag, 19. Juni 2009, 21:07

Edward mit den Scherenhänden (orig. Edward Scissorhands)
Tragikomödie
USA 1990




Story:

Eine alte Frau erzählt in einer kalten Winternacht ihrer Enkelin eine Geschichte über ein Wesen, das in seiner Form einzigartig war.
Die Avon-Beraterin Peg besucht ein einsames Schloss und findet auf dem Dachboden ein hockendes Wesen, dass sich später als Edward vorstellt. Es handelt sich bei ihm um ein künstlich erzeugtes Wesen (vergleichbar mit einer Art Homunculus), das sowohl ein Gehirn, als auch ein Herz und Eingeweide besitzt, doch das Einzige, was ihm noch fehlt, sind Hände. Diese sollte er vor einiger Zeit von seinem Erfinder bekommen, doch kurz, bevor er ihm die neuen Hände geben konnte, verstarb dieser aufgrund von Altersschwäche.
Peg bringt ihn zu sich nach Hause, um ihn mithilfe von Kosmetika zu schminken, da sein Gesicht sowhl blass als auch narbig erscheint. Dort verliebt sich dieser jedoch in ihre Nichte Kim, welche nach einiger Zeit der Unentschlossenheit auch anfängt, ihn nach und nach zu mögen. Kims Freunden jedoch passt Edward überhaupt nicht. Zuvor war er jedoch beliebt, da er mithilfe seiner Scherenhände in der Lage war, kunstvolle Heckenfiguren und Frisuren zu zaubern.
Doch nach einem von Kims Freunden geplanten Einbruch wird Edward dafür verantwortlich gemacht. Und es dauert nicht lange, da sich die gesamte Stadt gegen ihn verschwört und er am Ende der Liebe wegen eine Entscheidung trifft...

Kritik:
Edward Scissorhands ist ein schöner Film aus dem Kopf Tim Burtons, dessen Werke ich ohnehin sehr schätze. Zwar fand ich ihn anfangs irgendwie langweilig, aber diese modernere Darstellung des schon bekannten Schemas "Die Schöne und das Biest" war allemal ein Hingucker wert. Johnny Depp als Edward macht eine sehr gute Figur und kann die Rolle eines Homunculus wunderbar zur Schau stellen. Da ist es kein Wunder, dass Tim Burton ihn für zukünftige Filme in Erwägung zog.
Die Musik von Danny Elfman ist gut anzuhören, jedoch finde ich sie ein wenig zu sehr an Nightmare before Christmas erinnernd.

Fazit:
Jeder Tim Burton-Fan darf sich diesen Film nicht entgehen lassen. Besonders die Szene, als Edward seinen Schöpfer, seinen Vater, verlor, war äußerst rührend. Eine hübsch komponierte Zusammenstellung eines leicht exzentrischen, aber dennoch geliebten Produzenten. :)

20

Freitag, 19. Juni 2009, 21:58

Crows Zero
Mangaverfilmung
J 2007
FSK 18



Story:

Zitat

An der Suzuran Boy’s High School gibt es offensichtlich nie Unterricht, hier geht es nur darum, wer der Herrscher über Suzuran ist. Der so brutale wie gerissene Tamao Serizawa, Gang-Leader und Herrscher über Suzuran, wird von allen gefürchtet – bis ihn eines Tages ein neuer Schüler herausfordert. Was Serizawa nicht weiß: Sein neuer Gegner Genji ist der Sohn eines Yakuza-Bosses – und um Vaters Erbe antreten zu können, muss er diese härteste aller High Schools Japans erobern. Dass er das mit allen Mitteln versucht, ist so unabdingbar wie, dass aus einer läppischen Schulhofprügelei ein wilder, wahnsinniger Krieg entbrennt...
Quelle: Filmstarts.de

Fazit:

Eins mal vorweg, ich kenne den Manga nicht, daher kann ich nicht sagen ob es sich hierbei um eine gelungene Verfilmung handelt, aber was ich sagen kann ist, dass mir der Film außgesprochen gut gefallen hat, was vor allem an der guten Mischung der verschiedenen Genres liegt. Man bekommt coole Typen, harte Action, ein wenig Drama und Humor zusehen. Aber auch Themen wie Liebe und Freundschaft haben Einzug in diesen Film gefunden. Die Story und das Setting sind angenehm unverbraucht und auch wenn man sich denken kann wie das Ganze ausgeht, so macht es dennoch Spaß zu zusehen. Der Soundtrack ist teilweise für westlich geprägte Ohren gewöhnungsbedürftig (ganz besonders der erste Track), aber zu verkraften, wobei man sagen muss, dass ein oder zwei Tracks echt cool sind.

Es mag zwar etwas pauschal klingen, aber der Film hat einfach Style, wenn man das mal so sagen darf, was vor allem an der Manga-Atmosphäre liegt, die gut durch das Charakterdesign wiedergespiegelt wird.
Was mir auch gut gefällt ist, dass sich die Gewalt in Grenzen hält und man keineswegs abartiges zusehen kriegt oder besonders übertriebene Kämpfe, wenn man mal von der Ausdauer der Kämpfer absieht ;)
Das Einzige was etwas negativ auffällt ist der Umstand, dass man bei Kämpfen mit mehreren Gegner leicht mal die Übersicht verliert, wer wer ist.

Ich denke, dass der Untertitel "Fight Club" meets "The Warriors" sehr zutreffend ist und man daher Fans dieser Streifen "Crows Zero" nur wärmstens empfehlen kann, alle Anderen sollten dem Film zumindest ein Chance geben.
Wer auf japanische Filme steht ist mit diesem Werk bestens versorgt :D

21

Freitag, 19. Juni 2009, 23:05

Das Ding aus einer anderen Welt
Horror/Splatter
USA 1982
FSK 18 / uncut (indiziert)



Story:

Zitat

Irgendwo in der Antarktis versuchen zwei panische Norweger einen entlaufenen Schlittenhund zu töten. Als sie auf die amerikanische Basis stoßen, kommt einer von ihnen bei einer Explosion ums Leben, der andere wird von einem der Männer aus der Station erschossen weil er nicht aufhört, wild um sich zu ballern. Ahnungslos nimmt die Mannschaft das Tier bei sich auf, ohne zu wissen, dass sich in dessen Innersten eine äußerst gefährliche, außerirdische Lebensform verbirgt, die in der Lage ist, die Gestalt jedes Lebewesens anzunehmen! Leider ist es sehr schwer heraus zu finden, wer bereits infiziert ist und wer nicht. Und so mutiert einer nach dem anderen zu diesem grauenvollen DING! Jeder kann der nächste sein, und jeden kann es treffen! Verzweifelt und voller Misstrauen kämpfen die Männer ums nackte Überleben.
Quelle: die-besten-horrorfilme.de

Fazit:

Ein weiterer Kultfilm, der das schafft, wovon viele moderne Horrorfilme nur träumen können und zwar eine hochspannende Atmosphäre zu erzeugen und noch deftige Splatterszenen zu servieren. Die Story mag ausgelutscht klingen, doch muss man bedenken das der Film von 1982 ist und er somit einer der Vorreiter für solche Storys war.
Besonders beeindruckend ist die Trickkunst, von der vor allem die Splattereffekte profitieren, auch hier muss man sich darüber im klaren sein, dass der Film 27 Jahre auf dem Buckel hat und das man davon in Sachen Blut und Gore kaum was merkt, zumindest nicht wenn man die Uncut-Fassung gesehen hat.

Auch bei diesem Film stimmt wiedermal die Mischung, denn während der Streifen zu Beginn allein von seiner unheilvollen Atmosphäre lebt, so kommen vorallem Splatterfans gegen Ende und auch ein paar Mal in der Mitte des Films auf ihre Kosten, sodass man sagen kann, dass kein Freund von Horror oder Splatter diesen Kultfilm verpasst haben sollte.

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22

Samstag, 20. Juni 2009, 09:21

My Super Ex-Girlfriend
Komödie
USA 2006


Story:

Zitat

Matt (Luke Wilson) kann die Anhänglichkeit seiner Freundin Jenny (Uma Thurman) nicht länger ertragen und verlässt sie. Doch da hat er die Rechnung ohne die schöne Blonde gemacht. Denn erst jetzt stellt er fest, dass Jenny tatsächlich die menschliche Geheimidentät der Superheldin G-Girl ist. Die findet es alles andere als lustig, fallen gelassen worden zu sein, und setzt sämtliche Supertricks ein, um Matt die Hölle heiss zu machen.
Quelle: www.wog.ch

Kritik:

Ich bin zwar kein besonders grosser fan von uma thurman, aber die wirklich schon halb psychopathisch wirkende, verbitterte Ex bringt sie einfach fabelhaft rüber... Luke Wilson fand ich aber sehr, sehr flach... hat mich gar nicht überzeugt...
der film ist aber doch unglaublich witzig. ich hab mich göttlich amüsiert und das zählt doch bei ner komödie. ;) viel mehr kann man eigentlich gar nicht sagen. story ist eh nebensächlich, aber es ist einfach mal cool zu sehen wie einem eine frau das leben zur hölle machen kann, wenn sie dir überlegen ist! ;)

Fazit:

Gelungene Komödie! Witzig und amüsant!
mfg Zweistein

Besiegt ist nur, wer sich geschlagen gibt!
Russ. Sprichwort
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General George S. Patton

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zweistein« (20. Juni 2009, 09:26)


23

Sonntag, 21. Juni 2009, 11:36

Düstere Legenden 2
Slasher
USA 2000
FSK 18 (indiziert) / 16 (cut)



Story:

Zitat

Die junge Filmstudentin Amy Mayfield hat eine zündende Idee für ihren Abschlussfilm,
mit dem sie den berühmten Hitchcock Award der Alpine University gewinnen will.

Inspiriert von der mythenumrankten Geschichte eines Serienmörders an der Pendleton University, der seine Opfer nach dem Vorbild düsterer urbaner Legenden getötet haben soll, will sie einen packenden Psychothriller mit dem gleichen Motiv drehen.

Doch die Produktion steht unter einem schlechten Stern: Ein Filmstudent nach dem anderen verschwindet unter mysteriösen Umständen. Nur Amy ahnt, dass ein realer Killer die Runde macht, doch keiner will ihr Glauben schenken.
Also stellt sie dem Unbekannten eine Falle am Set - und muss feststellen, dass Film eine Angelegenheit auf Leben und Tod ist...
Quelle: kinoweb.de

Fazit:

Sicherlich kein Meilenstein des Slasher-Genres, aber durchauß unterhaltsam. Bei Teil 2 handelt es sich um keine direkte Fortsetzung, sodass man den Film auch ohne Kenntnisse des Vorgängers schauen kann, allerdings werden ein paar Anspielungen auf den Erstling gemacht, so z.B am Ende. Apropos das Ende, also die Erklärung für die Taten des Mörders ist ziemlich stumpfsinnig ausgefallen, was dem Film schon ziemlich schadet, immerhin leben Slasher in der Regel von dem "Wer-ist-den-nun-der-Mörder? - Effekt". Obwohl der Film ab 18 ist, sollte man nichts allzu hartes erwarten, da die Morde verhältnismäßig schwach in Szene gesetzt worden sind. Ein weiteres Manko sind die teilweise dämlichen Aktionen der Darsteller, was ja schon fast typisch für dieses Genre ist.

Der Film gehört also ganz klar in die Spalte: "Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht".
Wer seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzt, was Story und Effekte betrifft und den Film zudem nicht allzu ernst nimmt, kann gerne einmal in der Videotheck zugreifen, aber auch hier zählt: Es gibt besseres!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nero« (21. Juni 2009, 12:08)


24

Sonntag, 21. Juni 2009, 12:03

Tamara
Horror/Slasher
USA 2005
FSK 16



Story:

Zitat

Tamara Riley ist das unbeliebteste Mädchen in ihrer Schule und jedermanns Fußabtreter. Ein paar Mädchen erlauben sich einen Spaß mit ihr, bei dem sie leider stirbt. Die Schuldigen beschließen, den Körper zu vergraben und die Sache für sich zu behalten. Aber Tamara ist noch lange nicht fertig mit ihnen. Mit einem neuen Körper und einer Axt kehrt sie zurück, um die Verantwortlichen zu jagen...
Quelle: new-video.de

Fazit:

Genau genommen lebt der Film nur von seinem Sexappeal in Form von Tamara, welche von Jenna Dewan gespielt wird, denn während die Story zu Beginn noch ganz interessant klingt, nimmt die Qualität in sämtlichen Bereichen von Minute zu Minute ab. Auch merkt man, dass "Tamara" sich reichlich bei anderen Filmkollegen bedient hat, so z.B an dem Film "Carrie - Des Satans jüngste Tochter". Schade ist eigentlich, dass der Film Potenzial gehabt hätte, die zweite Hälfte des Films, aber einfach zu schlecht umgesetzt wurde, sodass das Ende einfach nur vorsehbar und zugleich hohl ist. Erwähnenswert sind noch die schlechten Dialoge, die den Film stellenweise unfreiwillig komisch wirken lassen. Ingesammt kann man also sagen, dass der Film so schlecht ist, dass er schon wieder gut wirkt.

"Sexappeal? Ja!Qualität? Nein!"
Wer auf sexy Trash steht, kann ja mal reinschauen, allen Anderen rate ich den Film zu ignorieren.

25

Sonntag, 21. Juni 2009, 14:54

Die Simpsons - Der Film
Komödie
USA 2007
FSK 6



Story:

Zitat

In dem Film, der der Serie zu Grunde liegt, muss Homer die Welt vor einer Katastrophe retten, die er selbst verursacht hat. Eine unselige Verknüpfung vieler Dinge setzt alles in Gang:
Homer, dessen neues Haustier, ein Schwein, sowie ein mit Fäkalien gefülltes Silo, das ein Leck ausweist... und Springfield steht Kopf. Marge ist zutiefst über Homers Tölpelhaftigkeit erbost, derweil ein rachelüsterner Mob sich auf den Weg zum Hause der Simpsons macht. Da hilft nur die Flucht. Die sogleich in einer Katastrophe endet, liegen sich die Familienmitglieder doch postwendend in den Haaren und gehen getrennte Wege ...
Quelle: Wog.ch

Fazit:

Okay, die Serie bleibt unerreicht, da kann der Kinofilm auch nichts dran ändern, aber insgesamt kann man sagen, dass das Serienformat auch auf der großen Leinwand eine sehr gute Figur macht. Der Simpson Film beweist eindrucksvoll, dass Zeichentrickfilme noch lange nicht zum alten Eisen gehören, denn was dem Streifen an digitalen Tricks fehlt, macht er mit Charme und Witz locker wett. Das einzige, was mich persönlich stört, ist der Umstand das Elisabeth Volkmann nicht mehr Möglichkeit hatte den Film mit zu synchronisieren, da ich mich einfach nicht mit der Stimme von Anke Engelke anfreunden kann, auch wenn sie ihre Sache gut macht. Der Film bietet ansonsten alles, was Fans an der Serie so schätzen, nämlich einen genialen Humor, eine abgedrehte Handlung und einen sozial-kritischen Aufruf, der selbstverständlich subtil daher kommt.

Wer die Simpsons mag hat den Film sicherlich sowieso schon gesehen, wer das noch nicht hat, sollte definitiv einen Blick riskieren, denn es lohnt sich!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nero« (24. Januar 2010, 12:02)


26

Sonntag, 21. Juni 2009, 23:17

Freitag der 13. Teil V - Ein neuer Anfang
Slasher
USA 1985
FSK 18



Story:

Zitat

Tommy, einer der Überlebenden von Jasons Bluttaten, leidet noch als Erwachsener unter schrecklichen Alpträumen. Doch als er eines Tages auf dem Rücksitz eines Autos erwacht, erfährt er, dass die Realität noch viel schlimmer als seine Träume sein kann: Das Auto steht vor einem Irrenhaus am Ufer des Crystal Lakes. Bald beginnen die ersten furchtbaren Morde, und die Gewalt eskaliert ins Unvorstellbare ...
Quelle: Wog.ch

Fazit:

Wie der Titel schon sagt hat man versucht mit Teil V neue Wege zu gehen und das ganze ohne den "echten" Jason, was aber leider nur ansatzweise geglückt ist, denn während man zu Beginn noch ein Hauch von Abwechslung zu spüren glaubt, so bekommt man ab der Hälfte des Films das übliche Gemetzel serviert, mit dem bisher höchsten Bodycount der Reihe. Eine Tatsache die aber nur wenige Fans überzeugen kann, da die meisten Morde, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr arm in Szene gesetzt worden sind. Fraglich ist auch, warum man in einem Film, der neue Wege gehen möchte, den Mörder wie Jason aussehen lässt, da es so am Ende keinen Unterschied macht, das es gar nicht der richtige Jason Voorhees ist. Gut würde ich es auch finden, wenn man am Ende nicht immer den selben Sachverhalt hätte, was kurz gesagt bedeuten soll: Frau + Kind fliehen vor dem Mörder und besiegen ihn in letzter Minute. Das ist langweilig, immerhin hat man das schon in den Teilen I bis IV gesehen, wobei man sagen muss das es recht cool war, als die Frau zur Kettensäge griff um sich zu verteidigen. Ansonsten bietet der Film stellenweise wieder eine unfreiwillige (denke ich zumindest) Komik dank der sehr skurrilen Charaktere und schrägen Dialoge.

Fassen wir zusammen: Teil V mag der bisher schlechteste Teil sein, was eigentlich schade ist, denn der Anfang war gut, man hat sich aber gegen Ende zu sehr auf altbekanntes verlassen. Nur das recht geile Ende oder besser gesagt die letzte Minute entschädigt den ansonsten schwachen Film.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nero« (22. Juni 2009, 14:08)


27

Montag, 22. Juni 2009, 19:48

Freitag der 13. Teil VI - Jason lebt!
Slasher
USA 1986
FSK 18 (Indiziert)



Story:

Zitat

Nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie will Tommy sicher gehen, dass Jason Vorhees wirklich tot ist. Auf dem Friedhof in der Nähe von Crystal Lake, das nun Camp Forrest heißt, gräbt er Jasons Leiche aus.
Doch als er den Kadaver mit einem Zaunpfahl durchbohrt, erwacht Jason zu neuem Leben. Mit der Hilfe der schönen Megan stellt Tommy sich dem beinahe aussichtslosen Kampf mit dem übermächtigen Untoten ...
Quelle: cinefacts.de

Fazit:

Jason ist zurück und er hat was mitgebracht und zwar eine Prise Humor und ein Hang zur Selbstironie. Klar, den Humor bekommt man auch in den Vorgängern spendiert, nur das dieser eher unfreiwilliger Natur war, so aber nicht im sechsten Teil. Endlich wirft die Freitag der 13. - Reihe ihre Ernsthaftigkeit zugunsten der Abwechslung über Bord und man kann nur zustimmen, dass das eine gute Idee war. Nicht umsonst gilt Teil VI, als einer der unterhaltsamsten Filme der Reihe. Aber auch altbekanntes wird neu aufgefrischt, so gibt es erstmals einen festen Protagonisten, der nicht gleich zum sterben verurteilt wird. Die Morde haben ebenfalls vom neugewonnenen Witz profitiert, sodass diese zwar immernoch recht derb sind, aber halt mit ordentlich schwarzen Humor gespickt. Ansonsten muss man noch erwähnen, dass Jason mit Teil VI nun endlich, der Jason ist, den die Welt kennt, denn erst in diesem Film erhält er seine übermenschliche Stärke, sowie seine typische Unsterblichkeit (die ja schon vorher sehr hoch war).

Teil VI reicht zwar nicht an Teil I herran, aber dafür erinnert er nach den eher schwachen Vorgängern an eine deutlich bessere Zeit. Gut ist auch, dass das Ende eher untypisch ist und somit auch hier Pluspunkte gewinnt, da das 08/15-Ende der letzten 5 Teile nun endgültig ausgelutsch war. Teil VI betrachte ich somit als einen der Höhepunkte, der Freiatg der 13. - Reihe.

28

Freitag, 26. Juni 2009, 15:44

Freitag der 13. Teil VII - Jason im Blutrausch
Slasher
1988 USA
FSK 18 (Indiziert)



Story:

Zitat

Tina verfügt über telekinetische Kräfte und ist der festen Überzeugung, als kleines Mädchen am Tod ihres Vaters schuldig zu sein. Nach vielen Jahren kehrt sie an den See zurück und hat ihre Mutter und ihren
Psychiater im Schlepptau. Noch am selben Abend befreit sie Jason mit Hilfe ihrer telekinetischen Fähigkeiten aus seinem Grab im See. Sie ist auch die Einzige, die ihn jetzt noch aufhalten kann ...
Quelle: cinefacts.de

Fazit:

Während man sich mit Teil VI in humoristische Gefilde wagte, so versucht sich der 7. Teil ebenfalls an etwas neuem, wobei der Humor hier wieder auf der Strecke bleibt, was außerordentlich schade ist, denn gerade das zeichnete den Vorgänger aus. Aber auch Teil VII hat seine Vorzüge, so macht Jason in seinem neuen Zombie-Look einen echt coolen Eindruck und nimmt ihm gänzlich alles menschliche. Für den angesprochenen frischen Wind sorgt Tina, die mithilfe ihrer telekinetischen Fähigkeiten Jason erstmals wahrhaftig paroli bieten kann. Negativ fallen vor allem die laschen Morde auf, die zwar innovativ sind, aber für einen Film ab 18 ziemlich blutleer. Auch die Musik kann diesmal nicht überzeugen, da sie zum größten Teil aus den Vorgängern übernommen und schlecht platziert wurde.
Schade ist auch, dass das Ende arg an den Haaren herbeigezogen ist und demnach nicht überzeugen kann, aber die Logik ist in Teil VII sowieso eine fragliche Sache, es sei den Jason hat gelernt Waffen aus dem nichts zu zaubern...

Insgesamt kann man sagen, dass Teil VII mit zu den besten der Reihe gehört, auch wenn der Film unter zahlreichen Mankos zu leiden hat. Die Ähnlichkeiten zu Stephen Kings Carrie sind im übrigen durchauß gewollt, da der Film ursprünglich auch „Carrie die Tochter Satans VS. Jason" heißen sollte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nero« (24. Januar 2010, 12:03)


29

Freitag, 26. Juni 2009, 19:43

Tarantula
Tierhorror
USA 1955
FSK 12



Story:

Zitat

Der Biologe Professor Gerald Deemer arbeitet an einem Wachstumsbeschleuniger, um z. B. Tiere wie Rinder und Schweine schneller und größer wachsen zu lassen um das aufkommende Ernährungsproblem der Bevölkerung zu beheben. In seinem Labor experimentiert er an diversen übergroßen Tieren.
Bei einem Brand gelingt eine giftigen Riesentarantel unbemerkt die Flucht. Diese wächst zu einem hausgroßen Monstrum heran, den Menschen der Stadt bleibt nur noch die Flucht.
Quelle: tierhorror.de

Fazit:

Ein absoluter Klassiker des Großinsektenfilms und zusammen mit Formicula von 1954 wohl der Vorreiter dieses Horrorgenres. Der Film ist alt, billig und schwarz-weiß, aber trotzdem gut! Warum? Ich kann es nicht genau sagen, doch ich denke es liegt einfach an diesem trashigen Charme und gerade an der Art wie er gemacht ist. Die späteren Spinnenfilme haben zwar die besseren Effekte und sind bunt, dafür sind sie in der Regel mehr als schlecht, allerdings gibt es Ausnahmen wie "Arachnophobia" und "Arac Attack". Der Film hat zu Recht Kultstatus und sollte von jedem mit einem Hang zu alten Filmklassikern bzw. Trashperlen mal angesehen werden. Wer jedoch auf der Suche nach Grusel oder Effekten ist, kann den Film getrost ignorieren, denn auch wenn Tarantula gedreht worden ist um unheimlich zu sein, so muss man sagen das der Film in der heutigen Zeit im Horrorgenre nichts mehr verloren hat.
Wer mit schwarz-weiß Filmen nichts anfangen kann ist mit diesem Streifen sowieso falsch beraten.

Was mir bei Tarantula besonders gefällt ist das kultige Geräusch, dass die Spinne von sich gibt und der Umstand, dass es teilweise eine echte Spinne ist, die dort zusehen ist, die dann über Miniatur-Gegenden kraxelt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nero« (26. Juni 2009, 20:05)


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Freitag, 26. Juni 2009, 20:04

Arachnophobia
Tierhorror
USA 1990
FSK 16



Story:

Zitat

Auf einer Expedition nach Mittelamerika wird in einem biologisch isolierten Krater
eine neue Spinnenart entdeckt, welche sogleich ihr erstes Menschenopfer fordert. Bei der Überführung der Leiche reist eine Spinne als "Blinder Passagier" mit und terrorisiert eine kalifornische Kleinstadt mit Ihren hochgiftigen Nachkommen. Dr. Jennings, der frisch zugezogene Arzt mit Spinnenphobie, untersucht die rätselhaften Todesfälle und stellt sich trotz seiner Phobie der Gefahr.
Quelle: tierhorror.de

Fazit:

Arachnophobia ist der wohl mit Abstand einer der besten Spinnenfilme aller Zeiten und für Menschen mit einer Angst vor Spinnen wohl auch einer der schlimmsten Horrorfilme aller Zeiten und das zu Recht, den Arachnophobia ist extrem spannend und kann von Anfang bis Ende überzeugen. Tricktechnik ist hier größenteils überflüssig, da sämtliche Spinnen echt sind und gerade das macht den Film so authentisch. Aber auch Menschen ohne besondere Spinnenphobie werden sicherlich auf ihre Kosten kommen bzw. desöfteren zusammenzucken. Mir würde ehrlich gesagt nichts einfallen, was man an diesem Film bemängeln könnte, er ist einfach perfekt inszeniert und besitzt eine unglaublich dichte Atmosphäre, die nur selten in diesem Genre erreicht wird. Selbst die typische Oberflächlichkeit der Dialoge und Schauspieler fehlt und es tut einfach gut mal einen Horrorfilm mit einem gewissen Niveau zusehen.

Wer Tierhorror mag, kommt um diesen Film garantier nicht rum! Menschen mit Arachnophobie sollten es sich zweimal überlegen, ob sie sich diesen Film anschauen ;)

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