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Sonntag, 24. Juli 2016, 10:08

Kong: Skull Island


Oha! Der Trailer hat mich echt überrascht - das sieht ja richtig fett aus! Und der Cast kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Streifen wandert bei mir direkt auf die Merkliste! Den Regisseur hatte ich gar nicht mehr im Hinterkopf und das obwohl mir sein erster Film (Kings of Summer) sehr gut gefallen hat.

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Freitag, 29. Juli 2016, 18:36

Fand den auch sehr cool. Hoffe die nehmen sich ein bisschen Zeit für die Insel. Die fand ich nämlich am interessantesten. :D

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Dienstag, 2. Mai 2017, 10:56

Ich habe den Film übers Wochenende gesehen! Mein Fazit:

Richtig fette Optik! Da kann man auch über die triviale Geschichte mit Moby-Dick-Flair hinwegsehen, immerhin geben sich hier riesige Monster ordentlich aufs Maul - finde ich gut!

7 von 10

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Freitag, 11. August 2017, 11:58

Den Film kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Keiner der Charaktere wird einem sympathisch. Keinem der Charaktere trauert man nach, weil sie gestorben sind. Der einzige, der etwas mehr hervorsticht, ist Samuel L. Jackson. Nach dem Landen geht es auch nur wirklich darum, von Gruppe zu Gruppe zu wechseln und neue Kreaturen zu zeigen. Dann wird ein bisschen rumgeschossen und der Sprung zur nächste Szene wird eingeblendet. Der Überlebenskampf kommt absout nicht rüber. Vor allem war der Kampf Schädelkriecher vs. Menschen einfach nur zu übertrieben. Und diese unnötigen Slow-Move-Szenen waren das allerletzte. Bis auf den ersten Kontakt mit King Kong und den fürsorglichen Szenen mit ihm bietet der Film nicht viel. Ein mit viel weniger Herz erschaffender "King King 2005".

5 / 10

Somnium

Raguna za Buraddoejji

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Ivalice Award 2014 - Das Monomi Ivalice Award 2015 - Shining Pom

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Sonntag, 13. August 2017, 00:51

Ich wusste ungefähr im Vorfeld, dass Kong mehr auf Popcorn/Blockbuster ausgelegt ist und man eher seinen Verstand ausschalten sollte. Das klang für mich aber auch automatisch schon vorher vielversprechender als Jacksons überlanger King Kong Film, der vor Schmalz an einigen Ecken und Kanten nur so triefte. Anstatt also zum x-ten Mal die gleiche Geschichte zu erzählen (die Filme wurden ja kontinuierlich länger, der Ausgangspunkt blieb aber immer gleich), hat man nun eine sehr frische Neuinterpretation geschaffen. Kong ist ja größtenteils eine Allegorie auf den verlorenen Vietnamkrieg, was man sehr geschickt in den Film eingebaut hat.

CGI gabs viel, aber es war schon was für die Augen. Daraus sind einige wirklich verdammt hübsche Aufnahmen entstanden. Kong ist eigentlich auch ein Film fürs Kino, funktionierte aber auch auf dem Fernseher noch sehr gut. Die Charaktere waren alle recht flach und austauschbar mit Ausnahme von John C. Reilys Charakter. Ich glaube, ich konnte mir auch zum Ende des Filmes keinen einzigen Namen merken. War auch nicht nötig, der Film war so kurzweilig, da war der Plot eigentlich relativ nebensächlich.

Legendarys "MonsterVerse" nimmt nach dem 2014er Godzilla Form an, die Szene nach den Credits verspricht einen großen Zusammenprall vieler ikonischer Kaijus (darunter natürlich auch Godzilla). Freue mich also weiterhin auf das, was da noch kommt.

Das Monster-Design bei Kong war ebenfalls gelungen. Ich habe mir die Woche erstmals das Original und das Remake mit Jeff Bridges angesehen und finde es gut, dass das Design von Kong wieder etwas mehr back to basic ist. Auf übertriebenes Macho-Gehabe von King Kong hat man verzichtet, auf ein naives Blondchen hat man ebenfalls verzichtet und gleichzeitig auch eine ergreifende Liebesgeschichte. So etwas ist heute einfach auch nicht mehr wirklich zeitgemäß, funktionieren in den Vorgängern aber noch überraschend gut.
Da Kong glücklicherweise nach Vietnam spielt, verschonen uns die Filmemacher auch mit Smartphone-Gedöns wo man die Technik häufiger im Bild sieht als den Schauspieler.

Insgesamt ein gelungenes Big Budget Debüt für Jordan Vogt-Roberts. Es gibt noch einige, sehr unauffällige aber coole Anime-Referenzen (Akira, diverse Ghibli Filme und Evangelion), trockenen Humor der meistens sogar sitzt und verdammt gute Action. Glaube, wenn einer einen MGS Film hinbekommen könnte, dann er (mit Grey Fox gibt es ja sogar eine MGS Referenz). Ebenso heimlich still und leise hat man noch Miyavi im Film untergebracht, den ich nicht auf Anhib erkannte.

Hat Spaß gemacht, wird demnächst sicherlich noch einmal geschaut. 7,5/10 gibts von mir.

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